Wenn einer eine Reise tut

Folge 10

Franz Mollner vor den Zetteln von Zwettl

Franz Mollner organisiert Pfarreien und Kooperationen

Das Waldviertel gehört zu den am dichtesten mit Pfarreien versorgten Regionen Mitteleuropas. Aber die Entwicklung der Kirche gehr hier nicht vorbei: Weniger Priester, geringerer Kirchbesuch, eine Strukturreform und eine Umstellung der Pastoral stehen an, Stichwort Pfarrverbände. Franz Mollner koordiniert in Zwettl für das Bistum Sankt Pölten diese Umstellungen: Ein Besuch in der Praxis der Kirchengestaltung für die Zukunft und den Wünschen der Menschen vor Ort.

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Wenn einer eine Reise tut

Folge 9

[Ich bitte um Nachsicht, scheinbar hat am Dienstag das Einstellen des Audios nicht funktioniert. Ich gelobe Besserung]

Pater Michael Hüttl OSB im Nosta-Aetate Garten, Altenburg

Pater Michael Hüttl OSB im Nosta-Aetate Garten, Altenburg

Es ist das Jahr des Zweiten Vatikanischen Konzils, und das macht sich zumindest einmal direkt bei meiner Reise bemerkbar.

Von Wien aus geht es in den Norden Österreichs, ins Waldviertel, genauer: Ins Benediktinerkloster Altenburg. Dort haben sich die Mönche das Konzilsdokument Nostra Aetate – also zum Dialog der Religionen – vorgenommen und umgesetzt. Und zwar ganz in benediktinischer Tradition in einem Garten: Steine, Pflanzen, Wege und freie Flächen, alles macht die Konzilstheologie zum Dialog und zur Verschiedenheit sichtbar und begehbar. Ein Spaziergang mit Pater Michael Hüttl OSB.

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Liebe Frau Käßmann, was wollen Sie eigentlich?

Die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hat es der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt: Sie wünscht sich mehr Entgegenkommen von Seiten der katholische Kirche mit Blick auf das Martin-Luther-Jahr 2017. „Ich hoffe, dass es im Jahr des Reformationsjubiläums zwischen Protestanten und Katholiken zu einer Geste der Versöhnung kommt“, damit könne „ein Akzent gesetzt“ werden, der dem Ereignis „eine neue Qualität“ gebe. So, in aller Nüchternheit, kann man das wiedergeben, was am Sonntag in der FAS stand und was heute durch die übrigen Zeitungen geht.

Mir bleiben mehr Fragen als Antworten, liebe Frau Käßmann:

  1. Warum eine Geste der Versöhnung und keine echte Versöhnung? Das ist ein Unterschied. Reicht Ihnen die Symbolik? Kopieren Sie hier die Politik?
  2. Und überhaupt: Warum müssen wir uns versöhnen? Wo genau ist der Konflikt oder der Streit oder die Spaltung? Ich sehe meine Glaubensbrüder und Schwestern der lutherischen Kirchen mit Respekt, und der Respekt gilt auch ihren Überzeugungen. Warum soll ich mich versöhnen?
  3. Wenn Sie die immer noch bestehenden theologischen Differenzen meinen: Soll sich da nur die katholische Kirche bewegen? Wäre nicht auch eine Bewegung der lutherischen Kirche auf die katholische zu eine Möglichkeit? Warum knüpfen Sie diese „Versöhnung“ an das Entgegenkommen der katholischen Kirche? Weiterlesen
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Wenn einer eine Reise tut

Folge 8

Ruth Leitner, Martin Omischl, Tatjana Steurer-Kiss (von links)

Gute Jobaussichten für Religionslehrer: Das meldet die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems. Der Generationswechsel lasse viele Lehrer in Ruhestand gehen, Religionslehrer würden bald dringend gesucht. Grund genug, bei unserer Reise bei der Hochschule vorbei zu schauen und zu fragen, warum Menschen heute den Beruf des Religionslehrers ergreifen. Sind es nur die guten Jobaussichten? Wie steht es um die Weitergabe des Glaubens in der Institution Schule?

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Wenn einer eine Reise tut

Folge 7

In der Kapelle des Klosters, Sr. Petra (links) und Sr. Marie Rose

Wien, 20. Bezirk. Unter den alten Mietshäusern steht ein neues, einstöckiges Holzhaus, offensichtlich der Eingang zu einer Kapelle. Hier ist vor kurzem das Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm entstanden, einer Kongregation innerhalb des Dominikanerordens, die zwar schon länger in Wien leben, aber erst jetzt ihre eigene Bleibe bekommen haben. Schwester Petra erzählt vom Leben als Bettlerin in den Straßen von Wien.

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Wenn einer eine Reise tut

Folge 6

CD Regale bei Radio Stephansdom

Was Radio Stephansdom alles so sendet

Die nächste Station unserer Reise liegt nicht weit von vorhergehenden entfernt, genau einen Straßenzug. Aber wir können ja nicht nach Wien kommen, ohne unseren Partnersender Radio Stephansdom zu besuchen. Vorbei an Regalmeter und Regalmeter von CDs geht es zu den Kollegen. Ein Besuch bei Anton Gatnar, dem Chefredakteur und Leiter des Senders, und bei Frau Magister Ursula Magnes, der Musikchefin.

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Wenn einer eine Reise tut

Folge 5

Die Wöckherl Orgel in Wien in der Franziskanerkirche

Ein Konzert für Radio Vatikan

Den Klang, den die meisten Menschen wohl mit Kirche und mit Kirchenbauten verbinden, ist der Klang der Orgel: Musikinstrument, Konzertinstrument, Begleitinstrument für liturgische Gesänge und generell der Ton, den man am häufigsten in der Kirche hört. Trotzdem scheint die Orgel ein wenig aus der Mode zu kommen und altmodisch zu klingen. Oder sie ist zu anstrengend und die Musik zu neumodisch. In Wien besuchen wir eine besondere Orgel, die Wöckherl Orgel in der Franziskanerkirche, die älteste Orgel Wiens.

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Wenn einer eine Reise tut

Folge 4

Die Strassen von Wien

Die Strassen von Wien

Wir sind in Wien angekommen. In vielerlei Hinsicht eine typische Großstadt, laut und geschäftig und wenn man von den Gebäuden absieht auch nicht viel Gott zu sehen. Stimmt nicht, sagt Sr. Petra. Sie macht mit Menschen Exerzitien auf der Straße. Das klingt wie ein Widersprucht, finden Exerzitien noch in der Regel in Stille und Abgeschiedenheit statt. Nicht so in Wien Mauer.

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Wenn einer eine Reise tut …

Folge 3

Bei unserer Sommerreise sind wir zwischen Wien und Eisenstadt angekommen. In Kleinfrauenhaid, etwa 60 km südöstlich von Wien, finden wir ein Stück gelebte Utopie, den Hof der geistlichen Gemeinschaft Cenacolo. Eine italienische Schwester, Elvira Petrozzi, hat in Turin mit der Betreuung von Drogenabhängigen begonnen, heute sind es weltweit 60 Häuser, in denen Menschen in Gemeinschaft von der Droge loskommen. Ein Besuch beim Obmann der Freunde der Gemeinschaft, dem Arzt Christian Stelzer, in Wien.

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Wenn einer eine Reise tut …

Folge 2

Museumsleiter Weinhäusel im Museum vor einem Bischofsgewand

Bernhard Weinhäusel in seinem Museum

Bei unserer Sommerreise sind wir weiter im Burgendland unterwegs, im Bistum Eisenstadt.

 

„Gewänder des Heils“ – so heißt eine Ausstellung, die das Diözesanmuseum im Franziskanerkloster zeigt. Kirchliche Stoffkunst durch die Jahrhunderte, die vom Glauben erzählt. Ein Gespräch mit dem Leiter des Museums, Bernhard Weinhäusel über Kaseln aus Leder und das Anlegen eines Priesterkragens.

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