Neue Kirchen bauen

Am vergangenen Wochenende habe ich mit einer kleinen Gemeinde Messe gefeiert. In meinem Beruf kommt das eher selten vor, normalerweise feiern wir Jesuiten in unsere Gemeinschaft. Aber am Sonntag war ich in einer römischen Kirche. Barock, natürlich. Und wieder einmal ist mir aufgefallen, dass diese Kirchen mit ihrem Chor für die Chorherren und dem Altar weit hinten und den Bänken wie damals in der Schule nicht für die Liturgie geeignet zu sein scheinen, wie wir sie feiern. Unsere Liturgie scheint sich an den Gebäuden zu reiben, in denen sie gefeiert wird.

Es war keine Einzelentscheidung mit dem Konzil oder dem neuen Messbuch, unsere Liturgie hat sich seit der so genannten liturgischen Bewegung weiterentwickelt, das Zweite Vatikanum, das Messbuch und die damit zusammenhängenden Entscheidungen bringen nur diese Entwicklung in Texte.

Während wir früher vor allem alle gemeinsam in eine Richtung geschaut haben, ist die Messfeier von heute eine Versammlung um den Altar des Herrn. Das Problem dabei: Die Architektur hat diesen Wandel nicht wirklich mitgemacht.

Gehen Sie in eine x-beliebige Kirche, die über 60 Jahre alt ist, und Sie werden sehen, dass es alles gerichtete Kirchen sind. Dass der Priester sich umdreht und der Altar von der Wand weggerückt ist, macht die Sache erst einmal noch nicht besser. Viele Kirchen sind so gebaut, dass mit den liturgischen Entwicklungen nun alle den Priester ansehen, der da vorne steht wie auf einer Bühne.

 

Wir haben eine Liturgie, es fehlen uns nur die Kirchen dazu

 

Es gibt viele gelungene Beispiele von Anpassungen auch alter Kirchen, leider aber auch viele misslungene.

Spannender wird es da schon beim Neubau von Kirchen. Wie setzt man unsere Liturgie heute in moderne Bausprache um? Was macht ein Gebäude heute zu einer Kirche. Ein Vorschlag ist, Maß zu nehmen an den Barockbauten. So will zum Beispiel der Direktor der Vatikanischen Museen, Antonio Paolucci, dass auch heute Kirchen vor allem den Glauben zum Ausdruck bringen. Was nicht bedeutet, die Kirchen von damals zu kopieren, aber den Ansatz einer eindeutigen Gestalt zu übernehmen. „Das schöne, funktionelle, symbolisch wirkende Gebäude, das als Modell dienen könne, existiert noch nicht, oder ich habe es noch nicht gefunden,“ kommentierte er vor einiger Zeit im Osservatore Romano. Keine Kopie von gestern, aber das heute hat noch keine Form.

Zu warnen sei vor Kirchen, die alles mögliche sein könnten. Nur modern und schick zu sein, reicht nicht aus.

Aber wie geht das?

 

Wie sieht heute eine Kirche aus?

 

Ich mag eine anbieten: Christus Erlöser der Welt in Wien. Keine große Kirche, sondern eher eine kleine Gemeindekirche, in der unwirtlichen Umgebung moderner verglaster Protzbauten in der UNO-City. Anonym und beliebig, die könnten überall stehen und alles mögliche enthalten.

Nach außen ist die kleine Kirche ein schwarzer Würfel, nicht verglast und nicht angepasst, er fällt auf, schließt sich aber auch gegen die Umgebungsbauten ab. Glocken und ein Kreuz klären, was für ein Bau das ist.

Innen ist die Kirche nicht spektakulär, im Gegenteil. Warmes Holz, rund gebaut, quadratisch und doch auf den Altar ausgerichtet, menschenfreundlich und Gotteshaus. Es ist kein spektakulärer Bau, aber vielleicht es es ja gerade das, was ihn so interessant macht.

 

Christus, Hoffnung der Welt - Wien
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93 Kommentare zu Neue Kirchen bauen

  1. Teresa_von_A. sagt:

    St. Canisius in Berlin kennen Sie doch auch,Herr P Hagenkord.Da haben wir uns doch mal begrüßt ;-). Mitten in Hochhäusern,sakral, um den Altar herum sehr viel Platz für die Gemeinde. Maria Regina Martyrum ist “Themenkirche”. Einem Gefängnis nachempfunden. Wie hat der Rektor bei der 50 Jahresfeier gesagt? Es treibt einen sehr schnell aus dieser Kirche raus. Stimmt. Man braucht lange, um diesen modernen Bau auszuhalten, Knast in allen Ecken.Wenige StraßenMeter weiter die Hinrichtungsstätte. Aber um den Altar herum auch genug Platz für die Gläubigen. Die Krypta unten wird von den Karmelitinnen genutzt werktags. Viel Platz um den Altar herum. Kommunion unter beiderlei Gestalten ist da immer. Das Wesentliche für mich ist das, was der Priester vom Altar aus sagt…wie er die Gemeinde begrüßt.Ob er die Kanzel nutzt,seine persönlichen Interessen unters Volk zu bringen. Da hilft dann auch eine moderne Kirche nicht mehr. Ich habe einmal erlebt, wie der neue Rektor von Maria Regina Martyrum in der Krypta einen Werktagsgottesdienst gehalten hat und sich in den “Pausen” in die Bank zum Volk gesetzt hat. Nicht auf den Thron am Altar. Mit Phantasie ist viel zu machen,auch aus den “falschen ” Kirchen.Ich lese gerade Crash Kurs Liturgie und ein größeres Werk zum Thema. Das wäre mal interessant für Wortgottesdienstabwerter..und Liturgieverfestiger.

  2. Tiberius sagt:

    Ich kann verstehen, daß die Kirche gefällt. Für mich sieht sie wirklich jesuitisch aus.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Darf ich fragen, was “jesuitisch” in diesem Zusammenhang bedeutet? Denn es ist ja keine Jesuitenkirche, deswegen erschließt sich mir das nicht.

      • Teresa_von_A sagt:

        Kompliment, sage ich. Jesuitisch ist immer Kompliment. In die Hochhaussiedlung integriert kann wohl nicht Kathedrale oder Dom zu Köln sein. Wir gehören zu Euch und Ihr gehört zu uns. Warme Atmosphäre..die Kaaba von Mekka ist auch schwarz..Also mir gefällt soetwas. Ich fühle mich aber auch in Basiliken wohl. In Berlin gibt es kleine Kirchen, die an Bruchbuden erinnern.Große Kirchen, in denen wegen Geldmangel der Putz von den Wänden fällt.Man kann aus allem etwas machen, wenn man will.

        • ThomasMore sagt:

          Warum sollte die Kaaba für Christen ein Vorbild
          sein?

          • Teresa_von_A. sagt:

            Thomas, wer hat gesagt, die Kaaba sollte Vorbild sein? Das Fremde auf die Seite schaffen? Nein, stehen lassen.Einfach stehen lassen.Ich habe hiermit gesagt, dass Schwarz auch Anziehungskraft haben kann. Es muss niemand irgendwelche Kirchen schön finden.Darum geht es weder den Architekten, noch den Initiatoren.Dass hier mal wieder ohne Hintergrundwissen alles in den Orkus geworfen wird, was will man machen? Es geht bei Kirchen um “Programm”. Aufgaben. Erstmal Gott loben, dann kommt der Einzelne mit seienm besonderen Schönheitsempfinden..am Ende.Es war früher nicht anders.Aber wenn eine Gemeinde sich entscheidet, eine Kirche zu bauen in einem bestimmten Stil, macht das kein Kardinal oder Bischof oder Orden im Alleingang. St Canisius ist entstanden, weil die Kirche davor abgebrannt ist.Sie ist auch rollstuhlgerecht. Die Umgebung ist Hochhaussiedlung und diese Kirche paßt und wird sehr gerne besucht. Es gibt ja nicht nur Gottesdienste, sondern auch kirchliches Gemeindeleben und die Jesuiten haben nebendran ihr Haus, wo Kurse gemacht werden.Thema schwarze Farbe: bei uns ist schwarz Trauer, woanders weiß. Erinnert mich an den Aufsatz von Peter Bieri, Philosoph, Wie wäre es, gebildet zu sein? Mal über den Tellerrand hinausblicken, ohne die Angst, gleich runterzufallen.Oder es erinnert mich an den Vortrag von Prof Gmainer-Pranzl zum Thema wie gehen wir mit dem Fremden um? Interreligiöser Dialog. Wenn man das Fremde zuläßt, gerät die eigene Anschauung dann ins Wanken, wenn sie bereits wankt.Da können die Fremden aber nichts für.

          • Andreas sagt:

            Zum Stichwort “interreligiöser Dialog” fällt mir der Benediktiner Henri Le Saux ein und die Worte Benedits XVI.: “An interreligious dialogue in the strict sense of the term is not possible”
            vgl.hier: https://dspace.stir.ac.uk/bitstream/1893/2168/1/MPhil-5x.pdf

  3. Silvia Brückner sagt:

    Irgendwie spricht mich diese Kirche nicht an. Auf den Bildern wirkt sie nüchtern, kühl. Ich glaube, ich würde mich in dieser Kirche nicht wohlfühlen, sie wirkt “ungeborgen” und der schwarze Würfel, der die Kirche von außen ist, würde mich eher abschrecken.

  4. Andreas sagt:

    Ich möchte die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit neuer und neuartiger, mit der Zeit gehender sakraler Bauten nicht in Frage stellen und bei dieser Thematik freundlich noch auf einen Romandialog hinweisen, der mir beim Lesen spontan dazu meldet:
    ” … eines Tages war ich müde und beschloss, in das Haus des Punktes hineinzugehen, um dort auszuruhen. Ich fragte einen Mann, der aus seinem Haus
    herauskam: »Wo ist das heilige Haus?« »Ich weiß nicht, was du meinst«, sagte er. »Das Haus, in das man geht, um zu beten.« »Hineingeht, um zu beten?«, sagte er erstaunt. »Zu welchem Zweck?« »Du fragst wirklich, was es bezwecken soll, zu beten?« »Nein, aber weshalb dazu in ein Haus gehen und wieder aus ihm hinaus?«
    »Habt ihr denn gar keine heiligen Häuser?« »Aber bester Mann«, sagte er, »wo kommst du her? Und was meinst du, wenn du ›heilig‹ sagst?« »Etwas, das besser ist als wir selbst, und das uns besser macht.« »Das Dasein also«, sagte er. »Aber über diesem können wir doch kein Haus bauen, und weshalb sollten wir es, wenn wir mitten in ihm sind?« »Nicht alles, was existiert, ist heilig«, antwortete ich. Er schrak zusammen und schaute mich lange an, als ob er etwas sagen wollte, sich
    aber nicht dazu entschließen könnte. Schließlich fragte er vorsichtig: »Du kommst wohl von weit her?« »Ja, von sehr weit.« Er schwieg, fasste dann aber Mut und sagte: »Wir haben hier ein altes Märchen, das die Kinder sehr mögen. Es erzählt von einem Land, wo das Dasein einmal mittendurch brach und eine große Feindschaft zwischen den beiden Teilen entstand. – Hast du schon einmal von einem solchen Land gehört?« »Ich komme von dort.« »Ja, aber lieber Freund«, sagte er, »das Dasein ist doch ganz. Wie können zwei daraus werden? – Und dann in ein Haus hineingehen und beten, und wieder hinausgehen und nicht beten?! – Heilig – das ist etwas, das besser ist als wir selbst, und das uns besser macht. Lieber Freund, dem begegnen wir doch überall: in unserer Arbeit, in Essen und Trinken und in der Ruhe. Es ist doch Danksagung und Jubel, zu erwachen, an die Arbeit zu gehen, zu essen, zu trinken und ins Bett zu gehen. – Du bist wohl nicht krank? Im Kopf, meine ich?« »Jetzt nicht mehr«, sagte ich. »Ich glaube beinahe, ich bin darüber hinweggekommen.« (aus Olsens Torheit, J.A. Larsen)

    • Andreas sagt:

      meldet = einfällt

    • Guardianus sagt:

      Geehrter Andreas, das erinnert mich an die Apostelgeschichte, in welcher geschrieben steht, dass Gott nicht in dem wohnt, was von Menschenhand gemacht ist….wie immer wir das verstehen sollen. Tatsache ist aber, dass der Mensch der wahre und heilige Tempel Gottes ist, in dem weniger wir selbst, sondern den Geist des Herrn beten und wehen lassen sollen, weil es nämlich wirklich so ist, darin wir selbst nicht recht wissen, worum wir in rechter Weise beten sollen….

      • Teresa_von_A. sagt:

        Guardianus, Gott wohnt im Tabernakel. Darf ich Sie mal aufklären. :-).Es gibt dann noch Leut, die einen Unterschied machen zwischen Beten vor dem geschlossenen Tabernakel und vor der Monstranz. Ich denke da an die wandernde Monstranz neulich…die man anbeten..oder habe ich das falsch verstanden..die war in unserer Gemeinde und während normal kein Hahn dort nach Anbetung kräht, war diese Monstranz eine Reise wert…Jesuitisch ist immer ein Ausdruck für geistige Weite, fällt mir gerade ein..Herr Pater Hagenkord, Thema neue Kirchen bauen..eher alte zurückbauen. Kardinal Woelki denkt daran, die MiniHedwigskathedrale zu vergrößern. Der Kölner Dom liegt ihm noch im Gemüt und seine Gottesdienste sind ewig überfüllt. Theater noch und noch, sage ich Ihnen..

    • Teresa_von_A sagt:

      Andreas, die Geschichte gefällt mir sehr. Beten möglichst eine Litanei, Bittgebete, inspiriert von Statuen..und dann wieder hinausgehen. In Maria Regina Martyrum ist das so, man geht hinein und es beschleicht einen ein übles Gefühl wegen der Knastatmosphäre, Erinnerung an Knaste,in denen Widerstandskämpfer katholisch und evangelisch und andere Monate verbracht haben, zum Teil gefesselt, hungernd, frierend und mit Angst und eine ganze Reihe mit einem Gotterleben, von dem die Nachwelt zehren könnte. Da war nichts mit Heilig und Ikonen.Leer war es, Fenster ganz oben…man war auf das konzentriert, was man in seinem Innern hatte. Dann geht man hinaus aus dieser Kirche und um die Ecke ist die Hinrichtungsstätte Plötzensee und die evangelische Gedenkkirche..und auch da ist nichts, was einem die Stimmung erhöht und beim Litaneien hilft..Man muss in sich gehen.Und von dem leben, was man angesammelt hat..Kirche als Versammlungsort ,wo der Tod und die Auferstehung Christi gefeiert werden sollen. Gott gelobt. Miteinander, nicht nebeneinander oder nur hintereinander..Auf den Altar starrend, weil da Christus am gegenwärtigsten ist? Gott ist aber in allen Dingen, nicht nur “jesuitisch”,sondern auch teresianisch.Die Kirche, über die P Hagenkord schreibt, ist in für mich warmes, “göttliches” Blau getaucht. Blau ist ja himmlischer Hintergrund in Kirchenkunst.Wenn jesuitisch heißen soll, auf Kirche als Versammlungsort einzugehen, wo man sich den Friedensgruß gibt und wie oben genannt feiert, dann ist jesuitisch ein Kompliment. Gerade wenn es um Liturgie geht, haben Jesuiten und Benediktiner begriffen, was Liturgie sein soll..Da berühren sich Himmel und Erde…die von mir genannte Jesuitenkirche St. Canisius in Berlin ist sonnenhell, ich habe einige Tauffeiern dort erlebt. Viele großartige Predigten. Auch das können die Jesuiten. Inzwischen gehe ich in die Maria Regina Martyrum Kirche, von Jesuiten versorgt,aber nicht von ihnen erbaut..P. Alfred Delp sj und Graf Moltke werden bei jeder Messe stellvertretend genannt. Oekumene haben die Beiden uns gezeigt. In Reinkultur und vom Feinsten.Eucharistie feiern mit Lebenden und Verstorbenen.

    • Andreas sagt:

      Schön, das Ihnen, Frau von Avila und Herr Guardianus, die Geschichte gefällt. Hier noch ein Auszug, der ihr vorangeht:
      “In allen Ländern am äußersten Bogen bestand ein großer Unterschied zwischen Gebäuden für den Feiertag und Häusern mit Arbeitsräumen und Wohnungen. In die feiertäglichen gingen die Leute manchmal hinein, um jemanden anzubeten, den sie »Gott« nannten; im Alltag beteten sie sich selbst an. Aber sie beteten nicht denselben Gott an, und die Tempel waren auch unterschiedlich. Ich erkannte, dass einige von ihnen nach dem »Punkt« strebten. Die Seiten des Daches strebten zueinander, die schlanken Türme endeten hoch oben in einer Spitze. Manchmal ging ich in diese Tempel hinein, um das Licht des »Punktes« in mir zu fühlen. Es wurde nicht immer entzündet. In anderen Heiligtümern hatten die Dächer und die Kuppeln der Türme die Gestalt des »Bogens«. Wir »Leute des Punktes« mieden diese Heiligtümer, weil sie zum Verderben führten, und die Menschen, die dort hineingingen, sahen auf uns herab. Aber während ich meinen Weg zum »Punkt« fortsetzte, sah ich, dass der Unterschied zwischen heiligen Tempelgebäuden und weltlichen Wohnhäusern geringer wurde und dass es mehr Verträglichkeit gab zwischen den Leuten des »Punktes« und denen des »Bogens«. Aber an den Tagen, die dem Dienst der Gottheit geweiht waren, kamen sie nicht zusammen, sondern jeder blieb für sich in bitterer Frömmigkeit. Ich kam dorthin, wo nur die Einsamen gingen, diejenigen, die nicht gemeinsam beteten, diejenigen, die das Ziel wollten und nichts außer ihm, und endlich diejenigen, die das Heil darin sahen, das Fleisch und alle Freuden der Welt zu hassen. Unter diesen gab es etliche, die fasteten und dem Körper wenig Ruhe gönnten. Weil sie deshalb nur langsam vorwärts kamen, wurden sie wütend auf den schwachen Körper und peitschten ihn mit Ruten – und standen still, während sie sich schlugen, wurden noch müder und brachten es nicht weit. Andere starrten so fest und lange auf den »Punkt«, dass er aus ihrem Gesichtskreis verschwand. Da begannen sie in irrem Tanz herumzuwirbeln, bis sie überall »Punkte« sahen, aber wenn der Rausch vorbei war, sahen sie wieder nur den »Bogen«, den sie mit ganzer Seele hassten. Einer machte sich ein Bett aus scharfen Stacheln, die ihn an den »Punkt« mahnen und den Körper unempfindlich machen sollten für alles, was zum »Bogen« gehörte. Auf dieses Lager legte er seinen nackten Körper, und so blieb er liegen, stolz auf sich selbst. Ein anderer ahnte den leuchtenden »Punkt« in sich selbst, saß mit geschlossenen Augen da und starrte so lange auf ihn, dass er vergaß, weiterzugehen. Einige wurden müde, knieten nieder und beteten um Ausdauer und Durchstehvermögen. Sie gingen gestärkt weiter, denn es liegt Kraft im Gebet. Andere wollten schneller gehen als sie konnten; sie knieten jeden Augenblick nieder und beteten, sahen inzwischen andere vorbeigehen und wurden böse auf die, die nicht beteten, sondern nur gingen. Da beteten sie in unaufrichtiger Liebe für alle diejenigen, die sie in ihrem Herzen verurteilten – und es waren viele – und ihre Knie wurden wund vom Beten für die anderen und konnten dadurch nicht weiterlaufen, denn das Gebet hat immer eine Wirkung, aber manchmal eine andere, als man beabsichtigt. Ein Straßenkehrer zog einen Wagen mit Wasser hinter sich her und besprengte den Weg, damit die, die dort gingen, nicht durch den Staub beschmutzt werden sollten. Er dachte weder an Gott noch an den »Punkt«, sondern tat freundlich, was er musste, und mit jedem Schritt, den er ging, kam er näher ans Ziel, obwohl er nichts von ihm wusste.” (aus Olsens Torheit, J..A.Larsen)

    • Teresa_von_A. sagt:

      Andreas, das ist gut, dass Sie hier Bildungsprogramm hineinbringen und auch den Buddhismus darstellen. Interreligiöser Dialog ist Jesuitenanliegen. und alles andere als einfach. Den anderen kennenlernen..seine eigene Religion auch kennen, das ist nicht an der Tagesordnung, dass man kennt, was man selber glaubt. Nicht missionieren, sondern austauschen und einladen, sich einladen lassen. Irgendwann kommt der Moment, wo das religiöse Empfinden den Unterschied zeigt. D a s zulassen bei sich selber und anderen..so bin ich, so ist der andere.Und Gott sah, dass es gut war.Denn jeder sucht etwas anderes und braucht auch etwas anderes auf seinem Weg.Und viele suchen nichts.

      • Andreas sagt:

        “Die Erfahrung des Absoluten, die in der Tradition der indischen Mystik so machtvoll bezeugt wird, ist in ihrer ganzen Fülle enthalten in den Worten Jesu : « Ich und der Vater sind eins ». (Henri Le Saux, OSB)

  5. bernardo sagt:

    Ich finde auch viele moderne Kirchenbauten, vor allem diejenigen aus den 1970er Jahren, misslungen. Künstlerisch und auch “theologisch” misslungen. Sie taugen zur modernen Eventkultur, aber mehr eben auch nicht. Allerdings bin ich auch nicht der größte Fan von Barockkirchen, wenngleich Kirchen wie Il Gesù in Rom natürlich eine starke Aura besitzen. Meiner Ansicht nach sollte man sich ein Vorbild an den romanischen Kirchen nehmen.

    • Teresa_von_A sagt:

      Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

      • bernardo sagt:

        Gut, dann gerne auch im Supermarkt oder im Kino…

        • Teresa_von_A. sagt:

          Gott in allen Dingen.bernardo.Auch bei den Kochtöpfen. Teresa von Avila.Die Ordensniederlassungen, die sie gegründet hat, waren nicht annähernd so schön wie die modernen Kirchen. Das Thema hatten wir hier schon. Der Geist weht, wo er will.Die Widerstandskämpfer hatten den Knast und konnten wegen der gefesselten Hände nichtmals ein Kreuzzeichen machen. Keiner von denen hatte das geübt.Nicht alle haben es geschafft, Gott in allen Dingen zu sehen. Wenn wir uns übungsweise in deren Lage versetzen, werden wir Erkenntnisse haben..oder es wird uns übel.Oder beides.Und: unsere Kruzifixe sind nicht annähernd das, was auf Golgata wirklich stattgefunden hat.Der Menschensohn hat nichts, worauf er sein Haupt legen kann..fällt mir noch ein.Guardianus hat mich schon voll im Bibelgriff.

          • Guardianus sagt:

            …wenn wir aber lernen würden Gott im Menschen zu erkennen
            und somit auch behandeln würden als Gefäß/ Tabernakel Gottes, dann
            würde so “einiges” anders laufen…., würden wir ganz anders
            miteinander umgehen: uns gegenseitig glauben und vertrauen. Dann
            wird der Herr auf einmal wieder sehr gegenwärtig, da Er
            sagt:”Alles, was ihr nur einer meiner geringsten Brüder getan
            habt….” Was tun wir also alles dem Herrn an mit und durch nur
            einen Seiner geringsten Brüder? Im Tabernakel, so der Glaube der
            röm. Gemeinde, wohnt Gott. In welchem “Tabernakel”, Teresa_v_A,
            lebt und atmet aber Sein Geist in Wirklichkeit und Wahrheit?…und
            den wir teilweise sehr “unsanft” wie auch grob behandeln: mit, in
            und durch uns selbst? Welcher “Tabernakel” zählt am Ende: Jener,
            den Gott gestaltet und geformt hat oder der Mensch gebaut
            hat?

  6. Silvia Brückner sagt:

    Kirchen sollten die Menschen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten einladen, einzutreten und eine Weile zu verweilen, aber dieser schwarze “Klotz” wirkt schon von außen abweisend.

    Ehrlich gesagt, ich finde, dass diese Kirche ein Beispiel für eine misslungene, moderne Kirche ist.

  7. KRP sagt:

    Von außen sicher Gewöhnungsbedürftig, innen gefällt mir die Anordnung des Lichtes, ich mag helle Kirchen mit viel Licht da für mich das Licht Christus sympolisiert. Sicher haben sich die Verantwortlichen die diesen Bau aussen und innen konstruiert haben etwas dabei gedacht. Jede Gemeinde hat zu jeder Zeit und zu jeder Situation entsprechend gestaltet. Die Mittelalterkirchen sind vielleicht auch so düster und dunkel weil es viel Leid, Pest gegeben hat, man sieht es ja auch in den Figuren von Tod und Teufel. Die afrikanischen Missionskirchen sind da ganz anders viel heller, farbiger wie die Menschen in Afrika wo auch mal getanzt und gejubelt wird was doch sehr fröhlich und freundlich rüber kommt. Auch anregt zum mitmachen.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Ich kenne solche Kirchenbauten länger und fühle mich sehr wohl darin. Als ich das erste Mal in der Jesuitenkirche St Canisius war, habe ich “aaah” gesagt,”ist das schön hier” und dann vor Ehrfurcht kein Wort mehr gesagt.In Regina Martyrum, die ich seit 1997 kenne, habe ich den Horror bekommen, weil ich damals nicht wußte, w a s diese Kirche bedeutet. Vor allen Dingen gibt es keine Fenster.Es gibt im letzten Jesuitenheft eine wunderbar mediative Beschreibung dieser Kirche angesichts der 50 Jahresfeier..von einem Künstlerjesuiten.Wenn man sich dann noch mit den Widerstandskämpfern befaßt, leben sie so langsam aber sicher mit in dieser Kirche..Was auch grandios gelöst ist, die Beichtmöglichkeit vorne am Eingang hinter Glas, oder was es ist..Beichtstuhl oder Bänke für Beichtgespräche. Man hört nichts. Vorne sind die Leut und warten bei Taizemusik.Vor Ostern ist das in der Regel.Werktags wird in der Krypta unten Eucharistie gefeiert. Wenig Ablenkung durch Bilder. Die Themen in dieser Kirche sind auf die Grauen des 3. Reichs abgestimmt, die Karmelitinnen sehen das als ihre Aufgabe, für den Frieden zu beten mit dem Volk. Schwarz und dunkel ist es unten..die innere Einstellung ist das Wesentliche.So wie der Knast damals nicht zum Beten einlud, sondern eher zum Verrücktwerden, ist es heute mit dieser Kirche. Überwinden des Bösen heißt die Einladung.In Solidarität mit allen, die sich für unser oft dummes deutsches Volk geopfert haben. Es hat zum Teil bis Ende der 90 er gedauert, bis dass alle Hingerichteten rehabilitiert waren.Regina Martyrum war der erste Anstoß.

  8. KRP sagt:

    Vielleicht ist gerade die Aussengestaltung so konzipiert worden damit man hineingeht, an einer normalen Kirche geht man heutzutage eh vorbei weil man weiss was drinnen ist und man keine Erwartung hat auf was aussergewöhnliches und Christus ist doch eigentlich aussergewöhnlich. Es ist schon beeindruckend das es immernoch etwas gibt um Menschen neugierig zu machen.

    • Teresa_von_A. sagt:

      unsere kirchen sind geschlossen..wegen diebstahl.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Guardianus, ich kann leider erst hier unten antworten auf Gott im Menschen..natürlich ist er auch da,was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt..Kirche auch für Arme, das hat Ignatius gemeint. Gott überall.Und Teresa.Auch in Kirchengebäuden.Tabernakel ist ja nun wegen der geweihten Hostien,damit die von bösem Zugriff bewahrt werden.Und mein Smiley hat ja Bände gesprochen. Das Thema Tabernakel war öfters in Blogs. Au weia.

    • Gabi sagt:

      Mich macht die Kirche von aussen sehr neugierig, und –
      scheinbar sehr unpassend – fällt mir dazu “black box” ein. Da
      passiert was drin … aber was? In die black box konnte man früher
      nicht einsehen. Trotzdem war es verlockend, zu erfahren, w a s drin
      passiert… Man musste schon dran glauben, d a s s darinnen was
      Verborgenes geschieht…. Ich würde also gern mal reingehen. Innen
      sieht es auf den Fotos nach Geborgenheit, Schlichtheit und
      Geradlinigkeit aus. In meinen Augen ist es ein schöner Raum, um in
      der “Mitte” zusammen zu kommen und Kraft für das Hinausgehen
      schöpfen, aus dem Miteinander der ganzen Gemeinde heraus.

  9. Teresa_von_A. sagt:

    Kirchensteine können reden. Sie erzählen demjenigen, der zuhört, ihre Entstehungsgeschichte und ihre Aufgabe.Weiterhin findet innen statt, was aussen gezeigt wird. Diese Kombination auf Dauer verbindet Himmel und Erde.Anthroposophen sagen, ein Engel läßt sich nieder.

    • KRP sagt:

      Ganz meine Meinung die Kirchen erzählen die Situationen der Gemeinden aus der sie entstanden sind und jede Kirche hat ihre eigene Geschichte. Genauso wie jeder Mensch seine eigene Geschichte mit Gott hat.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Heute Abend war ich in einem Vortrag mit Film und Liedern
        aus Südafrika. AIDS Kinder und ihre Lehmhütten,einfache Häuser aus
        Stein auch. Schulen unterm Baum..die haben keine Sorgen a la huch,
        ist das ne mißglückte Kirche. Kirche aus Lehm, beim ersten Regen
        war alles in Dutt. Ganz erschlagen bin ich.Und wie fröhlich diese
        Waisenkinder waren!

  10. ThomasMore sagt:

    Warum diese Kirche – Christus Hoffnung der Welt – nicht nur
    modern und schick sein soll im Gegensatz zu anderen erschließt sich
    mir nicht. Das Innere gleicht eher einer Turnhalle als einer Kirche
    – mit Fenstern wie bei einem Emmentaler. Wo ist denn der
    Tabernakel, in dem der Herr wirklich gegenwärtig ist? Hinzu kommt
    noch daß solche Kirchen meistens eine sehr schlechte Akustik haben
    und die Kirchenmusik nicht gut klingt.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Sorry, das ist mein Fehler, ich habe den Tabernakel nicht fotografiert, der nimmt eine prominente Stelle in der Kirche ein.

      • KRP sagt:

        Aber so verschieden ist die Phantasie und die
        Vorstellungskraft der Menschen für die einen sind die Fenster wie
        “Löcher im Emmentaler” und für mich sehen die Fenster wie Hostien
        aus,

        • Guardianus sagt:

          Ja, da kann ich Ihnen nur zustimmen. Ich bin zuerst erschrocken ob des dunklen Gebäudes, was mich doch sehr an den Tod erinnert, also eher abstoßend und zugleich neugierig: was kommt danach?, bzw. was ist in diesem Tod verborgen? Und siehe da: im Tod ist das Leben…..neues Leben verborgen. Es kommt also darauf an, wie ich den Tod (nicht nur den leiblichen Tod) sehe, darin eben (Ver-)Wandlung geschehen kann, wenn “ich” es will: Die Frage bleibt also, ob wir aus einem Gotteshaus an sich verwandelt wieder heraus kommen……

          • Teresa_von_A. sagt:

            Tod und Auferstehung Christi..bei einer Betrachtung könnte es doch auch mal um das eigene enge Innenleben gehen und nicht immer nur um das “falsche” Aussen..Dankbarkeit, sich selber mit seinen Ängsten zu erkennen. Dazu ist das Fremde gut..

          • Teresa_von_A. sagt:

            Guardianus, wie wir irgendwo rauskommen, ist unser ding und nicht das eines gebäudes. der eine gut, der andere mies und der dritte überhaupt nicht. wer seine eigene meinung nur darstellen kann, indem er andere mies macht..sollte die medaille umdrehen. staunen, sehen, hören.fühlen..aha erlebnis. da kann das gebäude nichts für. es redet und redet.mit formen und farben. und wird zum schweigen gebracht..aber gott redet auch. und so mancher hört nicht zu. definiert und vernichtet.und zieht sich auf sein altenteil zurück.anstattt die anderen in ihrer erkenntnis zu lassen, werden sie beleidigt. ist das ein anstrengendes dasein!

        • Gabi sagt:

          Ihre Idee gefällt mir, dass die runden Fensterchen in den Wänden Hostien oder Manna versinnbildlichen könnten, gefällt mir. Ich denke seit Tagen immer wieder daran. Danke, KRP, für diese für mich stimmige Interpretation! Wir dürfen Kraft schöpfen für unser Leben aus der Gegenwart Gottes und Seinem Willen, bei uns zu sein: ein guter Grund, auch in diese blackbox einzutreten!

      • Teresa_von_A. sagt:

        Sofern der Tabernakel an der “richigen” Stelle steht. Sonst sehe ich hier wieder schwarz.

    • Silvia Brückner sagt:

      P. Hagenkord hat diese Kirche hier als positives Beispiel vorgestellt, weil sie ihm persönlich gefällt.

      Und nun versucht man hier eben “gewaltsam” etwas ganz Besonderes in diesen modernen Kirchenbau hinein zu interpretieren.

      Man will halt “in” sein und nicht zugeben, dass dieser Bau eine der zahllosen modernen Kirchen ist, nicht mehr und nicht weniger.

      • Teresa_von_A. sagt:

        ach d a s ist der grund, ich dachte schon, man will die kirche verstehen..i n will man sein…was ist in sein? drinnen sein, anstatt von aussen zu..beschlechtachten.p hagenkord hat so deutlich geschrieben, um was es ihm geht..so deutlich, und nun wird er auf es gefällt ihm reduziert.war sein beitrag mal wieder zu lang?

      • Teresa_von_A. sagt:

        Wir machen nicht die anderen Kirchen schlecht. Es soll ja Leute geben, die finden auf einmal kath net gut, während sie vorher anti Werbung dafür gemacht haben. Ist das in, oder ist das Opportunismus? In der Not frißt der Teufel Fliegen.Und wer hier in sein will..haben Sie gefragt? Nein? Schade mal wieder. Silvia.Nicht gefragt und doch beurteilt.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Silvia, fühlen Sie sich von den Eindrücken der anderen bedroht, oder warum unterschieben Sie denen, die anders empfinden als Sie, unedle Motive?Die wollen in sein. Und nicht nur das, man findet Sie auch bei kath net wieder..eine der zahllosen modernen Kirchen. Ja, stimmt. Und dann?Jede dieser Kirchen hat eine Geschichte.Wie alle Kirchen. Ob es da um richtig oder falsch geht?Modern oder unmodern. In 50 Jahren ist sie alt.Es geht um die Aussage und wie unterschiedlich alle Kirchen ankommen. Alle.Es sind niemals andere Schuld, wenn ich selber nicht gescheit beten kann. Beten ist Dialog mit Gott und nicht mit Menschen.Und wo Gott sich aufhält..,,Gott ,Du bist überall,warum nur bin ich nie da, wo Du bist.”Ich suche Dich hinter Mauern, aber nie in mir.Wäre Christus nicht in Dir geboren, du wäret immerdar verloren..frei nach Madeleine und Angelus.Bist du verwirrt, bist du verloren, dann, Seele, suche dich in mir und mich in dir..Teresa von Avila.Die Bibel überlasse ich Guardianus.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Da haben wir in Berlin aber Glück gehabt. Akustik super.Und da man neben die Tabernakel immer noch ein ewiges Licht stellen muss, habe ich mit der “wirklichen” Anwesenheit des Herrn so meine Zweifel. Anwesend, anwesender am anwesendsten. Gott kann man messen, so zeitlos und raumlos er auch sein will. Pech gehabt, Gott.Und klar, dass bei den Protestanten dann Leere ist.Ich hoffe nur, dass der Tabernakel in dieser Kirche richtig steht. In Canisius steht er falsch. Nach traditionellen Festlegungen.

  11. Teresa_von_A. sagt:

    Ich sehe an dieser Diskussion, es gibt nicht nur die Amtskirche, es gibt auch die Kirchengebäude. Von beiden wird alles erwartet. Die Basis als Opfer. Wenn die Kirche nicht anspricht, wie wäre es, wenn die Kirche mal angesprochen w i r d?Sie antwortet.Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.Ich muss mir keine Gewalt antun, um ein Gebäude zu verstehen. Wenn verstehen etwas mit Insein zu tun hat, bin ich auch bei Barockkirchen in. Und also nicht in.Da bin ich in bester Gesellschaft mit allen, die Kirchenbeschreibungen machen. Sind die auch alle in und üben Gewalt aus?

    • KRP sagt:

      Ich nehme mal an das “man” vermutet in diesen modernen Kirchen will man nur “in sein” und es wird nur Wohnzimmerglauben vermittelt. Was auch immer das ist Wohnzimmerglaube. Ich kann im Wohnzimmer genauso glauben wie überall. In öffentlichen Kirchen, modernen oder Mittelalter, am Arbeitsplatz oder sonst wo. Mein Glaube hört nicht einfach auf, nur weil es “in ist”.

  12. KRP sagt:

    Für die einen ist es eine der zahllosen Kirchen und für andere ist es kunstvolle Gestaltung eben sovielfältig wie die Menschen sind.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Jesus ist in den Tempel gegangen und hatte selber als Wandervogel viele Häuser, so wie Teresa von Avila von vielen Häusern Gottes redet und Jesus von im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Gott, was ist denn nu am attraktivsten? Für mich ist das attraktiv, was in den Kirchen gesagt wird, ich fühle mich ebenso im Kölner Dom wohl.Wie hier gesagt wurde, die erwähnte Kirche hier macht neugierig, mich macht sie neugierig. Wenn es so ist wie bei uns, wird sie ausserhalb der immer weniger werdenden Gottesdienste geschlossen sein, sodass wir uns eh auch in unserem Herrgottwinkel wohlfühlen müssen,wie das früher auf dem Land war, Thema Waldbauernbub, der dort beschriebene Katholizismus zeigt, wo es auch bei uns bald langgehen könnte..Kirche meilenweit weg, nur sonntags..ansonsten Herrgottswinkel, den man sich nach Gusto gestalten kann.

  13. Teresa_vonA. sagt:

    Für mich ein wunderbares Schwarz in diversen Schattierungen mit einem weißen Kreuz und blau..warm wirkt es. Ich habe grad eine Sekunde lang einen Bick drauf geworfen.Bilder von dieser Kirche, die sich bewegen. Für mich. Ein Bick kurz und es findet Bewegung statt. Eigene Geschichten erzählen zu Kunstwerken.Ich habe ein Bild eines mir bekannten Malers, das ich seit 2 Jahren auf die Art und macnhes Mal auch länger betrachte. Ich schreibe ihm dann meine Geschichten dazu. Man kann ja auch was Trauriges sehen. Aber da kann das Kunstwerk nichts für..

  14. Teresa_von_A. sagt:

    Virtuelle Kirche anstatt Herrgottswinkel, anstatt herkömmliche Kirche und Gemeinde. Man bastelt sich seine heile Kirchenwelt zusammen auf seiner HP, wirft raus den, der nicht paßt.Gebetsecke..Daran muss ich auf einmal denken. Da ist doch diese besprochene und ver-sprochene Kirche hier ein Waisenkind gegen.Freuen wir uns doch, wenn man Kirche noch anfassen kann.Wenn man hineingehen kann, ohne sich anzumelden. Ohne Überprüfung und die Gefahr des Rauswurfs. HPBesitzer macht sich selber zum Gemeindeleiter. Im Zeitalter des Individualismus, modernes Wort für Einsamkeit. Keine Kommunikation, sondern gegenseitige Beweihräucherung.Stillstand ist Rückschritt.

    • Silvia Brückner sagt:

      Ich habe eine reale Gemeinde, in der ich u.a. Lektorin bin und demnächst auch Wortgottesdienstleiterin.

      Also nichts mit virtuellem Hergottswinkel anstatt usw.
      Ansonsten jedem das Seine. Warum eigentlich, so frage ich mich seit Längerem, verfolgen Sie mich hier mit Ihrem Hass, nur weil ich öfter anderer Meinung bin als Sie?

      Die Antwort können Sie sich sparen, ich werde auf Ihre Angriffe nicht mehr reagieren.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Sind keine Angriffe, Silvia.Wenn ich Sie meine, rede ich Sie direkt an. Es sei denn, Sie sind die Einzige mit einer HP..bedenklich finde ich diese Entwicklung schon.

  15. Silvia Brückner sagt:

    Wozu die Aufregung? Es geht hier nicht um Leben und Tod sondern um ein Kirchengebäude.

    Das kann einen ansprechen oder auch nicht. Es ist eine Geschmacksfrage, und über Geschmack kann man bekanntlich NICHT streiten.

    Aber ich glaube, wenn ich geschrieben hätte “die Kirche ist schön”, wäre “man” hier aus Prinzip anderer Meinung gewesen, dann würde “man” die Kirche nicht “schön” finden.

    Alles nur im Namen der Nächstenliebe, versteht sich und auf gewohnt hohem Niveau.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Das ist ein Wort. Und eigentlich ist das eine fremde Gemeinde und d i e muss sich wohlfühlen. Wer keine Komplimente auf Lager hat,sollte da vielleicht vornehm schweigen. Ich habe auch gesehen, dass sich hier einige Künstlerseelen treffen bei den Kommentatoren und halt auch Menschen mit dem amtlichen abgelehnt Stempel. Auch das ist fremd und darf stehenbleiben. 🙂

    • Teresa_von_A. sagt:

      Stimmt nicht, Silvia. Dass es unterschiedliche Kirchen gibt,einladende und nicht, weiß ich selber. In traurigenZeiten gefällt mir unsere TradiKirche am besten und siehe, wegen Einbruch hat der neue Pfarrer sie geschlossen. Nix mit beimEinkaufen mal rein..der alte Pfarrer hat immer weggeguckt, wenn der Opferstock mal wieder leer war, weil er seine Obdachlosen in Verdacht hatte.

    • Chrisma sagt:

      @Silvia Brückner, da ich nun auch zu diesem Club gehöre habe ich entschieden, dass dies mein letzter allgemeine Beitrag ist. Ich denke dieser Block war eine gute Idee, wird aber zu sehr nur von einer Person dominiert. Es war meine erste Erfahrung mit “blogen”. Freunde hatten mich gewarnt, aber nur durch selber lernen wird man klug. Ihnen alles Gute hat mich immer gefreut Sie zu lesen auch kontrovers……

      • Silvia Brückner sagt:

        Liebe Chrisma, danke für Ihre freundlichen Worte, auch Ihnen weiterhin alles Gute.
        Ansonsten stimme ich Ihnen zu.

      • KRP sagt:

        Oh, ich würde jetzt aber nicht einfach aufgeben, es würde mich schon interessieren wie Ihre Meinung zu dieser Kirche ist. Kann auch durchaus kontrovers sein.

        • Chrisma sagt:

          @KRP ich kann leider nichts dazu sagen, ich kenne diese Kirche nicht. Ob modern oder alt, Kirchen müssen einen für mich persönlich spürbaren “Spirit” haben. Hier in meiner rheinischen Heimatstadt ist es die ehemalige Hofkirche der Jesuiten -?Jesuiten- Barok? die unter der Leitung von Dominikanern steht. Die Kirche liegt mitten in der Altstadt, das Stadtkloster ist direkt gegenüber. Sie ist von innen wunderschön, besonders wenn die Sonne durch die Fenster scheint. Trotz“ Barok“ hat sie eine gewisse Schlichtheit, sie ist ganz weiß von innen. Zwischen mir und dieser Kirche stimmt“ die Chemie.

          • KRP sagt:

            @ Chrisma was heißt hier Sie können nichts dazu sagen nun haben Sie doch was zu gesagt und ich denke damit haben Sie doch recht mit dem persönlich spürbaren Spirit. Alte oder neue Kirchen sind Abbild der Menschen die sie planen und bauen meine Meinung und man muss sich wohlfühlen. Es muss die Chemie stimmen wie Sie schreiben, sicher haben die Planer der Kirche diese Chemie gespürt. Ich kenne diese Kirche auch nicht. Ich denke man kann in jeder Kirche etwas gutes finden wie auch negatives und das je nach eigener Stimmung und Gefühl. Mir ist es egal ob die Kirche alt oder neu ist wichtig ist das Erlebnis in der Kirche. Kirchen können sprechen mit und ohne Gottesdienst man sollte nur wachsam sein. Wie ich oben geschrieben habe vielleicht muss man heutzutage so bauen um die Neugierde der Menschen zu wecken.

      • Teresa_von_A. sagt:

        dass dieser blog nur von einer person dominiert wird, d e n eindruck hatte ich auch in den wochen ,als ich hier nicht gepostet habe, chrisma. sind wir uns ja einig.geben sie mal nicht so schnell auf..niemand wirft sie hier raus.und silvia auch nicht.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Chrisma, bite nicht gehen, bevor Sie mir die Frage beantwortet haben: ist diese Kirche ein Kunstwerk, das Gott hört ,aber Kirche nicht? Und woher wissen Sie, Sie haben es ja gesagt im anderen Beitrag, dass Gott die Künstler hört, Kirche aber nicht.?Also Sie meinen Amtskirche, nehme ich an.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Chrisma, es ist halt kein Blog, in dem man gnadenlos Kirche verhackstücken kann..oder Päpste gegeneinander ausspielen. Papst Franziskus hat etwas von einer Tratschkirche gesagt..und wie gefährlich Vergleiche sind..warum nur?Die einzig legitime Kritik ist immer die Mitarbeit.Oben wird gesagt,was in disem Blog besprochen werden soll. Es reicht einfach nicht,seine Befindlichkeiten in die Pampa zu schießen, wenn es um Kirche geht.

    • Guardianus sagt:

      Oh ja, da haben Sie Recht. Es geht “nur” um ein Kirchengebäude. Und mag es aussehen wie es will, darin es ja auf die Gemeinde ankommt, welche in dieser Kirche zu Hause ist, bzw. sein muss…., denn schließlich bestimmt ja bekanntlich nicht die Gemeinde selbst wie die Kirche gebaut und gestaltet werden soll, oder irre ich mich da?
      Doch der Bau an sich ist nebensächlich, da wir ja selbst -jeder Einzelne- ein lebendiger Baustein des wahren Tempels Gottes sind, welcher aber einladend sein soll: wohin man gerne immer wieder einkehrt um dort zu verweilen….Gott hören und in irgendwie auch auf geheimnisvolle Weise “sehen” kann und es schon unser “Ding” ist, geehrte Theresa, wie eben dieser Nächste da rauskommt, weil wir eben auch Verantwortung für unseren “Bruder haben” und nicht sagen dürfen: “Bin ich denn der Hüter meines Bruders…”
      Ich glaube, dass es schon wichtig ist, ein Gotteshaus einladend zu gestalten….
      nicht aufdringlich und extravagant, sondern demütig und zurückhaltend: einfach eben…..

      • Teresa_von_A. sagt:

        Guardianus, einfach eben und in die Häusrmenge passend. dazu waren die berliner katholiken vor langer zeit immer gezwungen. daher findet man hier kirchen wie die reihenhäuser mitten in siedlungen.nun ging es am ende hier nicht um das kirchengebäude, sondern darum, dass silvia sich offensichtlich bedroht fühlte von andren ansichten. und den andersdenkenden “in-sein” vorwarf hier und bei kath net.

      • Teresa_von_A. sagt:

        Guardianus, bin ich denn der Hüter, da ging es um Mord. In katholischen Kirchen und in BLogs geht es drum, wer auf welchen Platz darf und es gibt Leute,die verweigern anderen den Friedensgruß.Dann gibt es Menschen,die regen sich über die Predigt auf, oder über die Fürbitten.Oder über die Ansichten anderer und erteilen Redeverbot.Beleidigen und wundern sich über das Echo, ja sind empört.Es gibt Menschen, die bezeichnen jeden als unchristlich, der nicht ihre Wünsche erfüllen will.Es gibt Menschen, die nehmen in aller Platzhirschmentalität Rechte für sich in Anspruch,die sie andren nicht geben und wie schnell haben die das Wort unchristlich auf der Zunge. Wer ist dafür verantwortlich?<Mit Wahrheitsfindung hat das nichts zu tun.Die Blogs landen ewig auf dem Ich finde..Niveau. Begründen muss man offensichtlich nichts. Wenn ein anderer auch etwas findet,ist Lamento und Ausschlussverfahren und Drohen mit Weggehen. Wie im Kindergarten.Kirche und Orden und Klerus kann man immer respektlos behandeln. Die wehren sich nicht. Ist das so? Haben die keine Gefühle? Sind die für alles verantwortlich, was in Kirche schiefläuft?

        • Guardianus sagt:

          Sagen wir es mal so Teresa_v_A, da das einfache Gottesvolk vom Klerus als Laie dekratiert und irgendwie somit auch wieder “entmündigt” wird, so liegt der Großteil der Verantwortung des “Schieflaufens” schon auf den Schultern derer, die im Glauben sind, im Glauben “Profi” zu sein. Ohne jeden Zweifel haben klerikale Menschen aller Weihestufen Gefühle, darin deren Ehre nicht verletzt werden soll und auch nicht verletzt oder beschmutzt werden darf, ansonsten wir ja ein lautes Weheklagen in Kirchen und Zeitungen zu hören, bzw, zu lesen bekommen. Tja und dann frage ich mich, welches laienhafte Verhalten des Klerus hier zu Tage tritt, wenn Gott selbst in Jesus Christus alles ohne Murren, ohne Verwünschungen, ohne Drohungen über sich ergehen lässt und es sogar zulässt, dass Ihm sogar die Ehre und Würde eines Menschen genommen wird:”ein Wurm bin ich und kein Mensch…..” Ich meine, da sollte einiges in den Reihen des Klerus geklärt werden, darin es ja nicht allein mit dem “Zölibat” u.ä. getan ist. Die Ehelosigkeit um des Herren und Seines Reiches Willen vielleicht der geringste Verzicht – oder besser: das kleinste Opfer ist, welches wir angesichts des unermeßlichen Erbarmens Gottes Ihm darbringen sollen, wenn Er einen Menschen (Mann oder Frau) dazu beruft und erwählt eben genau in Seine Nachfolge einzutreten. So beginnt ja, wenn wir der Offenbarung glauben wollen, das Gericht im Hause des Herrn, daraus ich persönlich schließe, dass hiermit alle Menschen gemeint sind, die Seinem Ruf gefolgt sind um Ihm eben nachzufolgen nach Seinem Willen und eben nicht nach der eigenen Vorstellung….. – Nen, für alles ist der Klerus, die Ordensleute…. nicht verantwortlich, aber eben für sehr vieles. Und wichtig ist dabei, dass jene Berufene und Erwählte ein Gefühl für das Wort Gottes bekommen und nicht, ob deren Ehre oder sonst etwas verletzt wird…oder ob sie verstanden werden. Und da sind wir wieder bei Franziskus:”Herr mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens, icht daß ich verstanden werde, sondern…..” Und respektloses Handeln ist grundsätzlich verkehrt oder anders gesagt: es ist kein Zeugnis für Jesus Christus, der uns aufgetragen hat, in Seiner Liebe zu bleiben, damit Er auch in uns bleiben wird….

    • Teresa_von_A. sagt:

      Mal davon ab, Silvia geht es in diesem Fall um die Motive, die Sie andersdenkenden unterschieben. Dass wir angeblich immer das Gegenteil dessen sagen, was Sie sagen und dass wir nur in sein wollen. D a r u m ging es. Meinungsfreiheit.Und dass die ewige Seligeit nicht von dieser Kirche abhängt,das wissen wir auch.Betrachten Sie mal g a n z in Ruhe Ihre Angriffe. Ganz in Ruhe.Und halt Ihre kath net Aktivitäten.Niemand kann 2 Herren dienen.Ihre Worte.

      • Silvia Brückner sagt:

        @Teresa, wie Sie vielleicht schon gemerkt haben, habe ich durchaus auch konservative Seiten, z.B. Werte und Glaubensinhalte, deswegen finde ich einen Teil deder auf kath.net erscheinenden Artikel gut und unterstützenswert, wenngleich die meisten User weitaus konservativer denken als ich und deswegen nicht meine “Wellenlänge” sind.

        Andere Artikel dort finde ich wiederum nicht gut, das hat nichts mit Negativpropaganda zu tun.

        Ich bin katholisch, stehe zu meinem Glauben und im Wesentlichen zu den katholischen Wertvorstellungen. Was ich mir wünschen würde, wären Strukturreformen, aber nicht aus Feminismus. Aber da ich meine Kirche liebe, halte ich mich an unsere Rahmenbedingungen.

        Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass es mir unter Papst Franziskus leichter fällt, papst – oder romtreu zu sein als unter dem Vorgänger, aber auch damals bin ich praktizierende Katholikin geblieben, kritisch aber letzten Endes loyal.

        Und ich richte mein Leben an den katholischen Werten aus, dh., ich lebe danach.

      • Gabi sagt:

        Teresa v A.. , ich würde mich hier wohler fühlen, wenn Sie beim Thema bleiben könnten, und wenn Sie sich hier nicht mit anderen TeilnehmerInnen über deren Meinungen streiten würden. Ich habe nicht nur das Gefühl, Sie möchten hier der “Platzhirsch” sein – um mit Ihren eigenen Worten zu sprechen -, sondern ich habe es schlichtweg mal analysiert. In allein bisher 34 Beiträgen unter DIESEM THEMA äußern Sie sich zu “Kirchenbau / Liturgieverständnis”, egal wie und ob überhaupt dazu, gegenüber insgesamt 32 Beiträgen aller anderen Teilnehmer. Es sind insgesamt wirklich 10 Teilnehmer plus Pater Hagencord, die am Thema / oder auch nicht am Thema, teilgenommen haben. Ich hab mir lange überlegt, ob ich hier auch nur ein Wörtchen von mir gebe, Aber kann es sein, dass ein Blog von Radio Vatikan /deutsche Redaktion nur von 10 TeilnehmerInnen besucht wird? Machen Sie mal bißchen Platz frei für die Menschen, die sich auch gern austauschen würden und nicht von Ihnen deklassiert werden möchten, ob sie nun auch Interessenten von kath.net, oder sonst was sind! Hier äußern sich nach meiner Meinung Menschen, die irgendwie an Katholischer Kirche interessiert sind. Wozu gibt es ein Thema im Blog?

    • Gabi sagt:

      Liebe Silvia Brückner, ich kann Sie gut verstehen. Für mich ist das der erste Blog, den ich besuche, und ich staune Bauklötzer, um mal beim Thema “Bauen” zu bleiben, wie Teresa v A mit Ihnen kommuniziert. Ich war gespannt, welche Menschen ich hier kennen lernen werde, und habe mir zumindest eine gewaltfreie Sprache von den Teilnehmern erwartet. Bei den meisten erlebe ich sie auch. Es reicht ja dafür völlig aus, zu sagen, dass das MEINE SICHT ist. Und ich erwarte dafür auch nur, dass der Andere ausdrücklich sagt, dass er diese Sicht aus den und den Gründen nicht teilen kann und welche er hat, eine andere Sicht mitzuteilen. Hier muss sich kein Mensch Befehlen und Sichten von anderen TeilnehmerInnen unterordnen. Aber dass Sie irgendwann des Angriffs müde sind, kann ich gut nachvollziehen! Sehr schade für den Blog. Ich finde es sehr bedenklich, dass sich hier – ohne dass ich sie jetzt zähle – etwa 10 Leute beteiligen an Themen, die wirklich Tausende angehen könnten,.. Wo vielleicht auch mindestens Hunderte draufschauene und sich wundern…. Sie gehen schon Ihren guten Weg, darin bin ich mir sicher. Und dafür muss ich auch nicht einer Meinung mit Ihnen in der Architektur von heutzeitigen Kirchenbauten sein. Ich ging davon aus, dass sich hier Menschen guten Willens treffen. Vielleicht hatten auch Sie wie ich die Erwartung, dass ich auch ohne Studium der Theologie und nur als Mensch mit meiner Sicht auf das Thema akzeptiert werde. Herzliche Grüße von Gabi

      • Silvia Brückner sagt:

        Danke Gabi, das hat mir gut getan.
        Teresa könnte man vielleicht noch ignorieren, aber sie hat ihre “Anhänger”, die sofort mitmachen, um einen fertig zu machen, dabei ändern sich die Ansichten mancher User so rasch, dass einem schwindlig werden könnte, Hauptsache man kann jemanden mobben.

        • Silvia Brückner sagt:

          Liebe Gabi, noch ein kleiner Hinweis:

          Falls Sie sich die Mühe machen möchten, mal die Themen, zu denen ich nichts gepostet habe, zu überfliegen, werden Sie feststellen, dass Teresa dann sehr schnell andere User gefunden hat, auf die sie ihr Feindbild produzieren konnte.

  16. KRP sagt:

    @ Gabi mag sein das Teresa viel geschrieben hat doch das es nicht zum Thema ist stimmt nicht es gehört sehr wohl zum Thema. Denn es ist genau das Problem das Sie ansprechen. Auch ich sehe das so wie Sie und Sie haben ganz recht mit dem was Sie schreiben …”Es reicht ja dafür völlig aus, zu sagen, dass das MEINE SICHT ist. Und ich erwarte dafür auch nur, dass der Andere ausdrücklich sagt, dass er diese Sicht aus den und den Gründen nicht teilen kann und welche er hat”…nur genau das ist es was Teresa und auch ich bei Silvia und anderen meist Traditionisten feststellen. Jeder hat das Recht seine und ich meine seine Meinung zu äußern und es sollte klar hervorgehen das es seine Meinung ist und nicht unbedingt in einer Art die anderen etwas aufdrücken will. Wenn andere was anderes sagen dann heißt sofort man “verfolgt und greift an, oder auf dumme Fragen gebe ich keine Antworten mehr”. Genau das habe ich hier oft von Silvia erlebt und nicht nur von ihr alleine das machen auch viele andere meistens von Seiten der Traditionisten die keine anderen Meinungen gelten lassen. Wenn Sie länger hier sind und AUFMERKSAM LESEN werden Sie das auch noch feststellen. Nur deshalb schreiben wir so viel. Das heißt ich nicht ganz soviel obwohl ich das OFT gerne möchte und dann wäre Teresa nicht alleine mit den “vielen Kommentaren”.

    • Teresa_von_A. sagt:

      KRP, danke. Lass dich nicht in Anspruch nehmen von Menschen, die dich in ihren Kreisverkehr hineinziehen wollen.

    • Silvia Brückner sagt:

      @KRP: Nur dass ich wahrhaftig nicht zu den Traditionalisten gehöre sondern zu den Reformern, oder besser gesagt, zu den Liberalen. Das möchte ich ausdrücklich feststellen.

      Gerade von Ihnen und Teresa wurde ich schon oft genug wegen meiner liberalen Gedanken kritisiert.

      • KRP sagt:

        @ Silvia 1. habe ich nicht geschrieben das Sie zu den Traditionisten gehören und 2. das ich Sie wegen Ihrer “lieberalen” Gedanken kritisiert habe das stimmt auch nicht, ich habe dann kritisiert wenn ich der Meinung war, meiner Meinung, Sie haben andere angegriffen. Beispiel: Tilda und auch Fremdenfeindlichkeit.

      • Teresa_von_A. sagt:

        och silvia..ditt halt ick für en jerüchte.ich bin hier im blog schon nicht eingestellt worden wegen meiner liberalen…..oder es war ein technischer defekt, keine ahnung. liberal, konstruktive kritik an kirche..als frau habe ich mit der katholischen amtskirche auch eine menge probleme..immer ,wenn bei uns putzleute für die barokkirche gesucht werden, muss ich an unser gespräch darüber denken..vor einiger zeit.:-)

      • Chrisma sagt:

        @Silvia Brückner@KRP es geht nicht um Bewahrer und Reformer in diesem Blog. Da kann man sich auf anderem Niveau austauschen. Ich glaube, dass wir dies alle können und wollen und am Ende der Debatte sollten wir gemeinsam eine tridentinische Messe in einem futuristischen Kirchenneubau feiern. In diesem Blog kreist noch nicht einmal Kirche um Kirche, hier kreist Teresa um Teresa. Durchaus intelligent, aber eben ein sog. Co- Mensch , das gilt nicht als Störung im neurologischen Sinne, nur manchmal als Begleiterscheinung anderer Diagnosen. Außerdem ist es eine Zeiterscheinung im Zeitalter von Google und Wikipedia. Wir haben in Teresa vereint eine Co-Theologin, Co-Jesuitin , Co-Moderatin und anderes mehr in diesem Blog. Dazu kommt noch eine gehörige Portion von „Stutenbissigkeit (eigentlich ein Unwort). Da mag man sich antun, man kann es aber auch lassen. Kleiner ironischer Einschub zum leider nicht guten Schluss: irgendwann diskutiert auf diesem Blog Teresa mit Teresa.
        @Silvia Brückner, ja es sieht wie Mobbing aus, entspringt aber aus einem anderen Geist. Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie Sätze wie: “auf dumme Fragen gebe ich keine Antworten „Shit happens“ Geben wir ihr am Sonntag in der Messe ein gedankliches Zeichen des Friedens. Bin noch bis Montag im Lande, dann mit Ehemann drei Monate in Afrika. Der Gatte ist Gast-Arzt in diversen Krankenstationen. Spätestens dann gilt: hier ist das wirklich Leben.

        • Guardianus sagt:

          Chrisma, dazu Gottes Segen und ein Herz voller lebendigen Glauben daran. Möge die Kraft der Liebe (wie Gott liebt!) immer mit, in und durch Sie, bzw. Ihres Mannes sein. Hier wie dort…
          Bin ein wenig neidisch 😉

        • Silvia Brückner sagt:

          Liebe Chrisma, dann wünsche ich Ihnen eine erfüllte Zeit in Afrika.

  17. Guardianus sagt:

    Zu diesem Thema fällt mir Sdas Kirchlein San Damiano ein, dort wo Franz v.Assisi die Stimme vom Kreuz her in dessen Geist hörte: “Franziskus, gehe hin und baue mein Haus wieder auf, das wie Du siehst am Einfallen ist..”
    Schönes Gebäude (im Allgemeinen hin oder her), wenn wir hier allein von den Blogbeiträgen ausgeht, so kann “man” wie auch Frau sich vorstellen, wie hoch aktuell die Notwendigkeit ist, dem Zerfall der Kirche (das geistige Haus – natürlich)
    entgegen zu wirken. Ich denke, das weiß auch ein Papst Franziskus, darin er aber mächtig viele Helfer benötigt, welche dem Zerfall entgegenwirken und wieder aufbauen……. – den Zerfall nicht noch fördern, bzw. beschleunigen. Und da ist jeder (lebendige) Stein gefragt. So schließe ich mich Franz v.Assisi an, der am Ende seines seraphischen Lebens Bilanz zieht und sagt:” Brüder, lasst uns endlich anfangen, den bis jetzt haben wir noch nicht viel – nein!, gar nichts getan…”
    Ja, ich wiederhole mich…..vielleicht deshalb, weil auch diese Erkenntnis des Franz v.Assisi hoch aktuell ist und die Zeit seit dieser Zeit weiter fort geschritten ist. Und wenn schon damals ein Paulus von der “sogenannten letzten Stunde..” spricht, dann muss doch diese jetzt schon sehr viel weiter vorgerückt sein. Und bei diesem Ergebnis….sehe ich schwarz! ..

    • Teresa_von_A. sagt:

      Lieber Guardianus, erstmal schön, sehr schön, dass Sie hier im Blog sind. Diese Kirche, von der sie reden, kenne ich von innnen. Gestern Abend habe ich einen 3 stündigen Vortrag bei den Anthroposophen gehört. Es ging unter anderem über die 2 Formen des Wollens. Der eine Wille heißt, I c h will, dass die anderen was tun, sich ändern,mich in Ruhe lassen..und dann wird gedroht. Getan wird aber real n i c h t s. Jammerwille. Der andere Wille ist die Seltenheit: I c h handele… Wir sind im Zeitalter des Individualismus mit all seinen Vor- und Nachteilen. Man kann gewinnen und man kann zugrundegehen. Jenachdem, wo man sichaufhält,hat man das Gefühl, man geht zugrunde. Mit Blogs kannte sich keiner aus. Die gehören eher zur irrealen Welt, hieß es.Kann man diese Uhr zurückdrehen? Nein.Wie kommt man klar damit?

      • Guardianus sagt:

        Teresa_v_A, ich denke, dass dies ein grundsätzliches Problem geworden ist, dass “ich will…., daß der andere etwas tut, bzw. nicht mehr tut”. Und dieser Grundsatz ist erkenn- wie auch sichtbar in der Kirche, gleich welchen Namen diese trägt oder welche Glaubensauffassung diese hat. Und so wissen wir genau was wir (vom Nächsten) wollen und warten bis die unser Wille sich erfüllt, darin auch die “guten Vorsätze”, die wir uns selbst gegeben haben, auf sich warten lassen…endlich Gestalt anzunehmen. “Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert”, so ein altes aber wahres Sprichwort.
        “Dein Wille geschehe…” ….will ich das wirklich, da sich doch dann der eigene Wille einem anderen Willen beugen, bzw. diesem nachgeben müsste? Geht es uns so leicht von der Hand, darin wir den Nächsten lieben, wie wir selbst geliebt, bzw. behandelt sein wollen? Wenn ich damit Probleme gegenüber dem Nächsten habe, den ich sehe…, wie sollten wir da keine Probleme Gott gegenüber haben, den wir nicht sehen, aber durchaus in der Lage sind, Ihn zu erkennen?
        Wir können also gerne neue Kirche bauen, die der Liturgie usw. entsprechen…., bauen wir aber wirklich am “geistigen Haus” Gottes (universell wie auch personell, d.h. am eigenen “ich”), welches Gott dann entspricht, damit Er endgültig in dieses “Haus” einzieht und mit sich ganz erfüllt?
        Ja, mit dem Willen ist es so eine Sache. Und würden wir wirklich und wahrhaftig Seinen Willen erfüllen, dann käme auch sehr schnell Seine Herrschaft – oder mit anderen Worten: Sein Reich (der Liebe, Wahrheit und Seiner Gerechtigkeit).
        Das geistige Haus soll und muss wieder aufgebaut werden. Und Sie sagen es Teresa_v_A, getan wird nichts, weil jeder auf den anderen zum einen: wartet, bzw. zu stolz ist, dem Willen des Nächsten nachzugeben….”Schwäche” zeigen.
        Was wollen wir dem Herrn dann sagen? “Ja, ich habe ja gewollt, aber der andere wollte nicht…?….aber siehe, Herr, die vielen schönen barokken, architektonisch gelungenen Gotteshäuser……das ist doch auch was…!” – Operation gelungen, Patient tot….. Uhren, d.h. die Zeit können wir dann auch nicht mehr zurückdrehen. Ob wir dann klar damit kommen? Eher -zähneknirschend- nicht!

        • Teresa_von_A. sagt:

          Mein lieber, geschätzter Guardianus,.in jedem Ihrer Sätze steckt ein Roman.Für den Aufbau der geistigen Kirche sind die Heiligen traktiert worden.Franziskus war nur einer davon.Kassandras. Jeder nicht eingehaltene Vorsatz schwächt den Willen, hat Rudolf Steiner gesagt. Und der Dozent meinte gestern noch lachend,ich will im Lotto gewinnen, ha-ha.Die Wünsche, der andere Mensch müsse sich ändern, sonst…..gehen in die Lottorichtung. Das Denken in den Willen und in das Fühlen holen und es ist der erste Schritt zur Tat.Ich habe mal in einer Satire gesehen, wie ein Mann im Beichtstuhl war und gebeichtet hat, wie gemein die anderen zu ihm sind.Wir haben eine Glaubenskrise, so Benedikt. Gott lieben, den man nicht sieht..Guardianus, Gott verzeiht, ist immer da, hat alles, was wir brauchen..Gott ist im Grunde sehr einfach zu lieben, wenn nicht immer die schaurigen Gottesbilder dazwischenkämen.Der Wille Gottes ist ein Angebot.Und immer das, was gut für uns ist. Man merkt es später.Der Wille Gottes hat mit dem, was Menschen immer von uns wollen, nichts zu tun. Das weiß ich.

          • Guardianus sagt:

            ….mag sein Teresa_v_A, aber der Herr kann sich unseren Nächsten auch zu Seinem Werkzeug machen um uns nach Seinem Willen zu formen und darin lebendig zu machen. Auch das ist ein Gedanke des Franz von Assisi, darin wir unserem “Bruder” dankbar sein müssen. Gewiß! Nicht jedermanns Geschmack, aber durchaus ein Weg des Herrn uns darin zu erziehen, dass unser “ich” immer kleiner wird, da es ja……richtig: nicht um uns selber geht. So denke ich schon, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem was Menschen von uns wollen und was der Herr von uns will, was nicht unbedingt heisst, dass wir stets unseren Willen vom Nächsten brechen oder diesen beugen lassen sollen. Ich denke, wir sollen die Lebendigkeit und die Dynamik Seines Willens erkennen……und deshalb auch hellwach sein, was Er jetzt gerade (in der jeweiligen akuten Situation) von “mir” will.
            Auch wenn ich es nicht so 100% weiß wie Sie, ich denke aber, dass ich nicht ganz falsch liege, weil Gott “mir” in jedem Menschen begegnet. Das heißt nicht, dass ich das immer so realisiere in der akuten Situation. Weil “ich” aber Sein Tempel bin, wie der Nächste eben auch, soll ich eben auch erkennen, was der Herr gerade an diesem Bau vor hat…….. Also ich bin da ein bißchen “vorsichtiger” und wachsamer.

    • KRP sagt:

      Danke Guardianus 🙂

  18. Teresa_von_A. sagt:

    Silvia, ob jemand Reformer ist, Traditional.., oder sonstwie eingeordnet wird, ist nicht so mein Thema. Ich mag sehr T i l d a, die ist emanzipiert, heult nicht mit den Wölfen, sagt ihre Meinung, bricht nie zusammen, wenn sie Kontra bekommt. Und sie denkt sehr viel tiefer und weiter als es aussieht oft.Meine Generation, Silvias Generation. Wir wissen doch, dass es mit mal Abschaffen nicht mehr getan ist. Da muss in der Männerkirche, die offensichtlich mit Multitasking überfordert ist, von Grundauf etwas geändert werden. Man hat gerade die Auseinandersetzung mit dem Mißbrauch verhudelt und da tritt der Papst zurück. Und die Aufregung ist unendlich..alles auf einmal, nein, das kann man nicht.Dies als Beispiel, da habe ich dann schon wieder Mitleid.Ich denke auch, der neue Papst hat andere Aufgaben. VomHimmel geschickt, unter anderem ,den Jesuitenorden von seiner Glanzseite zu zeigen. Die gibt es auch.Ignatius von Loyola hätte sein Leben gelassen für den Orden.Kirche hautnah. Kann nicht jeder und wird nach ihm sicher so schnell nicht wiederkommen. Was soll der Mann noch alles machen?

    • Teresa_von_A. sagt:

      Guardianus, das ist 100 Prozent richtig, der Mensch als Werkzeug Gottes. Das sind aber dann die bescheidenen Weggefährten, die Werkzeuge sind. So einen habe ich als spirituellen Begleiter..durchlässig für Gottes Botschaft.Die hören zu und stellen keine Forderungen, warten, bis dass der andere von selber erkennt..sie sind einfach nur durchlässig, Katalysatoren.Für die ist das auch Arbeit .Und dann gibt es auch Menschen, an denen wir unseren Willen entwickeln können.Denken, Fühlen und Wollen, wenn ein Teil davon fehlt, sind die anderen beiden Teile unvollständig.Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Grenzen. Gott läßt Zeit.Wer sich Platzhirschen unterwirft aus falschverstandenem Christentum, fördert deren negative Seiten. Jesus ist immer wieder ausgestiegen und auf einen hohen Berg gegangen.Der hohe Berg kann ein Kirchengebäude sein.Da muss man sich dann überlegen, was die Menschen brauchen. Der eine hat es lieber leer und der andere braucht Heiligenfiguren, die ich auch schon mal gerne sehe.Sitzbänke, Kniebänke..Und Jesus kam wieder zurück, obwohl seine Jünger gerne geblieben wären. Also einatmen und ausatmen.Man kann das nicht so schnell erklären, das ist der Inhalt von Wälzern.

      • Guardianus sagt:

        Teresa_v_A, Sie glauben und sehen es so und vielleicht ist es die “jesuitische” Art es so zu sehen und vielleicht auch -vom Grundsatz her- die Glaubens-u. Sichtweise der gesamten Gemeinde Rom. Ich persönlich glaube, dass Gott sich die Werkzeuge schon selber aussucht wie auch die Zeit und den “Tempel”, an welchem er gerade explizit bauen wie auch fertig stellen will…..um dann eben für alle Zeit dann in diesem zu wohnen. Und wenn Sie der Meinung sind, dass jeder Mensch Recht auf seine Grenzen hat, dann ist das eben auch “nur” Ihre Auffassung. Ich hingegen glaube, dass Gott uns, d.h. den Menschen grenzenlos haben möchte, wie Er eben selbst grenzenlos ist…..die Pflicht jedoch wahrnehmend, Grenzen zu respektieren und zu achten. Aber auch darin wachsam zu sein, da Grenzen eben zum einen geschützt und zum anderen beseitigt werden müssen…… Und schließlich heißt es, dass der Mensch allein Gott dienen soll….allein sich vor Ihm niederwerfen, weil sich vor Ihm jedes Knie sich beugen werden müssen…..
        Ob es in Wahrheit und Wirklichkeit so ist, das weiß ich natürlich nicht, aber irgendwie habe ich eine “glaubende Gewißheit” daß es so sein könnte: ich hoffe es halt!

  19. H.Sattel sagt:

    Bevor wir neue Kirchen bauen oder uns Gedanken machen, wie Kirchen -das Gebäude mit deren Außen-u. Innengestaltung – auszusehen haben, sollten wir uns Gedanken machen, wie wir mit den bestehenden Kirchen umgehen. Wenn es also heißt:”mein Haus soll ein Haus der Anbetung und des Gebetes (für alle) sein….”, und ich diese oder jene Kirche voller Touristen sehe, dann habe ich doch mehr als nur Zweifel ob dies Gott wohlgefällig ist. Das ist in anderen Religionen anders ohne damit einverstanden zu sein, dass Frauen deren Gotteshaus eben nicht betreten und darin (an-)beten zu dürfen. Sicher will der Mensch die Kunstschätze sehen und die Gemälde in den Kirchen betrachten, darin eben aber genau das Haus Gottes zweckentfremdet wird. Und weil in nicht wenigen Fällen sogar noch (nicht wenig) Eintritt verlangt wird, um eben diese Kunstschätze in diesem oder jenem Gotteshaus “bewundern” zu können, werde ich den Gedanken ob der “Tempelreinigung” nicht los, darin eben der Herr den Menschen zum Vorwurf macht, aus Seinem Haus eine “Räuberhöhle” gemacht zu haben.
    Gut, das hat sich mit der Zeit so entwickelt, darin eben heute eine Lawine von Touris durch jene besagten Kirchen fotografierend und sich unterhaltend “lustwandeln” und somit – ich sage es einmal übertrieben: das Haus Gottes entweihen. Hier wären und sind m.E. strikte Grenzen zu setzen, die eben nicht mit einem Schild abgetan werden kann, mit dem der “Besucher” (also nicht: (An-)Beter
    darauf hingewiesen wird, dass Stille zu wahren und das Fotografieren -ob der Empfindlichkeit der kostbaren Gemälde- verboten ist. Wie empfindlich hier der Wille Gottes verletzt wird, das ist wohl mit der Zeit in Vergessenheit geraten, daran sich an diesem wohl nichts geändert haben dürfte.
    Ja, ich denke, hier könnten wir von anderen Glaubensauffassungen lernen, die nicht unbedenkt verkehrt sind, “nur” weil diese “meinem” Glauben nicht entsprechen. Aber weil es ja nicht um “mich”/”uns selber” geht, sondern darum den Willen Gottes zu erfüllen, sollten wir eben uns auch mal die Mühe machen, über den “Tellerrand” zu schauen……Irrungen, Fehler, Fehlleitungen….eingestehen und entsprechend ändern.

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