Liebe Frau Käßmann, was wollen Sie eigentlich?

Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hat es der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt: Sie wünscht sich mehr Entgegenkommen von Seiten der katholische Kirche mit Blick auf das Martin-Luther-Jahr 2017. „Ich hoffe, dass es im Jahr des Reformationsjubiläums zwischen Protestanten und Katholiken zu einer Geste der Versöhnung kommt”, damit könne „ein Akzent gesetzt” werden, der dem Ereignis „eine neue Qualität“ gebe. So, in aller Nüchternheit, kann man das wiedergeben, was am Sonntag in der FAS stand und was heute durch die übrigen Zeitungen geht.

Mir bleiben mehr Fragen als Antworten, liebe Frau Käßmann:

  1. Warum eine Geste der Versöhnung und keine echte Versöhnung? Das ist ein Unterschied. Reicht Ihnen die Symbolik? Kopieren Sie hier die Politik?
  2. Und überhaupt: Warum müssen wir uns versöhnen? Wo genau ist der Konflikt oder der Streit oder die Spaltung? Ich sehe meine Glaubensbrüder und Schwestern der lutherischen Kirchen mit Respekt, und der Respekt gilt auch ihren Überzeugungen. Warum soll ich mich versöhnen?
  3. Wenn Sie die immer noch bestehenden theologischen Differenzen meinen: Soll sich da nur die katholische Kirche bewegen? Wäre nicht auch eine Bewegung der lutherischen Kirche auf die katholische zu eine Möglichkeit? Warum knüpfen Sie diese „Versöhnung“ an das Entgegenkommen der katholischen Kirche?
  4. Wenn Sie mit „Versöhnung“ Annäherung meinen: Hat es etwa Ihrer Meinung nach so etwas nicht gegeben? Das zeugt von grober Missachtung all der Anstrengungen aller Seiten, aufeinander zuzugehen. Siehe Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, siehe gemeinsame Erklärungen zu fast jedem Thema, das in Deutschland in den letzten 30 Jahren relevant war.
  5. Wenn Sie „Versöhnung“ sagen, meinen Sie dann wirklich Versöhnung? Nicht etwa Mahlgemeinschaft? Was wäre so ein Symbol, dass Sie zufrieden stellen würde? Ein Händeschütteln kann es doch wohl nicht sein, oder?
  6. Was bitte soll ein „Akzent“ sein, der „gesetzt“ werden könne? Das ist Politikersprech und ist vollkommen inhaltsleer. Oder handelt es sich um Öffentlichkeitswirksamkeit? Wollen Sie nur den Event?

Noch einmal zusammengefasst: Was wollen Sie eigentlich, wenn Sie so etwas wünschen?

Mein Verdacht: Es geht nicht um die Botschaft, liebe Frau Luther-Botschafterin, sondern um die Vermarktung. Es soll Resonanz geschaffen werden und dazu braucht man symbolische Akte, Events, Lutherfiguren und Interviews in Zeitungen, die leider nicht viel hergeben (die Interviews, nicht die Zeitungen). Die „neue Qualität”, die sich sich für das Luther-Jahr wünschen, klingt mir zu sehr nach Werbewirtschaft und Aufmerksamkeitssuche.

Martin Luther ist zu wichtig, als dass man ihn zu einer solchen Marke verkommen lassen darf. Historisch ebenso wie theologisch ist unser Denken ohne ihn unvollständig. Deswegen würde sich eine gemeinsame Beschäftigung mit ihm sicher auch ökumenisch lohnen. Aber eine „Geste der Versöhnung“? Was soll das bitte sein?

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51 Antworten auf Liebe Frau Käßmann, was wollen Sie eigentlich?

  1. Ester sagt:

    Danke Pater Hagenkord für diese Worte.
    Sie haben es auf den Punkt gebracht.
    Ich werde das auf unserem Blog verlinken

    • Teresa_von_A. sagt:

      auf welchen punkt, ester?ein hoher amtsträger stellt sich immer auch selber dar in den medien. immer.papst, kardinal..bischof..evangelisch und katholisch..o ja…unser armer kardinal woelki..der ist ewig im tv..und stellt nebenher auch sich dar..ganz individuell. gleiches recht für alle..oder haben sie einfach nur angst, ester?

  2. KRP sagt:

    Das ist die neue Art sich Medienwirksam in den Vordergrund zusetzen und das können alle gleich gut sich um der Aufmerksamkeit Willen in den Vordergrund setzen. Ein wirksames Mittel wäre mit Sicherheit den einen wahren Glauben zuleben und nicht gegenseitig nach Versöhungstaten zu suchen.

  3. Johannes sagt:

    Ökumene heißt in meinen Augen das alle Gruppen aufeinander zugehen
    Ökumene ist keine Selbstdarstellung einer einzelnen Person in den Medien, sei es Zeitung oder Fernsehen. Begegnung muss von alle Seiten kommen!
    Im Grunde genommen sind die Worte von Pater Hagenkord klar und verständlich.

    • Teresa_von_A. sagt:

      was hat das mit selbstdarstellung zu tun, wenn berühmte menschen sich äussern?seltsam, dass solche sprüche stets bei frau käßmanns äusserungen kommen.auf normalem wege mit argumentation..kommt da wohl niemand bei, oder? hat der heilige vater sich nicht auch selbst dargestellt, als er medienaktivierend eher nichts gesagt hat..zum thema ökumene? weiß eigentlich jemand, wie ein katholisches kind mit konfessionsverschiedenen eltern sich fühlt, wenn ein elternteil, das evangelische, nirgends in der kath kirche mitmachen darf? so richtig?

      • Caruso Canary sagt:

        Seltsam? Seltsam, dass solche Eindruecke sich “immer bei Frau kaessmann” aufdrängen?
        Seltsam ist wohl eher, dass Kassamann es schafft immer wieder aufs Neue diese Eindrücke zu provozieren. Oder doch nicht so ungemein seltsam sonder nur logisch!

  4. Dull Philipp sagt:

    Sehr geehrter Herr Pater Hagenkord,

    es tut mir Leid, aber ich kann Ihre Ansichten bei aller Liebe NICHT teilen!
    Schlimmer noch, es tut mir wirklich weh, zu sehen, dass auf einer offiziellen Seite des Radio Vatikan, eine Linie vertreten wird, die (aus welchem Grund auch immer) die Ökumene verlangsamt.
    Denn genau solche Artikel und (öffentlich) bekundete Meinungen treiben die Spaltung voran und verhindern ein Aufeinanderzugehen BEIDER Seiten.

    Leider konnte ich in diesem Kommentar eine gewisse Abneigung, wenn nicht sogar Hass gegenüber Frau Käßmann und ihren Überzeugungen (was in einem ernstzunehmenden journalistischen und vor allem CHRISTLICHEN Schreiben -> Radio Vatikan Blog nicht angebracht ist) feststellen.
    Weiterhin habe ich leider nicht den Originaltext gefunden…, in den zitierten (!) Sätzen jedoch habe ich keine Schuldzuweisungen an die Katholische Kirche identifizieren können.

    Zu allerletzt: Egal was im Originaltext steht:
    Eine solche öffentliche Meinungsäußerung ist meiner Ansicht nach ein Angriff auf die ökumenischen Bewegungen der ganzen Kirche (ob nun katholisch oder evangelisch).
    Solche Aussagen führen zu einer weiteren Trennung und Spaltung in der Kirche Christi.
    Und genau hierzu haben Sie einen Akzent gesetzt.

    Sie kritisieren Medienwirksamkeit und das Beschränken auf symbolische Handlungen bei Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Käßmann.

    Aber was tun Sie?

    Treiben Sie mit Ihrem Kommentar die Ökumene und die Einheit der Kirche mit Tatkraft voran?
    Stellen Sie sich so Versöhnung und Freundschaft zwischen zwei Töchtern der Kirche Christi vor?

    • Pater Hagenkord sagt:

      Sehr geehrter Herr Philipp, ich verwehre mich gegen das Wort “Haß”, dass Sie bei mir zu lesen meinen. Den habe ich keineswegs. Außer Ihnen hat den auch niemand feststellen können. Ich lese auch keinen Angriff auf die ökumenische Bewegung der ganzen Kirche, bei weitem nicht. Sie haben Recht, ich kritisiere die Beschränkung auf das Mediale. Das darf man doch wohl, wenn einem die Ökumene am Herzen liegt, oder? Ehrlichkeit im Umgang und Klarheit in der Sprache dürfen keine Tabus sein, wenn es um die Annäherung geht. Ich stelle mir die Freundschaft in der Kirche so vor, dass ich auch einmal klar sagen darf, was ich meine und warum ich das meine. So wie Sie das tun, in dem Sie sagen, dass Sie meine Ansichten nicht teilen. Das verlangsamt die Ökumene ganz und gar nicht, im Gegenteil, es gehört zu einer echten Kommunikation, wenn so etwas gesagt werden kann.
      Ökumene braucht mehr als mediale Inszenierung. Das ist mein Anliegen.

  5. DM sagt:

    Was Frau Käsemann will ist als “Botschafterin” möglichst viel Geld (persönliche Wichtigkeit, Macht oder Einfluß) abgreifen. Da kommt man mit dem sog. “Politikersprech” und dem Sprung auf den Zeitgeistzug am weitesten.

    In Wirklichkeit ist ihr Wunsch auf “Versöhnung” eine Verhöhnung der Kirche (und damit meine ich keine der vielen protestantischen Religionsgemeinschaften).

    • Teresa_von_A. sagt:

      hat frau käßmann ihnen das gesagt in einem interview? wenn ich ihren post lese, denke ich, ich weiß, was s i e wollen. mein lieber mann!DM..Deutsche Mark?wer mal genau hinhört und nicht wieder weg. bei den katholiken die fusionen zeigen, dass sich hier keine 2 gemeinden miteinander vertragen. ich denke, ökumene sollte erstmal hier stattfindemn.

      • DM sagt:

        Ich will Ihnen, Frau A.(vila?) versichern, daß DM nicht für Deutschmark stehen soll. Das D bezeichnet einen akademischen Titel und das M meinen Namen. Trollig, gell?
        Da ich es oft selbst nicht weiß, bin ich immerhin froh dass Sie wissen was ich will. Aber interessanter wäre wirklich eine Antwort auf die wiederholt-gestellte Frage, was SIE wollen. Da haben Sie immer noch keine Abhilfe geschaffen!

  6. Klaus sagt:

    Mich, als Katholik, stört am “Reformationsjubiläum” als ob es etwas zu feiern gäbe. Unstrittig gab es vor 500 Jahren Reformbedarf, aber eine Kirchenspaltung war unnötig -und das ist es, was ich Martin Luther zum Vorwurd mache. Luther meinte alles besser zu wissen als das Glaubensgut einer 1.500 jährigen Kirche und hat damit nach meiner Überzeugung große Schuld auf sich geladen. Es wäre dem Ereignis sicher angemessener, gemeinsam um die Wiererlangung der Einheit zu beten. Im gegenseitigen Respekt, aber ohne bestehende -ernsthafte- Unterschiede zu verwischen.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Klaus..Kirchengeschichte ist nicht Ihre Stärke, dies nur, weil Sie vom Thema Glaubensgut reden. Thema alles besser wissen..da wüßte ich noch den einen oder anderen..

  7. ksu sagt:

    Sehr geehrter Pater Hagenkord,
    interessant wäre, was Sie unter Ökumene verstehen.
    Meine Beobachtung ist, dass es viele Katholiken gibt (insbesondere in fundamentalistischen Kreisen und Foren), die Ökumene nicht wirklich brauchen. Die katholische Kirche hat die einzige Wahrheit, alle anderen weichen mehr oder weniger von dieser Wahrheit ab. WENN man das so sieht, dann ist freilich die einzig mögliche Konsequenz, dass sich alle anderen auf die kath. Kirche zubewegen müssen, wenn sie näher an die Wahrheit wollen, die kath. Kirche dagegen unbeirrbar ihren Weg fortsetzen muss.
    Solange das so ist, wird es keine Ökumene geben.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Ökumene ist das ständige gemeinsame Ringen um mehr Gemeinsamkeit und das Feiern der Gemeinsamkeiten im Glauben, die wir haben. So lange wir getrennt sind, fallen wir hinter dem zurück, was Jesus uns aufgegeben hat. Wir brauchen die Ökumene, sie ist kein Zusatz oder Hobby. Falls sie mir unterstellen wollen, dass ihre Analyse “vieler Katholiken” auf mich zutrifft, dann liegen Sie völlig falsch.

      • ksu sagt:

        Danke für Ihre Antwort.

        Ich hatte meinen Kommentar ursprünglich für dieses Blog verfasst
        http://elsalaska.twoday.net/stories/115270160/#comments
        der auf Ihren Beitrag verweist. In den Antworten finden Sie die Katholiken, die ich meine…

        Ich habe aber auch viele andere Katholiken kennen gelernt, die es mit der Suche nach Gemeinsamkeiten ernst meinen. Das setzt aber eben voraus, dass man sich gleichberechtigt und auf Augenhöhe begegnet und es nicht darum geht (wie in oben zitiertem Blog verlangt), dass die anderen den falschen Weg verlassen nd mit mir meinen richtigen Weg gehen.

        Herzliche Grüße

        • Imrahil sagt:

          Also von @ksu gemeinter Katholik protestiere ich
          1. gegen die Unterstellung, ich würde die Ökumene nicht brauchen,
          2. gegen das Schimpfwort “fundamentalistisch”,
          3. daß es den von @ksu gemeinten Katholiken bei der Ökumene (ich lese hinein: ausschließlich) darum geht, daß die anderen den falschen Weg verlassen.

          Dem von Ihnen, Herr Pater Hagenkord, Gesagten stimme ich zu.

    • Teresa_von_A. sagt:

      die foren sprechen bände und man darf sie nicht abtun.sie können die ökumene nicht verkraften, so sieht es aus, als katholik darf man nichts und soll dann mit evangelen, die alles dürfen, zusammen in den himmel? nö.mal davon ab. meine erfahrung mit freikirchlern zeigt, die seite strotzt auch nicht vor toleranz.

  8. Johannes Oesch sagt:

    Sehr geehrter P. Hagenkord,
    mit der ‘Versöhnung’ scheint es mir als evangelisch-lutherischem Theologen doch etwas kniffeliger zu sein, als Frau Käßmann oder auch Sie es darstellen. Vor einigen Wochen hatte ich Gelegenheit mit einer Gruppe von Theologen von Kardinal Koch empfangen zu werden. In einer Vorschau auf das Reformationsgedenken 2017 sprach er auch von einem gemeinsamen Bußakt, der dabei nicht fehlen sollte. Auf meine Frage hin, ob auf eine gemeinsame Buße und Beichte auch der Zuspruch der Absolution folgen könne,verwies er darauf, dass evangelische Christen den Zuspruch der Absolution mangels Disposition nicht empfangen könnten. Er notierte sich aber meine weitere Frage, ob es über die Frage von Buße, Beichte und Absolution nicht einen offiziellen interkonfessionellen Dialog geben könne, zumal genau an dieser Stelle ja mit den 95 Thesen seinerzeit die Reformation “ausgebrochen” ist.

    • Teresa_von_A. sagt:

      ja,johannes, absolution ist nämlich doch der weg in den himmel. auf erden getrennt, im himmel ebenfalls. ordnung muss sein. und den vollkommenen ablass haben wir auch noch.

  9. Teresa_von_A. sagt:

    Erst einmal:Haß nicht, Herr P Hagenkord, aber reichlich von oben herab.Und gewisse Volksgenossen brav hinterher. Was wollen Sie denn eigentlich….liebe Fr Käßmann..das weiß sie wohl, was sie will. Aber Sie haben sie nicht verstanden.Es herrscht Meinungsfreiheit. Nicht nur für katholische Würdenträger, denen ich alle mal Karl Rahners Im Heute glauben empfehle.Was Frau Käßmann verbrochen hat, sie ist wieder oben, nachdem die Medien sie nach unten gezogen haben. Eine Frau bei Kirchens ganz oben, wer verträgt das schon.Auch ich habe die ständige Käßmann-Häme satt bis obenhin.Wer von den katholischen Würdenträgern tritt denn zurück, wenn er sich danebenbenommen hat????Wer von den Politikern?Wenn der Papst zum Thema Ökumene seine Meinung sagt und in den Medien deswegen kritisiert wird, wer regt sich denn da auf? Hat er den besseren Durchblick? Obwohl gerade der Heilige Vater der Verträglichste von allen ist.Und Fr Käßmann anders bedenkt als die Medien. Sobald sie was sagt, heißt es, medienwirksames bla.bla… Frau Käßmann nutzt die Meinungsfreiheit und nach dem Deutschlandbesuch und den enttäuschten Hoffnungen vieler(nicht nur Protestanten sind enttäuscht von den Ökumeneansichten des Papstes, es gibt da einen SJ Blog zum Thema, den ich mal empfehlen kann). An der Basis geschieht Ökumene..die Römer mal wieder Jahrhunderte hinterher. Weil sie wohl doch davon überzeugt sind, dass sie den rechten Glauben haben. Gott braucht keine Kirchen, keine Konfessionen und erst recht keine Glaubenskämpfe. Die braucht nur der Mensch.Mit seinem kleinkarierten Denken und Fühlen.Im September ist in der Berliner Gedenkkirche ein ökumenischer Gottesdienst für alle, die durch Suizid gestorben sind. Eine Pfarrerin und ein Jesuit halten ihn. Bereits dort gibt es Differenzen. Die einen dürfen sich das Leben nehmen und die anderen nicht. Bis in den Himmel hinein haben Katholiken alles festgelegt. Aber ich bin sicher: die beiden Gottesdienstleiter pfeifen drauf.Ökumene ist eine Sache von beiden Seiten. Liebe ist Kommunikation..sagt Ignatius. Da seh ich nix von..

  10. Philipp Dull sagt:

    Sehr schön, Teresa! So in etwa sehe ich das auch…

    Ja, zugegeben, Hass ist zuviel, aber ich wollte nur das Auseinanderklaffen zwischen einem liebevollen und v.a. respektvollen Umgang mit (allen) anderen Konfessionen und dem Stil darstellen, der in obigem Kommentar angewandt wurde.

    Doch noch ein Wort:
    Herr Hagenkord, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit ist das eine, aber Respekt und Christliche Nächstenliebe das andere…
    Hierzu 2 Beispiele:
    1) Auch wenn ich Kritik üben will am Nächsten, so doch in einer Art, in der das Gegenüber nicht verletzt wird oder sich sogar entfernt
    (Ich hoffe meine Kritik fällt in diese Kategorie :) )
    2) Hätte Frau Käßmann selbiges über ein Interview mit Papst Benedikt XVI. von sich gegeben, wie hätten Sie reagiert?

    Jeder hat seine Meinung und darf diese auch öffentlich vertreten, doch ich finde jeder christliche Mensch (und v.a. in christlichen Organisationen) sollte darauf achten, christliche Werte zu vertreten und versuchen, die Liebe als Geschenk Gottes immer über alles Andere zu stellen.

    Tut man das nicht, entsteht ein Kampf, in dem sich 2 verletzte Herzen immer weiter voneinander wegbewegen; und seien sie auch Schwestern.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Philipp Dull, das ist es. Unser Papst, den ich in anderen Dingen schätze, hat zum Thema Ökumene nahezu nichts zu sagen. Im Jahre XY werden wir weitersehen. 500 Jahre haben wir, dann können wir auch noch weiter sitzen, absitzen..das Volk geht inzwischen eigene Wege. Die katholische Kirche ist lang keine Una Sancta mehr und sollte vor ihrer eigenen Tür kehren. Reformer, Traditionalisten, um nur 2 Gruppen zu nennen, die sich gegenseitig inzwischen auch im Internet beharken. Und, wie gesagt, Gemeindefusionen lassen einem den Rest an Zuversicht schwinden.Frau Käßmann fällt immer wieder auf die Füße. Das paßt vielen nicht.Wer den rechten Glauben hat und wer heilig ist, entscheidet Gott.

      • Philipp Dull sagt:

        Nunja, in gewisser Hinsicht haben Sie schon Recht, die kath. Kirche ist doch ein wenig festgefahren.
        Andererseits braucht Veränderung Zeit und vieles hat sich bereits getan!

        Auf der anderen Seite steht die evang. Kirche, die schneller voranschreitet und sich immer wieder modernisiert; damit aber leider die Spaltung weiter vorantreibt…

        Ich bin ein gläubiger Katholik, der jedoch ein Aufeinanderzugehen beider Konfessionen für nötig hält.
        Die kath. Kirche und ihr Oberhaupt Papst Benedikt XVI. treiben die Ökumene voran, wenn auch nicht sehr schnell…

        Meine Kritik war in erster Linie an der Suche nach Schuldigen gerichtet, da diese zwar viel bewegt, aber leider nicht nach vorne!

  11. Zwetschgenkrampus sagt:

    Liebe (oder lieber, was weiß denn ich?) Teresa_von_A, was genau wollen Sie eigentlich mit Ihren zahlreichen Beiträgen hier zum Ausdruck bringen? Das erschließt sich mir nicht, auch nach nochmaliger Lektüre Ihrer Ausführungen (liegt natürlich nur an mir und meinem armseligen Niveau). Sind Sie der Auffassung, daß Kritik an Frau Käßmann unerwünscht ist, weil Frau Käßmann der (Verzeihung, es muß natürlich heißen: DIE) Inbegriff von Kirche sei? Nein, das kann’s wohl nicht sein, das haben Sie in Ihrem letzten Posting zum Ausdruck gebracht. Oder daß Kritik an Frau Käßmann unerwünscht ist, weil Frau Käßmann mit dem Zeitgeist verheiratet und daher unkritisierbar sei? Daß Jesuiten die besseren Protestanten sind? Oder daß im Namen der Ökumene alles erlaubt sein muß (so wie im Krieg und in der Liebe) – ausgenommen natürlich das, was die Kirche (die una sancta catholica r.k.k.) offiziell dazu festgelegt hat? Bitte, liebe Teresa_von_A, helfen Sie mir weiter!

    • Teresa_von_A. sagt:

      Teresa_von_A.ist weiblich. Eindeutig.Zwetschgen..ein Neutrum.Es geht nicht um Kritik, sondern um die Art und Weise.Das ist eigentlich klar.Sie sind neu hier und zählen die Beiträge?Wollen Sie selber einen konstruktiven Beitrag bringen, oder einfach nur..absondern? Wenn Sie meine g e l e s e n haben, sollten Sie wissen, was ich will..wenn Sie mitmachen wollen, kommen Sie einfach aus der zweiten Reihe und tun es. Das wirkt besser als mal..alle Jubeljahre…bis denne.Ich hoffe, Ihr Name hat nichts mit Ihrem Wesen zu tun?Assoziatives Denken sehe ich bei Ihnen.Und reichlich Phantasie.

  12. KRP sagt:

    Zwetschgenkrampus was auch immer das für ein Mus ist hätten Sie die Artikel richtig gelesen dann würde Ihnen mit Sicherheit sich etwas erschließen. Ob die Poster hier besser sind als Fr. Käßmann möchte ich bezweifeln weil das genau meinem obigen Post entspricht nicht gegenseitig nach Versöhnungstaten suchen sondern die Vechöhnung leben und gegenseitig Vergeben und nicht eins mit dem andern aufrechnen.

    • Teresa_von_A. sagt:

      KRP, assoziatives Denken und ganz sicher nicht lesen, was andere schreiben und alle Jubeljahre aus dem Hinterhalt kommen. Beiträge zählen, sich aufregen, seine Unwissenheit den anderen als Schuld in die Schuhe schieben. Das macht Zwetschgen..mus….brei etc. Nomen est Omen.Wenn Zwetschgen etwas nicht verstanden hat, sucht er die Schuld woanders. Da frage ich mal im selben Denk-Stil:hat er Angst vor Frauen?Die Wellen, die Frau Käßmann immer in einschlägigen Kreisen schlägt, sobald sie nur auftritt..sind amüsant.Nun..

  13. Teresa_von_A. sagt:

    Ökumene, wie soll sie aussehen mit einer kirche, die ihre gläubigen als schafe bezeichnet und sie bis hin ins schlafzimmer bedenkt mit du sollst und du darfst nicht..die mehr als die hälfte der menschheit(frauen und schwule) ausschließt vom priesteramt.vom diakonieamt .die lieber zig gemeinden zusammenschließt in verwaltungseinheiten, bei denen von seelsorge keine rede mehr sein kann. als dass sie mal andere, ebenso fähige menschen an den altar läßt ,oder zum predigen.nicht nur zum putzen..man fährt meilenweit für einen gottesdienst. oder man läßt es.man sucht sich seine seelsorge woanders.man belästigt den himmel mit bittlitaneien für priesterberufungen und schreibt gott vor, was er zu tun hat.im heute glauben. karl rahner, der hat was zu sagen. so kompliziert ist der mann nicht, wie immer getan wird.

    • Klaus sagt:

      Theresa von A, eigentlich hatte ich nicht vor, mich zu diesem Thema noch einmal zu äußern. Aber dieser Beitreag ist doch zu “starker Tabak”. Sie holen die längst verstaubten 68-er Themen, wie Frauenordination, wieder hervor. Ich würde Ihnen, ich nehme an Sie sind katholisch, empfehlen, sich wieder einmal die Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils in aller Ruhe durchzulesen. Dort finden Sie hinreichend Aussagen was R.K. Kirche ist, Antworten zu Fragen der Ökumene, die Stellung von Papst und Bischöfen u.v.a. mehr. Es ehrt Sie, daß Sie sich mit Rahner -und sicher auch mit Hans Küng- beschäftigen. Die Lehre der kath. Kirche wird aber nun einmal letztendlich vom Stuhl Petri verbindlich verkündet, was Vaticanum 2 noch einmal ausdrücklich festgeschrieben hat. Luther hat den Konzilien die Lehrverbindlichkeit abgesprochen, was übrigens auch z.Z. die Petrusbrüder mit dem 2. Vat. Konzil tuen.

      • Teresa_von_A. sagt:

        klaus, ihr problem ist hier, dass sie von oben herab eine menge hineinfantasieren in meine beiträge. und ich auf sowas nicht antworte.jeder nicht eingehaltene vorsatz schwächt den willen. dies zu ihrem vorsatz, eigentlich nichts mehr posten zu wollen..

      • U. Frank sagt:

        @Klaus – Verwechslung?

        “Luther hat den Konzilien die Lehrverbindlichkeit abgesprochen, was übrigens auch z.Z. die Petrusbrüder mit dem 2. Vat. Konzil tuen.”

        Das tut die Petrusbruderschaft definitiv nicht. Meinten Sie die Piusbruderschaft?

  14. Zwetschgenkrampus sagt:

    Liebe bzw. lieber KRP, Zwetschgenkrampus ist kein Mus (Sie meinen vielleicht den Powidl oder Zwetschgenröster), sondern ein Gebäck, typischerweise in der Form eines Teufelchens …

    Liebe bzw. lieber Teresa_von_A, wenn Sie schreiben “die Kirche schließt aus”, folgen Sie einem zutiefst protestantischen Verständnis von Kirche als etwas vom Menschen gemachten – und das ist die una sancta r.k.k. nun einmal, ihrem Selbstverständnis zufolge, nicht. Weiter hupfen als unser Herr Jesus Christus können wir Katholen nicht, blöd und papsthörig wie wir eben sind. Wer eine Kirche will, die definitiv vom Menschen gemacht ist und für alles zu haben, der MUSS eben, wie in dem alten Witz, sich eine Kapelle kaufen und sich selbständig machen. Gott mit Ihnen!

    • KRP sagt:

      Ob Mus oder Gebäck wem interessiert das? Wieso Kirche kaufen es gibt doch schon soviele Kirchen kath und evang die leerstehen und von Menschen gemacht sind noch mehr wäre Verschwendung da es eh keine Priester gibt zum vorbeten.
      Wie hat Teresa_von_A geschrieben dem stimm ich zu P u n k t und E n d e: “Gott braucht keine Kirchen, keine Konfessionen und erst recht keine Glaubenskämpfe. Die braucht nur der Mensch. Mit seinem kleinkarierten Denken und Fühlen.”

      • Teresa_von_A. sagt:

        KRP leerstehende und abgerissene Kirchen..Hauptsache, unsere Traditionsreichen haben einen Pfarrer..nicht mehr lange..ich sehe die Entwicklung auch in Großstädtenb. Senioren am Altar…wenn die ausscheiden, kommt nichts nach. Nichtmals Ordensfrauen haben täglich ihre Messe…macht aber nichts, wir beten halt den lieben Gott tot, bis dass er..was? Priesterberufungen, Gott, aber nur Männer und nicht schwul und nicht dies ud nicht jenes..Hoffen wir auf die Ökumene mit den Piusbrüdern, dann gibt es wieder über 300 Priester mehr..und ne Latte Kirchenaustritte.Noch mehr Kirchenaustritte sind allerdings auch eine Lösung, denn dann stimmt das Verhältnis Priester-Gläubige wieder.

        • KRP sagt:

          Ja, dann stimmt es wieder das Verhältnis ein Gemeindemitglied und ein Vorbeter steht ja schon in der Bibel wo 2 oder 3 versammelt sind…und das Geld für Kirchenrenovierungen kann man sich dann auch sparen da reicht dann das stille Kämmerlein.

    • Teresa_von_A. sagt:

      nun, zweitschgen..dass es kein mus ist..dachten wir uns.meine beiträge sind auch nicht das, was sie daraus erkennen.dennoch posten sie meterlang mit anweisungen.an andere: ist es wichtig, zu wissen, ob ich weiblich, oder katholisch oder gar beides bin? wird das, was ich poste, dann wahrer oder falscher? gehen sie alle so an die dinge heran? tun sie, siehe fr käßmann..da kommt dann die ganze leier…na dann gute nacht. kirche, ökumene..tangiert mich allerdings n i c h t.ich bin aus dem alter raus, in dem man sich rechtfertigt. mal wieder schön am thema vorbei hier, wie gehabt.die persönlichen ängste werden mit glauben gleichgesetzt. amen.so geht es alle kirchenblogs rauf und runter.der anti christ lacht.

  15. Johannes sagt:

    Streiten kann man über vieles. man kann die Ökumene von verschiedenen Seiten aus betrachten, aber das Ganze muss fair bleiben! Ich kann nicht anderen etwas, grob gesagt aufzwingen was diese vieleicht garnicht hören wollen!

  16. Cinderella01 sagt:

    Geehrte Teresa_von_A,
    falls Sie evangelisch sind, geben Sie hier genau das Bild ab, das wir von den Evangelischen gewohnt sind:
    Sie sind die Guten, denn sie haben sich dem Zeitgeist angepasst und sind im Alleinbesitz der Wahrheit und der Meinung. Wie diese Meinung auszusehen hat, steht jeden Tag in den Medien. Das ist historisch begründet, denn die Evangelische Kirche musste immer das Lied des Staates singen, da es einzelne Fürsten waren, die Luther unterstützt haben, um an den Besitz von Klöstern und Kirchen zu gelangen. Diese Abhängigkeit vom Staat hält sich bis heute. Deshalb bin ich vor sehr langer Zeit aus der evangelischen Kirche ausgetreten.
    Falls Sie katholisch sind, tun Sie mir sehr sehr leid, denn Sie haben den Glauben nicht verstanden. Sie versuchen, aus der Kirche einen Sozialverein zu machen, der sich den augenblicklichen Vorgaben der gerade bestimmenden politischen Richtung unterwirft.
    Sie vergessen dabei, dass die Kirche eine spirituelle Gemeinschaft ist, gegründet von Jesus Christus. Dass Christus aber mit dem Zeitgeist nichts am Hut hatte, wissen wir aus den Evangelien. Darum wäre es falsch, sich hier von Gottes Wort abzuwenden und sich durch zeitgeistgemäßes Verhalten selbst zu zerstören (s. Evangelische Kirche).

    Ich empfehle Ihnen deshalb, „Wir sind Kirche“ oder „Kirche von unten“ oder sonstige Modernisierergrüppchen einfach mal zu vergessen, weniger zu fordern und sich dafür dem Herrn durch Anbetung wieder anzunähern.
    Ich wünsche Ihnen, dass sie dann erkennen, was Kirche eigentlich ist. Mit Sicherheit aber keine Spielwiese für Kampfemanzen und sonstige Politisierer.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Cinderella, auf Ihren hanebüchenen Post kann ich beim besten Willen nicht antworten. Sagen Sie doch mal was zum Thema.

      • Cinderella01 sagt:

        Prima, dass ich es geschafft habe, dass es Ihnen die Sprache verschlägt! Das Sie das nicht zugeben können, sondern verbal um sich schlagen müssen, überrascht mich daher nicht weiter.

        • Zwetschgenkrampus sagt:

          Es ist ein Unterschied, ob es einem die Sprache verschlägt – oder ob man es einfach nicht mehr nötig hat, auf etwas zu reagieren.

          Gott mit Ihnen!

          • KRP sagt:

            Ihnen denke ich haben wir genug geantwortet wer mehr Reaktion will der soll anständige Kommentare schreiben und kein Zwetschgen…

        • Teresa_von_A. sagt:

          sie haben es geschafft,(da es so wichtig für sie ist)c in d e r e l l a, mich zu amüsieren und meine gute erziehung hindert mich, ihnen so zu antworten, wie ich es gerne täte. ;-).ihr gang durch die kirchengeschichte, ihre erlebnisse mit evangelischen, ihre vorstellungen von….setzen, sechs, kath net ist langweilig, ich weiß. bei begrenzten themen trifft man sich dann lieber hier.zum unwissenheit schnoddrig verteilen. hybris macht es möglich. zum thema gebet und frömmigeit nie. da bin ich mit krp allein auf weiter flur. ein schuft, der böses dabei denkt.cinderella, ich antworte da ausführlich,wo es was bringt. ;-)

  17. Teresa_von_A. sagt:

    wer sich hier an margot käßmann und ihrem angeblich egozentrischen verhalten festbeißt, erinnert mich an die, die sich über den papst ereifern und die ohren dichtmachen. dafür aber umso mehr den mund aufreißen. ich zitiere kardinal w o e l k i: wir können uns das gar nicht leisten, nach konfessionen zu trennen. angesichts der massen an atheisten und kirchenhassern müssen die religiösen zusammenhalten…lieber herr kardinal: bitte sagen sie das doch noch ganz oft, das kommt nämlich in bestimmten kreisen nicht an. was sie an arbeit investieren für die ökumene, machen andere im handumdrehen mit ihrem ich kenne den und den und deswegen bin ich dageggen..und vor allen dingen mit ihrem geballten unwissen, das sie im internet anonym gut loslassen können, aber in gemeinden sind sie kuschdich..also ihren einsatz machen diese spezies kaputt.(teresa von a hat sich mehrfach geoutet, ich bin bekannt)…c i n d e r e l l a: rucke di ku, blut ist im schuh..auf die art geht der prinz an ihnen vorbei.falls es überhaupt noch prinzen gibt in der kath kirche.die einen retten. ich bin eher für..selber glauben, selber die verantwortung haben..anstrengend, ich weiß.sie haben vergessen zu sagen, was ist, wenn ich atheist, oder zeuge jehovas, oder anthroposoph, oder buddhist, oder hinduist, oder böser esoteriker bin..was sie mir dann empfehlen.was sind sie eigentlich?

  18. Teresa_von_A. sagt:

    zwetschgenkeks zerbröckelt…wie wäre es mal mit beiträgen zu anderen themen…wenn einer eine reise tut.

  19. Tilda sagt:

    Also, Theresa, jetzt werden Sie unsachlich und vergleichen Äpfeln mit Birnen.
    Ich stimme Cinderella zu. Die kath. Kirche hat sich in der Ökumene mehr bewegt
    als die evang.
    Eine Frau Käßmann meint sich äußern zu müssen, medienwirksam
    selbstverständlich. Ein Grund, dass ich keine Frauen im Weihepriesteramt oder als Diakonin haben möchte. Diese Selbstdarstellung hat vor dem Allerheiligsten nichts zu suchen. Was fehlt ist auch auf kath. Seite, dass Verständniss für seine Kirche, sie ist kein Sozialverein, dann wäre sie mit anderen Sozialvereinen zu vereinen aber die Caritas gehört zu ihren Aufgaben. Und beten für Berufungen müssen Sie nicht ins Lächerliche ziehen.Es sind die stillen Beter, die in ihrer beständigen Art Gutes für Andere tun. Jesu Wort, bittet und ihr werdet empfangen, wird in der heutigen Zeit vernachlässigt.
    Es ist doch wunderbar,dass evangelisch u. katholisch wenigstens zusammen beten können.
    Vor Gott ist die Demut des Kindes angesagt.Theologische Wortfechtereien sind nicht das Maß aller Dinge, vor Gott schon gar nicht.

  20. Johannes sagt:

    Ich stimme Tilda zu ohne Wenn und Aber! Ich kann mich daran erinnern das die Erwartungen seitens der evangelischen Kirche beim Deutschlandbesuch von Benedikt XVI enorm hoch waren. Das hörte sich manchmal so an als ob der Papst eine Einigung auf dem Silbertablett mitbringen soll. So kann das aber nicht funktioneren!Beide Seiten müssen sich bewegen. Im Augenblick ist die katholische Kirche bewegkicher als die Evangelische.Ökumene wird in etlichen Gemeinden schon betrieben,nicht so wie es seitens der evangelischen Theologen gefordert wird. Es ist aber ein Anfang Eine Einigung wird noch Jahre dauern. Man kann dies auch nicht fördern durch Diskusionen die meiner Ansicht inzwischen aus dem Ruder gelaufen sind

  21. H.Sattel sagt:

    Augustinus kommt zur Erkenntnis, dass die 40 Jahre der Wüste des Volkes Israel ein Sinnbild und Gleichnis sind: diese 40 Jahre die Gesamtheit aller Zeiten bedeutet und somit zwangsläufig auch die Gesamtheit des Gottesvolkes, das in die Irre geht. Ein Paulus erkennt, dass Gott alle in einen Ungehorsam eingeschlossen hat, um sich aller zu erbarmen, damit keiner sich rühmen kann…
    Ob römisch oder evangelisch…Sollte nicht Liebe unser Weg sein, der uns ans Ziel bringt?
    Gott ist diese Liebe, dieser Weg und die Wahrheit und das Leben. Augustinus hat wohl richtig erkennen dürfen

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