Die Herausforderung der Vielfalt

Österreich kennt einen „soliden und bewährten Religionsfrieden”: Es ist zwar schon einige Tage her – Mittwoch – aber da ich unterwegs war komme ich erst jetzt dazu, das aufzuschreiben. Kardinal Christoph Schönborn hat diese Worte gewählt, bei einem Empfang für Medien, Kultur und Wirtschaft, und daran die Warnung angeschlossen, denen nicht in die Hände zu spielen, die diesen Religionsfrieden nicht wollen.

Blick auf den Redner, von mir aus gesehen weit weg. Aber es kommt ja auf das Hören an

Blick auf den Redner, von mir aus gesehen weit weg. Aber es kommt ja auf das Hören an

Er nannte zum Beispiel die Reduzierung des Islam auf einige wenige Kontroversthemen, das sei ein Weg, die Spalter stark zu machen. Religionsfrieden sei zwar nicht mehr so einfach wie vielleicht früher, aber das sei kein Grund zur Panik.

Leben in Vielfalt sei eine Herausforderung: leicht versteckt lag hier die Aufforderung, sich nicht zurück zu sehnen oder zu glauben, mit einfachen Rezepten sei das Früher wieder herstellbar.

Interessant war auch, dass Kardinal Schönborn seine Gedanken ausdrücklich unter die Überschrift des „Tages des Lebens“ stellte. Er begann damit, an das Leben der Christen zu erinnern, die verfolgt werden, und er nannte ausdrücklich die Kopten Ägyptens. „Tag des Lebens“ ruft gleicht das Wort „Lebensschutz“ wach, und das ist leider von einigen kirchlichen Gruppen auf die Frage nach Abtreibung beschränkt worden. Auch hier helfen die Gedanken des Kardinals: Wer für das Leben eintritt, muss auch für das Leben der Christen im Nahen Osten eintreten wie überhaupt aller Verfolgten dort. Wer für das Leben eintritt, muss auch für den Religionsfrieden eintreten, siehe oben.

Der Religionsfrieden in Österreich und der Einsatz für Christen und alle Verfolgten im Nahen Osten: Das sind Anliegen des Lebensschutzes. Nur zwei kurze Eindrücke von einer sehr guten Veranstaltung.

 

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Der Papst, das Kirchenrecht und der Legalismus

Ihm sei eine verbeulte Kirche lieber als eine, die sich nicht aus dem Haus traut: Papst Franziskus nutzt gerne farbige Bilder und spricht vom Risiko, dass Kirche eingehen soll, wenn es um „vorangehen“ und „aufbrechen“ geht. Da kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass Regeln dabei eigentlich nur stören und dass man auch ruhig mal an ihnen vorbei sehen kann. Das ist so schlicht gedacht natürlich nicht richtig.

Der Frage des Umgangs des Papstes mit dem Recht hat mich in diesem Monat umgetrieben, für das Radio habe ich eine kleine Reihe zum Thema gemacht, Anlass war der 100. Geburtstag des Kodex des Kirchenrechtes.

Wie der Papst genau zum Kirchenrecht steht, oder besser: wie er darüber spricht und wie er es anrät, das kann man ganz gut sehen, wenn man zum Beispiel auf die Schlussansprache der Synode von 2014 blickt, die erste der beiden Familiensynoden.

Der Papst bei der Ansprache in der Synodenaula

Der Papst bei der Ansprache in der Synodenaula

Der Papst sprach vom Verlauf der Synode, die ja nicht einfach gewesen war. Es hatte sich Widerstand formuliert, vor allem gegen den Zwischenbericht, es gab Gegenstimmen bei der Abschlussabstimmung und so weiter. Für den Papst war das eine Gelegenheit, auf die geistlichen Untergrundströmungen in der Synode einzugehen.

„Gelassen kann ich sagen, dass wir im Geist der Kollegialität und der Synodalität wirklich eine Erfahrung von ‚Synode’ gemacht haben, einen gemeinsamen Weg. Und weil es ein Weg war, gab es wie bei allen Wegen Momente von großer Geschwindigkeit, als ob man gleichsam die Zeit besiegen wollte und mit größter Geschwindigkeit zum Ziel kommen wollte. Es gab andere Momente der Müdigkeit, als ob man sagen wollte, dass es jetzt reicht“.

Seine ersten Gedanken galten also dem inneren Vorgehen, den Schritten und den inneren Bewegungen, nicht dem formalen Prozess. Diese Gedanken leitete der Papst über in eine kleine Liste von Versuchungen, wie wir sie bei ihm schon oft gelesen oder gehört haben. Die erste, bezogen auf die Synode:

„Die Versuchung der feindlichen Erstarrung: Das ist der Wunsch, sich im Geschriebenen einzuschließen und sich nicht von Gott überraschen lassen wollen, vom Gott der Überraschungen, dem Geist. Im Gesetz einschließen, in der Sicherheit dessen, was wir wissen und nicht dessen, was wir noch lernen und erreichen müssen. Das ist die Versuchung der Eifrigen, der Skrupulösen, der sogenannten ‚Traditionalisten’ und auch der Intellektualisten.“

Erstarrung im Legalismus

 

Diese erste von mehreren Versuchungen steht auch deswegen am Anfang, weil sie direkt auf die inneren Bewegungen zu antworten scheint. Wer sich denen nicht stellen will, wer die nicht warhnehmen mag, der schließt sich halt ein. Dort ist er sicher.

Das ist ein Thema, dem wir noch nachgehen werden, der aber bereits die Grundintention des Papstes deutlich macht: Gesetz, das einschließt und das nicht voran geht, das in sich selbst eingeschlossen ist. Wie gesagt, ich komme später noch einmal darauf zurück. Aber anschließend an diese Warnung zitiert der Papst in derselben Ansprache ausführlich und direkt den Kodex des Kirchenrechts. Es geht um die Rolle des Papstes in der Kirche und ganz besonders für die Synode:

„Wie ich zu Beginn der Synode gesagt habe, ist es nötig, das alles in Ruhe und innerem Frieden zu durchleben, damit die Synode cum Petro et sub Petro, also mit Petrus und unter der Leitung Petri, verläuft, und die Anwesenheit des Papstes ist für das alles Garantie. Die Aufgabe des Papstes ist es nämlich, die Einheit der Kirche zu garantieren; es ist seine Aufgabe, alle Gläubigen an ihre Pflicht zu erinnern, treu dem Evangelium Christi zu folgen; es ist seine Aufgabe, die Hirten daran zu erinnern, dass es ihre wichtigste Aufgabe ist, die Herde zu hüten, der Herr ihnen anvertraut hat und die verirrten Schafe zu suchen und willkommen zu heißen, in Väterlichkeit, Barmherzigkeit und ohne falsche Angst. Es ist seine Aufgabe, alle daran zu erinnern, dass die Macht der Kirche der Dienst ist. … Der Papst ist in diesem Sinn nicht der oberste Herr sondern vielmehr der oberste Diener, der Diener der Diener Gottes; er ist der Garant des Gehorsams, der Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, mit dem Evangelium Christi und der Tradition der Kirche. Jede persönliche Willkür beiseite lassend ist er dem Willen Christi gemäß der „oberste Hirte und Lehrer alle Gläubigen“ (CIC 749), dazu hat er „die volle ordentliche Autorität, die oberste, volle, unmittelbare und universale in der Kirche“ (CIC 331-334).“

Das sind zwei Zitate aus dem Kirchenrecht, die der Papst hier anbringt. Um seine Autorität zu beschreiben nutzt er die Formulierungen, wie sie das Recht festlegt. Aber es sind Formulierungen, wie sie auf ein Konzil zurück gehen, und zwar auf das erste Vatikanische Konzil, auf den so genannten Jurisdiktionsprimat des Papstes. Weiterlesen

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Individuum

Allein schon das Gebäude ist ein Ereignis: Als Museum oder Ausstellungsgebäude nicht überragend groß, aber von Anlage, Licht und Räumen her einfach toll. Das Kolumba-Museum in Köln. Es drängt sich architektonisch nicht auf, als sei es wichtiger als das Ausgestellte, und bietet immer einen wunderbaren unterstützenden Rahmen.

Blick ins Museum

Blick ins Museum

„Über das Individuum“ heißt die Ausstellung, die derzeit dort läuft. Und irgendwie ist das witzig, denn der Bau an sich ist schon individuell und ein erster Kommentar.

Begrüßt wird man im Bau von Vitrinen voller Plastikroboter, denen – die 70er lassen grüßen – menschliche Gesichter aufgeklebt sind. Ein Individuum ist eben keins, auch wenn es vom Kind beim Spielen so behandelt wird.

Man schaut in Bildschirme sieht und hört Menschen, die von ihren Geschichten erzählen. Sie dürfen einfach berichten, ohne Thema, und das ganze ist sehr individuell, menschlich, manchmal skurril, sehr langwierig, authentisch. Manchmal hat das sogar was von Beichten oder Bekennen, hier ist eine Linie vom Thema Sünde oder Schuld zum Individuum zu spüren.

Es gibt jede Menge Andachtsbilder alter Zeit in Vitrinen zu sehen, früher einmal Gegenstände persönlicher Frömmigkeit, heute in ihre Ästhetik banal und niedrigsten Niveaus. Individualität bleibt eben nie, wie sie einmal war.

Es gibt auch eine Menge mittelalterliche Statuen, wahrscheinlich die spannendsten Exponate in der Ausstellung. Angeblich wurde das Individuum ja erst nach dem Mittelalter „erfunden“, hier sieht man aber bei stirnrunzelnden Bischöfen oder sich abwendenden Architekten, dass nicht ein Typus abgebildet wird, sondern tatsächlich ein bestimmter Mensch, oder eine bestimmte Rolle. Spannend ist hierbei auch, dass nicht etwa nur die Vorderseite dieser Statuen, also die sichtbare Seite, sondern auch die völlig unsichtbar bleibende Rückseite sorgfältig behauen wurde. Bei Büchern sieht man sogar die in Stein angedeuteten Seiten eingemeißelt, völlig unsinnig, weil das nach Anbringung in einer Kathedrale nie wieder jemand zu Gesicht bekommen hat. Unsinnig, könnte man denken. Ist aber nicht so, zeigt es doch die Sorgfalt und die Einstellung der Steinmetze zu ihrer Arbeit und zum Dargestellten. Zum Individuum halt.

Es ist eine Ausstellung, die leichtfüßig und sehr gekonnt Fragen stellt. In einer Gesellschaft, die so viel auf Individualität gibt und gleichzeitig Uniformität voran treibt, kann ein Besuch nur gut tun. Und Spaß macht es außerdem noch.

 

Und dann: Gerhard Richter

 

Eine Empfehlung: Dann nicht in Köln bleiben, sondern den Zug nach Essen nehmen, wenn man schon mal dabei ist, und ins Museum Folkwang gehen. Dort wird Gerhard Richter zur Zeit ausgestellt, vieles von dem, was man dort sieht, passt wunderbar zum Thema.

Gerhard Richter Ausstellung Essen

Gerhard Richter Ausstellung Essen

Wie etwa seine Portraits von berühmten Männern, sorgfältig gehängt und in der Anordnung irgendwie ihre Individualität verlierend. Oder das berühmte Bild seiner Tochter, die vom Betrachter weg schaut und nicht erkennbar ist, aber in ihrer Kopfhaltung die des Betrachters aufnimmt, man schaut also – irgendwie gemeinsam – in dieselbe Richtung.

Man muss nicht unbedingt beide Ausstellungen sehen, der Kölner würde ich in diesem Fall den Vorzug geben, aber für beide gilt das, was ich eben sagte: Schauendes Denken oder denkendes Schauen – Schaudenken? Denkschauen? – tut manchmal richtig gut.

 

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Noch einmal: Es gibt immer eine Tür, die nicht ganz zu ist

Alle haben sie das Zitat gebracht: „das ist nicht christlich“. Es war ja auch das erste Mal, dass Donald Trump – damals noch Kandidat für die US-Präsidentschaft – und Papst Franziskus sich medial begegnet sind. Es ging um die Mauer nach Mexiko, und während der Papst auf das Bauen von Brücken setzt, will Donald Trump die Mauer haben. Papst Franziskus hatte sich beim Rückflug von Mexiko geäußert, Donald Trump dann bei einer Wahlkampfveranstaltung geantwortet.

Beginn des Gesprächs im Vatikan

Beginn des Gesprächs im Vatikan

Brücken will der Papst auch zum US-Präsidenten bauen, es gebe immer eine Tür, die nicht ganz geschlossen sei, kommentierte er seine Erwartungen an das Gespräch an diesem Mittwoch.

Ansonsten erfuhr man relativ wenig über die beiden im Vorfeld. Ich habe mir heute Morgen den Spaß gemacht und – online – durch die Medien geklickt, da war sehr wenig Substanz.

Die weniger intelligenten Kollegen meinten, den Apostolischen Palast wahlweise mit Trump Tower in New York oder seinem vergoldeten Golf-Resort in Florida vergleiche zu müssen, „da gebe es doch Anknüpfungspunkte“ meinte Spiegel online. Soll wohl ironisch-süffisant klingen.

Manche meinten, Übereinstimmungen zwischen den beiden feststellen zu können, etwa in Sachen Lebensschutz. Dabei braucht man nur ganz wenig die Augen aufzumachen um zu sehen, dass Lebensschutz für den Papst nicht nur das Thema Abtreibung bedeutet, sondern auch Schutz der Alten – Stichwort Alten- und Krankenversicherung – und der Jungen. Hier sind richtig viele Themen, die man hätte aufnehmen können, entweder als US-Experte oder als Vatikan-Journalist.

Die meisten Vorberichte waren leider nur eine Aneinanderreihung von Stereotypen (ich nehme hier die NYT, Cruxnow und die Agenturen ausdrücklich aus). Schade, von Journalismus hätte ich mir da mehr erwartet. Dass Melania Donald’s Hand nicht genommen habe, konnte man bei Spiegel online lesen. Oder dass die zukünftige Botschafterin der USA im Vatikan mal in einem Chor gesungen habe. Das geht besser!

 

Zitate-Kollision

 

Auch wurden in vielen Vorberichten die Zitate, welche die beiden übereinander – siehe „das ist nicht christlich“ – oder über verschiedene Themen gesagt haben, einfach gegenübergestellt, ohne Analyse, ohne Einordnung, ohne Nachfrage. Noch einmal: Das geht besser!

Hier in Rom derweil: alles abgesperrt, Trump wurde über die Via della Conciliazione angefahren, keine einfache Sache an einem Mittwoch, wo normalerweise 30.000 – 60.000 Menschen zur Generalaudienz kommen. Dann das Gespräch.

Wer die Anfahrt der Kolonne sehen will: bitte sehr.

Auf den TV-Bildern wirkte der Papst konzentriert, Trump eher – ganz Politiker – jovial und erfahren im Umgang mit vielen Kameras. Nichts anderes war zu erwarten. Weiterlesen

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Es gibt immer eine Tür, die nicht ganz zu ist

Donald Trump kommt nach Rom und trifft Papst Franziskus. Am Mittwoch ist es soweit, während also 70.000 Pilger oder so versuchen, für die Generalaudienz auf den Petersplatz zu kommen, werden viele Straßen gesperrt sein, um die Prozession von Autos durchzulassen. Bei Obama zuletzt waren es 40 Autos, die sind unter meinem Fenster durchgefahren, eine ganze Reihe von denen muss man eher als Kleinpanzer bezeichnen denn als Auto. Das alleine lässt uns Römer seufzen. Obwohl: Vorgestern kreiste der bekannte weiß verzierte US-Präsidenten-Hubschrauber über der Stadt, es gibt also Hoffnung, dass das Chaos vermieden wird.

Aber das ist natürlich nicht das wirkliche Problem.

Papst Franziskus und Donald Trump werden zwar – in meinen Augen fälschlicherweise – in ihrer Amtsführung miteinander verglichen, aber in ihren Inhalten könnten sie verschiedener nicht sein. Internationale Solidarität und Migranten, Waffen und Handel, Armut und Kapitalismus, was auch immer man zückt, die beiden scheinen an jeweils dem anderen Extrem voneinander entfernt zu stehen.

Der Raum des Politischen: der Papst betritt den US-Kongress, September 2015

Der Raum des Politischen: der Papst betritt den US-Kongress, September 2015

Für einen Vatikan-Journalisten wie mich, der versuchen muss, sich im Vorfeld einen Überblick zu verschaffen und Erwartungen zu klären, ist das aber aber vor allem eine Frage zu Donald Trump. Er scheint für Dinge zu stehen, redet und twittert auch dauernd darüber, aber passieren tut in den USA zur Zeit wenig.

Da ist zuerst die schiere Menge. Dauernd ist da was, immer zornig, nie ausgewogen, immer „great“, „biggest“ oder das Gegenteil, „total failure“ und so weiter. Das sind Überwältigungsversuche, keine Gesprächsangebote oder Werbung für seine eigenen Überzeugungen und Politiken.

 

Chaos und Tweets

 

Dann ist da das Chaos, von dem wie lesen und hören. Ungläubig schaue ich jeden Morgen auf den Bildschirm und lese, was am vergangenen Tag in den USA rund um das Weiße Haus alles passiert ist. Da ist die Kommunikationsweise, das Tweeten und Reden, das – sagen wir – öfters mal eher phantasievoll denn realitätsnah ist.

Dann sind da auch noch die Lügen zweiter Ordnung, also die so genannte Berichterstattung in einigen Medien. „Alternative Fakten“ sind ja als Begriff geworden, und das ist schlimm. Was da alles zusammenbehauptet wird, macht einen normalen Menschen hier auf dieser Seite des Atlantiks fassungslos.

Neulich war ich bei einer Konferenz, bei der – per Video – eine ganze Menge europäischer Korrespondenten aus Washington berichtet haben. Ihre Panik: Sie können nicht mehr aus der Stadt weg. Anstatt aus dem ganzen Land zu berichten, müssen sie in der Nähe des Weißen Hauses bleiben, weil buchstäblich täglich was passiert.

 

Nicht christlich?!

 

Das macht es auf der einen Seite einfach, weil das Material für die News frei Haus geliefert wird. Auf der anderen Seite aber blendet es so viel von der Realität des Landes aus, die wir eigentlich berichtet haben müssten, um zu verstehen, wie es so weit hat kommen können.

Zurück nach Roma: Meine größte Sorge gilt befürchte ich dem Tweet danach. Was wird Trump über das Papst-Treffen twittern? Und wird das irgendwie verständlich sein? Mit der Realität zu tun haben? Werden Worte wie „Great“, „Huge“, „big“ oder „best ever“ drin sein? Weiterlesen

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Und schon wieder das Kreuz

Es begann am Montag, als ich im Vatikan Kardinal Reinhard Marx interviewte und das dann bei Facebook und auf der Webseite veröffentlichte: es gibt im Netz Menschen – sich selber Christen nennend – die unbedingt auch bei einem ganz anderen Thema die Episode von Jerusalem nennen müssen, um den Kardinal zu verunglimpfen. Möglichst wenig Details, grob geschnitzt und immer feste druff. Eigentlich ging es in dem Interview um Europa, leider zuckten bei einigen gleich die Finger und man meinte, ihm mit Verweis auf die Episode in Jerusalem seine Glaubwürdigkeit absprechen zu müssen.

Heute kam das Thema schon wieder, das Abnehmen des Kreuzes findet nun in Berlin statt, als Teil der Debatte um das so genannte Neutralitätsgesetz des Landes Berlin, in Folge dessen einer Lehrerin verboten ist, bei der Ausübung ihres Berufs religiöse Zeichen zu tragen. Im Februar war es um eine Verschleierung gegangen, nun geht es ganz frisch erst um ein Kreuz, dann um ein Fisch-Symbol, der als Ersatz getragen wurde.

Kreuz des Anstoßes

Kreuz des Anstoßes

Und wieder dieselben Reaktionen im Netz, erstens witzigerweise immer wieder Kardinal Marx und Jerusalem zitierend, obwohl das nichts miteinander zu tun hat, sich aber zur Erregung bestens eignet. Zweitens gerät die Debatte schnell aus dem Ruder, Nazivergleiche sind da, der Bekennermut wird bei den anderen gefordert, es geht immer gleich um den Untergang von Religionsfreiheit. Geht es auch etwas kleiner?

In Berlin geht um vom Staat verliehene Autorität, etwa als Polizist oder als Lehrer oder als Richter, nur bei solchen Positionen greift das Gesetz ja. Es geht nicht um Ausdruck von persönlicher Religiosität als solcher. Wenn das Berliner Gesetz falsch ist, dann wird das sicherlich bald genug debattiert werden oder ein Verfassungsgericht wird sich damit befassen. Die Debatte um die Öffentlichkeit von religiöser Symbolik ist wichtig und sollte geführt werden, auch kontrovers.

Dass es aber auch vernünftige katholische Stimmen geben kann, die an dem Gesetz erst einmal etwas Gutes sehen, das habe ich versucht, mit dem Interview Interview von Generalvikar Manfred Kollig. Auch das gehört zur Debatte.

Was ist denn so schlimm daran, zu debattieren? Warum immer gleich um sich schlagen?

Noch einmal zum von mir interviewten Generalvikar: er legte großen Wert darauf, dass das Kreuz für Christen erst einmal und vor allem Zeichen der Versöhnung und für Christus ist. Bei all der Schärfe, mit der die Debatte leider geführt wird, gerät das als erstes unter die Räder. Und das sollte uns zu denken geben. Bei mir jedenfalls tut es das.

 

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Gebet, Gott und Beter

Ändert Beten die Welt? Und wenn ja, wie? Ist das eine Art Autosuggestion, die einige Religions-Versteher meinen? Dadurch, dass wir um Gutes bitten und sprechen, würden wir uns ändern und damit die Welt? Oder hört Gott wirklich wie bei einem Telefonanruf auf uns, als ob Gott erst informiert werden müsste, um dann selber tätig zu werden?

Es ist schwierig, sich das Gebet vorzunehmen, weil es ja sagt, dass zwei völlig unterschiedliche Dimensionen zusammen kommen: Mensch und Gott.

Bei der Übertragung der Messfeier von Fatima ist mir ein Satz der Predigt von Papst Franziskus aufgefallen: „Liebe Brüder und Schwestern, beten wir zu Gott in der Hoffnung, dass uns die Menschen anhören werden; und wenden wir uns an die Menschen in der Gewissheit, dass uns Gott zu Hilfe kommt.“ Zu Gott beten in der Hoffnung auf die Menschen, an die Menschen wenden in der Gewissheit von Gottes Hilfe. Das lässt aufhorchen. Neu ist das nicht, aber in der Predigt kam das dann doch etwas unvermittelt, so dass es auffällig war.

 

Gott und das eigene Können

 

Benedikt XVI. hatte das in der ihm eigenen geistlichen Klarheit und Nüchternheit in einer Generalaudienz so ausgedrückt: „Jeder Christ weiß daher nur allzu gut, daß er das in seinen Möglichkeiten Stehende tun muss, dass aber das Ergebnis letztlich von Gott abhängt”. Um dann den heiligen Ignatius von Loyola zu zitieren, den Gründer des Jesuitenordens: „Handle so, als ob alles von dir abhinge, in dem Wissen aber, dass in Wirklichkeit alles von Gott abhängt“.

Betend: Papst Franziskus

Betend: Papst Franziskus

Hier werden menschliche Freiheit und göttliche Vorsehung in Beziehung zueinander gesetzt, hier geht es um menschliche Verantwortung und Sendung, hier geht es aber auch um die nötige Demut und das Wissen, dass es nicht die Macher sind, welche die Welt ändern, sondern Gott. Und damit Liebe, Kleinheit, Gnade.

Den Satz des heiligen Ignatius gibt es aber auch in einer zweiten Version: „Dies sei die erste Regel für das, was zu tun ist: Vertraue so auf Gott, als hinge der gesamte Erfolg der Dinge von dir, nichts von Gott ab; wende ihnen jedoch alle Mühe so zu, als werdest du nichts, Gott allein alles tun.“

Bei dieser Version scheinen die Beziehungen verdreht, hier ist die Paradoxität zu sehen, die auch bei Papst Franziskus auftaucht: beten zu Gott in der Hoffnung, dass die Menschen hören, an die Menschen wenden in der Gewissheit, dass Gott zur Hilfe kommt.

Dieser Satz sagt uns, dass die Welten von Wir-hier und ferner-Gott nicht getrennt sind, sondern ineinander liegen. Es gibt keine getrennten Sphären.

 

Nicht zwei getrennte Sphären

 

Aber abgesehen von dieser Grundeinsicht ist da noch etwas anderes. Mein Gebet ändert sich, wenn es nicht nur um Gott geht, wenn ich nicht alles auf Gott werfe, sondern wenn es auch um mich selber geht. Also nicht nach dem Motto: jetzt ist es bei Gott, ich bin es los. Auch bei und nach einem Gebet braucht es weiterhin den eigenen Beitrag, das eigene Handeln, weil das ja der Weg Gottes in der Welt ist. Weiterlesen

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Fatima und der Glaube

Der Papst war in Fatima. Zugegeben, es gibt Dimensionen der Marienverehrung, die nie wirklich bei mir angekommen sind. Die Privatoffenbarungen von Fatima sind so ein Beispiel. Das Reden von den Geheimnissen und so weiter hat mich immer eher verwirrt als interessiert. Zumal ja der Wallfahrtsdiretor von Fatima im ORF klar gesagt hat, dass da – zugunsten des Diktators Salazar – die Geschichte der Erscheinungen politisch antikommunistisch instrumentalisiert wurde. Ich zitiere: „Die Botschaft von Fatima wurde politisch instrumentalisiert und ausgenutzt. Man hat sie vereinfacht und reduziert auf den Kampf gegen den Kommunismus.“

Nun wäre ich ein schlechter Journalist, wenn mich das davon abhalten würde, mich für Fatima dann doch zu interessieren. Und auch da hilft mir der Wallfahrtschef: „Tatsächlich verweist diese Botschaft aber auf die Notwendigkeit der Bekehrung. Das ist ein sehr wichtiges Element. Denn Bekehrung geht alle an – ob Russland, Österreich oder Portugal“.

 

Bekehrung geht alle an

 

Papst Franziskus betet in Fatima

Papst Franziskus betet in Fatima

Der Papst war dann in seinen Ansprachen sehr klar: An seiner Marienverehrung besteht kein Zweifel, aber er fand nachdenkliche Worte über eine Form der Verehrung, die vielleicht eher den eigenen subjektiven Empfindungen geschaffen ist und die wichtiger und besser erscheint als Jesus selbst. An der Zuordnung besteht bei Papst Franziskus kein Zweifel: Pilger mit Maria, zu Jesus.

Und er zitierte – einmal mehr – Evangelii Gaudium: „Jedes Mal, wenn wir auf Maria schauen, glauben wir wieder an das Revolutionäre der Zärtlichkeit und der Liebe. An ihr sehen wir, dass die Demut und die Zärtlichkeit nicht Tugenden der Schwachen, sondern der Starken sind, die nicht andere schlecht zu behandeln brauchen, um sich wichtig zu fühlen. […] Diese Dynamik der Gerechtigkeit und der Zärtlichkeit, des Betrachtens und des Hingehens zu den anderen macht Maria zu einem kirchlichen Vorbild für die Evangelisierung“. (288). Gott vergibt immer, Gott vergibt alles, diese Botschaft gilt auch und besonders an einem Marienheiligtum.

Mit Fatima verbinden sich aber auch andere Dinge und Worte, die einen Zugang vielleicht schwierig machen. Interessanterweise ist es vor allem ein Wort, „Sühne“. Papst Franziskus hat es bei seinem Besuch nicht in den Mund genommen.

 

Umkehr? Buße? oder Sühne?

 

Das ist nicht dasselbe wie „Umkehr“ oder „Buße“, Begriffe die heutzutage schwierig genug sind, die aber einen festen Platz in Theologie und geistlichem Leben der Kirche haben. Mit „Sühne“ ist das etwas komplizierter. Begriffe wie „Sühnekommunion“ sind schwer verstehbar. Geschweige denn vermittelbar.

Und dann ist da auch noch die Verbindung mit dem Papstattentat, dem berühmten „Bischof in weiß“ aus dem Dritten Geheimnis. Auch das war bei diesem Papstbesuch außerhalb der Medien fast unsichtbar, der Papst ist darauf mit keinem Wort eingegangen. Weiterlesen

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Baupläne von Kirche

Es liegt bestimmt nicht daran, das es das letzte Buch der Bibel ist: Die Offenbarung des Johannes, weiter bekannt unter seinem griechischen Namen Apokalypse, führt eher ein Schattendasein. Einige Stellen daraus sind Gemeingut, in Kirche und auch außerhalb, aber als Buch, als integraler Text, ist es eher weniger bekannt.

Das ist bei mir selber nicht anders als bei anderen, Grund genug also, sich einen Vortrag zum Buch anzuhören, hier in Rom, am Päpstlichen Bibelinstitut. Vorgetragen hat kein Geringerer als der Exeget Klaus Berger, der damit auch gleich sein zweibändiges Werk zur Offenbarung vorgestellt hat.

Klaus Berger bei der Vorlesung

Klaus Berger bei der Vorlesung

Morgens war er noch beim emeritierten Papst, um mit ihm über das Thema zu sprechen, die beiden kennen sich seit Jahrzehnten. Man habe über Joachim von Fiore und dergleichen gesprochen, dar war viel Theologie im Spiel.

Und abends also für das interessierte Publikum.

Zentral war für Berger bei dem Vortrag die Frage nach der Kirche. Das Buch der Offenbarung spreche nicht wie andere Bücher des Neuen Testamentes vom „Reich Gottes“, sondern vom „himmlischen Jerusalem“, das zeigt eine andere Weise, von Kirche zu sprechen. Mehr noch als andere Sprachbilder mache das deutlich, dass man Kirche nur von der Zukunft her verstehen könne, vom Sieg über „menschenverachtende widergöttliche Macht“. Hier liege das Anliegen des Buches, sagt Berger, es sei seine Absicht, Trost – im geistlichen Sinn des Wortes – zu spenden, nicht zu verwechseln mit Vertröstung.

 

Anordnungen von Steinen und Toren

 

Es gehe in dem Buch viel um Anordnen, sagt Berger, das himmlische Jerusalem habe Tore und Grundsteine und Richtungen. Zahlen spielten eine sehr große Rolle, auch das Elemente der Anordnung.

Und damit sind wir dann auch schon bei der Frage der Kirche, „sag mir, war für einen Bauplan von Kirche du im Herzen trägst“ fragte Berger. Kirche könne man eben nur von Zukunft her verstehen, das sei das Anliegen dieser Prophetie. Hier gehe es nicht um ein großes Ratespiel, wer denn nun mit welchem Bild gemeint sei, hier gehe es um die „Offenlegung der verborgenen Dimension von Wirklichkeit“, eben um das Wesen der Kirche als von der Zukunft her kommend.

Gefüttert würde die Prophetie von Erinnerungen, es sei ein durch und durch jüdisches Buch, sagte Berger, die Erinnerungen seien deutlich aus dem Judentum gekommen, allein Zentralbild zeige das, das „himmlische Jerusalem“. Aber auch die Zwölfzahl, die sonst außerhalb der Evangelien eher eine untergeordnete Rolle spiele, weise darauf hin. Es gehe um die Wiederherstellung des Volkes Gottes.

Und für all das, für das Sprechen von Kirche nicht als soziale Gruppe sondern als theologisch zu verstehende Realität, würde diese für uns fremd wirkende phantastische Sprache gebraucht. Lieder, Zahlen, Musik, Anordnung, Tiere, all das weise auf das Zentrum der Offenbarung hin.

 

Eine theologische Frage

 

Hier liegt schon eine Anfrage: wenn wir selber von Kirche sprechen, meinen wir wirklich diese theologische Aussage? Oder erschöpft sich das in der soziologischen Größe? Böse formuliert, sind wir Kirche oder empfangen wir Kirche? Ich bitte gleich um Nachsicht, das ist überspitzt formuliert, ich will niemandem auf die Füße treten, aber die theologische Frage muss einfach sein.

Das Buch ist komplex in der Bildsprache, uns vielleicht auch sehr fremd geworden, aber mein Besuch im Biblikum zur Vorlesung bei Prof. Berger hat mich dann doch wieder neugierig gemacht, diese Bilder neu zu lesen. Oder um es mit dem Schlusssatz von Berger zu sagen: „Die Kirche des Wortes lebt in der Welt der Bilder“.

 

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„Kirche ist Kommunikation“

Es wird weh tun. Der Vatikan wird reformiert, ich persönlich kenne auch niemanden hier in meinem Arbeitsumfeld, der das nicht mittragen würde, aber einfach wird das nicht. Immer wieder bekommen wir hier Anfragen, was denn genau wann und wie passieren wird. Ganz konkret ist es noch immer nicht, aber Papst Franziskus hat zumindest uns gegenüber – bzw. dem Sekretariat für die Kommunikation, dessen Teil wir hier im Radio sind – klar und deutlich die Grundzüge heraus gestellt. Dass er dabei das Wort „Gewalt“ verwendet hat, „gute Gewalt“, übersetze ich eben genau damit: Es wird weh tun.

Unser ehemaliger Mitarbeiter (engl. Sektion) Charles Collins hat das für seinen neuen Arbeitgeber ganz gut zusammengefasst. Erstens findet der Aufruf zur Reform unter den Mitarbeitern Applaus. Zweitens nennt er die Komplexitäten, auf die so eine Reform stößt. Drittens betrifft Reform eben nicht nur die Medien des Vatikan, sondern insgesamt den Umgang des Vatikan mit Medien und Öffentlichkeit.

In seiner Ansprache hat der Papst mehrere Sachen sehr klar gesagt.

Papst Franziskus bei seiner Ansprache an das Mediensekretariat, 4. Mai

Papst Franziskus bei seiner Ansprache an das Mediensekretariat, 4. Mai

Erstens will er nicht bisherige Institutionen reformieren, sondern mithilfe der „alten“ Institutionen eine neue schaffen. Es soll eben nicht das Bestehende den neuen Bedingungen angepasst werden, „Reform heißt nicht, die Dinge einfach neu anzustreichen. Reform heißt, den Dingen eine neue Form zu geben“. Von meiner Perspektive aus würde ich das unterstreichen und sagen, dass es für eine ‚einfache’ Anpassung an die neuen Realitäten eh zu spät wäre, das hätte längst geschehen müssen. So mag das neue Konzept vielleicht etwas rabiat daher kommen, ist aber die richtige Antwort. Auch wenn es weh tut.

 

Nicht an der „glorreichen Vergangenheit“ festhalten

 

Dazu passt die Aussage, sich nicht an einer „glorreichen Vergangenheit“ festzuhalten. Dahinter steckt die Frage nach der Identität: Wir hier werden keine Radio-Leute mehr sein, sondern Kommunikatoren, die eben auch Audio produzieren. Aber eben auch mehr. Man muss mit der eigenen Vergangenheit und Erinnerung sorgsam umgehen, auch das betont der Papst, aber sie darf kein Hemmschuh werden für etwas Neues, Dringliches.

Zweitens hat er auch die Medienarbeit in den Auftrag des Vatikan eingeordnet. Die ist eben kein Selbstzweck, wie der Vatikan auch keiner ist, sondern dient einem Auftrag. Klassisch und lateinisch: einer Mission. An der Stelle werden dann die Journalisten bei uns nervös: sind wir dann so was wie Pressesprecher? Beschränkt sich unser Arbeitsfeld? Blickfeld? Weiterlesen

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