“Our First, Most Cherished Liberty.”

Zugegeben, ich lerne gerne von den USA, positiv wie negativ. Es ist ein mir völlig fremdes Land, ich war nie dort und auch das demokratische System – vom Wahlrecht bis zu den Extremismen, die sich erst unlängst wieder im Kandidaten Santorum gezeigt haben – finde ich manchmal befremdlich. Aber die USA schätzen ihre Freiheiten. Und im Umgang mit Freiheit kann man was lernen.

Die katholischen Bischöfe der USA sehen eine der Freiheiten, nämlich die Religionsfreiheit, in Gefahr. Die Gesundheitsreform von Präsident Obama sieht vor, dass alle Arbeitgeber sich an der Bezahlung der Gesundheitsversorgung beteiligen. Soweit, so gut, das gibt es auch hier. Das gibt es hier sogar schon viel länger, die Freiheitsliebe der US-Amerikaner ging bisher soweit, dass keine Sozialversicherung und keine Krankheitsversicherung gewollt war, es gab wüste Proteste in der Öffentlichkeit und schwere parlamentarische Hürden, als Obama eine sehr abgespeckte Version eingeführt hat, Präsident Clinton und andere vor ihm war noch daran gescheitert.

Die Gesundheitsversorgung umfasst aber auch das Bezahlen von Abtreibungen etc., also von Maßnahmen, die Katholiken ablehnen. Auch darf die Flüchtlingshilfe der Kirche nicht mehr weiterarbeiten wie bisher, weil die Regierung verlangt, dass sie auf künstliche Verhütung und Abtreibung hinweisen, was klar gegen die Lehre und den Glauben der Katholiken verstößt. Weiterlesen

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Sich die Auferstehung vertraut machen

Es war die Wiederaufnahme des Gedankens vom Montag, den Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz vortrug: Am Montag hatte er gesagt, dass die Woche nach dem Osterfest auch dazu dienen solle, sich das Geschehen der Auferstehung – oder präziser: der Begegnungen mit dem Auferstandenen – vertrauter zu machen, also die Schrift zu lesen.

Heute griff er das auf; anhand einiger Bibelstellen legte er einen der vielen Aspekte der Begegnungen aus.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute haben wir uns trotz des trüben Wetters hier mit österlicher Freude eingefunden, die von der Gewissheit herrührt, dass Christus mit seinem Tod und seiner Auferstehung wirklich Sünde und Tod besiegt hat.

Über diese Freude wollen wir ein wenig nachdenken. Betrachten wir, wie das Ostergeheimnis die Jünger Jesu verwandelt. Am Osterabend hatten sie sich aus Furcht vor den Juden im Haus eingeschlossen (vgl. Joh 20,19). Der Meister ist nicht mehr da, und sie haben Angst. Doch Jesus hält das Versprechen vom letzten Abendmahl, wo er sagte: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch“ (Joh 14,18).

Jesus tritt durch die verschlossenen Türen ein und versichert die Jünger: „Der Friede sei mit euch“ (Joh 20,19b). Und Traurigkeit, Angst und Hoffnungslosigkeit wird in der Begegnung mit Christus in Freude verwandelt: „Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen“ (Joh 20,20b). Und dann haucht Jesus sie an, damit sie den Heiligen Geist empfangen, den Geist einer neuen Schöpfung, eines neuen Lebens. Die Dornen der Sünde, die das Herz des Menschen verwundet haben, geben nun dem Samen der Gnade Raum, der Gegenwart Gottes und seiner Liebe, die Sünde und Tod besiegen. Die Jünger sind voll Freude, dass Jesus lebt – und dass sie in ihm leben. Wir sind oft weit entfernt von dieser Freude, auch wir halten unsere Türen oft verschlossen vor ihm.

(..) Heute will der auferstandene Herr auch in unsere Häuser und Herzen eintreten, auch wenn sie durch Sorge, Angst oder Schuld vielleicht verschlossen sind. Laden wir Jesus Christus ein, zu uns zu kommen, uns zu verwandeln, damit er selbst unser Leben und unsere Freude sei. Die Freude des Auferstandenen begleite euch in die kommenden Wochen hinein!

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Ostern in Ägypten: Umgeben von Gebet

Ostern sein Christsein zeigen: Das ist für viele Christen auf der Welt nicht selbstverständlich. Ägypten gehört spätestens seit dem arabischen Frühling zu den Ländern, wo es zunehmend Gewalt gegen Christen gibt und in dem die Kirchen in Unsicherheit leben; nicht zuletzt hatte die Arabellion mit einem Angriff auf eine koptische Kirche begonnen. Im Augenblick steht Ägypten vor Präsidentschaftswahlen, bei denen westliche Beobachter mit einem Sieg des Kandidaten der Muslimbrüder rechen. Dazu ist Papst Shenouda III., Oberhaupt der koptisch-othodoxen Kirche und damit der Mehrheit der Christen im Land, vor einigen Wochen verstorben. Joachim Schrödel ist Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde in Kairo. Ich habe ihn gefragt, wie sich Ostern unter diesen Umständen feiert.

 

„Unsere koptischen Mitchristen feiern erst eine Woche nach uns, nach den Westchristen. Wir sind jetzt gerade die kleine, kleine Minderheit von katholischen Christen, die in dieser Woche feiern, wobei man noch korrekterweise dazu sagen muss, dass viele mit Rom Unierten sich an den orthodoxen Kalender halten. Wie auch immer, wir sind natürlich in einer sehr spannungsreichen Situation. Die Christen haben doch sehr stark Angst vor der Zukunft und das hat sich in den letzten Monaten eher noch verstärkt. Die hoffnungsfrohe Situation, die man normalerweise zu Ostern hat ist eher sehr gedämpft.“

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Ostergrüße

Liebe Leserinnen und Leser dieses Weblogs,

Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest. Es geht ums Leben, ums ewige Leben, es geht um Befreiung und die damit verbundene Würde und Verantwortung für uns. So wenig wir auch verstehen können, was das eigentlich ist, so eine Auferstehung: Credo, ich glaube. Ich glaube an etwas, was ich nicht verstehen oder begreifen kann, was ich meinem Verstand und meinem Denken nicht unterwerfen kann. Alleine das kann schon etwas befreiendes haben. Aber das Heilshandeln Gottes ist da noch einmal unendlich größer.

Möger der Geist des Auferstandenen Sie immer begleiten.

Ihr Pater Bernd Hagenkord

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„Das Mysterium des Karsamstags.“

Das Grabtuch von Turin - Ausschnitt

Das Grabtuch von Turin - Ausschnitt. (C) RV

Im Mai 2010 hielt Papst Benedikt XVI. eine bemerkenswerte Ansprachen zum Thema des heutigen Tages. Eine Meditation zum Grabtuch von Turin, zu dessen Besuch der Papst nach Turin gereist war.

Ohne auf die Frage der Historizität einzugehen hat er sich auf die Spur des Karsamstages gemacht, in unserer Welt heute, nach Ausschwitz und dem Gulag und Hiroshima. Die Einsamkeit des Menschen und die Verborgenheit Gottes, all das wird in dieser Ikone sichtbar. Aber es scheint auch bereits durch, was kommen wird. Zum Nachlesen hier noch einmal die Worte des Papstes:

 

Ikone des Karsamstages

(..) Man kann sagen, dass das Grabtuch die Ikone dieses Geheimnisses ist, das Bild des Karsamstags. Tatsächlich handelt es sich um ein beim Begräbnis verwendetes Tuch, in das der Leichnam eines gekreuzigten Mannes gehüllt wurde. Es stimme in allem mit dem überein, was die Evangelien von Jesus berichten, der gegen Mittag gekreuzigt wurde und gegen drei Uhr nachmittags gestorben ist. Weil Rüsttag war, das heißt der Vorabend des feierlichen Sabbats des Paschafestes, bat Josef von Arimathäa, ein reiches und angesehenes Mitglied des Hohen Rates, am Abend Pontius Pilatus mutig darum, Jesus in seinem neuen Grab beerdigen zu dürfen, das er nicht weit von Golgota entfernt für sich selbst hatte in den Felsen hauen lassen.

Nachdem er die Erlaubnis bekommen hatte, kaufte er ein Leinentuch, nahm den Leichnam Jesu vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in jenes Grab (vgl. Mk 15,42–46). Das berichtet das Evangelium des hl. Markus, und mit ihm stimmen die anderen Evangelisten überein. Weiterlesen

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Von der Schärfe der Kritik

Meine Redaktion ist gewohnt, dass ich mich schon mal aufregen kann, wenn wieder jemand in einem Bericht jemanden etwas „scharf kritisieren“ lässt. Das heißt nichts mehr. Warum kann man nicht mehr „kritisieren“, warum muss alles „scharf kritisiert“ werden? „Scharf kritisieren“ hat etwas von verlautbaren, von einer automatischen Zuordnung die schon irgendwie verrät, dass man sich mit dem Objekt, über das man berichtet, nicht wirklich befasst hat.

Genau, es geht um die Papstpredigt während der Chrisam-Messe. Dass nicht jeder meine positive Lesart teilt, finde ich erfrischend, nichts ist schöner als eine lebhafte Diskussion. Aber leider, leider gibt es auch wieder Berichterstattung aus der Fertigsuppen-Tüte.

Benedikt XVI. hat nicht „mit ungewöhnlich scharfen Worten“ kritisiert (Aargauer Zeitung). Im Gegenteil. Predigt lesen, hinhören, dann kann man nicht mehr gerechtfertigt von „ungewöhnlich scharfen“ Worten sprechen. Ungewöhnlich vielleicht, aber eben weil sie gar nicht scharf waren.

Die Aargauer Zeitung diene nicht als Beispiel? Nun gut: New York Times gefällig? Die macht mit dem Uralthausschuh von „God’s Rottweiler“ auf, womit natürlich Joseph Ratzinger gemeint war. Die vom Papst erwähnte „Radikalität des Gehorsams“ sei eine Formulierung, die das Wesen oder die Essenz der Theologie des Papstes perfekt zusammenfassen würde. Liebe NYT: Das tut dieser Satz nicht, Joseph Ratzinger hat mehr zu sagen. Es wird auch nicht besser, wenn man dann noch behauptet, der Papst wolle eine kleinere Kirche, erweitert um etwas Missbrauchsskandal.

Das ist wirklich Journalismus à la Fertigsuppe. Vorurteil aufreißen, heiße Aktualität drauf, Garniert mit immer denselben Beigaben, schmeckt garantiert immer gleich. Und bitte nicht falsch verstehen: Das ist keine Kampagne, das ist einfach nur schlecht.

Man kann gut über diese Predigt berichten, man kann das auch kritisch und mit Betonung der Absage an die Pfarrerinitiative tun, und viele Berichte haben das auch gezeigt. Man kann – wie die Pfarrerinitiative selbst und deren Gegenpart, der Wiener Kardinal Christoph Schönborn – darin auch eine Ermutigung sehen.

Aber all das geht nur, wenn man selber liest, selber denkt, und von den lieben kleinen immer gleich schmeckenden Vorurteilen Abstand nimmt.

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Ungehorsamsaufruf und Christusnachfolge: „Machen wir es uns nicht zu leicht.“

Blick in die Kuppel von Sankt Peter

Petersdom, Kuppel

Es war ein nachdenklicher und fast zögernder Papst, der an diesem Donnerstag in Sankt Peter zu hören war. Ein Papst der leisen und fragenden Töne, der in seiner Predigt über das Priestertum sprach.

Die Chrisam-Messe ist traditionell der Ort, an dem einmal im Jahr die Priester ihre Weiheversprechen erneuern, unter anderem das des Gehorsams. Aber was soll das heute heißen?

Beim Stichwort Gehorsam ging der Papst auf den „Aufruf zum Ungehorsam“ in Österreich ein und er nennt das Stichwort Frauenordination. Aber Benedikt urteilt nicht, er gesteht den Unterzeichnern den guten Willen zu:

„Ist Ungehorsam ein Weg, um die Kirche zu erneuern? Wir wollen den Autoren dieses Aufrufs glauben, dass sie die Sorge um die Kirche umtreibt; dass sie überzeugt sind, der Trägheit der Institutionen mit drastischen Mitteln begegnen zu müssen, um neue Wege zu öffnen – die Kirche wieder auf die Höhe des Heute zu bringen. Aber ist Ungehorsam wirklich ein Weg?“ Weiterlesen

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Zurück aus Kuba: Die Reflexion des Papstes

Papst Benedikt auf der Plaza de la Revolución in Cuba, vor der Messe

Plaza de la Revolución, Havanna, Kuba. (c) OssRom

Noch einmal stand das Pilgern nach Lateinamerika im Zentrum der Worte des Papstes, eine Woche nach Rückkehr Benedikts XVI.. Bei der Generalaudienz blickte er – wie immer nach einer Reise – zurück und fasste in wenigen Worten das für ihn Wesentliche zusammen.

Zum einen ist das noch einmal das Zurückweisen irdischer Macht, auch für die Kirche, wie er es in Mexiko ausgedrückt hat. Hinter der geistlichen Dimension muss alles andere zurückstehen. Zum anderen geht es ihm um Wandel, genauer: Um Erneuerung unseres Denkens von Christus aus. Die gleiche Botschaft für andere Umstände. Beides aber sicherlich auch Worte, die zu uns passen:

 

Noch ganz erfüllt von den Eindrücken meiner Reise nach Mexiko und Kuba möchte ich heute ein wenig von den reichen und bewegenden Erlebnissen dort berichten. Weiterlesen

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Dann bleibt nichts mehr übrig

„Die Flughäfen der heutigen Zeit haben ihre räumliche Aussagekraft verloren“. Lukas Hüsser ist Architekturstudent in Zürich und hat deswegen einmal das Spiel gespielt, wie denn der Vatikan aussehen würde, wenn man daraus einen Flughafen machen würde, und zwar einen mit räumlicher Aussagekraft. Zu besichtigen in der Berner Zeitung. Anmerkung von Rom aus: Der Lautstärkepegel in der Kirche unterscheidet sich – bis auf die Ansagen – schon jetzt nicht von einem Flughafen, weil die wenigsten in eine Kirche und die meisten in ein Gruppentouristenereignis kommen. Werbebanner würden gar nicht auffallen.

Wenn wir alles verzwecken, und sei es auch nur als Gedankenspiel, dann bleibt irgendwann nichts mehr übrig. Gar nichts.

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Nachbetrachtung zur Kubareise: „… da ist Zukunft“

Papstsprecher Pater Lombardi wird auf Kuba von Radio Vatikan interviewt

Kuba: Der Kollege Luca Collodi interviewt Pater Lombardi im Papstreisestudio von Radio Vatikan

Reise der Hoffnung – so hat Pressesprecher des Papstes Pater Federico Lombardi die Pastoralreise nach Mexiko und Kuba vor der Abreise beschrieben. Irgendwie hatte ich nicht ganz im Blick, wie treffend diese Bezeichnung sein würde.

Nun, Mexiko habe ich nicht besuchen können. Aber auf Kuba traf das zu. Vor dem Besuch und nachher hatte ich die Möglichkeit, mit vielen Leuten zu sprechen, vom üblichen Taxifahrer über normale Leute auf der Straße, Verkäufer und so weiter. Und alle – auch die, die selber mit Religion nichts anfangen können – haben sich über das positive Signal des Besuches des Papstes gefreut. Und wenn Freude das falsche Wort sein sollte: Stolz oder Respekt sind ebenso gute Bezeichnungen. Und selbst wenn sie nicht gehört haben, was der Papst gesagt hat und bei den Messen nicht dabei waren: Allein die Anwesenheit war für die Kubaner so etwas wie ein geöffnetes Fenster.

Ein messbares Ergebnis hatte der Besuch nicht. In diesem Jahr ist der Karfreitag ein Feiertag und die Regierung denkt darüber nach, das permanent zu machen, aber das ist eine Geste, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das nicht messbare Ergebnis wird sein, wie sehr der Besuch dabei helfen wird, den Raum, den die Kirche dort hat, zu vergrößern. Und damit meine ich Bewegungsraum, Spielraum wie auch ganz bewusst physische Räume. Es geht dabei gar nicht einmal so sehr um die Institution, es geht darum, dass die aus dem Glauben kommenden Initiativen ihren Raum brauchen. Dieser Raum sollte nicht nur geduldet, er sollte gewollt oder geachtet, zumindest respektiert werden.

Das geht nicht von heute auf morgen und die Vertreter der Kirche, die Priester und die Gläubigen, die ich habe sprechen können, sind verschieden zuversichtlich, wenn überhaupt. Aber es muss angegangen werden, gerade jetzt, wenn – wie der Papst so klar formuliert hat – Kuba bereits auf das Morgen schaut. Es wird sich viel tun auf der wunderbaren Insel. Der Glaube und die Gemeinschaft der Glaubenden sollte dazu beitragen können, dass das menschlich und würdevoll geschieht. Und dann gibt es auch die Chance auf eine erneuerte Verkündigung des Glaubens in einem Land.

Mir klang bei den Papsttagen in Kuba noch das Motto der Deutschlandreise in den Ohren: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. Das Gleiche kann man auch über diese Kubareise schreiben.

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