Projekt Franziskus

Man kann im synodalen Prozess erkennen, wie das „Projekt Franziskus“ funktioniert, was bei ihm Reform und Umkehr der Strukturen bedeutet. Je länger ich über die vergangenen Wochen nachdenke und das mit anderen debattiere, desto einleuchtender scheint mir diese These. An dieser Stelle einmal eine kleine Materialsammlung dazu, fertig ist das Ganze sicher noch nicht. Angedeutet hatte ich das Projekt hier ja schon einmal.

Selten waren die Kommentare zum Papst so völlig durcheinander wie nach der Bischofssynode vor zwei Wochen. Aus allen Richtungen der Kompassnadel kamen die Einschätzungen, der gemeinsame Nenner schien zu sein, dass man nicht wirklich einschätzen konnte, was da passiert ist. Bei einigen haben die Konservativen gewonnen, als ob es um Sieg oder Niederlage gegangen sei, bei anderen die war es ein Sieg Liberalen. Dritte sehen die Reform gestoppt, andere wissen so recht gar nicht, wie der Prozess und der Schlusstext zu deuten sind.

Besuch in den USA

Besuch in den USA

Meine These ist, dass man an der Synode gut sehen kann, was das eigentlich ist, das „Projekt Franziskus“. Dazu möchte ich ganz einfach noch mal die vier berühmten Prinzipien heran ziehen, die der Papst in Evangelii Gaudium selber ausführlich angeführt hat.

 

Zeit ist mehr wert als der Raum

Hier geht es um Besitz, um gesicherte Positionen, um Festlegungen, alles Metaphern des Raumes. Dagegen setzt der Papst den Prozess, das Vorangehen, Metaphern der Zeit. „Dieses Prinzip (des Vorrangs der Zeit) erlaubt uns, langfristig zu arbeiten, ohne davon besessen zu sein, sofortige Ergebnisse zu erzielen.“ Spannungen aushalten, geduldig sein, das ist mit diesem Prinzip verbunden.

Schauen sie auf die Synode: die Unsicherheit in der Bewertung liegt auch darin, dass man Ergebnisse will, Entscheidungen. Also Raum. Den gibt der Papst aber nicht. Sondern er setzt auf Prozess, und das ist anstrengender.

 

Wirklichkeit ist wichtiger als die Idee

Das ist eigentlich selbsterklärend, aber dann doch etwas komplexer, als gedacht. Der Papst spricht in Evangelii Gaudium unter diesem Punkt von den „Formen der Verschleierung von Wirklichkeit“. Also, Idee ist nicht nur eine Gegenposition, sondern verschleiert in gewissen Formen diese Wirklichkeit. Und damit werden sie schädlich: „die engelhaften Purismen, die Totalitarismen des Relativen, die in Erklärungen ausgedrückten Nominalismen, die mehr formalen als realen Projekte, die geschichtswidrigen Fundamentalismen, die Ethizismen ohne Güte, die Intellektualismen ohne Weisheit.“

Auch davon gab es bei der Synode einige. Im Abschlusstext finden sich aber einige Formulierungen nicht, zum Beispiel die vom „objektiven Stand der Sünde“ und so weiter. „Sehen – Urteilen – Handeln“ war der Dreischritt der Überlegungen, und so holperig das mit der Umfrage zu Beginn auch war, die Einbeziehung der Wirklichkeit hat ihren festen Platz in den Überlegungen bekommen.

 

Einheit wiegt mehr als der Konflikt

Wer sich im Konflikt verstrickt, verliert die Perspektive und den Horizont. Wer zu viele sich selbst katholisch nennende Überwacher-Blogs im Internet liest, der verliert den Horizont und die Perspektive. Konflikte sind wichtig, man muss sich ihnen stellen und das nicht beschönigen. Aber die Hierarchie ist klar: Einheit geht vor.

Das haben auch viele Synodenmitglieder so gesehen und waren mehr als nur genervt von den Versuchen einiger – wenn auch weniger als noch im vergangenen Jahr – sich als Chef-Interpretatoren nach vorne zu spielen oder andere Meinungen anzugehen.

 

Das Ganze ist dem Teil übergeordnet

In meinen Augen war das das „eigentliche“ Thema der Synode: Lokalität und Universalität in medialen Gleichzeitigkeiten. „Man muss auf die globale Dimension achten, um nicht in die alltägliche Kleinlichkeit zu fallen. Zugleich ist es nicht angebracht, das, was ortsgebunden ist und uns mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität bleiben lässt, aus dem Auge zu verlieren.“ Oder mit Kardinal Nichols: Universalität gibt uns die Distanz, die eigene Kultur kritisieren zu können. Der Zentralismus der vatikanischen Kirche ist an seine Grenzen gestoßen, er hatte seine Zeit, seine wichtige Zeit gegen die Nationalismen des 19. und 20. Jahrhunderts, aber nun muss die Balance neu austariert werden.

 

Der Papst ist nicht der Löser unserer Probleme, wir müssen uns von unseren eigenen Perspektiven lösen

Das ist nun keines der Prinzipien, die sich in Evangelii Gaudium finden, aber als eigene Beobachtung würde ich es trotzdem gerne anfügen, es gehört dazu.

In den Papst wird viel hinein gelesen, vor allem von den Medien. Ob nun die „Reform der Kirche“ an die Frage nach Ehe und Familie zu koppeln sei, zu oft wird eine Anpassung oder gar Unterwerfung des Glaubens gefordert, obwohl nur von Öffnung gesprochen wird. Wir müssen lernen, von unseren Perspektiven zu lassen und uns neu einzulassen auf Themen. Nur dann wird aus einem Prozess das, was der Papst so gerne hat: ein alle Beteiligten gleichermaßen verändernder Dialog.

Wir konsumieren die Nachrichten, die uns in unseren Auffassungen generell stützen. Das erzählen uns Psychologen, und es ist ja auch plausibel. Wir müssen aber den Schritt zurück machen, den Schritt in eine andere Perspektive, um die Probleme, die wir haben, lösen zu können.

 

Dynamisierung, Missionsarisierung

Das ist überhaupt das Zentrum des Denkens des Papstes: „Ich träume von einer missionarischen Entscheidung, die fähig ist, alles zu verwandeln“, sagt der Papst: Gewohnheiten, Stile, Zeitpläne, Sprache, das alles soll der Verkündung dienen und nicht dem Selbsterhalt und der Selbstbestätigung. Aus sich heraus gehen, nennt der Papst das. Die Türen der Kirche aufmachen, um Jesus heraus zu lassen, nennt das der Papst. Kirchliche Reform in diesem Sinn heißt, „dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des „Aufbruchs“ versetzt“ (EG 27) Das klingt anstrengend. Vor allem in unserer gut durchstrukturierten Kirche hier in Deutschland. Aber ohne das kann man nicht verstehen, was der Papst will. Und auch die Dynamisierung, die im Papier der Bischofssynode steckt, nicht. Denn das vermeidet alle Festlegungen auf „objektiven Stand der Sünde“ und so weiter, also das Rechtsdenken. Es dynamisiert. Es will Aufbruch und vor allem Verkündigung.

 

Ablauf ist „wie im richtigen Leben“

Der Papst ist ein Jesuit, und das merkt man auch. Vor allem daran, dass er nicht zielorientiert, sondern methodengeleitet vor geht. Was heißt das? Das heißt dass er keinen großen Plan hat, nach dem er vorgeht und sich dann die Schritte dazu aussucht. Er weiß, wie er Probleme angeht, die sich stellen oder die ihm – Stichwort Reform der Kurie – gestellt werden.

Im Fall der Synode hat er die Methodik geändert, ohne das Ergebnis vorweg zu nehmen. Es war immer offen. Und das ist dann wir im wirklichen Leben, Offenheit bedeutet Unsicherheit, bedeutet Angst, bedeutet unterschiedliche Interpretationen, das ist nicht klinisch sauber, da geht es auch schon mal ruppig zu. Da muss man Vertrauen und Geduld haben und aushalten können, dass man manchmal halt nicht versteht.

 

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29 Kommentare zu Projekt Franziskus

  1. KRP sagt:

    Eine ganz ernstgemeinte und mit Sicherheit nicht polemisch gemeinte Frage drängt sich mir da auf: – Hat die Kirche seit ihrem bestehen nicht immer so gearbeitet, auf Zeit? Was also soll daran neu sein? Was ist Zeit, was bedeutet Zeit – für den einzelnen Menschen immer sehr viel für Gott ist Zeit doch relativ und somit reiht sich Franziskus doch ganz genau ein in die Strukturen und ist doch gar nicht neu.
    Also ich möchte damit sagen es ist das was allen Christen, Menschen aufgetragen ist, im Hier und Jetzt, in der man lebt seine Zeit angemessen zu nutzen und das Erbe zu wahren.
    Genau wie Sie P. Hagenkord geschrieben haben Vertrauen, Geduld und aushalten das Motto aller Zeiten, die Reform aller Generationen das zu begreifen und zu fassen und dass jeder für sich zu Leben hat.

  2. Rosi Steffens sagt:

    Ich denke, es ist das passiert, was immer passiert, Menschen drehen sich um sich selbst, um damit den Ansichten derer gerecht zu werden, denen sie ihren Glauben schenken. Mein Selbstvertrauen und das vieler anderer Gläubiger erlaubt es uns, diesen Glauben in das zu investieren, was wir aus uns selbst herausholen können. Die Reflektion mit den Beiträgen von Ihnen Pater Hagenkord, dem Leben selbst und den teilnehmenden Kommentatoren, die helfen mir dabei neue Ansätze zu finden oder aber meine bestehenden Überzeugungen und Ansätze zu vertiefen. Ich glaube an Gott und nicht an Menschen deren Überzeugungseifer öffentlich aufgegriffen und verbreitet wird, ohne den tieferen Sinn zu hinterfragen. Es ist heute nicht mehr üblich tief greifende Gespräche zu führen, die über das eigene Wissen hinausgehen. Wer würde sich im Hintergrund halten, um damit einer Gemeinschaft für deren Fortkommen er sich mit verantwortlich fühlt zu dienen? Wenn ich den finanziellen Ausgleich derer sehe, die ihr persönliches Engagement in Geld bemessen lassen, dann frage ich mich oft, wodurch sie ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Liegt es nicht im individuellen Ermessen der Person eigene Überzeugungen zu gewinnen, um sie dann möglichst sinnvoll für die Gemeinschaft einzusetzen? Es ist schwer den Glauben in Gott zu investieren und damit sich selbst nur so weit in den Vordergrund zu rücken, dass daraus ein Selbstbewusstsein entsteht, dessen Berechtigung in der eigenen Selbsterkenntnis endet, um nicht in den mehr oder weniger glaubwürdigen Veröffentlichungen einiger Mitmenschen zu verschwinden. Was ich glauben kann, das vermittelt mir mein Ich, doch wie glaubwürdig die eigene Erscheinung ist, das kann sich mir nur selbst gegenüber bezeugen, mit Hilfe meines Gewissens. Bedürften Ansichten einer Rechtfertigung, so verlören sie ihre Glaubwürdigkeit, denn es ist jedermanns eigene Sache wie er seinen Glauben in Leben investiert, um daraus sein eigenes Leben zu schöpfen. Wer hätte einen Nutzen aus dem bestehenden Wissen und wie könnte sich dieses Wissen gerecht verbreiten ohne Gottes Hilfe im Heiligen Geist? Im Glauben liegt die Kraft zur Selbsterkenntnis und in der Erkenntnis der eigenen Stärken und Schwächen findet sich das Bild wieder, auf das das eigene Leben baut. Erinnerungen sind die Bausteine unseres Lebens, je tiefer sie greifen umso stärker ist ihre Präsenz, um sie zu dem zu formen was sie sind. Es sind diese Aneinanderreihungen zeitlicher Ereignisse die durch Körper, Geist und Seele erfasst werden können, um sie einem Bewusstsein zuzuführen auf das jeder Mensch gleichermaßen bauen kann, wenn sich sein Glaube nicht Gott entzieht sondern in der Zuwendung gelebt wird, die jegliches Leben verdient. Zeit ist der Indikator des menschlichen Werdens, ist sie abgelaufen, so erscheint der Mensch im Licht seiner eigenen Lebensleistung. Jesus ist der Beginn der Integrationsarbeit aller Menschen, die in Gott ihren Anklang finden. Es geht im Leben nicht darum sich Menschen anzupassen, es geht darum, sich mit Jesus in Einklang zu bringen indem man ihn wertschätzt und damit sich selbst als Bestandteil des Lebens anerkennt, das ihm nachfolgt. Betrachtet man dann alles mit den Augen der Liebe, so erscheint jeder Mensch als das göttliches Instrument zur Verwirklichung einer Lebensgemeinschaft deren Aufgabe in der gemeinsamen Geschichte zu suchen ist, die einen würdevollem Umgang miteinander fordert.

    Lieber Pater Hagenkord, ich danke Ihnen sehr für diesen sehr einfühlsamen Beitrag. Er gibt, wie viele andere Ihrer Beiträge die Möglichkeit zur Selbstreflektion, um daraus Schlüsse über die eigene Person aber auch Erkenntnisse aus der Lebenseinstellung zu finden. Die Bereitschaft zur Klärung noch offener Fragen ist dafür allerdings die Grundvoraussetzung. Viel zu viele Menschen sind in ihrer Meinung so vorgefasst, dass sie kaum Freiraum für eigene Kreativität finden können, um aus sich selbst heraus zu lernen und nicht dem Vorurteil zu erliegen.

  3. Amica sagt:

    „Die Zeit ist mehr wert als der Raum“, das Zitat fiel jetzt schon so oft und es wurde nun auch schon oft und verständlich erklärt. Nur, ich muss es jedesmal wieder neu erläutert bekommen, weil für mich der Begriff „Raum“ irgendwie nicht das wiedergibt was hierbei gemeint ist. Also nochmal: „Raum“ meint in Bezug auf dieses „Projekt Franziskus“ „Besitz, gesicherte Position, Festlegung“ (im Grunde auch Statik). Wieso verwendet der Papst dafür aber nicht den Begriff „Materie“? Raum kann auch leerer Raum, Umraum sein. Räume können sich in die Unendlichkeit ausdehnen. Innerhalb von Räumen können Prozesse erst ablaufen (Zeitliche Vorgänge passieren immer innerhalb eines Raumes). Ich habe Schwierigkeiten mit diesem Begriff und für mich ist er kein zwingendes Antonym zum Begriff „Zeit“ (Dynamik, Veränderung, Prozesshaftigkeit). Und wenn Zeit wichtiger als Raum sein soll, dann muss man auch fragen, ob denn Zeit ohne Raum überhaupt möglich ist? Hingegen ist Raum ohne Zeit durchaus denkbar (ein Gegenstand an sich etwa oder auch eine Standbild auf dem Fernseher, wenn man auf Pause drückt).
    Also: dieses Zitat des Papstes ist mir nach wie vor schleierhaft bzw. vielleicht nicht ganz durchdacht, vielleicht verstehe ich es aber einfach nicht richtig. Kann auch sein.

    • Rosi Steffens sagt:

      Jesus tritt in die Zeit ein und verleiht ihr dadurch sein Wesen, Gott ist bereits vor dieser Zeit im Raum und gibt ihm seine überaus komplexe Dimension, die noch im Verborgenen liegt, um sichtbar und fühlbar in die Zeit ihrer Bestimmung zu finden. Was für den Menschen zu seinen Lebzeiten greifbar wird, das liegt wohl im Ermessen Gottes aber auch in den Vorgaben der Generationen vor Jesus und denen seiner Mitmenschen. Nicht jeder ist der gleichen Begabung mächtig, nichts desto trotz kann jeder über den Willen zur Kommunikation seine Gesprächspartner zumindest versuchen zu erreichen, um aus Gesprächen zu lernen oder sie aber zur Beobachtung nutzen. Wir als Menschen sind Teil des Raums, jedoch unserer eigenen Lebenszeit unterworfen, die wir nicht kennen, jedoch kennenlernen können. Über alle Generationen entwickelt sich daraus ein Leben mit allen Inhalten, die greifbar in eine Geschichte einfließen können, um all das Vorangegangene für das Neue aufzubereiten, so wie es mit dem Evangelium bereits geschehen ist. Der Raum hält für jede neue Generation das bereit, was sie durch ihre Lebenszeit weiter entwickeln kann oder aber durch ihre Lebenseinstellung verwirklichen wird. Wir sind also dem räumlichen Vermögen unterworfen, das die zeitgemäße Existenz zur Verfügung stellt um sie dem Menschlichen so zu vermitteln, dass ihr Dasein für den Einzelnen einen Sinn ergibt. Von Generation zu Generation bildet sich daraus der Fortschritt, den sich jeder nur wünschen kann. All dies funktioniert aber nur dann, wenn man sich dem Gemeinsinn unterwirft, um geistiges Vermögen zu teilen und nicht an sich zu reißen. Es ist keine persönliche Errungenschaft, wenn man Zeit für sich nutzen kann, es ermöglicht den menschlichen Fortschritt einer ganzen Generation, wenn man diese Begabung teilt. Ich glaube Gott teilt die Natur des Raums und Zeit mit uns, um dafür die Loyalität zu erhalten, die wir aus Liebe zu ihm bereit sind, unseren Mitmenschen zu geben.

      • Amica sagt:

        Ich kann Ihnen leider nicht ganz folgen. 🙂 Unsere Hirne sind wohl zu unterschiedlich.
        Trotzdem habe ich noch etwas im Netz gefunden, was Ihnen vielleicht gefallen könnte, ein Zitat des Schriftstellers Vladimir Nabokow:
        „Der Raum ist ein Schwärmen in den Augen, die Zeit ein Singen in den Ohren.“

        Was ist nun wichtiger? Der Sehsinn oder der Gehörsinn? Für einen Christen wahrscheinlich tatsächlich der Gehörsinn – man hört das Evangelium schließlich, Bilder sind da wohl nebensächlich. Ich weiß, dass führt etwas arg am eigentlichen Thema vorbei, aber der Papst gebraucht schließlich zwei Komponenten die eher der Physik angehören als der Theologie. Albert Einstein kannte übrigens die sog. „Raumzeit“ – was das genau sein soll, weiß ich leider aber auch nicht. Vom-anderen-Stern wüßte das sicherlich.

        • Amica sagt:

          Kleine Nebenbemerkung: so gesehen passen die beiden Aussagen des Papstes nicht zusammen: „Die Wirklichkeit ist wichtiger als die Idee.“ und eben „Die Zeit ist mehr wert als der Raum.“
          Es könnte nämlich doch eine Form von Zeitlichkeit geben, wo die Zeit keinen Raum braucht: das ist die Gedankenwelt, der Fluss der Gedanken (der innerhalb eines zeitlichen Intervalls entsteht) und somit stehen Zeit und Idee miteinander in Bezug und eben dazu konträr Wirklichkeit und Raum. Denn wir leben und Agieren innerhalb eines Raumes bzw. sind sogar selbst Materie. Aber Materie ist wiederum ein Gegenbegriff zur Idee.

          Ich hoffe, man kann mir folgen. Was ich sagen will, ist schlicht und einfach: Der Papst sollte die Begriffe „Zeit“ und „Raum“ vermeiden, das ist irgendwie irreführend.

          • Rosi Steffens sagt:

            Stellt nicht Raum den zeitlosen Inhalt um ihn durch Zeit in das geistige Vermögen zu führen?

          • Pater Hagenkord sagt:

            Ich habe keine Ahnung, was Sie meinen, aber mir scheint das sehr, sehr weit weg zu sein von den Metaphern des Papstes. Das sind Sprachbilder, keine naturwissenschaftlichen Spekulationen.

          • Rosi Steffens sagt:

            Der Raum verändert sich nur durch das Investieren von Zeit, indem man ihm die Möglichkeit gibt sich zu seiner vollen Schönheit zu entfalten. Egal ob man Zeit in Menschen investiert oder aber in das Haus selbst, das allen Menschen als Zuhause dient. Ich glaube, es geht dem Papst weniger um den Stand der Dinge, als vielmehr um neue Sachverhalte, wie er sie mit seiner Umweltenzyklika z.B. ins Leben führt, um dadurch Reaktionen hervorzurufen und das Alte zu überwinden. Neue Denkstrukturen schaffen und nicht in alten Mustern hängen bleiben. Dabei aber alle Menschen mitzunehmen, das scheint ihm sehr wichtig. Gerade Kirche dürfte sich schwer tun, denn sie muss all ihre Mitglieder mitnehmen und darf dabei niemanden zurücklassen, egal welcher Gesinnung er gerade entspricht. Jeder will mitgenommen werden, egal wo er gerade seinen Platz hat und wie er dorthin gekommen ist, das kostet Zeit, Zeit für eine Entwicklung, die wahrscheinlich nie abgeschlossen sein wird sondern immer wieder einen Schritt nach dem anderen gehen muss. Dazu sollte man seine eigenen Grenzen überwinden wollen, um die nötige Zeit hervorzurufen, die für eine derartige Entwicklung nötig ist. Raum wäre totes Kapital, würde er nicht durch Zeit seine wahren Qualitäten erfahren, von denen viele im Menschen verborgen liegen. Ich hoffe, damit habe ich mich besser ausgedrückt!

          • Amica sagt:

            Ja, liebe Frau Steffens, da konnte ich Ihnen folgen. Schönen Abend!

        • Amica sagt:

          Naja, ich versteh den Papst jedenfalls nicht, wenn er solche Sprachbilder verwendet. Sonst eigentlich immer gut, aber da irgendwie nicht. Wieso ausgerechnet „Zeit und Raum“? Wenn man dieses Begriffspaar hört, dann denkt man eben sofort an die Physik, nicht an Ethik oder Soziologie oder so. Ich weiß ja nicht, ob dieses Begriffspaar in der Theologie häufig verwendet wurde und wenn ja, dann wie. Vielleicht bezieht sich der Papst hierbei ja wiederum auf einen bestimmten Text oder Vordenker. Vielleicht denk ich auch einfach zu kompliziert bzw. einfach nur falsch. Belassen wir es bitte dabei – das ist mein Problem. Man muss ja nicht alles (gleich) verstehen.

          • Johannes sagt:

            Geht mir genauso! Und die Interpretationen sind halt „nur“ Interpretationen. Kann so sein, kann auch anders gemeint sein.

  4. NikoBär sagt:

    „sich selbst katholisch nennende Überwacher-Blogs im Internet“

    Das gibt wieder ein ganz grosses Mimi-Mimi aus der Wurmbude.

  5. Bayerin sagt:

    Wie lange mag der Papst für sein Lehrschreiben brauchen? Die Gerüchte bzgl. des Erscheinens gehen von „Anfang nächsten Jahres“ bis „nächsten Sommer“.

    Ich sehe folgende Gefahr: Wenn er zu lange braucht
    – kann es sein, dass dieser Satz, über den kein Glaubensferner ein zweites Mal nachdenkt, alles ist, was außerhalb der Kirche von der Synode hängen bleibt.
    – kann es sein, dass „drinnen“ die ersten Individuen und Gemeinden begonnen haben, das, was sie jeweils von der Synode verstanden zu haben glauben, umzusetzen, und sich nicht leicht umstellen (können / lassen) werden.

    • Gabi sagt:

      Liebe @ Bayerin: Leider verstehe ich nicht, was Sie meinen: wie soll etwas ( ein Satz, ich nehme an, dieser: „Dieses Prinzip (des Vorrangs der Zeit) erlaubt uns, langfristig zu arbeiten, ohne davon besessen zu sein, sofortige Ergebnisse zu erzielen.“) —- wie soll dieser Satz hängenbleiben bei Glaubensfernen, die nicht ein zweites mal drüber nachdenken; und wen meinen Sie damit wirklich? Diejenigen, man mitunter als „Karteileichen“ bezeichnet, oder diejenigen, die es nicht verstehen können? Oder auch diejenigen, die schon mal anfangen in den Gemeinden oder als Individuen, das zu realisieren, was sie glauben verstanden zu haben? Können Sie das nochmal erklären?

      • Bayerin sagt:

        Ich meinte wirklich die Glaubensfernen, diejenigen, die missioniert werden sollen.
        Hängenbleiben dürfte der Satz, gerade weil er so krude ist. Und möglicherweise wird er Christen, die mit den Besagten über den Glauben sprechen wollen, um die Ohren gehauen werden.

        Eines wird er m. E. jedenfalls nicht: Einen von ihnen dem Glauben näher bringen.

  6. Gabi sagt:

    Danke, Herr Pater Hagenkord, für diesen Überblick und die Versammlung der Aspekte des „Projekt Franziskus“‚. Wenn ich auch in anderen Beiträgen nicht immer den Eindruck eines Anwenders dieser Denk- und Arbeitsweise des Papstes mache, so möchte ich doch meine Bewunderung dafür aussprechen: für Ihre Zusammenfassung und für diese Herangehensweise an Problemlösungen.
    Papst Franziskus stiftet eben auch dadurch Unruhe, dass er der Zeit den Vorrang lässt. was in unserer Gesellschaft besonders beunruhigend ist.

  7. danke P.Hagenkord für ihr „Aufdröseln“ des Franziskus-Projektes. kann das schon irgendwie nachvollziehen, vielleicht könnte man noch unterstreichen, dass sein Denken im direkten KONTAKT ZUM LEBEN steht.so geht’s mir mit ihm und dafür bin ich dankbar, dass er versucht so zu agieren und reagieren…?

    und hoffentlich kann er noch eine ganze Weile wirken auch im Hinblick auf Zukünftiges ,also die -immer noch realistische Gefahr- ,dass unsere Kirche wieder in restaurative Zeiten zurückfällt. und das wär der absolute Gau…

    gerade in diesen, auch politisch unruhigen Zeiten ist er wirklich der Fels in der Brandung immer an der Seite des Menschen mit klarer EINDEUTIGKEIT gerade im Hinblick auf die weltweiten Fluchtbewegungen.

    ich bin darüber froh und dankbar, dass unsere deutschen Kirchen hier klar und eindeutig Flagge zeigen ,und die ist so wichtig für die hiesigen Flüchtlinge aber auch für das zivilgesellschaftl. Engagement.

    es wird doch immer unerträglicher, wenn unsere demokratischen Politiker-wegen Wählerstimmen!- immer weniger der Versuchung widerstehen, gerade bei dieser Thematik das Geschäft der neuen alten Nazis zu betreiben!!

    kann mir eigentlich in der Runde jemand erklären woher diese unerträglich verharmlosende Bezeichnung Rechtspopulisten stammt? bei Franziskus spüre ich eben, dass er in seiner Haltung auch diesbezüglich anders verortet ist als ein Seehofer oder de Maiziere ua.
    Franziskus lebt-mit seinen Mitteln- seine Solidarität auch in dieser Thematik.

    seine Botschaft 2013 in Lampedusa war nicht nur prophetisch -sie wird immer aktueller!!

  8. noch ein kurzer-vorläufig letzter- Nachtrag zur Synode:

    hatte mich zu diesem Thema ja öfters gemeldet, und das beschäftigt uns ja weiter..

    ist der Runde eigentlich dieses schlichte Zeugnis jenes Erstkommunionkindes bekannt?: das Mädchen ging spontan mit dem hl. Brot zurück in die Kirchenbank und teilte es mit seinen Eltern, die vom Empfang aus den bek.Gründen ausgeschlossen sind..

    könnte sein,dass ich das im Blog von Abt Jeremias gelesen hab? egal aber dieses Kind hat es durch sein Zeugnis auf den Punkt gebracht..!!

    • Silvia Brückner sagt:

      Ja, das ist mir bekannt!

    • Elasund sagt:

      Diese Geschichte finde ich schrecklich – und gut, dass sie nicht übermäßig verbreitet wurde, denn ich habe es noch nicht gehört.
      Ein Erstkommunionkind ist meist 9 Jahre alt. In dem Alter hätte ich das auch gemacht, wenn mich meine Eltern dazu aufgefordert hätten, aber es wäre mir schrecklich peinlich gewesen. Also dass das Mädchen „spontan“ gehandelt hat, ist wohl nur eine Vermutung. In dem Alter sind Kinder nun mal gut zu manipulieren. Ich sage nicht, dass das passiert ist, ich sage nur dass die Hintergründe dieser Aktion wohl nur das Kind und die Eltern wissen können. Deswegen sollte das nicht als „schlichtes Zeugnis“ für irgendwas verwendet werden.

      • @Elasund ich habe offensichtlich eine andere Auffassung über die grundsätzliche Lauterkeit von Kindern. nicht jedes Kind ist so „verdorben“ wie manche Erwachsene es sein können. nicht zuletzt hat gerade Jesus auf sie gesetzt!
        Lassen wir es damit einfach mal so stehen

        • Elasund sagt:

          @Ulrich Hopfener, ich möchte es nur ungern stehen lassen, dass ich die Lauterkeit von Kindern anzweifle. „Verdorben“ finde ich das Verhalten des Mädchens in keiner Weise. Ich habe einfach schon einiges mit Erstkommunioneltern erlebt, z. B. dass dem Pfarrer mit Kirchenaustritt gedroht wird wenn bestimmte Forderungen nicht erfüllt werden so nach dem Motto ‚Wer zahlt schafft an!‘. Wenn dieses Mädchen einfach nur der Bitte der Eltern nachgekommen ist ihnen den Leib des Herrn zu bringen drückt das die Liebe des Kindes zu den Eltern aus. Ich lasse mich gerne korrigieren aber behaupte erst mal: Wir wissen nichts über die Motivation des Mädchens! Dass seine Motive lauter waren sehe ich als sicher an.

          • @Elasund. mag es ja alles auch geben; ich glaube-durch eigene Beobachtungen- dass Kinder in ihrer unschuldigen Direktheit manchmal eine EVIDENZ kraft ihres Herzens haben und dadurch manches direkter erfassen als so manch komplizierter Kirchenrechtler… wir sollten nicht alles gleich mit unserer „Vernunft“
            abwürgen. vielleicht sind die Lieblinge Jesu oft einfach unmittelbarer dran..! und wir versuchen das mit unseren „Dreinreden“ zu hintergehen, weil wir ja sooo die Wahrheit gepachtet haben..

    • Gabi sagt:

      Ich habe es auch gelesen, und war gerührt und beeindruckt von dieser Brot-Teilung. In meiner Erinnerung hat ein Bischof davon in einer Synodenrunde oder einer Arbeitsgruppe berichtet. Es erfolgte aber keine kirchenrechtliche Bewertung dazu. Die hätte er gewiss geben können… @Elasund: Es ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass dahinter die Eltern stecken könnten, und wenn schon – so denke ich – , hat diese Familie darüber miteinander gesprochen, was für sie „Kommunion“ bedeutet.
      Ich war in diesem Jahr sehr betroffen, dass etwa die Hälfte der Eltern der Erstkommunionkinder meiner (ländlichen) Gemeinde in diesem festlichen Gottesdienst nicht zur Kommunion ging. Es mag verschiedene Gründe geben dafür, aber ich vermute hier nicht überwiegend glaubensferne Eltern, sondern eher zähneknirschenden Gehorsam. Wozu aber soll das dienen? Doch gewiss nicht der Auffassung, dass Vater und Mutter eines Kindes die Liebe Gottes zu uns Menschen spiegeln.

  9. Nun, die vor kurzem zu Ende gegangene Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie habe ich als eine spannende und auch lehrreiche Zeit erlebt. Das große Panorama der Weltkirche hat sich vor uns ausgebreitet und aufgefächert wie ein aufgeschlagenes Buch. Dass es bei einer derartigen Diversität alles andere als einfach ist, einen Konsens zu finden, ist nachvollziehbar. Und dennoch steht am Ende von drei Wochen Beratung, Diskussion und wohl auch Auseinandersetzung ein gemeinsames Dokument, das mit großer Mehrheit Absatz für Absatz angenommen worden ist. Und dies ist noch lange nicht das Ende des Entscheidungsprozesses.

    Ich denke, dass das Sichtbarmachen all dieser kirchlichen Realitäten, Positionen, Probleme und Lösungsvorschläge ein großes, wenn nicht das größte Verdienst dieser Synode ist. Deswegen gibt es für mich auch keinen Grund zur Enttäuschung; es handelt sich ja um ein beratendes, nicht um ein entscheidendes Gremium.

    Um das Synodengeschehen überhaupt rezipieren zu können, braucht es Medien, – und die Auswahl ist groß. Ich gestehe, dass ich zwar beinahe alle gängigen Speisen esse (obwohl ich mir bei Heuschrecken mit wildem Honig da nicht so sicher bin), – doch beim Lesen bin ich sehr wählerisch. 🙂 Dank Internet und diverser Technologien ist dies heutzutage sehr gut möglich.

    Eben deswegen möchte ich an dieser Stelle zwei mir sehr wichtige Quellen nennen, die meinen Verstehensdurst in katholisch-christlicher Hinsicht zu stillen vermögen, und dies über einen viel längeren Zeitraum als die Synode. Musikalisch ausgedrückt habe ich beide als wohltemperiert kennen und verstehen gelernt.

    1. America Magazine – THE NATIONAL CATHOLIC REVIEW
    http://americamagazine.org

    2. Radio Vatikan – ein Link hiezu ist an diser Stelle bestimmt nicht nötig. Was wäre ein Tag ohne RV? Italienisch, Englisch, Deutsch.

    Hier noch ein Tipp für alle Englisch-Lesenden, postsynodale Betrachtungen zur Lehre Jesu zu Ehe und Ehescheidung von John W. Martens.

    „Jesus‘ Teachings on Marriage and Divorce
    http://americamagazine.org/content/good-word/jesus-teachings-marriage-and-divorce
    Kurzlink:
    https://t.co/hImuBlwXys

    Ein etwas längerer, sehr interessanter Text, geeignet für einen Herbstlichen Leseabend bei einer guten Tasse Tee.

    Als PS noch eine technische Frage an Pater Hagenkord: Wie lassen sich Links so kennzeichnen, dass sie auch tatsächlich als Links funktionieren und anklickbar sind und nicht als bloße Zeichenkettten mitten im Text stehen? Soll ich eine bestimmte Syntax verwenden?

    Herzlich dankt, Euer Lese-Esel

  10. Johannes sagt:

    Ich muss mal ehrlich sein: Ich habe Evangelium gaudium mit großem Gewinn gelesen, konnte vielem zustimmen oder habe betroffen innegehalten. Einiges hat mich auch zu veränderten Handlungsweisen veranlasst. Aber das Prinzip „Zeit ist mehr wert als Raum“ hat mich intellektuell überfordert. Ich habe schlichtweg nicht verstanden, was Franziskus damit meint, konnte damit auch nichts vertrautes verbinden.

    • Rosi Steffens sagt:

      Ich versuche es einmal mit meinen Worten in Einklang zu bringen:

      Wenn Raum besteht und Zeit vergeht, dann liegen für mich die Gestaltungsmöglichkeiten des Menschen im Prinzip der Zeit verborgen, denn der Raum verbirgt seine Inhalte durch die Gesetzmäßigkeiten seiner Natur. Zeit dient jedoch als sinnvoller Bestandteil des Raumes der menschlichen Verfassung, um den Raum so zu erschließen, dass daraus ein friedliches und freies Leben entstehen kann, Tag für Tag, Generation für Generation. Wenn wir Zeit durch unseren Egoismus dem Raum entziehen, so verschwenden wir damit die einzige für uns realisierbare Ressource die uns die Möglichkeit gibt, den Raum mit all seinen Inhalten so zu erfassen, dass wir dadurch Verständnis erlangen und seine Ressourcen für uns von Nutzen sein können. Indem wir den aktuellen Erkenntnisstand der Zeit Generation für Generation im Glauben daran weiter vermitteln, wie mit dem Evangelium geschehen, entsteht daraus eine gemeinsame Geschichte. Ohne diese Geschichte wären Menschen nur ein zusammengewürfelter Haufen dessen Bestand allein durch sein Dasein gerechtfertigt erscheint. Ich glaube Papst Franziskus hat mit seiner Enzyklika in Worte gefasst, wie er als Mensch den derzeitigen Stand dieser gemeinsamen Geschichte sieht, um uns darauf aufmerksam zu machen wie schädlich sich menschlicher Egoismus auch auf die Umwelt auswirken kann. Wir haben uns selbst dem Recht auf ein würdevolles Leben in der Gleichberechtigung aller Menschen unterworfen, doch erst durch die konsequente Anwendung dieser Rechte können wir uns auch dem Ideal aus unserer Geschichte so annähern, wie es uns durch Gott vorgegeben ist.

  11. @Pater Hagenkord, gerade Die Rede von Franziskus im Florenzer Dom gehört; Kann man hoffen, dass selbige KOMPLETT in deutscher Übersetzung bei RV. Publiziert wird?
    Der Übersetzer von EWTN war einfach etwas überfordert; aus den Bruchstücken ,die ich mitgekriegt hab scheint das eine besonders programmatische Rede zu sein..

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