Einbahnstraße und innere Erweiterung

Ich gestehe: Auch ich habe vor einem Jahr das Thema das vom Papst ausgerufenen heiligen Jahres, also Barmherzigkeit, für ein „weiches“ Thema gehalten. Irgendwie klar, irgendwie zentral christlich, durchaus anspruchsvoll, aber nicht so wirklich auf der kirchlichen Tagesordnung. Und halt weich.

Wie falsch ich doch lag. Nicht nur durch die Flüchtlinge wird klar, wie hart das Thema verhandelt wird. Man wagt nicht zu widersprechen, wer will schon bewusst unbarmherzig sein? Aber auch hier in den Kommentarspalten des Blogs wird deutlich, dass es zur Sache geht.

Menschen, die nicht barmherzig sein wollen, das vor sich selbst aber nicht zugeben können und deswegen von Selbstschutz oder Kosten oder dergleichen sprechen, als Schutzschild gegen den großen Anspruch.

Menschen, denen Gesten des Papstes oder das Sprechen über Barmherzigkeit offensichtlich zu nahe an sie selbst heran rücken, weswegen sie es von sich weisen.

Oft ist es nur eine kleine Geste: Beim Papstbesuch im Haus für ehemalige Zwangsprostituierte

Oft ist es nur eine kleine Geste: Beim Papstbesuch im Haus für ehemalige Zwangsprostituierte

Aber auch Menschen – vor allem Berichterstatter über den Vatikan – die gar nicht begreifen, wie zentral der Begriff für alles ist, was derzeit in der Kirche passiert. Die reden lieber über Reform und Kardinals-Versetzungen (meistens angebliche), verpassen dabei aber die große Geschichte, nämlich ob sich oder ob sich nicht Kirche auf die eigene Botschaft einlässt. Ob Kirche und Glaube modern sind entscheidet sich hier, bei diesem Thema, nicht bei Strukturreformen.

Deswegen kann und will ich hier auch nicht aufhören, darüber zu schreiben. Einige Male habe ich das schon getan, einige Male werde ich das noch tun.

 

Der entscheidende Punkt für die Kirche

 

Liebe ist Geben und Nehmen, Barmherzigkeit dagegen ist eine Einbahnstraße: Der Gedanke stammt von Martin Walser, der das in einem Sammelband zum Thema aufgeschrieben hat. (Titel des Buches: Jenseits der Ironie). Diese Abgrenzung ist wunderbar! Und genau das sind so Sätze, die mir zeigen, dass das angeblich so „weiche“ Thema mittendrin steckt, in uns, es gehört zu den ganz großen Begriffen, Walser setzt ihn neben die Liebe.

Die immer kluge Carlin Emcke hat auch so einen Satz, gefunden in der SZ: „Bei einem Blick auf die furchtbare Schlacht um Aleppo, die wir, zeitgleich, tatenlos miterleben, zeigt sich: Die Moral hat nicht Schritt gehalten. Der ungeheuren Erweiterung der Handlungsräume entspricht keine Erweiterung des Mitleids.“ (SZ vom 13. August) Besonders der zweite Teil ist mir eine Woche lang im Kopf herum gegangen: wir halten innerlich nicht Schritt mit den Entwicklungen um uns herum, was eine Erklärung für alle möglichen Phänomene sein kann. Unsere Ethik, unsere Moral, unsere Sicht auf die Welt hält nicht stand, trotz aller Medienüberfütterung. Papst Franziskus würde das nun die Peripherien nennen, von denen man auf die Welt schauen muss, das würde dem gerecht. Aber die Anfrage von Emcke finde ich gerade mal praktischer, handhabbarer. Hier ist Barmherzigkeit eine Antwort, die wir nicht geben, weil uns das schlicht nicht nahe geht.

Ich sage noch mal: An diesen Fragen entscheidet sich, ob die Kirche der Welt noch was zu sagen hat. Und deswegen bleibt das hier Thema. Auch über Dezember hinaus.

 

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52 Kommentare zu Einbahnstraße und innere Erweiterung

  1. Ökonom sagt:

    Das ist mir zu abgehoben. Barmherzigkeit darf kein Synonym für Selbstaufgabe und verstandfreies Gutmenschentum sein.

    • Wrightflyer sagt:

      Jesus selbst war ein „verstandfreier Gutmensch“, wie sie sich ausdrücken, und hat sich selbst hergeschenkt!
      Jesus hat NIE gelehrt: „Diesem Bettler sollt ihr nichts geben, er könnte faul werden, er soll lieber lernen sich zu waschen und sich einen Job zu besorgen!“
      Jesus hat NIE gelehrt: „Lasst die Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken bevor sie in unsere Sozialkassen einwandern!“
      Jesus hat auch NIE gelehrt: „Jeder ist seines Glückes Schmied! Wer auf der Straße landet ist selber schuld!“
      Jesus hat auch NIE gelehrt: „Oh, du bist drogenabhängig? Lern gefälligst Selbstbeherrschung du Abschaum!“

      Und persönlich bin ich auch lieber ein „verstandfreier Gutmensch“, als ein wohlstandsbequemer Spießer mit einem Stapel fauler Ausreden.

      • Andreas sagt:

        Was der historische Jesus genau gelehrt hat, wissen wir nicht. Die Evangelien entstanden erst Jahrzehnte nach seinem Tod. Da mag einiges zum Zwecke der Aussagenverdichtung weggelassen oder hinzugekommen sein. Im Kern dürfte Jesus im Umgang mit Bettlern, Aussätzigen, Kranken usw. darum gegangen sein, deren Zukurzkommen und Schicksal nicht als göttliche Dauerstrafe anzusehen. Mit ganzer Leidenschaft hat sich Jesus dieser alten religiösen Ansicht seiner Zeit mit Wort und Tat entgegenstellt und dadurch Anstoß erregt. Die religionsbezugslosen Sätze, wie Sie sie Jesus in den Mund legen, hätte er aber gar nicht lehren können, weil sie ihm fremd gewesen wären. Insofern stellt sich die Frage nach Ihrem NIE nicht.

        • Suarez sagt:

          Wenn man den christlichen Zeugnisbegriff ernstnimmt, dann weiß man sehr wohl, was der historische Jesus gelehrt hat – denn es gibt einen ununterbrochenen Zusammenhang des Zeugnisgebens für einen je größeren Gott seit Jesus selbst.

          • Andreas sagt:

            Deshalb schrieb ich „g e n a u gelehrt hat“. Mit nur rein mündlicher Weitergabe des Geschehens durch vertrauenswürdige Personen, wie es anfänglich wohl gewesen ist, dürfte das m.E. nicht möglich sein. Der Grad der Genauigkeit ließe sich in einem eigenem Langzeitexperiment prüfen oder in Gerichtsakten. So gleichen, wie ich finde, die Evangelien eher einem Bild von Monet, bei dem man sich beim allzu nahem Betrachten im Mosaik der Farbtupfer und das Gemalte selber aus den Augen verliert. In den Evangelien findet man ohnehin faktische Irrtümer, wie z.B. bei Mt 27/9 im Vergleich mit Sacharja 11,12.

          • Pater Hagenkord sagt:

            Exegeten streiten seit Jahrhunderten über die Frage, was denn nun die „ipsissima Verba“ seien, die Worte im Evangelium, die garantiert vom Jesus selber seien. Aber das macht den Rest nicht umauthentisch. Uns ist nicht nur die Tradition – die mündliche und dann schriftliche – Weitergabe gegeben, sondern auch der Geist. Das kann man abtun, aber wenn man die Schrift als Wort Gottes ernst nimmt, dann darf man sich nicht zum Herrn über sie aufschwingen und entscheiden wollen, die Worte Jesu an den heutigen Befindlichkeiten zu messen.

          • Andreas sagt:

            Ob es Geist auch ohne jegliche Gehirnstrukturen geben kann, er also tatsächlich absolut frei über den Wassern zu schweben vermag, ist eine menschlich unlösbare Frage. Völlig gewiss sind mir ja nur die sprachlich formulierten Gedanken, die mir gegenwärtig bewusst sind, sei es beim Rechnen, Wahrnehmen, Träumen, Glauben oder Schreiben wie jetzt hier im vatikanischen Frühschoppen. Ob das auch auch für andere gilt, bleibt mir strenggenommen verborgen.

          • Suarez sagt:

            @Andreas: Ihnen sind Träume gewiss? Mir gruselt.

          • Andreas sagt:

            Gewiss ist mir das Träumen gewisser als das Schlafwandeln im Vollmondschein.

      • S.G. sagt:

        Super formuliert! Danke! ☺

    • ignacio sagt:

      Sie spielen auf die Flüchtlingsaufnahme im vergangenen Jahr an. In der Erfüllung völkerrechtlicher Verpflichtungen, die über dies mit einem zentralen kirchlichen Anliegen in Einklang stehen, kann ich allerdings per se weder „Selbstaufgabe“ noch „verstandfreies Gutmenschentum“ sehen. Das sind, als Begriffe, politische Diffamierungen aus dem rechtspopulistischen Bereich, bei denen Sie als vermutlicher Christ (ansonsten herzlich willkommen auf einem katholischen Blog) überlegen sollten, welche Botschaft und Geisteshaltung sich damit verbindet.

      • Ökonom sagt:

        In der Tat spiele ich auf die „Flüchtlings“politik Merkels im vergangenen Herbst an. Barmherzigkeit ohne Verstand heißt, jeden aufzunehmen, der es wünscht. Mit dieser Art von Barmherzigkeit könnte man ganz Syrien nach Bayern, ganz Nigeria nach NRW und alle Afghanen nach Hessen evakuieren und die Bewohner aller anderen Ländern, in denen es weniger schön ist als hier, auf die restlichen Bundesländer verteilen.
        Das wäre nichts anderes als Selbstaufgabe. Aber dafür hat uns der liebe Gott den Verstand nicht geschenkt. Barmherzigkeit braucht deshalb Grenzen.

        • Pater Hagenkord sagt:

          Sie zeichnen ein Zerrbild. Erstens verstehe ich die Anführungszeichen mitten im Wort nicht. Was soll das andeuten. Zweitens kann man sehr wohl barmherzig sein und nicht gleich alles tun, was andere wünschen. Aber Barmherzigkeit verändert den, der sie ausübt. Das ist ihre Grundeigenschaft. Dann müssen Sie sich halt davor hüten, barmherzig zu sein.

          • Ökonom sagt:

            Dann schreiben Sie bitte, wo Sie Grenzen setzen würden!
            (Die Anführungszeichen schreibe ich, weil ich nicht nicht davon ausgehe, daß der Großteil der Menschen, die Merkels Einladung gefolgt sind, Flüchtlinge sind. Dafür haben sie auf ihrem Weg nach Deutschland zu viele sichere Länder durchquert.)

          • Suarez sagt:

            @Ökonom

            Gott kennt keine Grenzen. Und genau dasselbe – das Nichtkennen von Grenzen – verlangt er auch von uns. Sonst werden wir ihm nämlich nicht ähnlich…

          • Ökonom sagt:

            @Suarez
            Wir sind nicht Gott! Uns sind Grenzen gesetzt. In allen Dingen. Überall.

          • Suarez sagt:

            @Ökonom, mit Ihrem Leseverständnis hapert’s. Ich schrieb, dass wir Gott ähnlich werden sollen – nicht dass wir Gott sind. Und der Mensch ist sehr wohl in einer Beziehung unbegrenzt – er kann das Unbegrenzte nämlich empfangen. Daher sollten wir schlicht soviel nur irgend geht helfen. Viele Deutsche haben zwar die Grenze des Willens zu helfen erreicht, die Deutschen und der deutsche Staat aber noch lange nicht die Fähigkeit zu helfen. Beides ist nicht das selbe. Wie nennt man nochmal, wenn man ohne Probleme und ohne eigenen Schaden helfen kann und moralisch dazu verpflichtet ist, aber es nicht tut? Richtig, unterlassene Hilfeleistung. In Mt 25 steht, was Jesus davon gehalten hat. Das können Sie sich gerne durchlesen, sofern Sie sich als Christ verstehen

        • @ÖKONOM mal ganz ehrlich: Sie erwähnen „den lieben Gott“
          Meinen Sie das persönlich wirklich ernst??

          das frage ich mich ich im Kontext der meisten ihrer übrigen Mails..

          oder wollen Sie diesen Blog mit NPD-AFD – und anderen NAZI VIREN infizieren?

    • @Ökonom. wenn ich Ihren poste lese, dann drängen sich mir die Worte aus P.Hagenkords Beitrag auf:

      „…Menschen die nicht barmherzig sein wollen, dass aber nicht vor sich selbst zugeben können und deswegen von Selbstschutz oder Kosten und dergleichen sprechen, als SCHUTZSCHILD(!)gegen en großen Anspruch…“

      Für mich ist ein GUTMENSCH jemand, der sich noch nicht hat verbiegen lassen von den vielzitierten sog. „Ökonomischen“ SACH(????Zwängen..

      der aber OHNE BERECHNUNG versucht -Bergpredigt- das Gleichnis Jesu …gebt ihr ihnen zu essen usf.usf.. mit all seiner Empathie – lösungsorientiert- zu leben

      oder mögen Sie lieber ein „SCHLECHTER“(?) Mensch sein…

      • Suarez sagt:

        Lieber Herr Hopfener,

        ich lese das Wort „Gutmensch“ nur bei Leuten aus rechten und rechtsradikalen Kreisen – wie z.B. kath.net. Es dient dazu, das Gegenüber ohne Gründe zu diskreditieren. Wir sollten erst gar nicht auf diesen Zug aufspringen und solche Anwürfe ignorieren. Jesus wäre für diese Menschen auch ein Gutmensch gewesen.

  2. Andreas sagt:

    Man liest zur Zeit sehr viel über Barmherzigkeit, wie wichtig und entscheidend sie ist, dass es an ihr mangelt, man vielerorts heilige Pforten zum sinnbildhaften Durchschreiten geöffnet hat und dass speziell beauftragte Barmherzigkeitsseelsorger durch die Lande reisen. Mit anderen Worten, eine Zeit der Gnade, des Friedens, der Umkehr und der Freude, die alle einbezieht. Doch wo hört und liest man etwas von derjenigen, die konkret (durch die Kirche) inzwischen Barmherzigkeit erfahren haben und darüber freudig – zum möglichen Ansporn für barmherziges Handeln – aus eigener Hand berichten?

    • Christina sagt:

      Ansporn zum barmherzigen Handeln erfahren Sie durch das Vertrauen und die Hoffnung derer, denen Sie geholfen haben. Die Ihnen das ganz persönlich und direkt entgegenbringen und aussprechen.Um das wahrzunehmen, müssen Sie allerdings selber HINGEHEN UND ETWAS TUN.

  3. Wrightflyer sagt:

    HIER in den Kommentarspalten??
    Sie sollten lieber mal lesen was DRÜBEN los ist!! Die Redaktion vom ZDF hat auch erkennbar keinen Bock mehr und schaltet immer seltener Kommentare frei.

    Da jammert man auf der einen Seite daß Franziskus „endlich echte Reformen machen soll“, ein sehr antisynodales Kirchenbild (mit dem ich persönlich nichts anfangen kann, ich bin seit 2010 altkatholisch), aber sobald das Thema Flüchtlinge aufkommt, verbrüdert man sich mit einem wirklich hasserfüllten Atheisten dessen einziges Ziel es ist, auf allem und jedem herumzutrampeln und alles und jeden schlechtzureden! (und das auch noch mit Drehungen wie bei einem Wetterfähnchen: Dieselbe Person die den Vatikan angeklagt hat, daß der angeblich nichts für Flüchtlinge tun würde, der soll doch gefälligst ein Zeltlager auf dem Petersplatz bauen, hat letztes Jahr noch das deutsche Kirchenasyl mit der Scharia verglichen und vehement seine Abschaffung gefordert!)

    Und die Flüchtlinge können es einem auch nicht recht machen:
    Wenn die Männer Frauen und Kinder erstmal in der Türkei lassen und die gefährliche Route über den Balkan allein gehen um Frauen und Kinder auf sicheren Wegen nachzuholen, sind sie ganz böse Verbrecher.
    Wenn die Männer Frauen und Kinder dann doch lieber gleich mitnehmen weil das mit dem Familiennachzug doch nicht klappt, sind sie auch ganz böse Verbrecher.

    Sorry, habe beim Thema Flüchtlinge gerade eine Riesenwut.

    Aber jetzt mal zum prinzipiellen:
    Es ist schon interessant wie teilweise die Substanz des Christentums verlorengegangen ist.

    Viele Jahrhunderte war ja das Christentum auf schlimmen Irrwegen unterwegs. Man hat geglaubt daß alle Nichtchristen und alle die irgendwie keinen ganz geraden Lebenslauf haben (vor allem in sexueller Hinsicht), z.B. ledige Mütter, in die Hölle kommen. Das war ein ganz furchtbarer Irrweg, vielleicht der schlimmste und folgendreichste in der Geschichte des Christentums, der gottseidank heute als Irrtum erkannt wurde.
    Und man hat sich mehr vor dem Teufel gefürchtet als daß man Gott vertraut hat. Also man hatte es viele Jahre hauptsächlich von Teufel und Sünde und Furcht und Angst und Hölle und von einem jede Kleinigkeit bestrafenden Gott gehabt. Weniger aber von Liebe und Barmherzigkeit.
    Das wurde mittlerweile als Irrweg, ich möchte sogar sagen als Häresie, erkannt und abgeschafft.

    Aber man kann schlecht eine Revolution machen und das alte schlechte abschaffen ohne etwas neues aufzubauen, denn dann hinterlässt man nur Chaos und Vakuum. Und in 80% der Fälle die nächste Diktatur.

    Vielleicht hat man sich bei bisherigen Kirchenreformversuchen ein bischen zu ausschließlich drauf konzentriert was man alles nicht mehr haben will und versäumt, Gott und die Barmherzigkeit und die Liebe, neu zu entdecken. So ähnlich hat sich auch mein bester Freund geäußert, der ist evangelisch („tiefprotestantisch“ wie er selber sagt!). Bei der EKD sind die Kirchen ja auch leer und die Austrittszahlen noch höher, trotz dieser und jener Reformen.

    Junge Leute die erst Nichtchristen sind und sich neu dem Christentum zuwenden gehen meistens zu den Evangelikalen, was mir nicht ganz so sympathisch ist weil die oft stockkonservative Ansichten vertreten.
    Aber die kommen eben nicht mit hochtheoretischem Theologengefasel daher und sonstigem Quatsch wie Bistumsstrukturreformen den junge Leute nicht hören wollen.
    Die Evangeliken stellen auch durchaus moralische Ansprüche und kommen nicht mit windelweichen Ausreden mit denen sich Wohlstandsspießer die Barmherzigkeit vom Hals halten wollen.

    Ich bin eine absolute Befürworterin von Synoden, Frauenordination (wir haben hier sogar seit Januar eine PafrrerIN und die Stimmung in der Gemeinde wurde deutlich fröhlicher und einladender!) usw. und deswegen altkatholisch, aber man darf bei noch so vielen vordergründigen Reformen nicht den Kern vergessen, die Entdeckung von Gott, der Liebe und Frieden verspricht, aber auch Ansprüche an Barmherzigkeit stellt, siehe EKD!

    • Andreas sagt:

      Helfen Ihre Analysen, Prognosen und Befürchtungen einem Notleidenden weiter?

    • ja @Wrightflyer so ist das!

      was offensichtlich gar nicht bei diesen-so angeblich „realistisch vernünftigen“(?) postes bedacht wird:

      1. Christentum ist keine Ideologie aber wird VOM LEBEN!!JESU!! abgeleitet…

      2. die teilweise „kriminelle“ sog. „CHRISTIANISIERUNG…

      3. UND VOR ALLEM:
      DIE KOLONIALGESCHICHTE (!!!) des „christlichen Europas“

      vielleicht ist da ja mal eine Gewissenserforschung(!!) = FLUCHTURSACHEN bitter notwendig..

      ein wenig scheint mir der amtierende Minister Gerd Müller das EIGENTLICHE Problem erkannt zu haben: ob er wohl seine Partei“freunde“ auch davon überzeugen kann…

      • Ökonom sagt:

        Eine wesentliche Fluchtursache ist die Politik des Friedensnobelpreisträgers Barack Hussein Obama, der zugelassen (oder vielleicht auch veranlaßt hat), daß seine Verbündeten Syrien in den Bürgerkrieg gestürzt haben (Stichwort „Arabischer Frühling“). Und der, nachdem sein Vorgänger den Krieg in den Irak getragen hatte, den einzigen Stabilisierungsfaktor in der Region, seine Truppen, frühzeitig abgezogen hat.
        Eine weitere Fluchtursache sind Tribalismus und archaische Rechtssysteme (Sharia), die den Aufbau funktionsfähiger und zivilisierter Staaten verhindern sowiefür jede Art von Gewalt ein idealer Nährboden sind.

        Wie wollen Sie diese Fluchtursachen beseitigen?

        • Suarez sagt:

          Die wesentliche Fluchtursache (aha, es sind also doch Flüchtlinge! Jemand hört doch deswegen, weil er ein – rechtlich als sicher definiertes – Land durchquert nicht auf, Flüchtling zu sein, so eine selten schulschlaudumme Aussage hab ich schon lange nicht mehr gelesen) ist Wladimir Putin, der zugunsten von Assad munter Rebellen, IS und Kurden angreifen lässt und damit das Elend vor Ort verlängert.

          • Ökonom sagt:

            Ich will Putin nicht heiligsprechen. Aber unter Assad konnten die Christen (zwar wie in islamischen Ländern üblich nur als Menschen 2. Klasse) einigermaßen in Frieden leben. Jetzt sind sie weitgehend ausgerottet oder vertrieben worden.

            Es steht für mich außer Frage, daß den Opfern dieses und anderer Kriege zu helfen ist, unabhängig davon, warum diese Kriege stattfinden. Aber bitte möglichst heimatnah und unter der Prämisse einer zeitnahen Repatriierung, sobald es die Umstände erlauben.

          • Suarez sagt:

            „Ich will Putin nicht heiligsprechen.“

            Dann lassen Sie es doch.

            Oben haben Sie dreist behauptet, die Flüchtlinge, die deswegen in Anführungszeichen zu setzen seien, weil sie Ihrer falschen und ziemlich hetzerischen Meinung nach keine Flüchtlinge seien, nicht aufgenommen werden sollen, nun sind Sie dafür, den Syrern zu helfen, nur um im selben Atemzug zu behaupten, sie sollen sobald als möglich wieder weg. Wissen Sie eigentlich überhaupt, was Sie wollen?

          • Ökonom sagt:

            @Suarez
            Wer aus einem sicheren Land in ein anderes Land reist, ist kein Flüchtling (mehr).

          • Pater Hagenkord sagt:

            Doch, ist er – oder sie – wohl. Es war der Irrtum der EU zu glauben, dass Dublin 2 – also Ihre Variante – tragfähig wäre. Ist sie aber nicht, das hat das letzte Jahr gezeigt. Flüchtlinge bleiben Flüchtlinge, bis sie menschenwürdige Aufnahme gefunden haben. Legalistische Tricks mögen ihr Gewissen beruhigen, helfen den Menschen aber nicht.

          • Ökonom sagt:

            Sorry, Pater Hagenkord, diese Argumentation greift zu kurz. Auch in Ungarn oder in Österreich kann man als Flüchtling menschenwürdig leben, aber das wollte kaum jemand von den Hunderttausenden, die im vergangenen Herbst über diese Länder nach Deutschland eingereist sind.
            Da kann man schon vermuten, daß verfolgungsfremde Gründe eine Rolle spielen.

          • Pater Hagenkord sagt:

            Sie vermuten sich ihre Welt zurecht.

          • Suarez sagt:

            „Auch in Ungarn oder in Österreich kann man als Flüchtling menschenwürdig leben, aber das wollte kaum jemand von den Hunderttausenden, die im vergangenen Herbst über diese Länder nach Deutschland eingereist sind.“

            Gerade in Ungarn drohte schlicht eine humanitäre Katastrophe. Und Flüchtlingsein ist ein Faktum, dass durch keine legalistischen Tricks – wie sie die EU anwandte – beseitigt wird.

            Wenn ich die Flucht der hl. Familie vor Herodes historisch werten würde (was sie sehr wahrscheinlich nicht ist), wäre nach solchen Maßstäben auch Jesus kein Flüchtling gewesen, weil er auf dem Weg nach Ägypten mindestens das zwar selbstständig (aber zum Herodesreich gehörende) Gaza, möglicherweise aber sogar Aschkelon, das immer römisch war, durchqueren musste.

            Sagen Sie, @Ökonom, was wollen Sie mit Ihren trolligen, zynischen AfD-Bemerkungen eigentlich bewirken?

          • Andreas sagt:

            @Ökonom: Machen Sie es wie Günter Wallraff; werden Sie Undercover-Flüchtling. Und ein Buch darüber würde absolut sicher ein Renner.

      • Ökonom sagt:

        Zu Ihrem unterschwelligen Vorwurf bez. der Kolonialgeschichte:
        Mittlerweile sind mehrere Generationen vergangen, seit sich die Europäer aus ihren früheren Kolonien zurückgezogen haben. Konnte man anfangs noch die bösen Europäer für alle Probleme der 3. Welt verantwortlich machen, so schwindet diese Möglichkeit nun doch mehr und mehr und es treten kulturelle Ursachen für die Misere in den Vordergrund.

        • Pater Hagenkord sagt:

          Das wird ihnen von Historikern, Soziologen, Ethnologen und Ökonomen bestritten. Die Grenzen sind von Europa gezogen, die Wirtschaft ist von uns bestimmt, die großen Mächte – USA, Europa, China – dominieren den Handel mit allem, was dort noch zu handeln ist, wir brauchen dort Monokulturen, statt diversifiziert, landschaftsgerecht und kulturgerecht anbauen zu lassen. Das ist alles noch sehr, sehr kolonial.

        • Suarez sagt:

          @Ökonom, vielleicht haben Sie vergessen, dass die nördliche Hemissphäre so ziemlich den Rest der Welt immer noch mit einer „Wirtschaft, die tötet“ (Papst Franziskus sollte da für Katholik*innen zumindest zum nachdenken anregen) knechtet. Um das sehr freundlich zu sagen.

        • Ökonom sagt:

          @Pater Hagenkord
          Die Wirtschaft dieser Länder wäre nicht von Europa und Nordamerika bestimmt, wenn es in diesen Ländern keine Nachfrage nach Medikamenten oder Konsumgütern aus Europa oder Nordamerika gäbe.
          Ich verzichte auf ein Handy und ein Fernsehgerät, können und wollen die „Eliten“ dieser Länder das auch?
          Bin ich dafür verantwortlich, daß sie nicht verzichten?
          Ich denke, nein.

          • Pater Hagenkord sagt:

            Das ist an Zynismus nicht zu überbieten. Da ist Krieg! Das ist nicht die Frage nach Mobiltelefonen, sondern nach Krieg! Südsudan aktuell. Syrien. Irak. Nigeria. Mali. Zweitens: Ihre Unterstellung, wenn die nur verzichten würden, ginge es ihnen besser und sie bräuchten nicht fliehen, ist schlicht menschenverachtend. Abgesehen davon, dass es wirtschaftlich Unsinn ist.

          • Suarez sagt:

            @P. Hagenkord: Ich musste bei dieser ehrlich gesagt dummen Äußerung von @Ökonom auch erst einmal schlucken. Dass die Handys – übrigens von den Telekommunikationsunternehmen der nördlichen Hemispähre nachgerüstete Althandys in der Regel – die EINZIGE Möglichkeit sind, vor Ort miteinander in Kontakt zu bleiben, weil es eben keine Festnetze gibt, dass Handys weniger Prestigeobjekte für viele Menschen im Orient sind, sondern gerade auch jetzt die Möglichkeit mit geflohenen Verwandten in Kontakt zu bleiben, das blendet @Ökonom (gegen seinen Nickname) aus.
            Der Gipfel dieser – sit venia verbo – zusammengewichsten Pseudoargumentation (das Adjektiv dürfen Sie gerne zensieren, wenn es Ihnen zu hart ist, indes sollen Sie, P. Hagenkord wissen, was ich denke) von @Ökonom aber ist, die Nachfrage nach Medikamenten zur Ursache der wirtschaftlichen Dominanz zu machen. Da ist jemand krank und der bedauernswerte Helfer aus der Norden wird gegen seinen Willen reich dabei. Ich kann gar nicht genügend fressen, wie ich kotzen möchte – jemand, der das behauptet, sollte erst mal ein paar Jahre in die HIV-Slums von Südafrika gehen.

            Jemandem den Verzicht auf Medikamente einreden zu wollen, die notwendig sind, ist verantwortungslos und unmenschlich. Auf jeden Fall: Unchristlich. Sprach Jesus nicht im heutigen Tagesevangelium etwas von der breiten Straße?

          • Ökonom sagt:

            Was ist daran zynisch? Sie wünschen sich einen landschafts- und kulturgerechten Anbau in der Landwirtschaft. Dieser bringt nun einmal nicht die Erträge, die notwendig sind, sich westliche Konsumgüter zu leisten. Also müssen wir über Konsumverzicht reden.

            Über den Tribalismus, der u.a. für den Krieg im Südsudan verantwortlich ist, habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben. Den könnte man vielleicht durch die Einführung eines Protektorats beseitigen, aber das dauert Generationen und würde gleich wieder als Neuauflage der Kolonialherrschaft diffamiert werden, womit wir endlich wieder beim Thema wären.

          • Pater Hagenkord sagt:

            Zynisch daran ist, dass sie sämtliche Verantwortung auf die Anderen schieben. Alles deren Schuld. Uns geht das ja nichts an, die können halt nicht verzichten. Das ist menschenverachtend.

          • Suarez sagt:

            @Ökonom: Schön, diese perfekte Selbstimmunisierungsstrategie. Nur: wahr ist sie nicht. Wer heute von Protektoraten redet, hätte sie auch 1939 unterstützt.

            Nochmal: Was wollen Sie hier erreichen? Sind sie ein AfD-Troll?

          • Andreas sagt:

            @Ökonom: Selbst wenn sich die Menschen in den ertragsarmen Ländern im materiellen Konsumverzicht vorbildlich üben würden, werden sie auf eines nicht verzichten wollen – auf Nachwuchs und zwar reichlich, denn der ist ihre Lebensversicherung für ein Alter ohne medizinisch-soziale Absicherung und darüber hinaus. Nahrungs- und Fortpflanzungstrieb gehen jedem noch so scharfsinnig ausgefeilten Wirtschaftssystem voraus.

          • Rosi Steffens sagt:

            Wir alle sind mit verantwortlich für das Verhalten in unserem gemeinsamen Zuhause, das durch den Umgang seiner Bewohner miteinander, aber auch mit dem Haus an sich, bereits stark gelitten hat. Sie können doch nicht einfach die Zeiten außer Acht lassen, in denen Rassenhass, Unterdrückung und Diskriminierung die Menschheit um wertvolle Menschlichkeit schwächten, die uns allen viele Jahre eines wohlwollenden Lebens genommen haben. Wir sollten jetzt, wo wir die Möglichkeit haben es richtig zu machen, nicht dieselben Fehler wieder begehen, die unsere unrühmlichen Vorgänger uns hinterlassen haben.

  4. Brigitta sagt:

    Abgesehen davon, dass der Kolonialismus bis heute aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeiten der armen Länder vom Westen aber auch von China nicht vorbei ist, ist die „Entlassung der Kolonien in die Freiheit“ nicht viele Generationen her, sondern gerade mal 60 – 50 Jahre. Und ich erinnere mich noch gut an die 60ger Jahre, als diese „Entlassung“ ihren Höhepunkt hatte – und damals war ich noch sehr jung.
    Und diese Wirtschaft tötet wirklich – siehe Südamerika und Afrika.

  5. Pater Hagenkord sagt:

    „Barmherzigkeit ist weder Gutmenschentum noch Sentimentalität: an ihr sieht man vielmehr, ob wir wirklich Jünger Jesu sind.“ Papst Franziskus, 21. August 2016

  6. mir ist zum Verständnis meiner Beiträge das folgende wesentlich von Bedeutung:

    ursprünglich durch REPRESSIVE SEELISCHE Sozialisation von Kirche und allem „religiösen Spuk“ radikal entfremdet, bin ich Anfang der 1960er Jahre mit der damals in der BRD noch relativ unbekannten Comunaute von TAIZE in Berührung gekommen..

    Dort habe ich DAS ERSTE MAL DIE SELIGPREISUNGEN Jesu im dortigen Tageszyklus kennengelernt;

    und das hat meinem Leben eine neue Ausrichtung gegeben..

    in mehreren Retraiten dort ist mir deutlich geworden ,dass das Evangelium und die GEISTLICHE ERFAHRUNG NIE(!) eine “ UM SICH SELST KREISENDE“ falsche Innerlichkeit bleiben darf!..

    die Begegnung mit den „kleinen Brüdern Jesu“ und mit Teilen der Fokaler Bewegung -Klaus Hemmerle – haben meinen weiteren weg beeinflusst

    und DESWEGEN ist das Evangelium immer KONKRET:

    das samaritanische Schlüssel-Gleichnis darf man – nach meinem Verständnis -deswegen NICHT in Nächsten und Fernsten Liebe „aufteilen. LIEBE IST IMMER EIN GANZES, also der unmittelbar Nächste wie Familienangehörige aber auch beispielsweise die Flüchtlinge..!!

    in der „Balkonszene“ vom Märzabend 2013 habe ich eine Inspiration von Frere Roger gesehen,- und das hat sich mehr wie bestätigt…:

    – als er in einem seiner Tagebücher von dem „Universellen Pastor“ als Sprecher der Christen und in manchen Fragen darüber hinaus Vorausgesehen hat.
    -gepaart mit einem einfachen Lebensstil und einer besonderen Hingabe an die Ausgegrenzten..!!

    meine – durchaus deutlichen – Einlassungen gründen also mehr auf den Konsequenzen meiner mehr persönlichen “ geistlichen Such-Bewegungen“ und in den Begegnungen mit den sog. Kleinen Leuten -aber auch den eigenen „Schwächen –

    und nicht als politischer Aktivist!

  7. Stephan sagt:

    Werde ich der eigenen Botschaft gerecht? Das ist eine berührende Weise, in der Sie diese extrem interessante Frage hier stellen, richtig ansteckend…

  8. Wrightflyer sagt:

    Ich habe zuerst Maschinenbau, dann Verfahrenstechnik studiert. (Im Maschinebau damals eine von gerade mal drei Frauen in unserem Semester)
    Wir, äh…
    …mochten die BWL-Studenten nicht.
    Vorsichtig ausgedrückt.
    SEHR vorsichtig ausgedrückt.
    Es gab dort wo ich Verfahrenstechnik studiert habe eine Kneipe, da gingen nur BWL-ler hin, da wollte nie jemand von uns hin, und umgekehrt wurden die BWL-ler in der von Studenten betriebenen hochschuleigenen Kneipe nicht einmal bedient.

    Bei den Beiträgen die ich momentan hier lese….
    ….weiß ich wieder, WARUM das so war.

    Und im übrigen möchte ich betonen daß gerade in Afrika Handys sehr begehrt sind, weil es sich die öffentlichen Kassen kaum leisten können, Festnetz bis in jedes abgeschiedene Dorf zu legen.
    Worauf ein Ökonom hierzulande also leicht verzichten kann, ist in Afrika oft die einzige Möglichkeit, Kontakte außerhalb vom Dorf zu pflegen.

    Und übrigens ist es kein Verdienst hier in der „Ersten Welt“ wo Internet, Handys, Autos und Medikamente leicht zu haben sind, geboren zu sein, sondern pures Glück! Keiner von uns hat etwas dafür getan, mehr Chancen zu haben als Menschen in sehr armen Ländern und in Kriegsgebieten, und hier hat auch niemand die technisierte Welt die wir heute haben selbst hervorgebracht! Wir haben also kein Stück mehr Recht vom technischen Fortschritt zu profitieren als ein Afrikaner, ein Syrer, ein Afghane oder ein Vietnamese!

    Und außerdem:
    Werden Kleinbauern in der „Dritten Welt“ nicht von Billigimporten aus unseren Überschüssen erdrückt, könnten sie sehr wohl ein leidlich profitables Geschäft aufziehen!
    Ob es aber richtig ist, heute noch in Brachialkapitalistischen Kategorien von vorgestern zu denken, die Frage stellt sich nicht nur für südsudanesische Kleinbauern, sondern vor allem hier. Die Milchbauern z.B. haben sich hierzulande alle gemeinsam reingeritten. Kaum fiel die Milchquote, haben alle auf Teufel komm raus produziert. Gestern habe ich mal kurz rübergeschaltet zur ARD, da lief ein Bericht von wegen Schwierigkeiten bei den Ostseefischern: Gibt kaum noch Dorsche. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hatte mal eben über Jahre knapp das doppelte an Fischereimengen erlaubt wie die Wissenschaftler empfohlen haben. Also in dem Fall war mal ein Ministerium in den sogenannten entwickelten Ländern primitiv und rückständig, wie es hier durch die Blume anderen Ländern vorgeworfen wird, und die Balten und Skandinavier KÖNNTEN darüber nachdenken, unsere Ostseeküste zum Protektorat zu machen! Ist natürlich Polemik, aber wenn ich manches hier lese…

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