Ende einer Sommerreise

Im Blog waren unter „unterwegs“ in den vergangenen drei Wochen Beiträge aus meiner Sommerreise eingestellt, mit dem Beitrag aus Etzelsbach endet das heute. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal ausdrücklich bei allen, die sich für mich und mein Mikro Zeit genommen und sehr offen über ihre Gemeinde, Kirche, Initiative, ihren Beruf, ihr Hobby, ihr Ehrenamt berichtet haben.

Das Ganze hat keinerlei Anspruch auf irgend eine tiefer liegende Bedeutung, außer vielleicht der: Es lohnt sich, auch im Alltag der Kirche neugierig zu schauen und zu fragen, wie bunt und vielfältig das Ganze ist.

Mich haben die vielen Besuche und vor allem die Menschen sehr beeindruckt und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr, wohin auch immer es dann gehen wird.

 

Eigentlich

 

Das Ganze war zugegeben auch ein Weg, eine Zeit meiner Abwesenheit – Vorträge, ein Einkehrtag für Priester des Erzbistums Salzburg, nicht zuletzt auch Urlaub – zu überbrücken. Seit einer Woche bin ich nun wieder am Schreibtisch und nehme auch das Bloggen fleißig wieder auf. Auch wenn ich mit einem Seufzer sehe, was der Papst alles so in meiner Abwesenheit gemacht hat und was ich eigentlich aufarbeiten müsste. „Eigentlich“ ist ein so praktisches Wort der deutschen Sprache …

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4 Kommentare zu Ende einer Sommerreise

  1. Carmen Fink sagt:

    Hallo Pater Hagenkord,
    herzlichen Dank für Ihre Beiträge. Zugegeben, ich habe erst drei Beiträge geschaut und es braucht noch einge Zeit bis ich alle gesehen und gelesen habe, doch die bisher gesehenen machen Lust auf mehr.
    Trotzallem freue ich mich, dass Sie wieder hier sind und wir auch wieder Ihre Stimme hören dürfen.
    Gestern habe ich mir nochmal den Papst in Rio mit den Rergierungsvertretern im Theater angeschaut, ihr Kommentar war hervorragend, auch zum Schmunzeln. Danke

  2. Claudia sagt:

    Erst einmal: Wie schön, dass Sie wieder da sind…..! (Einen guten Einstieg!) Mir ist es zumeist nach Beendigung eines schönen Urlaubes auch nicht leicht gefallen, wieder in den „Alltagstrott“ hineinzukommen. Insoweit verstehe ich Ihren kleinen Seufzer. Das Wort „eigentlich“ ist von Ihnen geschickt eingefügt, führt es im Gespräch zu Unklarheit, Interpretationsspielraum und zur Abgabe der Verantwortung für das Gesagte. Ich denke, wir, Ihre Leser, haben schon verstanden: Der Papst spricht soviel und so deutlich Klartext, dass es kein Drumherum-Gerede geben kann. Und eventuelle Mißverständnisse sich doch „eigentlich“ gar nicht erst aufbauen können.:-)) Überhaupt – kommen wir da noch hinterher?

  3. veruschka sagt:

    Ja, aber das Wort „eigentlich“ bezeichnet, dass etwas nicht gemacht wird oder nicht so ist, wie es sein sollte.
    Ein Beispiel: „Eigentlich ist der Pulli ja grün.“ Für einen Farbenblinden wirkt er aber (sagen wir) rot.
    Sachverhalte werden also hierdurch euphemistisch dargestellt.
    Aber für Sie gilt dieses Wörtlein wohl eher nicht. Tut mir leid! Also: Viel Vergnügen beim Aufholen von Versäumtem!
    Und noch etwas:
    Wenn Sie 2017 auch so eine Reise machen wollen, sehr geehrter Pater, dann müssen Sie uns versprechen, auf den Spuren Luthers zu wandeln!
    Bis dahin kenne ich mich mit der Rechtfertigungslehre dann schon etwas besser aus und kann ordentlich mitdiskutieren. Hi, hi. 🙂
    Viele Grüße (und das mit dem Aufholen dürfte doch nicht so lange dauern, oder?)

    • veruschka sagt:

      Ach, übrigens, sehr geehrter Pater,
      wenn Sie nächstesmal in Salzburg sind, dann müssen Sie unbedingt im Peterskeller einkehren und irgendeine Mehlspeise essen.
      Ich hatte einen sehr liebenswerten, älteren österreichischen Professor in Kunsterziehung und der hat es immer auf sich genommen von Passau aus über die nahe Grenze zu Österreich per Fahrrad zu fahren um sich sein Frühstück dort schmecken zu lassen. Die Österreicher sind wahre Spezialisten im Backen. Selbst wir Bayern können da nicht mithalten! Und ich denke doch, dass die bayerische Küche innerhalb Deutschlands großen Zuspruch erfährt. Aber Österreich ist einfach Österreich… das ist eine Klasse darüber!
      Also für’s nächste Mal wünsche ich einen wahrhaft phänomenalen kulinarischen Genuss im Salzburger Land!

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