Aufbruch zur Glaubwürdigkeit, „eine Reise ohne Rückfahrkarte“

Papstansprache in Polen

Papstansprache in Polen

„Unsere Glaubwürdigkeit als Christen steht auf dem Spiel“. Es gibt wohl kaum einen Satz, der Christen härter trifft als dieser Satz aus einer Ansprache des Papstes beim Kreuzweggebet. Aber nicht nur da, wenn man alle Predigten und Ansprachen liest, findet man immer dieser diesen Gedanken als basso continuo. Es geht um Glaubwürdigkeit.

Und bei dieser Glaubwürdigkeit wiederum geht es um zwei Dimensionen. Da ist zum einen die Identität: Was bedeutet es eigentlich, heute Christ zu sein? Was bewegt den Glauben und macht ihn aus? Und zweitens: ist das sichtbar, wahrnehmbar, nachvollziehbar für andere? Lege ich – in der geistlichen Tradition gesprochen – Zeugnis ab für den Glauben, der dem Glauben nicht widerspricht? Oder sage ich das eine, tue aber das andere?

Ein wenig konnte man diesen Widerspruch beim Kreuzweg spüren, als der Papst ausdrücklich eine Gruppe von Menschen ansprach: „Heute Abend umfasst Jesus – und wir mit ihm – mit besonderer Liebe unsere syrischen Brüder und Schwestern, die vor dem Krieg geflohen sind. Wir grüßen sie und nehmen sie mit geschwisterlicher Liebe und mit Sympathie auf.” PIS-Parteichef Jarosław Kaczyński hatte noch am Mittwoch der Bild-Zeitung gesagt, man folge der Lehre der Kirche, nehme aber keine Flüchtlinge aus Syrien auf. „Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der es dazu käme“, wird er zitiert.

 

Mit dem Leben Christus verleugnen

 

Papstansprache in Polen

Papstansprache in Polen

Womit wir wieder bei der Glaubwürdigkeit sind: Ich zitiere einmal etwas ausführlicher aus der Kreuzweg-Ansprache: „Mit der Aufnahme des Ausgegrenzten, der leiblich verwundet ist, und mit der Aufnahme des Sünders, der seelisch verwundet ist, steht unsere Glaubwürdigkeit als Christen auf dem Spiel“, und etwas später „Wenn jemand, der sich Christ nennt, nicht lebt, um zu dienen, dient er nicht für das Leben. Mit seinem Leben verleugnet er Jesus Christus.“ Das ist stark.

Wenn man dem etwas nachgeht, kommt man schnell auf einen Gedanken, der sich bereits zum Beginn des Pontifikates des Papstes findet, die aufbrechende Kirche. Man kann es in den ersten Predigten lesen oder auch in Evangelii Gaudium, oder auch in der Predigt von diesem Samstag: „Jesus sendet. Er wünscht von Anfang an, dass die Kirche im Aufbruch ist, in die Welt geht. Und er will, dass sie es so tut, wie er selbst es getan hat, wie er vom Vater in die Welt gesandt worden ist: nicht als Machtmensch, sondern ‚wie ein Sklave’ (Phil 2,7), nicht ‚um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen’ (Mk 10,45)“

Von da aus geht eine direkte Linie zum Gedanken der Barmherzigkeit, und von da zur Glaubwürdigkeit. Glaube und Tun müssen übereinstimmen, zum einen weil man sonst Christsein nur spielt, zum anderen weil uns das sonst niemand abnimmt. Den Ordensleuten und Priestern sagt der Papst das in deutlicher, geistlicher Sprache: „Es ist eine Reise ohne Rückfahrkarte. Es geht darum, einen Exodus aus unserem Ich zu vollziehen, das Leben für ihn zu verlieren (vgl. Mk 8,35), indem man dem Weg der Selbsthingabe folgt.“

 

Es geht um das Christsein heute

 

Papstansprache in Polen

Papstansprache in Polen

Exodus, das ist ein zu häufig gebrauchtes Wort, da muss man noch mal in die Bibel schauen: Das ist der Auszug aus dem „Sklavenhaus Ägyptens“. Das eigene Ich als Sklaverei zu sehen, das braucht noch eine Menge Meditation, um das zu verstehen.

Aber die Richtung ist klar. Es geht darum, was es heute und hier heißt, Christ zu sein. Dafür hatte der Papst dann in der Predigt vom Samstag ein wunderbares Bild, er griff den letzten Satz des Johannesevangeliums auf, Jesus habe noch viele Zeichen vollbracht, die aber nicht aufgeschrieben seien. „Man könnte sagen, dass das Evangelium, das lebendige Buch der Barmherzigkeit Gottes, das wieder und wieder gelesen werden muss, am Schluss noch weiße Seiten hat: Es bleibt ein offenes Buch, und wir sind berufen, es im selben Stil weiterzuschreiben, das heißt indem wir Werke der Barmherzigkeit vollbringen. Ich frage euch: Die Seiten im Buch eines jeden von euch – wie sind sie? Werden sie jeden  Tag beschrieben? Werden sie ein bisschen ja und ein bisschen nein beschrieben? Sind sie völlig weiß?“

Von der aufbrechenden Kirche zur konkreten Barmherzigkeit, weiter zu den Fragen von Identität und Glaubwürdigkeit eines Christen und dann die Dynamik der Selbstbefragung „und ich? Wie sieht das mit mir aus?“

Durch die Reise des Papstes nach Polen zog sich sein ganz eigener roter Faden. Derselbe Faden, der sich seit März 2013 durch sein Pontifikat zieht.

 

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20 Kommentare zu Aufbruch zur Glaubwürdigkeit, „eine Reise ohne Rückfahrkarte“

  1. Andreas sagt:

    „Das eigene Ich als Sklaverei zu sehen, das braucht noch eine Menge Meditation, um das zu verstehen.“ Um Gott nicht bloß als „Du“, sondern als „Ich“ im Inneren des Menschen zu erfahren, braucht es vermutlich ein noch größeres Maß an Meditation. Dann bedarf es auch nicht mehr so viel homiletischer Methodik und rhetorischer Figuren, von denen Predigten voll sind. ‚Und aus der Tiefe des eignen Ich steigt auf unser Gebet, unsere Freude.‘

  2. Johann Hahn sagt:

    Zumindest indirekt und unterschwellig lese ich daraus schon wieder die Aufforderung heraus, aus Gründen der Barmherzigkeit müssten Katholiken sich bedingungslos für die unbegrenzte Aufnahme von afro-asiatischen Migranten in Europa engagieren. Als Gegenargument fällt mir dazu allerdings immer Lk 16,8 (in der Fassung der Elberfelder Bibel) ein: „Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er KLUG gehandelt hatte; denn die Söhne dieser Welt sind KLÜGER als die Söhne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht.“
    Ich schließe aus dieser Bibelstelle, dass die Haltung der „Söhne des Lichts“ gegenüber dem Migrationsproblem nicht nur von Barmherzigkeit, sondern mindestens im gleichen Maß von KLUGHEIT bestimmt sein muss. Und ob es KLUG ist, die Grenzen Europas für alle Zeiten für alle Migranten der ganzen Welt offen zu halten, überlasse ich der Beurteilung der Leser dieses Blogs.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Natürlich hat keiner was gegen Klugheit, warum auch? Die Menschen, die zu uns kommen, brauchen ja auch viel Klugheit, von unserer Seite genauso wie von ihrer. Barmherzigkeit besteht aber eben darin, nicht zuerst an sich selber zu denken, sondern das Leiden des Nächsten zu sehen. Und Barmherzigkeit mit alles Zeiten allen Migranten der ganzen Welt die Grenzen Europas offen halten gleich zu setzen, ist perfide. In den Worten der Messe von heute: „Barmherzigkeit und christlicher GLaube sind ein und dasselbe“.

      • Ich denke da immer an die eine kurze Stelle in „The Day after Tomorrow“, als die fliedenden US-Amerikaner vor ihrem eigenen Grenzzaun nach Mexiko stehen und dann nach kurzem Zögern die Mexikaner diesen öffnen und auf langwierige Asylverfahren verzichten. Man stelle sich mal vor… nur mal einmal…WIR müssten nach Afrika oder Asien fliehen uind wären auf die Barmherzigkeit derer angewiesen, die wir jetzt aussperren. Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit finden. Danke, P. Hagenkordt, für den ausgezeichneten Artikel.

    • Micaela Riepe sagt:

      Liebe Gemeinde, was ist kluges Verhalten? Jesus hält denen, die sich von seinem Theaterstück in Bann ziehen lassen, einen Spiegel vor. Zugleich reißt er ihnen den Horizont auf, den Horizont des Reiches Gottes.
      Die Ökonomie des Reiches Gottes, so zeigt er, ist nicht geprägt von buchhalterischer Vernunft. Klug ist unter den Bedingungen des Reiches Gottes, dem scheinbaren Sachzwang der Geldvermehrung nicht nachzugeben, sondern maßlose Generosität zu üben.
      Eine geradezu orgiastische Vernichtung von Kapital kann klug sein, wenn die Vernichtung zugunsten Anderer geschieht. Im Horizont des Reiches Gottes sind Investitionen klug, wenn sie in Beziehungen investiert werden. Das leuchtet jedem sofort ein, der schon einmal in eine tiefe existentielle Krise geraten ist. Gleichgültig ob mich eine schwere Krankheit erwischt, ob ein Todesfall mir den Boden unter den Füßen wegzieht, ob eine Trennung meinen Lebensentwurf zerbröseln lässt, ob Arbeitslosigkeit oder was auch immer mein Leben aus den Angeln heben: Das Einzige, worauf ich mich in Situationen, in denen ich mir selbst nicht mehr helfen kann, verlassen kann (und muss!), sind Freunde.

      Wer Lust hat, die ganze Predigt zu lesen:

      http://predigten.evangelisch.de/predigt/klug-gehandelt-predigt-zu-lukas-16-1-8-von-klaus-pantle

    • Alberto Knox sagt:

      herr hahn, so wie sie handeln, priester und levit, aber nicht der samariter. gott ist grenzenlos barmherzig – das ist unser maß. nichts anderes. natürlich haben wir kapazitätsgrenzen. aber die sind weder in deutschland noch in europa erreicht. noch lange nicht – sie sollten so ehrlich sein, dass sie zugeben sollten, dass nicht die aufnahmeFÄHIGKEIT, sondern IHR aufnahmeWILLE begrenzt ist.
      ach ja: wer trägt eigentlich die schuld an den migrationsströmen? eine völlig verfehlte globale politik, wirtschafts- und gesellschaftform der nördlichen hemisphäre, also letztlich wir. nordamerika und europa beuten hemmungslos und systematisch afrika und den orient aus und wundern sich dann, dass die menschen dort zu uns kommen, um ein bisschen sauberes wasser, essen und wohlstand haben zu wollen. das sind keine unlauteren, kriminellen wünsche, sondern menschenrechte, die WIR ihnen vorenthalten. also seien sie mal lieber ein bisschen still.

  3. Hans Arnold sagt:

    Papst Franziskus lebt und lehrt glaubwürdig beide Seiten des Christseins. Leider betont er den sozialen Teil davon extrem, so dass der wesentliche Teil, das Heilwerden des ich im Hintergrund bleibt. Heilwerden über das Soziale aber ist nur ein Weg. Wer nicht erst nach dem Ziel seines Lebens strebt, Gott in sich zu erfahren, dem wird und bleibt das Soziale bald zum unklugen, erzwungenen Kampf.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Wenn ich den Papst richtig verstehe – und nicht nur ihn – dann sind Barmherzigkeit und christlicher Glaube ein und dieselbe Sache, und Barmherzigkeit muss konkret sein, sonst ist es keine. Deswegen sehe ich das nicht als „soziale“ Aktivität, wenn zum Beispiel Flüchtlingen oder Armen oder Kranken geholfen wird, sondern durchaus als Akt des Glaubens. Wie es Jesus selber im Matthäusevangelium ja auch sagt.

      • Hans Arnold sagt:

        Pater Hagenkord, ich pflichte Ihnen bei, wenn die Ansprache Christen mit einer transcendenten Lebenskomponente ansprechen soll. Dem überwiegende Teil der Milliarden Christen ordne ich diesen Glauben nur noch bruchstückhaft zu.
        Papst Franziskus dient mit seiner Haltung dem Image der Kirche. Mag sein, dass daraus auch das zu wachsen vermag, was ich meine.

        • Suarez sagt:

          „Dem überwiegende Teil der Milliarden Christen ordne ich diesen Glauben nur noch bruchstückhaft zu.“

          Aufgrund welcher persönlichen Fähigkeit können Sie dieses Urteil treffen?

      • Leopold sagt:

        Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder. Franz von Assisi

        Pater Hagencord,

        ist von uns Barmherzigkeit nur gegenüber Menschen gefordert,
        oder auch gegenüber allen lebendigen Wesen, die ebenso wie
        wir Menschen Leid empfinden können? Dazu habe ich im Jahr
        der Barmherzigkeit noch keine Antwort erhalten. Diese Frage
        ist nicht zynisch gemeint, sondern beschäftigt mich als
        Christ tatsächlich. Bringt doch der Mensch in nur einem
        Jahr 65 Milliarden „Nutztiere“ vom Leben zum Tod. Und auch
        im Umgang davor scheint die Barmherzigkeit gegenüber der
        Kreatur nicht immer gegeben. Darf diese Unbarmherzigkeit
        sein, oder wird diese nur nicht thematisiert?

        • Rosi Steffens sagt:

          Ich glaube Barmherzigkeit umfasst das menschliche Wesen in der Gewissheit seiner Aufklärung durch die Liebe des Herrn. Massentierhaltung wird nicht von Gott gefördert und hat damit auch keinen dauerhaften Existenzanspruch. Einen Nutzen erhält etwas in meinen Augen dann, wenn das Leben ohne dessen Existenz etwas von seinen wesentlichen Merkmalen verlieren würde.

          • Luise sagt:

            „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“

            Theodor W. Adorno

          • Rosi Steffens sagt:

            Es gibt aber Menschen, die das Leben real erfassen und es gibt Menschen, die es seinen wesentlichen Merkmalen zuschreiben. Das ist für mich ein elementarer Unterschied.

  4. Hans Arnold sagt:

    Marx und Lenin strebten das gleiche an. Was diese unterscheidet ist, dass sie nicht an Pflästerlipolitik des Einzelnen glaubten und radikal das gesellschaftliche System umkrempeln wollten. Sie sind grandios gescheitert.

    Richtigerweise strebt Papst Franziskus den subsidiären Weg an, mit recht vermutlich. Erfolg auf diesem Weg aber setzt Strukturveränderung des Einzelnen voraus. Mit Appellen zu Altruistik dürfte auch dieser Weg scheitern. Gebote, Zwang, Moralisieren sind dabei kontraproduktiv.

    Voraussetzung ist strukturelle Verhaltensänderung des Einzelnen – das „neue Herz“ – solches beginnt bei der Zielsetzung des eigenen Lebens. Der Weg dazu führt über die Aufarbeitung der berühmten vier W-Fragen; woher, wohin, wozu, warum. Das ist Kern jeder Religion und daraus erst kann nachhaltige „Nächstenliebe“ resultieren. Alles andere behält den Charakter von Zwang.

  5. S.G. sagt:

    Wenn wir wirklich zu Jesus eine Beziehung haben und ihn lieben (von ganzem Herzen und mit ganzer Seele – nicht nur nach dem Mund), dann wird er nicht u.a. Sätze zu uns sagen müssen (nach Vollendung unseren irdisches Lebens).

    Mt. 25,42 – 45

    Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben.

    Ich war fremd, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich war nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt euch meiner nicht angenommen.

    Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben nicht für dich gesorgt?

    Dann wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan.

  6. Hupperich Robert sagt:

    Glaubwürdigkeit ist sicher das A & O für jeden einzelnen Christen. Aber auch und vor allem für die Amtskirche. Wie glauwürdig ist die Kirche wenn es um die Bedeutung der Familie geht, solange es einen Zölibat geht? Oder zur Barmherzigkeit und Hilfe für Notleidende solange sie die reichste Institution der Erde ist mit einem zig Milliarden Vermögen.

    • S.G. sagt:

      Zölibat:
      Mt.19,12 -> Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.
      Außerdem werden die Priesteramtsanwärter nicht gezwungen, Priester, mit allen daraus folgenden Konsequenzen (Zölibat), zu werden. Ehe und Priestertum sind in der Kirche gleichgestellt.
      Wer die heilige Bindung der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen lebt,legt dadurch Zeugnis ab für die im Glauben erwartete zukünftige Welt, in der die menschliche Liebe für Frauen und Männer ihre definitive Erfüllung finden wird.
      Ehe und Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen werden so jeweils zu einem Zeichen der alles übersteigenden Liebe Gottes zu den Menschen.
      Reichtum der Kirche:
      Papst Franziskus ist gerade dabei aufzuräumen mit dem „Reichtum“. Papst em. Benedikt XVI hat diesen Prozess vorbereitet und eingeleitet. Am 17. März 2013 bekräftigte Papst Franziskus: „Ich möchte eine arme Kirche für die Armen.“

      • Suarez sagt:

        1) Ich glaube, dass so gut wie kein Priester den Zölibat hält – denn den Zölibat bricht bereits, wer masturbiert.
        2) Die Kirche hat kein Recht, den Gemeinden um eines REIN MENSCHLICHEN Gesetzes die sonntägliche Eucharistie vorzuenthalten. Der Pfarrermangel ist Deutschland ist beängstigend – in Südamerika ist er katastrophal. Und warum? Weil Priester nicht heiraten dürfen. Und das völlig unnötiger Weise. Wer zölibatär leben will, kann das auch immer noch, wenn die Kirche den VERPFLICHTUNGSCHARAKTER dieser Voraussetzung aufhebt, die verhindert, dass Priester offen mit ihren Frauen/Männern zusammenleben.
        3) Weder Jesus noch Paulus haben Gemeindeleiter auf die zölibatäre Lebensweise festgelegt. Sie ist legitim und angemessen für die, die so leben können. Aber ein ZugangsHINDERNIS zum Amt darf der Zölibat nicht sein.

  7. Dr. Heinz Greuling sagt:

    Ein wunderbarer Artikel. Punkt. Ohne lange Expikationen…

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