Der Papst und Herr Trump

Die Süddeutsche Zeitung hatte es online auf der Eins, Spiegel Online hatte den Papst gleich zwei Mal, auf Position Zwei und Drei. Tagesschau.de hat eine Sondermeldung draus gemacht, die KNA auch. Wir sind ja gewohnt, dass der Papst bei seinen Pressekonferenzen offen spricht, aber die Worte beim Rückflug aus Mexiko waren dann doch was besonderes.

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Spiegel online, 20 Uhr gestern Abend (18.2.)

Spiegel online, 20 Uhr gestern Abend (18.2.)

Aber waren sie das wirklich? Lassen wir die Frage mit den Verhütungsmitteln mal weg, da lese ich nicht, was die meisten Medien daraus gemacht haben. Er rüttelt an keinem Dogma, sagt das auch ausdrücklich. Bleiben wir beim Thema, was mal witzig, mal tragisch aussieht, bleiben wir bei Donald Trump.

Er hat ausgeteilt, der Papst. So habe ich das bei uns berichtet:

‚Ob er nur ein Spielball der Politik sei, dieses Urteil überlasse er gerne anderen, antwortete Papst Franziskus. „Ein Mensch, der nur daran denkt, Mauern zu bauen und nicht Brücken, der ist nicht christlich. Das ist nicht das Evangelium“, ging der Papst auf den zweiten Teil der Frage ein. Zur Frage, ob man so jemanden wählen könne, wollte er sich nicht direkt äußern. „Ich sage nur: Dieser Mensch ist kein Christ, wenn er das so sagt. Man muss aber sehen, ob er das wirklich so gesagt hat, nicht wahr?“ ‚

Der erste Facebook Kommentar echauffierte sich gleich, was der Papst sich denn erlaube. Ich fühlte mich irgendwie an die Überreaktion der AfD Frau Frauke Petry erinnert, die der deutschen Kirche vorwarf, nicht genug für die Christen im Nahen Osten zu tun, die verfolgt würden, dafür aber mehr für Muslime zu sprechen. Ähnlich dünnhäutig äußerte sich Trump auf seiner Webseite – oder er ließ äußern, denn es ist ja Wahlkampf.

„If and when the Vatican is attacked by ISIS, which as everyone knows is ISIS’s ultimate trophy, I can promise you that the Pope would have only wished and prayed that Donald Trump would have been President because this would not have happened. ISIS would have been eradicated unlike what is happening now with our all talk, no action politicians.“

Die Formulierung „would have been“ gibt mir Hoffnung, scheint Herr Trump schon selber nicht mehr von seinem Wahlsieg auszugehen. Aber das nur nebenbei. Zu viel Konjunktiv.

Die Formulierung „if and when“ dagegen ärgert mich. Dem ‚ob‘ folgt gleich das ’sobald‘, hier wird mit Angst gespielt. Und ich darf schon fragen, wer die ganzen Islamisten jahrelang militärisch ausgerüstet hat, in Afghanistan gegen die Sowjetunion, in Pakistan, wir dürfen auch fragen wer die erste demokratisch gewählte Regierung Irans gestürzt hat, und so weiter. Das war das Amerika, das Trump wieder groß machen will. Also, jetzt mit den Ängsten zu spielen ist schon ziemlich zynisch.

 

Wäre Trump nur Präsident gewesen!

 

Streng genommen hat der Papst ja auch nur die Aussagen kommentiert, die ihm vorgehalten wurden und dann angefügt, man müsse genau sehen, was Herr Trump gesagt habe. Aber die Reaktion von Trump’s Camp macht das ja wohl überflüssig, man fühlt sich angesprochen.

Aber zur wirklich wichtigen Frage: Darf jemand über jemand anderen sagen, dass er oder sie kein Christ sei? Dass seine oder ihre Äußerungen nicht christlich seien? Da mag ich anders herum fragen: Muss man nicht irgendwann mal den Strich ziehen und Äußerungen Ernst nehmen? Unendlich biegsam für politische Zwecke sind die Worte Jesu nicht, irgendwann brechen sie. Und das muss schon mal gesagt werden dürfen.

Einwand eines Freundes – US-Amerikaner, Republikaner, kein Trump-Fan – „wer bin ich zu richten“. Papst Franziskus hatte das selber gesagt. Der Unterschied ist nur, dass er das über Menschen gesagt hat, die nach bestem Wissen und Gewissen dem Evangelium gemäß leben wollen. Kann man das aber auf Menschen ausdehnen, die abschotten und ausweisen wollen? Wo man beim besten Willen nicht Aussagen Jesu neben politischen Populismus halten kann?

 

Darf der Papst das?

 

Wir können gerne darüber streiten, ob jemand mit dem Amt des Papstes das tun sollte oder nicht, da gibt es gute Argumente auf allen Seiten. Aber wenn ich die hunderte Kommentare im Netz auch nur überfliege, ist das gar nicht so sehr das Argument. Da fühlen sich Leute vielmehr ertappt, scheint mir. Das politische Schauspiel, das sich in den USA gerade bietet, macht Angst. Die USA sind einfach zu mächtig, als dass jemand von 2.500 Kilometern Zaun faseln darf, den andere zahlen sollen. Da finde ich persönlich es gut, dass mal jemand in diese Ballons eine Nadel sticht und Luft raus lässt. Oder im Sinn des Märchens: dass jemand aufsteht und sagt, dass der Kaiser keine Kleider an hat.

Und wenn wir ehrlich sind – der Wahlkampf dort ist bereits so emotional und absurd und bei einigen Kandidaten fern der Realität, da sind die Äußerungen des Papstes schon erfrischend normal zu nennen.

 

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22 Kommentare zu Der Papst und Herr Trump

  1. Rosi Steffens sagt:

    Durch die erste Berichterstattung mit Donald Trump habe ich bereits beschlossen, mich dieses Menschen nicht weiter anzunehmen. Offensichtlich ist er der Meinung er wäre Gott höchstpersönlich. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass er auch vor dem Papst nicht Halt macht mit seiner Angriffsstimmung. Mir ist dieser Mensch, so wie er sich in der Öffentlichkeit zeigt zuwider, Christ hin oder her, das spielt für mich keine Rolle. Wer sich öffentlich als Mensch nicht so weit im Griff hat, als das er ernst genommen werden kann, sofern er nicht als Komiker auftritt, der tut mir einfach nur leid. Was mich allerdings bedenklich stimmte waren die zustimmenden Gesten in dieser Berichterstattung, die man dem Publikum entnehmen konnte, das mir persönlich nach ganz normalen Menschen aussah und doch so abartig reagierte. Das ist es was mir eigentlich Angst macht, die Menschen, die ein Donald Trump oder wie sie alle heißen, einfangen kann, um sich selbst in Höhen aufzuschwingen, die menschlich, also vernunftbegabt und sinnvoll betrachtet, einfach nur eine unglaubliche Gefahr bedeuten.

  2. Carmen Fink sagt:

    Auf Ihre Frage „Darf ein Papst das?“ Ja, er muß sogar. Ich hoffe sehr das all die die jetzt Zäune und Mauern bauen und wollen, gut zugehört haben.
    Ich bin so froh das auch die deutsche Bischofkonferenz klare Worte gefunden hat. Genau dass ist christliche Haltung.

    „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“ (Mt 25, 40+45)

    Das hier gefällt mir gut,
    In der Bergpredigt, wie sie von Matthäus überliefert wurde, richtet sich Jesus an das Volk Israel und sagt: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ Diese Worten inspirierten den Puritaner John Winthrop, 1629 zum zweiten Gouverneur der Massachusetts.
    „Und wenn diese Stadt Mauern braucht, dann sind es Mauern mit Toren, die weit offen stehen für jene, die guten Willens sind und das Herz haben, in ihr zu leben.“ Reagan griff dieses Bild dann auf und fügte an: „Und hier steht diese leuchtende Stadt, noch immer ein Magnet für alle, die Freiheit suchen und für die Pilger von all den finsteren und verlorenen Orten, die sich durch tiefste Dunkelheit in eine neue Heimat kämpfen.“

    Dank an Papst Franzikus für diese klaren Worte!

  3. Amica sagt:

    Na, ich weiß nicht, ob er das wirklich so darf. Diese Aussage vom Papst über Herrn Trump beeinflusst unzählige Wähler und zwar doppelt und dreifach zumal der Papst ja selbst keiner dieser Parteien angehört. Sein Wort kann nunmal für ehrlich gehalten werden. „Hey, da gibt es noch jemand auf der Welt – einen ganz großen Fisch sogar – der ehrlich ist.“, wird sich der ein oder andere da wohl denken. Für den Satz über Herrn Trump, gesprochen von niemand anderem als eben Papst Franziskus, hätten wahrscheinlich die Demokraten sehr viel Geld bezahlt. Und der macht das sogar noch unentgeltlich. Die beste Werbung überhaupt!
    Wenn gerade dieser Papst, der das Tratschen so verurteilt, über einen ganz bestimmten Menschen negativ spricht, dann muss da ja echt was dran sein – das wird auch der kleinsten Kerze einleuchten. Hat Papst Franziskus überhaupt schon mal einen einzelnen Menschen – und zwar namentlich – so heruntergesetzt? Nicht, oder?
    Mich würde zudem interessieren, wie denn die „Green Party“ diesmal abschneiden wird, ob die Umweltenzyklika vielleicht minimal etwas im Denken der USA-Bürger/-Wähler verändert hat.
    Die Republikaner leugnen ja sogar, dass es sowas wie Klimawandel überhaupt geben soll.
    Ich schau nur raus aus dem Fenster und diese Frage stellt sich echt nicht mehr. Angeblich sollen sogar schon jetzt die Zugvögel wieder da sein.

    • @Amica,ich hab ihren Kommentar nicht ganz verstanden.Sorry, könnten Sie das nochmal erklären? DANKE!

      ich hab die Info über die „Fliegende PK“ bei RV grade nochmal gelesen und da kommt das so rüber:
      „ein Mensch. der nur daran denkt, Mauern zu bauen und nicht Brücken, der ist nicht christlich. das ist nicht das Evangelium“
      -zur Frage, ob man so jemanden wählen könne, wollte er sich nicht direkt äußern; –
      „ich sage nur: dieser Mensch ist kein Christ WENN(!) er das so sagt. man muss aber sehen, ob er das wirklich so gesagt hat. Nicht wahr“
      ich empfinde diese Antwort deutlich in DER SACHE.
      er hat ja keinen andere Kandidatin, Kandidaten empfohlen!

      (ich persönlich hätte da schon einen Demokraten ,aber das ist jetzt nebensächlich. Grins..)

      • Amica sagt:

        Lieber Herr Hopfener,

        was daran soll ich genauer erklären?
        Nur weil er explizit(!) -namentlich – keinen Gegenkandidaten empfohlen hat, heißt das noch lange nicht, dass er mit seiner Aussage den Wahlkampf nicht beeinflusst. Er ist gegen Trump – das ist doch klar und wenn man die Umweltenzyklika und seine Aussagen zu Fragen um die Flüchtlinge heranzieht, wird nochmal mehr deutlich, dass die Republikaner nicht sonderlich viel mit dem Papst gemeinsam haben – bis auf die Sache mit dem Verbot bezüglich der Abtreibung.
        Ein Papst muss so vorsichtig sein in seiner Wortwahl. Franziskus ist nicht vorsichtig – das ist gut und schlecht gleichzeitig.
        Manchmal ist er einfach zu spontan, zu lebendig, zu wenig Diplomat. Das macht ihn natürlich supersympathisch, aber wenn jemand relativ unüberlegt spricht, wird das in den Medien sehr schnell aufgebauscht und das nehmen die Leute dann tatsächlich und letztlich mit. Und das „… wenn er das wirklich so gesagt hat“, lässt sich schnell verifizieren.
        Abgesehen davon ist dieser Trump ein totaler Trottel. 🙂 Was für eine wunderbare Alliteration (drei Ts hintereinander). Ich bin für Hillary! Frauen an die Macht! Siehe auch unsere wunderbare Kanzlerin! Hillary Clinton hat jedenfalls Erfahrung mit männlichen Idioten (siehe Bill) und kann sich sicherlich gut durchsetzen und ist blitzgescheit.
        Oh, bin ich böse. 😉 Als Diplomat wär ich jedenfalls eine riesige Flasche.

    • Gabi Himmer.Storz sagt:

      Hallo, @ Amica, Ihr Verweis im letzten Satz auf die Zugvögel spricht ja Bände… warum aber vorher die provokativen – so empfinde ich es – Äußerungen zur Antwort des Papstes?? Nein, er hat keinen Namen genannt! So, wie er uns alle daran erinnert und immer wieder auch mal mahnt, christlich zu leben, hat er geantwortet. Wer Ohren hat, der höre… Wie oft mauern wir alle, jeder für sich…?! DAS wollte er bei DIESER Gelegenheit vielleicht auch gleich mal wieder sagen… Für mich ein Denkanstoß!

      • Amica sagt:

        Wenn das provokant erschienen ist, dann tut mir das leid. Provozieren wollte ich nicht.
        Ich hab mir den ursprünglichen Text in der Zwischenzeit nochmal genauer durchgelesen und muss sagen, so arg ist der wirklich nicht zu lesen. Manchmal muss man Texte öfter lesen und verarbeiten… Ich habe zu früh geschrieben – d.h. ohne große Reflexion.

  4. D. Loup sagt:

    Der Papst sagte (auf Italienisch): „non è cristiano“. Für meine Begriffe hätte das erstmal bedeutet „ist nicht christlich“ und nicht: „ist kein Christ“, was aber in der deutschen Übersetzung unisono so rüberkam. Das polarisiert meines Erachtens noch mehr.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Wenn jemand das sagt, non è cristiano. Das ist schon recht eindeutig auf die Person gesprochen. Sie haben Recht, grammatikalisch kann das beides bedeuten. Aber aus dem Zusammenhang ist das recht eindeutig.

  5. Andreas sagt:

    „Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an“, sagt ein Sprichwort.

  6. ich hab im größeren Kontext lieber @Pater Hagenkord noch eine Frage:

    ist Ihnen bekannt warum die sog. Todesstrafe im KKK nicht so eindeutig(!) verurteilt wird wie Abtreibung?

    also, dass die Verhängung durch katholische Richter- Geschworene -und Ausführende etc. kirchenrechtlich genauso mit der Exkommunikation belegt wird wie bei katholischen Ärzten welche eine Abtreibung vornehmen ?

    danke für ihre Antwort.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Da kann ich Ihnen leider nichts zu sagen, das ist mir nicht bekannt.

    • Carmen Fink sagt:

      Wenn man das weiter denkt müssten Alle und ich meine Alle Katholiken die die Todestrafe befürwortet, z.b.Geschworene die einen Menschen zum Tode sowie Richter verurteilen. Staatsanwaltschaft, Hänker also alle die mit dem Tod eines Menschen zu tun haben exkommuniziert werden. Das wäre für mich einläuchtend oder sehe ich das falsch? Wie steht die katholische Kirche dazu.
      Deshalb habe ich auch ein großes Problem mit amerikanischen „Lebensschützern“ einerseits gegen Abtreibung aber für die Todesstrafe. Das ist bigot.

  7. Rosi Steffens sagt:

    Ich frage mich sowieso, wie ein Mensch sich erheben kann, über Tod oder Leben eines anderen Menschen, egal in welchem Entwicklungsstadium er sich gerade befindet, zu richten.

  8. F.H. sagt:

    Das Evangelium ist ganz eindeutig in dieser Sache, daran lässt sich nicht herumdeuteln, auch wenn nicht wortwörtlich von Brücken und Mauern (und Zäunen) die Rede ist.
    Und somit ist es auch nicht christlich, Mauern (und Zäune) zu bauen, gegen Menschen, die vielleicht unsere Hilfe bräuchten (und diese Hilfe nur deshalb brauchen, weil „wir“ sie zuvor in die Lage gebracht haben, hilfsbedürftig zu sein!
    Wer hat Mittel- und Südamerika jahrzehnte- und jahrhundertelang ausgeplündert? Wer hat die Lunte im Nahen und Mittleren Osten angezündet und immer wieder fleißig Öl in’s Feuer gegossen („Kein Blut für Öl!“ – man möge sich daran erinnern…), wer repräsentierte die „Koalition der Willigen“, die aktuellen Verteidiger des „christlichen Abendlands“, die eben auch lieber Mauern und Zäune anstatt Brücken bauen…???
    Gut, dass es mal einer gesagt hat, gut, dass es Papst Franziskus war, der einzige, der den Mut hat, an die Peripherien zu gehen und in die Gefängnisse der Schwerverbrecher und imstande ist, sie zu Tränen zu rühren (anstatt immer nur von Gewalt und Rache und Krieg zu faseln, wie es gerade Mode ist)!
    „God’s own Country“ und „das christliche Abendland“, sehr weit ist es damit nicht her – und somit haben wir es auch nicht anders verdient, als dass uns gerade alles um die Ohren fliegt.
    Und wer Ohren hat zu hören, der höre…!

    • Chrisma sagt:

      Danke……Sie haben mir tief aus der Seele geschrieben.

      • @liebe(r)FH.liebe CHRISMA

        Ein kleines KRÄUTLER Video als Mutmacher,

        für Herrn Seehofer weniger geeignet,
        ABER in dieser Partei fällt mir seit geraumer Zeit jemand auf-ein NAMENSVETTER eines begnadigten Fußballers der 1970er Jahren-nämlich GERD MÜLLER
        der ist Entwicklungshilfeminister und hat nicht nur einen anderen Tonfall-und ist offensichtlich engagiert.

        hier das Video: http://www.katholisch.de/video/17119-habt-mut

        • F.H. sagt:

          Lieber Ullrich H.,
          danke für das schöne Interview!
          Meine größte Bewunderung für diese mutigen Hirten, die mit Hingabe und Herzblut ihre Arbeit tun und getan haben, auch in der bleiernen Zeit!
          Möge dem geschwisterlichen Aufbruch im doppelt franziskanischen Sinn Dauer und Erfolg beschieden sein und möge uns der Mut nicht allzu schnell (wieder) verlassen!
          Papst Franziskus zeigt und lebt wie Kirche (auch) sein kann, und dass sie sehr aktuelle Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit haben könnte. Wir müssen „nur“ den Mut haben, diese Antworten zu geben – und (noch mehr) – zu leben!
          Sonntagabendliche Grüße von F(ranz).H.
          …und danke für das Danke, liebe Chrisma!

          • Chrisma sagt:

            Lieber Ullrich, lieber Franz ich komme direkt aus der Stille der Karmeliterinnen. Das Gespräch mit Dom Erwin hat mir gestern zum Wochenanfang (!) Mut gemacht die Arbeitswoche mit all ihrem „Lärm“ heute zu beginnen. Ja Papst Franziskus zeigt uns wie Kirche sein kann, wie wir sie im Einklang mit der Lehre Jesu leben können. Ihnen eine mutige Woche

  9. Elasund sagt:

    Ich glaube, dass diese Äußerung des Papstes sehr vielen Journalisten (auch bei Radio Vatikan) entgegenkommt, die keine Wahlsieg von Trumpp wollen. Und wieso wird die Äußerung des Papstes zu Abtreibung von den Journalisten fast ignoriert? Also „erfrischend normal“ finde ich diesen Vergleich mit den Morden der Mafia gerade nicht….

  10. DANKE an die Jury der BERLINALE 2016:

    das realistische DOKU- DRAMA FUOCCOMARE wurde mit dem goldenen Bären bedacht; hoffentlich ist das ein kleiner Kontrapunkt zu den in großen Teilen menschenverachtenden „Beiträgen“…

    KURZINFO; Nachtrag zur Würdigung von UMBERTO ECO:

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-7026112.html

    Die Gespräche mit(Kardinal) Carlo Martini; sehr eindrucksvolle Lektüre..

    in diesem Zusammenhang sei auf dieses letzte Interview mit diesem Jesuiten(!)Kardinal.. vermutlich kannte dieses Dokument auch sein Ordensbruder Bergoglio auch gekannt..
    im WWW als PDF zum runterladen

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