Der Heilige Geist drängt und wir sind bequem

Die Dynamik des Konzils (c) Lothar Wolleh

Die Dynamik des Konzils (c) Lothar Wolleh

Er ist pausenlos. Papst Franziskus strahlt eine Energie und eine Dynamik aus, die ansteckend sind. Sein Alter unterstreicht das irgendwie sogar noch, es ist kein jugendlicher Drive, den wir sehen und hören, sondern ein geistlicher. Keine aufgesetzte Jugendlichkeit, sondern die Reife des Alters, die aber nicht müde und bequem wird.

Diese Energie will der Papst für die gesamte Kirche, denn hier zeige sich der Heilige Geist. Die Worte aus der Predigt aus der Messe an diesem Dienstag Morgen sind da sehr deutlich: „Der Heilige Geist drängt zum Wandel und wir sind bequem“.

 

„Um es klar zu sagen: Der Heilige Geist ist für uns eine Belästigung. Er bewegt uns, er lässt uns unterwegs sein, er drängt die Kirche, weiter zu gehen. Aber wir sind wie Petrus bei der Verklärung, ‚Ah, wie schön ist es doch gemeinsam hier zu sein.’ Das fordert uns aber nicht heraus. Wir wollen, dass der Heilige Geist sich beruhigt, wir wollen ihn zähmen. Aber das geht nicht. Denn er ist Gott und ist wie der Wind, der weht, wo er will. Er ist die Kraft Gottes, der uns Trost gibt und auch die Kraft, vorwärts zu gehen. Es ist dieses ‚vorwärts gehen’, das für uns so anstrengend ist. Die Bequemlichkeit gefällt uns viel besser.“

 

Wir seien heute viel zu zufrieden mit der angeblichen Anwesenheit des Heiligen Geistes, aber das treffe nicht zu. Zufriedenheit sei eine Versuchung. Sein Beispiel: Das Konzil. Der Papst bezog in seiner Predigt deutlich Stellung und kritisierte die mangelhafte Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das sei vor allem ein geistliches Problem, so der Papst:

 

„Heute, 50 Jahre danach, müssen wir uns fragen: Haben wir da all das getan, was uns der Heilige Geist im Konzil gesagt hat? In der Kontinuität und im Wachstum der Kirche, ist da das Konzil zu spüren gewesen? Nein, im Gegenteil: Wir feiern dieses Jubiläum und es scheint, das wir dem Konzil ein Denkmal bauen, aber eines, das nicht unbequem ist, das uns nicht stört. Wir wollen uns nicht verändern und es gibt sogar auch Stimmen, die gar nicht vorwärts wollen, sondern zurück: Das ist dickköpfig, das ist der Versuch, den Heiligen Geist zu zähmen. So bekommt man törichte und lahme Herzen.“

 

Dasselbe gelte für das eigene geistliche Leben: Der Heilige Geist dränge zu einem Leben gemäß dem Evangelium, aber wir seien zu bequem, wir widerstehen. Der Antrieb des Heiligen Geistes wird geradezu hörbar in den Worten dieses Papstes.

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61 Kommentare zu Der Heilige Geist drängt und wir sind bequem

  1. Arnd sagt:

    Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Es ist, als habe der Heilige Geist nach dem Konklave 2005, in dem Kardinal Bergoglio mit den meisten Stimmen nach Kardinal Ratzinger nicht gewählt wurde, auf ihm als Nachfolger Petri bestanden.
    Ich habe gerade Auszüge aus seinem neu ins Deutsche übersetzten bereits etwas älteren Buch in der Welt (online http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article115319828/Der-Sinn-des-Lebens-ist-der-Kampf-mit-dem-Kreuz.html) gelesen, es erklärt sein unbeirrtes Voranschreiten und zeigt schön seine Ignatianische Spiritualität.

  2. Silvia sagt:

    lieber Pater Hagenkord, warum gebrauchen Sie den Konjunktiv wenn Sie die Predigt des Papstes über das Konzil wiedergeben?

    Auf mich wirkt das so, als wollten Sie die Worte des Papstes relativieren, so, als ob dahinter ein unausgesprochenes „angeblich“ mitschwingen würde.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Das ist der journalistischen Praxis und der deutschen Grammatik nach die Wiedergabe von direkter Rede: Die indirekte Rede.

  3. Silvia sagt:

    Nun dürfte hoffentlich auch der Letzte verstanden haben, dass Papst Franziskus vollkommen auf dem Boden des 2. Vatikanischen Konzils steht und die Kirche voran bringen will. Voran heißt vorwärts, nicht rückwärts – nur für die, die die klaren Worte dieses Papstes angeblich nicht verstehen.

    Und damit dürften sich auch die „Fehl)interpretationen und das Herumrätseln, was der Papst gesagt hat und was er damit meint, erledigt haben.

    Wer die deutliche Sprache dieses Papstes nicht versteht, dem muss vielleicht ein bisschen zuviel Weihrauch in den letzten Jahren den Verstand getrübt haben.

    • KRP sagt:

      Also mir hat die letzten Jahre kein Weihrauch den Verstand getrübt. Ich habe sehr gut verstanden das, dass Konzil vorwärts blickt und nicht rüchwärts. Das aber auch alles seine Berechtigung und eigentlich auch alles seine Gültigkeit haben kann. Weil jeder Mensch seinen eigenen Weg hat und soviel wie es Menschen gibt, soviele Wege gibt es. Ein Spruch vom emeritierten Papst der mich die letzten Jahre immer wieder begleitet hat und auch sicher weiter begleiten wird.

      • Voluntarius sagt:

        Das Konzil ja, aber nicht die nachfolgenden verantwortlichen Kirchenführer. Sie waren eher Bremser, als Motoren im Sinne des V II. Dadurch haben Sie auch eine enttäuschte Priestergeneration geschaffen, die heute resigniert zurückblickt und nicht mehr für diese Röm. Kath. Kirche zu begeistern ist.

  4. Brigitte Bussmann sagt:

    Die Jahre seit dem II Vatikanum vergingen. Damals war ich noch in der Schule, und ich schaute als damalige Klosterschülerin hoffnungsvoll nach Rom. Dort gab es die beiden jungen Theologen Küng und Ratzinger und der alte Papst Johannes XXIII, den wir Schülerinnen verstanden, da er in seinem Herzen jung war. Die Würzburger Synode gab es dann noch, wieder ein hoffnungsvolles Zeichen, besonders für die jungen Frauen, die nach dem Schulabschluss Theologie studieren wollen. Die Frage war da, wird diese Kirche des Konzils auch eine Kirche für uns werden?
    Jetzt schauen wieder viele junge Frauen, die gerade ihr Abitur schreiben nach Rom und sie fragen sich, werden wir Theologie studieren, jetzt bei diesem Papst Franziskus. WIrd Kirche jetzt endlich für Frauen attraktiver. Werden wir jetzt endlich in unserer Berufung ernst genommen. Wird endlich das verloren gegangene Frauendiakonat wieder eingeführt werden? Können wir sogar einmal Priesterinnen sein, denn in der Bibel steht nichts, was dagegen sprechen würde?
    Heute kann ich diesen jungen Frauen sagen, geht diesen Weg, es wird besser, denn dieser Papst lässt das Wehen des Heiligen Geistes zu, er geht den Weg nach vorn und nicht, wie die Jahre zwischen dem Konzil, ein Schritt nach vorn und fünf wieder zurück.
    Ich hoffe auf eine bessere Kirche, auch für meine Zwillingsenkel (Mädchen,Junge, 2 Jahre), dass es für diese und alle Kinder keine Diskriminierung von Mädchen in der Kirche mehr geben wird. Es kann nicht alles sein, Ministrantin, Lektorin, Vorbeterin, denn irgendwann werden diese Kinder einmal die gleiche Frage stellen, wie damals ich, wie heute die jungen Frauen, warum habe ich nicht das Recht wie ein Mann dem Gottesdienst, der Messe, vorzustehen, denn lasen wir nicht die Paulusstelle, dass in Christus Frau und Mann, Sklave und Freier usw. keine Rolle mehr spielen, sondern das alle in Chrstus eins sind und gleich?

    • Silvia sagt:

      Liebe Frau Busse, ich habe das Konzil genau wie Sie als Klosterschülerin im Alter von 11 bis 14 Jahren erlebt. Mit denselben Hoffnungen.

      Theologie habe ich dann nicht studiert, obwohl ich gerne hätte, weil ich als Frau für mich keine Chance gesehen habe. Ich bin dann Sozialarbeiterin geworden, weil ich meine Vorstellungen von Christsein so besser verwirklichen konnte.

      Wenn unsere Generation vom Konzil spricht, so auch wie jetzt der Papst, habe ich das Gefühl, für die jungen Konservativen, die unter Benedikt plötzlich wie Pilze aus dem Boden gesprossen sind, reden wir Chinesisch.

      • KRP sagt:

        Das hört sich für mich an als ob Papst Benedikt ebenfalls die ganzen Jahre chinesisch gesprochen hätte. Ich wünsche mir genauso wie Sie das es endlich vorwärts gehen würde und alles nebeneinander bestehen könnte, für jeden das was für ihn wichtig ist, was er versteht und begreifen kann. Kein gegenseitiges aufwerten von alten und neuem sondern ein miteinander. Jeder Mensch hat seine eigene Spiritualität und das sollte bedacht werden und auch Berücksichtigung finden. Warum kann es nicht beides im Gottesdienst geben, für jeden etwas. Hat nicht Jesus gesagt gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört. Könnte man heute so auslegen: gebt den Taditionisten was ihnen gehört, den Reformern was ihnen gehört. Funktioniert manchmal ausserhalb der Kirchen, nicht immer, hat aber die letzten 60 Jahre ganz gut funktioniert finde ich, es gab keine Kriege in Europa wäre vielleicht ein guter Ansatz Kompromisse einzugehen auch innerhalb der Kirche. Ansonsten denke ich werden die Menschen sich das weiterhin in den sogenannten Freikirchen und Charismatischen Kirchen suchen. Soll aber nicht mein Problem sein, von mir aus soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden.

  5. Elasund sagt:

    „mangelhafte Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils“ Aha, und konkret? Ich will dem Papst nicht widersprechen. Ich kann mir nur nicht vorstellen, was er meint. (Als theologischer Laie habe den Eindruck, die Berufschristen und Theologiestudierten können sich auf „mangelhafte Umsetzung“ problemlos einigen. Über die richtige (hl.-Geist-entsprechende) Umsetzung wird aber nur gestritten. Sogar ob die Konzilstexte noch relevant sind, ist strittig. Schlecht lesbar sind sie allemal (finde ich).) – Und die Stimmen, die gar nicht vorwärts wollen, sondern zurück. Wer ist das und wohin zurück? Sind das Personen? Gruppen? Das Böse in uns? Wenn der Papst keine konkreten Beispiele nennt, ist die Gefahr recht groß, dass es für alle Zuhörer die Stimmen der (jeweils) anderen sind.

  6. Elisabeth sagt:

    Er setzt hinter jeden Satz ein Ausrufezeichen, lässt keine Hintertürchen offen. Missverständnis? Ausgeschlossen!
    Ich wünsche mir für ihn – und damit für alle Christen -, dass er noch lange über die Kraft und das innere Feuer verfügen darf, diesen Weg weiter zu gehen und andere mit seiner Authentizität zum Mitkommen zu begeistern.

    • Silvia sagt:

      Das wünsche ich mir auch! Aber wie man auch hier und anderswo im Internet lesen kann, verstehen gerade die, die es angeht, diese unmissverständliche Sprache nicht oder wollen sie nicht verstehen!

      Aber unter Franziskus wird die Kirche voranschreiten und wie man bis jetzt sieht, in einem beachtlichen Tempo. Aber wie es bei neuen Aufbrüchen immer ist, werden ein paar „am Ufer“ zurückbleiben, wenn sich das Schiff Petri auf das stürmische und gefährliche Meer der Zeit, der Welt hinauswagt.

      Und auch dieses von mir gebrauchte Bild werden wieder Viele nicht verstehen und es zerreden.

      • KRP sagt:

        Vielleicht wird die Kirche bei Franiskus genauso voranschreiten wie sie es die ganze Zeit getan hat in ganz kleinen Schritten, oder sie wird stehen bleiben.

        • Silvia sagt:

          Bei Franziskus wird die Kirche mit Risenschritten VORAN schreiten. Die letzten Jahre ging sie beharrlich nur rückwärts.

          • KRP sagt:

            Nur Rückwärts ist denke ich auch etwas übertrieben, vielleicht waren einfach die Gläubigen zu schwach in ihren Gebeten und haben sich zu sehr um sich selber gedreht. Ein innerkirchlicher Kampf Tradition gegen Reformer anstatt sich auf ein miteinander zu einigen.

  7. KRP sagt:

    Liebe Silvia wer eigentlich ist denn die Kirche, der Vatikan, die Kurie, die Deutschen Kardinäle oder Bischöfe oder alle Menschen die der römisch kath. Kirche angehören? Wenn es mit Riesenschritten voranschreitet wird es dann neue Kardinäle, Bischöfe in der Amtskirche geben, die da mitgehen?

    • Silvia sagt:

      Wir alle sind die Kirche! Was die Besetzung von Bischofsstühlen betrifft, müssen Sie schon den Papst selbst fragen.

      • KRP sagt:

        Mal sehen ob dann den Worten von Franziskus auch die entsprechenden Taten folgen werden. Das würde dann sicher ein Riesenschritt.

        • Silvia sagt:

          Maßgebliche Reformen kann aber nur der Papst einleiten, es sei denn, dass er manches den nationalen Bischofskonferenzen überlassen wird, aber auch das wäre dann eine beachtliche Reform. Wenn der Papst diese u.a. Reformen einführen sollte, wird ihm die Mehrzahl der Priester und Laien begeistert folgen.Und falls er den Laien mehr Kompetenzen geben sollte, auch. Aber das muss eben der Papst erlauben, dann aber müssen wir mitziehen.

          • KRP sagt:

            Zu wünschen wäre es wenn es zu der Einleitung von maßgeblichen Reformen käme und ob alle damit einverstanden sind. Auch die „Rückwärtsgewanden“.

        • Elasund sagt:

          Was sind die entsprechenden Taten? Ein oder zwei Beispiele würde mir erst mal reichen!

          • KRP sagt:

            Hat das Papst Franziskus nicht schon gesagt, ich denke seine Ausführungen sind unmissverständlich.

          • Silvia sagt:

            Ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirchengemeinde oder im caritativen Bereich z.B.
            Kranke Gemeindemitglieder besuchen und praktische Hilfe anbieten, z.B. mal einkaufen. Dies sind nur ein paar Beispiele

          • KRP sagt:

            Hoffentlich gibt es diese ganzen Ehrenamtlichen dann auch noch und die Zahl der Kircheneintritte steigt dann wieder.

          • Silvia sagt:

            Die Ehrenamtlichen wird es garantiert noch geben. Ich war am vergangenen Freitag erst zu einem Ehrenamtlichentreffen in unserer Gemeinde eingeladen und war überrascht, wie viele Leute sich da einbringen, und zwar von jung bis alt, alle Generationen. Was glauben Sie, wie begeistert die Leute erst mitmachen werden, wenn der Papst frischen Wind in die Kirche bringt.

      • KRP sagt:

        Silvia noch eine Frage von so einem einfachen Gläubigen wie mir. Wie sieht es den mit den Andersgläubigen aus, sollen die mit einem Dekret zum neuen Glauben gezwungen werden?

  8. KRP sagt:

    Hallo Elasund Sie wollten doch ein oder zwei Beispiele für entsprechende Taten ich habe einen Artikel gefunden der das ganze besser ausdrückt als ich das kann. Ich verlinke hier mal : http://frech-fromm-frau.blogspot.de/2013/04/papst-lasst-reformkatholiken-enttauscht.html

    • Elasund sagt:

      Danke für Ihren Link. Der Text zeigt, dass es noch nicht so klar ist, welche Taten vom Papst kommen werden. Auch ein gewisser Kampf um die Deutungshoheit seiner Worte… – oder war das schon der Link vom Link vom Link? Ich bin heute im Buchladen in ein Gespräch reingelaufen, habe also zufällig gelauscht sozusagen. Zwei Männer haben sich unterhalten, was der Papst machen wird. Einer der beiden ist dann einfach gegangen als der andere (schon etwas erzürnt) sagte: „Das [was Sie gerade sagen] ist genau der theologische Narzissmus, von dem Franziskus spricht!“

      • Silvia sagt:

        Ach so, Sie meinen die Taten des Papstes. Das ist mal wieder typisch. Ich dachte, Sie wollten wissen, was Sie selbst tun können. Wir sind nämlich alle Kirche und der Papst wendet sich ja gerade gegen diese Versorgungsmentalität, die er Babysitter – Kirche nennt.

      • KRP sagt:

        @Elasund
        Ich denke klar wird es dann wenn den Worten Taten folgen. Wenn der Papst die Worte, dass was er sagt, auch in die Tat, sprich Reform umsetzt. Was ja von Ihm ausgehen muss, soll. Das heißt für mich wenn er von den Worten zur Tat schreitet. Bis jetzt sind es nur Worte. Genauso ist dann meine Frage werden alle mitgehen und diese Reformen tragen? Wo es doch so viele Unterschiede gibt innerhalb der Kirche. Angefangen bei den Frauen, wird es ein Diakonat für Frauen geben, bis hin zum Zölibat, den einzelnen Glaubensrichtungen die es ja auch innerhalb der kath.Kirche gibt (Traditionisten und Reformer). Wird er allen alles Recht machen können? Wohl kaum und wie wird dann wohl die Reaktion sein? Von Ökumene will ich gar nicht sprechen denn das bleibt wie es bis jetzt war.

        • Elasund sagt:

          @Silvia. Bei diesem Blog gibt es mehrere Lesemöglichkeiten. Die persönliche ist, dass ich frage, wo ich nicht vorwärts gehen will, weil es mir zu anstrengend ist. Oder wo hat sich meine Gemeinde oder Gemeinschaft eingerichtet? Wo lassen wir uns nicht mehr stören, schon gar nicht vom Heiligen Geist? Das kann in einem Blog nicht konkret werden, ist jedenfalls schwierig. – Eine andere Möglichkeit ist zu fragen, was der Papst konkret machen wird (also „Taten des Papstes“) bzw. wen er konkret meint. Wenn ich „Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils“ lese, erinnere ich mich sofort an die verschiedenen „Fraktionen“ in der kath. Kirche. Denkt der Papst an konkrete Gruppen in der Kirche, wenn er von Stimmen spricht, die gar nicht vorwärts wollen, sondern zurück? Meint er nur FSSPX oder auch Petrusbruderschaft / Institut St. Philipp Neri oder meint er vielleicht diejenigen, die sich nach dem Aufbruch der 70er zurücksehnen; oder meint er „die Lauen“ in allen Ausprägungen? Und was heißt vorwärts? Ist das Interkommunion, Frauendiakonat und Abschaffung des Zölibats usw. oder Kirche der Armen (keinen Plan, was das für eine der reichen deutschen Diözesen bedeuten würde in der ich zur Zeit lebe)?

          • Silvia sagt:

            Wenn sie die Taten des Papstes meinen: Eine erste Tat ist die Schaffung eines Gremiums von acht Kardinälen aus allen Kontinenten, die ihn bei der Kurienreform und der Leitung der Weltkirche beraten sollen. Was sich dann konkret daraus ergeben wird, bleibt abzuwarten.

  9. KRP sagt:

    Dem Papst geht es darum das Evanglium ins Alltagsleben zubringen, zu den Menschen, dass kann jeder Laie so seine Botschaft, was aber auch sehr viel Arbeit bedeutet. Arbeit für die Priester die es glaube ich hier in Europa nicht mehr gibt und Arbeit für die Laien und Ehrenamtlichen die auch immer weniger werden außer der Papst schafft es die Menschen hier in Europa zurück in die Kirche zuholen alle Menschen die sogenannten Traditionisten, rückwärtsgewandeten wie Silvia schreibt, genauso wie die linksgerichten Reformer was ich ihm und der Kirche ja wünschen würde. Hoffentlich schafft er es.
    http://www.explizit.net/Kirchen/Nicht-um-Schuhe-um-Kopf-und-Kragen-geht-es

  10. Tilda sagt:

    Wer da steht- sehe zu dass er nicht falle….
    Ich mag diesen geistigen Hochmut nicht mit dem Kath. Mitchristen abgeurteilt werden. Katholisch- allumfassend- sollte für jeden Platz haben. Erst wenn wir alle in eine Richtung – auf Jesus Christus – blicken werden die Unterschiede unwichtig werden.
    Kardinal Dolan zur Neuevangelisierung- Beichte und Eucharistie sind der Weg.
    Wer das Priesteramt für Frauen fordert hat das Weihepriestertum und Zölibat nicht verstanden. Uns Frauen ist in erster Linie die Weitergabe das Glaubens in der Familie übertragen, nicht der Machtkampf auf den Altarstufen.
    In Russland und Japan waren es die Frauen, die den Glauben bewahrten,Kinder heimlich tauften und ihnen die Hände falteten.
    Heute hat sich die Gendergleichschaltung so in den Köpfen festgesetzt, das vor lauter Gleichheit die Unterschiede nicht mehr sein dürfen.
    Unter P. Franziskus wird die Kirche kontinuierlich ihren Weg fortsetzen, ebenso wie unter Benedikt. Es werden sich noch viele wundern, wo Benedikt leise mahnte wird Franziskus fordern- ich freue mich darauf.

    • Silvia sagt:

      Ach so, „wir Frauen“ dürfen den Glauben also nur in der Familie weitergeben. Was aber, wenn ich eine Singlefrau bin? Habe ich in Ihrem verstaubten kirchlichen Weltbild dann gar keine Daseinsberechtigung?

      Und was den Zölibat angeht: Auch Frauen können zölibatär leben. Ordensfrauen tun das und Mitglieder von Säkularinstituten tun es.

      Und seit wann wird auf den Altarstufen gekämpft? Das ist mir bisher entgangen.

    • Arnd sagt:

      Tilda, Sie vermischen Geschlechterunterschiede, die die Gendertheorien in der Tat wohl fälschlich für nicht gegeben oder aber zu überwinden ansehen, mit der Teilhabe von Frauen in der Kirche. Letztere ist eine Frage der Gerechtigkeit und kann und sollte durchaus über den Familienkreis hinausgehen. Gegenwärtig hat das Lehramt die Frage nach dem Frauenpriestertum eindeutig entschieden und ist der Auffassung, dass die Entscheidung zum depositum fidei gehört. Ob diese letzte Auffassung bestehen bleiben wird, wird die Zukunft der Kirche zeigen, ich halte sie aber gar nicht für so wichtig. Ob Frauen Priester sein können ist für mich eine Frage der Theologie, nicht der Gleichberechtigung.

    • KRP sagt:

      Ja genau Tilda meine Rede, allumfassend jeder sollte seinen Platz haben und finden, da bin ich ganz Ihrer Meinung. Mit dem Blick auf Christus würden die Unterschiede verblassen. Bei ihm darf jeder so sein wie er ist, ohne wenn und aber. Papst Benedikt war leise und Franziskus fordert jeder auf seine Art.

  11. Tilda sagt:

    Welch aggresiver Ton, liebe Silvia, wenn Jesus Frauen als Priester gewollt hätte, wäre seine Mutter die erste gewesen.
    Wenn ich die weiblichen Kommunionhelferinnen sehe, die sich erst noch mit einem lächelden Seitenblick versichern, dass sie auch gesehen werden komme ich ins Grübeln. Wenn Sie den Blick auf die Weltkirche mit den Verfolgungen richten, Priester werden bestialisch gemordet und verfolgt- wollen Sie das als Frau auch? ich bin froh, dass die deutsche Kirche nur 2% der Weltkiche ausmacht. Wo bleiben die Stimmen von ZDK und KFD zum Thema Abtreibung und Verfolgung der Christen. Die eigene Nabelschau finde ich in keiner Weise angemessen. Vom warmen Sessel aus lassen sich wohl Pläne schmieden.
    und zu meinen Weltbild, dass ist in keiner Weise angestaubt, das kann ich Ihnen versichern.

    • Teresa-von_A. sagt:

      Hallo, Tilda, :-)–heute bekommen Sie von mir die große Unterstützug.Ihr sogenanntes verstaubtes Weltbild..ich freue mich darüber, denn meines ist ähnlich. Menschen, die n u r Familie sagen, wissen nicht, wieviel Arbeit in Familie steckt.Warum werden Babies in die Babyklappe getan oder umgebracht?Weil man Kinder nebenher erziehen kann? Man hat ja nicht nur seine Kinder vor sich, sondern auch deren Mitschüler. Ich habe eines Tages Dank ständiger n u r Mutter Sprüche von den entsprechenden Frauen gedacht, n u r ein behindertes Kind habe ich großgezogen..das muss man sich mal vorstellen. Dieser behinderte Mensch ist auch an der Uni ganz vorne bei den Einserkandidaten.Und zufrieden. Und hilft anderen. Und mein 2. Sohn ist ja auch noch da. Und die MItschüler des behinderten Jungen.Denen habe ich kostenlos Nachhilfe gegeben.Haben die Emanzen auch nicht verstanden.Wie einer so doof sein kann wie ich. Wir Mütter werden genau von Emanzen immer an die Wand gedrängt. Von Männern habe ich die Sprüche nie gehört. Der katholische Altar ist ein Heiligtum. An welchem auch so mancher Mann fehl am Platz ist. Wenn ich mir die Damen ansehe, die an den Altar streben, sage ich nur: Halt. Bevor da etwas geändert wird, muss erstmal die Ausbildung zum Priester unter die Lupe genommen werden. Wer da repräsentieren will und sich selber in den Mittelpunkt stellt, gehört da nicht hin. Frau oder Mann.Gerade mit dem Heiligen werden viele nicht fertig.Tilda: nicht unterkriegen lassen!!!

      • Teresa_von_A. sagt:

        Wenn man mal betrachtet, warum auch Männer den katholischen Altar nicht mehr attraktiv finden, dann weiß man, was da oft angestrebt worden ist.Wer den Pflichtzölibat abschaffen will, kann man gerne, aber erstmal….bedenken:ein familienunfreundlicher Beruf. Welche Frau macht das mit? Diese Frage wird mir nie beantwortet.Kirche hat immer noch zu wenig der Welt entgegenzusetzen an wirklich lebbaren Modellen.In Berlin bei den Jesuiten gibt es Kurse für Verheiratete und ihre Probleme.Nicht die herkömmliche Eheberatung.Nebenbei gesagt ist auch das Laientheologiestudium eine Berufung. Das macht man nicht mal eben so..in unserem Erzbistum gibt es einen einzigen..Laien, der sich da auf den Beruf vorbereitet..So wie man Lehrer aus Berufung machen sollte und nicht mit dem Gedanken, ich mach alles besser..was mir auch an T i l d a gefällt, ist die Einstellung zum Papstamt. Papst ist Papst und nicht da für unsere persönlichen Interessen. Der vertritt Weltkirche. Und den Glauben..was hat er an Glauben zu vermitteln. Ebenso wie Benedikt ein reiches Glaubensleben hat. Wer das nicht versteht, sollte mal bei sich selber nachforschen und sich bemühen.Und nicht, wie Tilda sagt, aggressiv um sich schlagen.Und beim neuen Papst von anderen das Verständnis verlangen, was man selber beim Vorgänger nicht hatte.

      • Silvia sagt:

        Liebe Teresa, ich hatte mir schon Sorgen gemacht, weil ich so lange nichts von Ihnen gehört habe. Ich dachte schon, als mit Frau Bussmann hier eine seriöse, ernst zu nehmende Theologin das Wort ergriffen hat, hätte es Ihnen mal die Sprache verschlagen Übrigens erwähnt Frau Bussmann ihre Enkel, sie ist also auch Mutter trägt aber das „Mutterkreuz“ nicht wie eine Standarte vor sich her und beweihräuchert sich nicht ständig selbst, weil sie die offenbar in Ihren Augen einzige Daseinsberechtigung der Frau, das Muttersein, als Theologin auch noch erfüllt hat.

    • Silvia sagt:

      Unter den christlichen Märtyrern gab und gibt es nicht nur Priester sondern viele Laien, darunter auch Frauen und sogar Kinder.

      Aber zu Ihrer konkreten Frage an mich: Ich glaube, dass sich kein Mensch einen Märtyrertod wünscht und ich habe mich in der letzten Zeit oft gefragt, was ich täte.

      Ja, ich wäre dazu bereit wenn Gott mir den Mut und die Kraft dazu gäbe, denn ohne Gottes Beistand schafft das kein Mensch und keiner kann im Voraus sagen, wie er sich in so einer Situation wirklich verhalten würde.

      Sie erinnern sich bestimmt an die Geschichte von Petrus, der aus dem Rom Neros fliehen wollte und da erschien ihm der Auferstandene….

      Ja, ich habe aggressiv auf Sie reagiert weil ich mich als weltliche Singlefrau diskriminiert gefühlt habe.

      Unsere Eucharistiehelferinnen versichern sich nicht mit einem „lächelnden Seitenblick“, dass sie auch gesehen werden. Könnte es sein, dass aus Ihnen hier Neid spricht?

      Übrigens, ich bin keine Eucharistiehelferin sondern Lektorin und ich kann Ihnen versichern, dass es Mut und Überwindung kostet, vor der Gemeinde zu stehen, ich bereite mich darauf auch immer sorgfältig vor und das macht Arbeit.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Zum Thema eingebildete Kommunionhelferinnen hatten Sie, Silvia, sich auch schon in einem anderen Blog geäussert.Dass Sie sofort Neid unterstellen, ist eine weitere Aggression. Tilda ist eine selbstbewußte Frau, sonst könnte sie mit ihrer Einstellung nicht an die Öffentlichkeit.Wenn ich mir unsere Kommunionhelferinnen ansehe, in einer Kirche machen das nur Ordensfrauen, woanders halten die Damen Abstand zum Volk.. Diskriminiert werden die Mütter und das seit Jahrzehnten.Dagegen hat Tilda sich gewehrt.Was die Bibek zum Thema Frauenordination sagt, ist umstritten.Nebenbei: Gott schickt einem weder Mut noch Weisheit. Die muss man sich erkämpfen.Das Angebot hat jeder Mensch. Stichwort Widerstandskämpfer. Da kam der Segen nicht von oben und dann konnten sie Martyrer werden. Die ganze Lebenseinstellung vorher war entsprechend. Martyrersein ist harte Arbeit. Wenn Gott mir die Kraft gibt…nein, wenn i c h annehmen kann, was Gott mirund allen gibt.Wie schön ist es doch, aus unserer Sicherheit heraus zu träumen. Martyrersein ist keien Angelegenheit von eienr Woche. Das g a n z e Leben ist entsprechend.Das die Leut naiv irgendwo reinehen und sagen, ich will ja nciht Martyrer sein..seh ich da nicht. Die wissen, was ihnen blühen kann.Im normalen Leben genügt es, Schicksal anzunehmen.

        • Teresa_von_A. sagt:

          Zum Thema Gremium sage ich:mal nachsehen, w e r da drin ist.Ob die Herren Bischöfe wirklich so volksnah sind, dass sie etwas weitergeben können? Benedikt hatte auch Berater. Einen kenne ich persönlich, ein Nobelpreisträger. Wer denkt, ein Papst herrscht alleine, hat nichts erkannt. Wer denkt, den Vorgänger von Franziskus konnte man nicht verstehen, weil er sich unmöglich ausgedrückt hat, wer aber Bertoglio nicht versteht, ist selber schuld, macht sich doch in gewisser Weise lächerlich..Wenn der neue Papst hur glänzen kann in den Augen einiger, indem man den Vorgänger schlecht macht, natürlich, o h n e ihn begriffen zu haben, macht sich nochmal lächerlich. Ich sehe eher, dass Franziskus an Kontinuität interessiert ist. Und nicht an jetzt komm ich und hau mal auf die Pauke. Jeder Papst hat seine Qualitäten. Wer sich nicht bemüht, sie zu erkennen, sollte wirklich mal bei sich selber anfangen zu suchen. Dass Bertoglio so unbedingt verstanden wird, sehe ich auch nicht.. Er treibt das Christenvolk an? Mein Gott, mich muss niemand antreiben..ich mache nicht ein Ehrenamt, weil ich den neuen Paspt so toll finde, sondern weil es Hilfsbedürftige gibt.Lektorenamt ist Übungssache. In der Charismatischen Erneuerung kann jeder predigen in den Wortgottesdiensten..wenn man sich in der Gemeinde aufgehoben fühlt, geht das alles. Einige unserer Lektoren können nicht gescheit lesen..na und?

        • Silvia Brückner sagt:

          Wer oder was ist „die Bibek“ das habe ich nicht verstanden?
          Ansonsten denke ich, sprechen Ihre Kommentare für sich, auf diesem Niveau diskutiere ich nicht mit Ihnen.

          • Silvia Brückner sagt:

            PS: Ich bin auch selbstbewusst, deshalb schreibe ich hier ab sofort unter meinem vollen Namen!

      • Teresa_von_A. sagt:

        W e n n Gott mir dazu die Kraft und den Mut gäbe????Wenn, wenn, wenn..und sonst nicht?Was ist mit all denen, die Angst hatten und geflohen sind? Hat Gott denen nichts gegeben? Der eine bekommt und der andere nicht? Martyrergeschichten, Widerstandskämpfer…sind die so gewesen wie sie waren, weil Gott ihnen etwas gegeben hat, das andere nicht hatten? Keiner kann das im Voraus sagen?Doch, konnten die alle. Denn das Martyrium ist ein W e g und keine einzelne Handlung.Dieser Weg, den man geht, fällt anderen auf, sodass sie an Mord denken. Wir aus unseren Sicherheiten heraus müssen uns nicht damit befassen..oder doch? Wo können wir den anders sein als andere? Wie sieht es mit dem Ertragen von Krankheiten und anderen Schicksalsschlägen aus?Wie stehen wir für Randgruppen ein?Wie schaffen wir es, mal zu verzichten, damit andere etwas haben? Wir müssen nicht..das Martyrium suchen,oder es in der Ferne sehen.. denn eigentlich haben wir es im Alltag.Und: Gottes Beistand hat jeder, aber lang nicht jeder nimmt ihn an, erarbeitet ihn sich, damit es das Eigene wird.Also das w e n n müßte heißen..wenn ich in der Lage bin, auf Gott einzugehen.Nicht, wenn Gott mir dieses und jenes gibt.. Das tut er. Meist vergeblich.Die Bedingungen muss man an sich selber stellen. Nicht an Gott.

  12. Teresa_von_A. sagt:

    Eine Babysitterkirche macht man aus Kirche, wenn man alles vom Papst abhängig macht. Oder vom Vatikan. Oder vom Pfarrer. Wie es läuft in einer Kirche, ist ebenso Sache der Basis.Die, wenn sie rechts und links schaut und nicht immer vertikal..genug entdeckt, was es zu tun gibt. Nicht alles ist Dogma. Unser Pfarrer hat immer Papstexegese gemacht. Es gab so viele Möglichkeiten, den intellektuellen Papst zu verstehen. Man muss ja nicht alles begreifen im Leben. Man muss nicht alles können. Man muss nicht alles gutheißen. Es war für jeden etwas dabei in den Papstreden, Papstbüchern und erst recht in seiner Katechese. Seine Kleidung ist mir erst aufgefallen, als darüber gelästert wurde. Kleider machen Leute? Der Glaube macht den Papst. Die katholische Kirche ist dermaßen uneins, das wird nicht besser. Auch hier: jedem das Seine. Da muss ich mir weder Seele noch Gehirn bei verdrehen. Wenn Gott der Unsagbare ist, sind die Wege zu ihm ebenso unsagbar..der eine läuft selber, der andere läßt sich tragen. Alles hat seine Zeit und sicher auch seine Berechtigung.

  13. Pingback: Katholische Kirche – Papst Franziskus – Der Heilige Geist drängt und wir sind bequem | Theologie und Glaube

  14. Sehr spannend, diese Worte von dir habe ich gelernt, viele neue Dinge, brachte mir eine Menge Hilfe

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