„Die Heiligen verändern die Welt“

Die Petrusstatue in der Petersbasilika, an der Menschen vorbeigehen

Urbild des Heiligen und Sünders: Petrus

Es ist einer der Lieblingssätze des Papstes, den er immer wieder nennt. Und da an diesem Sonntag drei weitere Christen zu den Ehren der Altäre erhoben werden – wie eine Heiligsprechung offiziell heißt – versuche ich mich an einigen Gedanken zur Heiligkeit. Grundlage dafür soll ein Buch Joseph Ratzingers sein, dass man immer wieder aufschlagen kann, um sein Denken und seine Theologie zu verstehen: Die ‚Einführung in das Christentum’.

Das Problem mit der Heiligkeit ist – so verstehe ich den Theologen Ratzinger – , dass wir sie mit völliger Reinheit und Unberührtheit vom Bösen zu verwechseln neigen. Ein Heiliger steht hoch oben auf einer Säule, entfernt und damit entrückt. Das ist falsch gedacht. Uns ist es irgendwie nicht möglich, die Sünde zum Heiligen dazu zu denken. Wir wollen Trennen, schwarz-weiß denken.

Dabei ist es gerade dieses Nebeneinander, das die Heiligkeit Jesu ausmacht: Er ist bei den Sündern, sogar bevorzugterweise. Heiligkeit ist deswegen nicht als Trennung zu verstehen, so Ratzinger: hier das Heilige, da die Sünde. Die erlösende Liebe, die wir in den Heiligen wahrnehmen, zeigt sich eben nicht in Makellosigkeit und Trennung, sondern in der Tischgemeinschaft mit Sündern.

Wie viel Kritik ist an der Seligsprechung Johannes Pauls II. geäußert worden, die allesamt daran krankte, dass dieses Zusammen nicht gesehen wird? Die Verehrung von Heiligen ist eben nicht ein historisches Urteil über die Moralität eines Menschen, kein Ergebnis am Ende einer Gleichung, die Gutes und Schlechtes gegeneinander aufrechnet. Es geht um das Erkennen der erlösenden Liebe Gottes in der Welt.

Die Heiligen verändern die Welt, weil ganz normale Christen, keine Superchristen, diese Liebe zugelassen haben. Das ist es, was wir verehren.

 

 

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16 Kommentare zu „Die Heiligen verändern die Welt“

  1. Annemarie Wachsmann sagt:

    Die Heiligen verändern die Welt n a c h ihrem Tod in Grenzen. Vorher stehen sie vor der Inquisition oft und werden verkannt. Und weil sie das alles aushalten, werden sie heiliggesprochen. Wie wäre es, die Menschen und besonders Kirche ,könnten zu Lebzeiten erkennen, wer uns etwas zu sagen hat?Und ihre Vorliebe für feste Formen etwas auf die Seite legen?Hat Glaube mit betonfester Sicherheit zu tun?Welch kleiner Gott, der sich in Formen drängen läßt!
    Oh Seele, suche dich in mir,
    und, Seele,suche mich in dir.
    Teresa von Avila

  2. Ameleo sagt:

    Die einfachste und alltäglichste Möglichkeit, einem/einer Heiligen in die Augen zu sehen, ist der Blick in den Spiegel. Wie sonst ist zu verstehen, dass sich Paulus in seinen Briefen immer wieder an „die Heiligen“ (in Jerusalem, Rom, Korinth,…) gewandt hat? Ich bin fest davon überzeugt, dass das auch für uns heute gilt!

  3. Ameleo sagt:

    Und, das vergaß ich eben, einen/eine Heilige sehe ich unter dieser Perspektive genauso, wenn ich mein Gegenüber anschaue. Zumindest tragen wir alle dieses heilige Potential in uns.

  4. @Ameleo
    Auch wenn wir alle dieses Potential (durch die Taufe) in uns tragen, so sind wir dennoch (noch) keine Heiligen. „Potenzial“ meint ja eben „(Entwicklungs-)Möglichkeit“!

    „Wie er, der euch berufen hat (Anm.: nämlich Gott), heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig.“ 1.Petrus 1,15-16

    Aus dieser und anderen Schriftstellen ersieht man, dass es nicht ausreicht, das Potential in sich zu tragen. Der Gläubige steht vor der Entscheidung. Gott hat uns Freiheit geschenkt. Der Mensch muss/kann/darf sich zur Heiligkeit, zur Liebe, die Gott ist, entscheiden. Hat er sich entschieden, dann trachtet er danach, in allem den Willen Gottes zu erfüllen, denn darin zeigt sich, wieweit er die Liebe Gottes zulässt: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Joh 14,21

    Den anderen, die sich nicht dazu entscheiden, nach Gottes Geboten zu leben, von denen sagt Paulus:
    „Sie beteuern, Gott zu kennen, durch ihr Tun aber verleugnen sie ihn; es sind abscheuliche und unbelehrbare Menschen, die zu nichts Gutem taugen.“ Titus 1,16

    Heilige also sind Menschen, die dieses Potenzial, das in uns allen steckt, in sich zur Entfaltung bringen, so dass durch sie in besonderer Weise Christus, der Heilige schlechthin, sichtbar wird.

    In einem Heiligen verehren wir „die Ausstrahlung der Heiligkeit Gottes in bestimmte gänzlich hingabefähig gewordene Menschen“ (Leo Scheffczyk).
    Es geht dabei also um Hingabe, Gehorsam, Streben nach Vollkommenheit durch Übung der Tugenden, wie Paulus nicht müde wird zu predigen:

    „Schließlich, Brüder: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht!“ Phil 4,8

    „ Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.
    Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein. Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit. Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes.
    Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!“ Eph 5,1-8

  5. Annemarie Wachsmann sagt:

    Genau, Frischer Wind. Wäre noch zu klären-zum Beispiel anhand von Hagiographien-w a s Gottes Gebote sind.Mit deutschen Bibelübersetzungen und Einzelzitaten kommen wir da nicht so weit.Ich kann da allerwärmstens die Vida von Teresa von Avila empfehlen.Kirchenlehrerin seit 1970. ;-)i

  6. Annemarie Wachsmann sagt:

    Das Problem ist, und das sagt auch der Heilige Vater, Gott wirkt oft auf Umwegen. Der Mensch bekommt es nicht mit, da er eingeengt ist in Vorstellungen und Ängsten. Und dann wird das Schild „Gott, wo warst Du?“ hochgehalten von Zweiflern. Und dann wird Gott für alles verantwortlich gemacht, was der Mensch nicht versteht, von Frommen. Heilig ist m.E. der oder die Person, die Gottes Wirken überall erkennt. Und sich daran ausrichtet. Die Kirche beschränkt sich drauf, Klerus und Ordensfrauen heiligzusprechen. Plus das, was nach deren Tod noch dazugehört. Normale Gläubige haben da wenig Chancen.

  7. Inge Klein sagt:

    Heiligkeit hat schon auch mit Unschuld zu tun.
    Unschuld im Sinne von vollkommener Unvoreingenommenheit.
    Für mich drückt sich das wunderbar in Maria, der Mutter Gottes aus.
    In zwei Stellen der Heiligen Schrift wird ihre Haltung deutlich. Bei der Verkündigung der Geburt Jesu in Lk 1,26-38. Und bei der Hochzeit zu Kanaa, Joh 2,1-12, wo sie und ihr Sohn sich aufeinander einschwingen.
    Maria sagt: „Sie haben keinen Wein mehr“. Jesu erwidert: „Was ist zwischen dir und mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Maria zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut.“
    Genau das ist es! Sie traut Gott einfach alles zu! Losgelöst von eigenen Ideen und Vorstellungen wird in Ihr eine unendliche Weite erkennbar. Das ist unwiderstehlich anziehend!
    Salve Regina!

  8. @Annemarie Wachsmann

    Es irritiert mich jetzt doch etwas, dass Sie die von Gott selbst geoffenbarten(!) Gebote nicht kennen.

    Warum müssen Sie auf Sekundär-Literatur zurückgreifen, wo die Originalquellen doch hier eindeutige Aussagen machen?
    Im Alten Testament der Bibel gibt es den sog. Dekalog, die 10 Gebote. Hier z.B.: http://www.bibleserver.com/text/EU/2.Mose20 können Sie die Gebote Gottes nachlesen, wenn Sie das lieber tun, auch in Latein, Griechisch oder sonstigen Sprachen.

    Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK), (3. Teil, 2. Abschnitt, „Die zehn Gebote“).

    Hinzu kommt das neue Gebot Jesu Christi, zusammengefasst in dem Gebot, Gott und den Nächsten zu lieben, und einander zu lieben, wie Christus uns geliebt hat.
    Im Kompendium des Katechismus(s. z.B. http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html)heißt es dazu:

    „421. Wo findet man das neue Gesetz?
    Das neue Gesetz ist im ganzen Leben und in der Predigt Christi und in den sittlichen Weisungen der Apostel enthalten. Es kommt vor allem in der Bergpredigt zum Ausdruck.“

    Zuletzt möchte ich Ihnen, liebe Frau Wachsmann, ein Zitat aus dem KKK nicht vorenthalten, dass ein wenig die Absicht der Kirche erklärt, warum sie einige Gläubige (Ordensleute wie Laien) heiligspricht:

    „828 Wenn die Kirche gewisse Gläubige heiligspricht, das heißt feierlich erklärt, daß diese die Tugenden heldenhaft geübt und in Treue zur Gnade Gottes gelebt haben, anerkennt die Kirche die Macht des Geistes der Heiligkeit, der in ihr ist. Sie stärkt die Hoffnung der Gläubigen, indem sie ihnen die Heiligen als Vorbilder und Fürsprecher gibt. (vgl. II. Vat. Konzil, Lumen Gentium 40; 48-51)“

  9. Annemarie Wachsmann sagt:

    Frischer Wind.Ich bin Dipl Theol.Kenne Katechismus,Kirchenrecht. Dogmen. Sakramente. Benutze meinen von Gott geschaffenen Verstand. Lese den Osservatore. Und bin gewohnt, ganz anders an die Dinge heranzugehen als Sie. ;-)Ich rede von Originalen.Die Bibel auf Hebräisch und Griechisch.Hätte ich gerne von Ihnen zitiert. So habe ich studiert. Und Teresa ist keine Sekundärliteratur.Sie ist ebenfalls Original.Kirchenlehrerin. Inge Klein.Heiligsein und Unschuld? Auch da würde die große Kirchenlehrerin etwas anderes sagen.

  10. Toni sagt:

    Sehr geehrter P.Hagenkord,
    vielleicht könnten Sie in Zukunft die Posts signieren, damit man erkennen kann, wer sie geschrieben hat.
    Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie obenstehenden Artikel „Die Heiligen verändern die Welt“ selbst geschrieben haben.
    Zum einen wegen der Art und Weise, wie dem Theologen Ratzinger hier unsachliche Aussagen untergeschoben werden sollen („so verstehe ich den Theologen Ratzinger“), zum zweiten, weil dieser Versuch, zu beschreiben, was einen Heiligen ausmacht, eines Jesuiten unwürdig ist:
    „Dabei ist es gerade dieses Nebeneinander, das die Heiligkeit Jesu ausmacht“…“Die Heiligkeit Jesu ausmacht“? Und ohne die Sünde wäre Jesus nicht heilig? Wie soll ich das verstehen?

    Was sind „Superchristen“, (wenn sie keine Heiligen sind)?
    „Die Heiligen verändern die Welt, weil ganz normale Christen, keine Superchristen, diese Liebe zugelassen haben. Das ist es, was wir verehren.“
    Dem kann ich nicht zustimmen. Diese Aussage macht den Christen zu einem völlig passiven Objekt, dass lediglich etwas zulässt. Dagegen veehrt der Christ einen Heiligen gerade deswegen, weil er immer wieder aktiv gegen seine durch die Erbsünde geschwächte, gefallene Natur ankämpft und mit der Gnade Gottes sich immer mehr in Christus umgestaltet hat. Das Gelingen, den eigenen Willen dem des Willens Gottes möglichst anzugleichen und dadurch die Liebe in höherem Maße zu leben: darum geht es. Nicht nur „um das Erkennen der erlösenden Liebe Gottes in der Welt“, sonderndiese Liebe in sich zum Wachstum zu bringen.
    Diese Treue, diese Beharrlichkeit in der Übung von Tugenden, dem Streben nach Vollkommenheit (auch wenn diese im irdischen Leben nie ganz erreicht werden wird), das ist das Vorbild, das wir in den Heiligen erkennen und verehren.

  11. Toni sagt:

    Es ist schon sehr spät, deshalb bitte ich um Entschuldigung für manche Unachtsamkeit.
    Da im letzten Abschnitt mehrere Fehler waren, hier noch einmal der Abschnitt, wie er richtig lauten muss:

    “Die Heiligen verändern die Welt, weil ganz normale Christen, keine Superchristen, diese Liebe zugelassen haben. Das ist es, was wir verehren.”
    Dem kann ich nicht zustimmen. Diese Aussage macht den Christen zu einem völlig passiven Objekt, dass lediglich etwas zulässt. Dagegen verehrt der Christ einen Heiligen gerade deswegen, weil er immer wieder aktiv gegen seine durch die Erbsünde geschwächte, gefallene Natur ankämpft und mit der Gnade Gottes sich immer mehr in Christus umgestaltet hat. Das Gelingen, den eigenen Willen in aller Freiheit dem Willen Gottes möglichst anzugleichen und dadurch die Liebe in höherem Maße zu leben: darum geht es. Nicht nur “um das Erkennen der erlösenden Liebe Gottes in der Welt”, sondern die Liebe in sich zum Wachstum zu bringen.
    Ein überdurchschnittlicher Grad an Treue, Beharrlichkeit in der Übung von Tugenden, Streben nach Vollkommenheit (auch wenn diese im irdischen Leben nie ganz erreicht werden wird), das ist das Vorbild, das wir in den Heiligen erkennen und verehren.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Lieber Toni, die Posts sind signiert, sie sind alle von mir. Das Bild auf der Seite sollte das klar machen. Auch der Artikel „Die Heiligen verändern die Welt“ ist von mir. Jedes Wort. Erstens empfehle ich Ihnen, den Theologen Ratzinger zu lesen. Das sind keine unsachlichen Aussagen, und ich schiebe ihm da auch nichts unter, das hat er selbst geschrieben, und zwar nicht in irgendwelchen obskuren Artikeln, sondern in seinem Hauptwerk. Am Sonntag hat er beim Angelus übrigens genau diese Stelle aus der Einführung ins Christentum wieder zitiert. Selber lesen macht schlau. Zweitens: Ihre Aussage „eines Jesuiten unwürdig“ vestehe ich nicht. Ohne Sünde können wir die Heiligkeit Jesu nicht denken. Sie zeigt sich gerade darin, dass er mit ihr zu Tisch sitzt und isst, wo er doch mit Schriftgelehrten esse könnte. Und letztlich zeigt sie sich am Kreuz: Er nimmt sie auf sich und damit weg. Drittens: Mit ihren – korrigierten – Aussagen habe ich ein kleines Problem: Bei alledem dürfen wir nicht vergessen, dass es Gottes Gnade allein und die Umformung durch seine Liebe ist, die uns heiligt. Das „Fiat“ Mariens. Nicht das eigene Machen und Tun. Natürlich bedarf es unserer Anstrengung und allen Einsatzes, aber verdienen tun wir uns die Heiligkeit nicht. Sie bleibt Geschenk.

      • Toni sagt:

        Sehr geehrter P.Hagenkord,

        Sie sagen:
        „Ohne Sünde können wir die Heiligkeit Jesu nicht denken. Sie zeigt sich gerade darin, dass er mit ihr (Anm.: der Sünde) zu Tisch sitzt und isst, wo er doch mit Schriftgelehrten essen könnte.“
        und
        „Dabei ist es gerade dieses Nebeneinander (Anm.: von Heiligkeit und Sünde?), das die Heiligkeit Jesu ausmacht“.
        Dazu stehen Sie?

        Ich stimme mit Ihnen überein, dass Heiligkeit Geschenk Gottes bleibt. Aber wir verehren doch die Heiligen, weil Sie den Kampf gegen das Böse und die Sünde (zunächst und vor allem in ihrer eigenen Person) in heroischer Weise aufgenommen haben, und nicht deshalb, weil es „ganz normale Christen“ waren und mit Sündern zu Tisch gesessen und gegessen haben, oder?

        Eine Frage haben Sie mir noch nicht beantwortet:
        Was sind nun „Superchristen“?

        • Pater Hagenkord sagt:

          Ja, dazu stehe ich. Und nicht nur ich. Lesen Sie Joseph Ratzinger, Einführung ins Christentum, den Abschnitt über die Heiligkeit. Die Quelle der Heiligkeit, Gott (wie wir im Hochgebet sagen) neigt sich zu uns herab und setzt sich mit Sündern an den Tisch, weil eben die den Arzt brauchen, wie die Schrift sagt.
          Was die Verehrung der Heiligen angeht: Wir müssen uns da über ein Wort einigen: Heroismus verstanden als etwas, was aus mir selbst heraus kommt, das ist nicht unser Verständnis. Es ist tatsächlich der Heroismus des Zulassens der Gnade Gottes, nicht ein streiten aus eigener Kraft heraus, der die Heiligkeit in uns sichtbar und wirksam macht. Alles Gute aus Assisi, -ord

  12. H.Sattel sagt:

    Ja, die leiben Heiligen! Wenn diese nur der römischen Kirche und dem Papst gedient haben, dann kann sich diese Kirche auch herablassen und eine(n) solchen selig oder heilig sprechen. Alle anderen sind einer solchen Heiligkeit unwürdig und /oder verdienen es nicht. Und was masst sich Rom überhaupt an „selig“ oder „heilig“ zu sprechen, als habe GOTT etwas unheiliges geschaffen. Ist es nicht so, dass wir wieder in dem Status stehen, diese Heiligkeit zu verlieren? Ist dieses ganze Prozedere von Selig-und/oder Heiligsprechungen mit dem Glauben in das WORT GOTTES konform? Wieviel Unglaube steckt doch hinter alle dem, darin Rom nur Zeugnis davon gibt, dass
    diese Kirche nur die liebt, welche auch sie -diese Kirche- lieben und: dieser absoluten Gehorsam zollen.
    Die Heiligen GOTTES verändern in der Tat die Welt, weil diese sich selber geändert und gewandelt haben, was aber in den Augen Roms auch zum Ärgernis werden kann, da diese Heiligen ja zum Zeichen werden, dem widersprochen wird…. seitens der Kirche und somit diese Heiligen im Sinne GOTTES wohl diese „Ehrung“ Roms niemals erfahren werden.
    Darum sage ich: Jeder Mensch ist heilig, darin es an ihm selber liegt, diese Heiligkeit wieder zu verlieren.
    Aber auch das Feststellen dieses Verlustes obliegt allein dem wahren und gerechten Richter: dem lebendigen GOTT. Auch dies kann und darf seitens der Kirche nicht festgestellt werden, was nicht heisst, dass Rom
    trotzdem davon gebrauch macht, weil sich ja Rom zum „obersten Lehrer und Richter über den Glauben und der guten Sitten gemacht hat…“
    Also ihr lieben Menschen: bewahrt eure Heiligkeit und seht zu dass ihr diese nicht leichtfertig wieder verliert.

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