Bis einer weint!

Lieber Vatikaner,

hört endlich auf! In der vergangenen Woche ist unendlich viel Porzellan zerschlagen worden, sind letzte Reste Vertrauen in den Vatikan verloren und so viel Unglaubliches gteschehen und an die Öffentlichkeit gekommen, dass es für eine Aufsehen erregende Entlassung und eine Verhaftung gereicht hat.

Jetzt lese ich im Corriere della Sera ein Dokument, das ebenso geheim ist. Sein sollte. Das Protokoll der Sitzung des Aufsichtsrates der Vatikanbank, an deren Ende das Misstrauensvotum gegen deren Chef stand. Reicht eine Entlassung und eine Verhaftung nicht? Wer meint hier nachlegen zu müssen? Wer will unbedingt Lösungen verhindern und ein Maximum an Schaden anrichten?

Aufhören!

Liebe Leser, Sie kennen das T-Shirt mit dem Aufdruck zweier Panzer, die aufeinander zufahren mit der Unterschrift „Bis einer weint“? Genauso kommt mir das vor.

Liebe Veröffentlicher, wer auch immer was auch immer für Absichten hat, könnt ihr bitte ein wenig erwachsen werden? Es geht um Glauben und Kirche, es geht um das Vertrauen von Menschen und die Einheit und die Weitergabe des Glaubens. Der Papst will ein Jahr des Glaubens beginnen und darüber sprechen, wie Glaubensweitergabe in der Welt heute passieren kann. Stattdessen werden wir über euch reden, die ihr euch nicht zu erkennen zu geben wagt. Die ihr geheim Dokumente weitergebt. Die ihr eure Agenda verfolgt, die keiner kontrolliert, die keiner gegenliest, die keinem Votum, keiner Kompetenz, keinem Mandat unterworfen ist.

Mir ist klar, dass es immer „Lecks“ geben wird, völlig naiv bin ich auch nicht. Aber was ihr hier anstellt, das übersteigt das Maß dessen, was ich bereit bin zu akzeptieren.

Es wird Zeit, dass ihr euch eurer Verantwortung bewusst werdet, in der Leitung der Kirche zu arbeiten. Oder ihr geht. Aber bitte schnell.

 

 

Wer auch dafür ist, kommentiere bitte mit einem „bin auch dafür“ o.Ä.

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26 Antworten auf Bis einer weint!

  1. Lieber Pater, ich kann Ihre Erregung aus jeder Zeile heraushören. Ich gehe davon aus, dass auch Sie über sehr viel Insiderwissen verfügen, dies aber für sich behalten. Andererseits: Wenn nur ein Teil dessen stimmt, was da jetzt veröffentlicht wurde, dann wirft das kein gutes Licht auf unsere Kirche. Klar, wo Menschen leben und arbeiten herrschen auch Mißgunst, Mißtrauen und Egoismus. Manchmal möchte man Fragen, “Was kann eigentlich der Liebe Gott für sein Bodenpersonal”.
    Ich meine, wenn die katholische Kirche etwas mehr Offenheit wagen würde, etwss mehr Transparenz zulassen würde, dann würde sich auch manche “Insider-Veröffentlichung” von selber erledigen.

  2. Teresa_von_A. sagt:

    Sentire cum ecclesia.Lieber Herr Pater Hagenkord. Wieviele Feinde hatte der Heilige Ignatius im Vatikan, in Rom? Hat es ihn gehindert zu glauben und die Kirche zu lieben? Jeder Kirchengeschichtler weiß, was ich meine. Nein ,der Pfaffenspiegel und andere..sind ein Test . Wer wirklich an Gott glaubt und die Kirche liebt..steckt das weg. Nicht in Form von wir sind ja alle Menschen..sondern..seufz. So isses. Wir leben im Zeitalter des Hinter die Kulissen Blickens. Mißbrauchdebatte, Vati Kanleaks. Die großen Heiligen wissen auch diverse Geschichten zu berichten von Inquisition, welche nicht von den Atheisten kam.Da müssen wir jetzt durch und zwar mit offenen Augen.

  3. Wolfgang sagt:

    Was ist so schlimm an diesem Dokument? Höchstens die Tatsache, dass sie Herrn Tedeschi nicht schon viel früher rausgeworfen haben.
    Für mich ist dieses ‘Aufräumen von innen her’ ein positiver Vorgang. Da scheint jemanden massiv zu stören, dass Schlamperei und Inkompetenz in den obersten Führungsetagen zur Tagesordnung zu gehören scheinen. Intern scheint er mit Änderungsvorschlägen nicht durchgekommen zu sein – wer schon mal in einem Betrieb mit inkompetenter Leitung gearbeitet hat, weiß, dass sich das kaum rein intern ändern lässt; also wählt er den Weg nach außen. Das ist nicht die feine englische Art, funktioniert aber anscheinend.
    Bei der Vatikanbank geht es – glaube ich – auch nicht um die Weitergabe des Glaubens, sondern um Geld, Profit, Kommerz. Früher nannte man das Mammon. Ja, ja, ich weiß, die hehren Ziele, die mit den erwirtschafteten Gewinnen verfolgt werden sollen… Ehrlich gesagt, sehe ich keinen Grund, warum ich der Vatikanbank mehr Vertrauen schenken sollte, als irgendeiner anderen Bad Bank. Die letzten Jahrzehnte der Firmengeschichte hätten jede ‘weltliche’ Bank in den Ruin getrieben.
    Ich wünsche mir, dass auch in anderen vatikanischen Bereichen Mitarbeiter den Mut haben, Verkrustungen beim Namen zu nennen, Seilschaften aufzudecken, damit Menschen beim Wort katholisch nicht an Missbrauch und Machtspiele, sondern an die Botschaft Jesu Christi denken. Es wäre mir wesentlich lieber, dieses Aufdecken würde nicht durch ‘Lecks’, sondern durch die Leitung erfordern. ‘Die Wahrheit wird euch frei machen’, hat mal jemand gesagt.
    Das Jahr des Glaubens in Ehren, aber was ist mit den vertuschten Skandalen um die Legionäre Christi, die blauäugige Art des Umgangs mit den Piusbrüdern und anderen ‘vertrauensbildenden’ Maßnahmen? Das ist nicht einfach vom Tisch, nur weil ich ein wichtiges Thema auf die Agenda setze. Glauben kann ich nicht weitergeben, wie ein Buch oder eine Kartoffel. Ich kann aber Menschen erleben, denen ich vertraue und deren Verhalten und Einstellungen mich zum Nachdenken und evtl. zur Nachfolge führen.
    Wenn der Fisch vom Kopf her stinkt, hilft es nichts, zu fordern, dass niemand mehr rufen soll ‘Macht ein Fenster auf, damit frische Luft rein kommt’. Mir ist die Sache Jesu wichtig. Sie wird aber zu oft durch Dreck und Müll verdeckt, so dass viele sie übersehen, oder das Drumherum abstoßend finden. Ein bisschen Aufräumen und Entrümpeln schadet nicht, denke ich.

  4. Bernhard Ledermann sagt:

    Lieber Pater Hagenkord,

    ja, bin dafür! Danke für Ihre deutlichen Worte! Werden die im Vatikan gehört? Auch bei italienisch- oder anderssprachigen Intriganten?
    Man kann nur hoffen, dass der Heilige Geist auch diejenigen erfüllt, die sich unchristlich, hinterhältig und gemein verhalten.
    Korruption und Machtspiele werden zwar immer und überall auf der Welt geschehen. Aber jeder sollte sich selbst an der Nase fassen und immer besser werden. Der derzeitige Skandal schadet allen. Also, ich stimme Ihnen zu: Aufhören, reinen Tisch machen. Und: Man kann sich auch mal hinstellen und sich entschuldigen.

  5. Ester sagt:

    Habe das vorhin mit meinen Kindern durchdiskutiert.
    Wir sind draufgekommen, das jeder Mensch ein Recht auf seine Privatsphäre hat, auch der Papst.
    Und keiner von denen, die da so laut Transparenz schreien, wollen ja, das ihre ganz persönlichen Macken oder Eigenheiten in der Öffentlichkeit ventiliert werden.
    Auch die Vorüberlegungen von wichtigen Entscheidungen bedürfen der Diskretion.

    • Teresa_von_A. sagt:

      ester? vatikan gleich papst und kaum kommt was an die sonne, geht es um privatsphäre?das ist eine sehr öffentliche einrichtung mit begrenzter privatsphäre. ester , wollen sie vielleicht ihren glauben retten, indem sie unter den teppich kehren?davor graut mir, vor den vertuschern. nciht vor den skandalen. zeit wird’s , dass aufgeräumt wird, ich habe keine probleme, mich mit kirchenfeinden auseinanderzusetzen..alle, die den mißbrauchskandal beschönigen wollten mit den sprüchen, die ich an ganz bestimmten orten gehört habe..medienkampagne, warum haben die nicht früher was gesagt? nun ist mal gut..haben nun ein weiteres mal die gelegenheit, sich mit wahrheiten zu befassen. der himmel erhört gebete regelmäßig ganz anders als gewünscht.heiligmäßige priester sollen nicht nur nachkommen, die unheiligen müssen auch raus. nehmen wir es als weiteren reinigungsprozess.

  6. Erst einmal: „bin auch dafür“

    Mir ist vor ein paar Jahren der Gedanken gekommen das Papst Benedikt die Aufgabe hat aufzuräumen und das macht er auch. Ich muss nur an die Missbrauchsfälle denken, an die Piusbruderschaft und vieles andere.
    Das ihm auch Brocken direkt vor die Füße geworfen werden ist schlimm und gerade die Verhaftung in seinem nächsten Umfeld ist für ihn doppelt schmerzhaft: Eben weil er weiß das die Kirche Schaden nimmt und auch weil man sein Vertrauen zutiefst mißbraucht hat.
    Der Heilige Vater muß laufend ziemlich viel einstecken.

    Deshalb ist Ihr Aufruf so wichtig, wobei ich etwas anfügen möchte: Bitte betet alle für die Kirche. Denn die katholische Kirche, das sind wir Katholiken und das ist die Kirche Jesus Chistus.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Dieser Paspt schafft das, denn er hat Verstand. Kirche, die auf Lüge aufgebaut wird und heile Welt ,ist nicht haltbar. Solche Auseinandersetzungen zeigen, wer zur Kirche gehört und wer nur die schönen Seiten will.Und unter den Teppich kehrt und so die Lüge fördert. Da müssen wir nicht auf Umweltkatastrophen a la Stromausfall total warten. Die Katastrophen haben wir.Wir können nicht die russischen Journalisten bedauern, wenn sie umgebracht werden und im demokratischen Europa nach Ruhe schreien, wenn aufgedeckt wird.

    • Teresa_von_A. sagt:

      mit mißbrauch hat pater mertes aufgeräumt, gegen den willen vieler. sonst niemand. die anderen haben im höchstfall mitgemacht, nun hat er den heinemann preis bekommen und auf den kirchenpreis warte ich noch.

  7. KRP sagt:

    Aber lieber P. Hagenkord wenn die ihrer Verantwortung bewußt werden und dann lieber gehen sollen, dass hat keinen Sinn denn es werden andere nachkommen. Ich denke die werden nicht aussterben die wirds immer geben. Mensch bleibt Mensch mit all seinen Fehlern und Schwächen.

  8. Johannes sagt:

    Wenn diese Informationen alle stimmen ist es sinvoll die italienische Justiz einzuschalten und nicht den Versuch machen dies intern zu klären.
    Papst und die Kirche stehen in der Öffentlichekeit, es ist in den letzten Jahren schon zu viel vertuscht worden.Bendikt XVI will den Schmutz der sich im Laufe der Zeit in der Kirche angesammelt hat bereinigen, wenn man ihn denn läßt. Es müssen hier alle an einem Strang ziehen sonst klappt das nicht!Gruppenbildung ist fehl am Platz, es geht um die Kirche, hier kann man nur gemeinschaftlich handeln!

  9. Silvia Brückner sagt:

    Lieber Pater Hagenkord, irgendwie kann ich Sie verstehen.

    Aber die Aufdecker raus werfen und weiter vertuschen, ist keine Lösung.

    Mein Eindruck ist, dass wir seit gut 2 Jahren einen kirchlichen Reinigungsprozess erleben, dabei zwangsläufig auch Illusionen verlieren.

    Mir hilft in solchen Krisenzeiten das Gebet, auch dazu, die Lehre nicht mit fehlerhaften Menschen zu verknüpfen.

    Instiututionen sind fehlbar und auch vergänglich.

  10. noemi sagt:

    Bin auch dafür- und zwar voll und ganz.
    Private Briefe und Faxe ,auch eines Papstes und Kontoauszüge gehören nicht in die Öffentlichkeit-auch wenn teresa (wohl auch nur um ester aus Prinzip zu widersprechen) findet-wir müßten alles aber auch alles wissen. Sie vielleicht, ich nicht.

    Silvia Brückner: was haben die Aufdecker denn aufgedeckt? Nichts- es gibt im gesamten Nuzzibuch ( das er nebenbei bemerkt nur auf Grund einer kriminellen Handlung- das ist nämlich der Diebstahl und die Veröffentlichung privater Post- schreiben konnte)nichts , was einem aufgedeckten Skandal ähnlich sieht. Seit wann die Weltöffentlichkeit ein Anrecht haben soll -alle internen Angelegenheit der Kurie- zu erfahren, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.

    • KRP sagt:

      Es geht hier gar nicht darum was an die Öffentlichkeit gekommen ist sondern man sollte sich mal überlegen warum das ganze so passiert. Wie gesagt Mensch bleibt Mensch wenn es um seine Interessen geht ist jeder Mensch sich selber der Nächste. Das hat auch gar nichts und wirklich gar nichts mit irgend jemanden zu widerstprechen zu tun. Teresa v. A. widerspricht niemanden sie stellt nur fragen.

      • Teresa_von_A. sagt:

        KRP–vielleicht hat noemi einfach nur nicht verstanden, was ich geschrieben habe hier lang und ausführlich?

    • Silvia Brückner sagt:

      Ich habe nie gesagt, dass die gesamte Weltöffentlichkeit alle Interna der Kurie erfahren muss.

      Im Gegenteil, ich wäge sehr vorsichtig ab nach dem Schaden – Nutzen – Prinzip.

      • Teresa_von_A. sagt:

        An die Weltöffentlichkeit, Silvia..warum nur stürzen sich alle wie die Geier drauf? Ewiges Schweigen des Vatikans, egal wo.Sowas kommt von sowas.Transparenz tut not. Die Journaille..der Moderne ist so wie sie ist. Hat alles Vor- und Nachteile.Die Kirche wird aber nicht zugrunde gehen daran.

    • Teresa_von_A. sagt:

      was sie uns mitteilen wollen in ihrem post,noemi, bleibt zumindest mir ein geheimnis.wollen sie die pressefreiheit abschaffen?.keine beiträge zum thema gebet, zum thema babel, zum thema hildegard von bingen? nein?bei ihren vorstellungen müßte ich zu jedem ihrer sätze was schreiben, ohne die garantie ,dass sie verstehen.denn eigentlich habe ich in all meinen posts alles gesagt. angst essen seele auf, noemi? und schon wird hier zugeschlagen wie üblich aus bestimmten kreisen.der vatikan ist nicht das letzte unantastbare scheichtum..der vatikan vertritt alle gläubigen. nicht nur die, die gerne die schotten dicht machen.glaube hat etwas mit wahrhaftigkeit zu tun.ich lese gerade karl rahner..gott h a t man nie..niemals. wer seine glaubenssicherheiten aussen sucht, wird sie verlieren.bei mir wackelt nichts, wenn der vati kan nun ein wenig oder mehr unter die lupe genommen wird.gar nichts.und lassen sie mal den heiligen vater, der ist nicht aus zuckerwatte. der hat genug verstand.

  11. Lichter sagt:

    Es soll alles aufgeklärt und nichts vertuscht werden – aber: ich habe hier einfach den Verdacht, dass hier der Papst “vorgeführt” werden soll, und DAS ist schlimm ! Und das betrifft für mich nicht nur das IOR, sondern sämtliche sog. “vatileaks” Dinge. Überlall, in Banken oder Unternehmen gibvt es interne Papiere, nicht für die Öffentlichkeit, Dinge, die festgehalten werden (müssen), schriftlich, aber nicht für das Zuspielen zu Medien gedacht sind. Ich finde diese ganzen Dinge einfach nur schrecklich.
    Ich weiß, dass der Vatikan, die Institutionen zäh sind. Aber: Muss solcher Skandaljournalismus sein ? Wo bleibt ganz einfach die Ethik ???? Wo Geld mitspielt, setzt leider der Verstand aus, in sofern: Schande über diese Art Journalisten. Vielleicht bin ich da zu ethisch, aber hätte ICH solche Papiere zugespielt bekommen, hätte ich zunächst versucht, einen ganz Hohen im Vatikan damit zu konfrontieren und erst DANN, wenn es nach einer angemessenen Zeit HIER egal gewesen wäre, evtl. Teile davon veröffentlicht. WO bleibt Fairness ? Wo bleiben etwas, die minimalsten Gedanken über die Folgen ?
    Sorry, aber solche Leute, auch sog. “Vaticanisti” wollen ganz bewusst der Kirche schaden, sie vorführen, Dreck werfen. Da fehlen mir die Worte, wie Dir, lieber Bernd.
    Es ist schlimm, wenn ein Kammerdiener, engster Vertrauter, solche Papiere stielt. Entlassung? Was hilft das ??? Der Schaden ist immens: auch der Vertrauensschaden. Ich denke, dass er wirklich kein Einzeltäter ist, sondern dass da einige mehr mit gewirkt haben.
    Was ist heute noch integer ? Wer ? Auf WEN kann man sich noch verlassen ? Was gilt noch Lojalität und Schweigegebot, Dienstgeheimnis ?
    Und bitte: es betrifft sicher nicht nur Laien oder angestellte Italiener des Vatikans, ist der Klerus da selbst so “sauber” ? Ich zweifle mittlerweile dran … Aber WENN dem so ist, sein sollte … Auch DAS ist Missbrauch !
    In sofern – ich habe dieser Tage mit einigen Bekannten gesprochen: Die Kirche verliert immens an Glaubwürdigkeit, Ausgetretene fühlen sich durch “dieses Bodenpersonal” bestätigt. Was täte Jesus, käme er heute zurück ???

    Denken wir an die Skeze der Bibel mit der Austreibung aus dem Tempel. Ich denke, in vielen Punkten würde er viele “hohe und einfache” Leute mit der Peitsche davon jagen und sagen: “Was habt ihr aus meiner Kirche gemacht ? Denn ihr wisst nicht, was ihr tut …..”

    Und als Schlußpunkt – seien wir ehrlich: WO würde ER HEUTE enden ? In der …. (Aussage: Dieser arme Irre hat doch keine Ahnung….)

    Entschuldigung: Das Ganze verstört mich, macht mich aufs Tiefste traurig über “meine” Kirche ….

    • Teresa_von_A. sagt:

      herr lichter, die kirche ist dann wohl die amtskirche. wie geht sie mit ihren gefallenen schäfchen um? die kirche schadet sich selber am meisten.glaubenskrise auch ganz oben, wie man sieht.nicht nur die basis muss evangelisiert werden und die kirchenaustritte gab es vorher..in massen.

    • Silvia Brückner sagt:

      Das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem bei dieser Angelegenheit:

      Dass der Kirche weiterer Schaden zugefügt worden ist und das vermutlich absichtlich und das macht auch mich traurig und hilflos.

  12. Tilda sagt:

    bin auch dafür!
    Theresa, wie erbarmungslos Sie hier schreiben, der ist nicht aus Zuckerwatte.
    Aber ein alter Mann mit 85 Jahren, der Verat aus seiner engsten Umgebung erfährt.
    Verat, weil er Dinge ändern will deren Veränderung nicht gewünscht wird?
    Uns bleibt nur das Gebet zum hl. Geist und für den hl. Vater.

  13. Tilda sagt:

    muss heißen Verrat!! Entschuldigung, Tippfehler.

  14. Teresa_von_A. sagt:

    Tilda,, hereingelegt wurde er bereits vorher von den glorreichen Beratern, die ihm die Holocaustklamotte mit den Piusbrüdern eingebrockt haben..verlassen kann er sich auf die wenigsten. Die einen sind ungebildet und die anderen falsch..Ich weiß aber aus den Schriften des Heiligen Vaters selber, dass Gott sein erster Ansprechpartner ist,zugrunde geht er an dem Verrat nicht. Und als alten Mann bezeichne i c h ihn nicht. Der ist so klar im Kopf wie viele seiner Berater nie waren.Der Papst hat mit seinem Amt eine Riesenhypothek übernommen. Das weiß er. Deswegen sind die Wahlen ja auch so kompliziert. Was ich persönlich vom Papst halte,müßten Sie, liebe Tilda, eigentlich lange wissen. Der Papst ist hier nich der Mensch Ratzinger, sondern der Stellvertreter Gottes auf Erden. Und muss sich kümmern um das, was da stattgefunden hat. Schreiben Sie ihm doch, aber was nur?Vertreter der Weltkirche, ich weiß nicht, warum hier soviel Theater gemacht wird. Es wird täglich in den Kirchen gebetet für den Papst.

  15. Teresa_von_A. sagt:

    Bei mir ist der Heilige Vater Stellvertreter Gottes auf Erden, vom dem mehr verlangt wird als von einem Landesbischof.Den man nicht alter Mann nennen darf, der mit Samthandschuhen angefaßt werden muss. Vielleicht wünscht der Papst sich nun einen Vizepapst, mit dem er das Problem zusammen tragen kann? Falls dieser zuverlässig ist. Dieses Amt hat nun mit den Folgen zu kämpfen, die es hat. Alleine ganz oben. Das geht doch, wenn er Entscheidungen trifft , auch..er hat den Heiligen Geist mehr als andere, habe ich immer gelernt.Wenn es etwas aufzudecken gibt, muss es aufgedeckt werden. Wenn der Heilige Vater zu Unrecht an den Pranger kommt, wird sich das auch zeigen.Seinen Hofstaat sollte er mal gewaltig unter die Lupe nehmen. Katholisch allein reicht nicht.

  16. Teresa_von_A. sagt:

    Der polnische Papst hat sein Leben lang mit den Folgen des Attentats zu tun gehabt und er hat dieses Problem grandios gelöst.Das Piusbrüderthetaer hat der Papst gelöst, indem er die Schud für die Fehlinfos seiner Berater auf sich genommen hat. Tatsache ist, Katholischsein macht mal wieder keinen Spaß.Ich ahbe noch gelernt als Kind, dass wir die Auserwählten sind mit unserer geistgewirkten Kirche. Diese Kirche steht nun wieder im Rampenlicht, nicht nur der Heilige Vater muss da standhalten und geistige Größe zeigen. Wir alle. Mit Hilfeschreien schaffen wir nichts. Wer was tun will, betet dafür, dass der Papst Kraft und Ideen und Phantasie hat. Er hat soviel Übung im Standhalten, wenn er Glaubenswahrheiten verkündet, mit denen die Basis nicht einverstanden ist..knickt er auch nicht ein. Ist das Thema im Moment in Deutschland eines? Sehe ich nicht.Ich habe bei so manchen Papstrettern eher den Eindruck, sie wollen sich selber retten.Vor peinlichen Auseinandersetzungen mit Kirchenfeinden.Davor hatte ich nie Angst.

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