Radio Vatikan als App

Ansicht der App Radio VaticanaHeute ist der Gedenktag des Heiligen Franz von Sales, des Patrons der Journalisten. Der Papst hat seine Botschaft veröffentlicht, aber auch Radio Vatikan hat einen Teil beizutragen. Wir gehen einen weiteren Schritt in Richtung modernes Multimediaradio.

Seit einigen Monaten bietet unser Sender eine App für Smartphones an, seit heute spricht diese App auch deutsch. Das heißt, Sie können über das Telefon unsere Nachrichten lesen.

 

Dreiteilig

Die App besteht aus drei Teilen. Der uns selber wichtigste Teil: Unter „Radio“ können Sie unsere Sendungen hören, der erste Kanal strahlt zu den üblichen Zeiten, also um 16 Uhr (Nachrichtenjournal) und um 20.20 bzw. 6.20 Uhr (Magazinsendung) die deutschsprachigen Programme aus.

Der zweite Teil besteht aus Veranstaltungen mit Papst Benedikt. Dieser „Agenda“ genannte Bereich führt Papstveranstaltungen oder Ereignisse im Vatikan auf, unter „related Articles“ lesen Sie dort als erstes die Beiträge unserer Redaktion, dann aber auch Beiträge anderer Sprachen.

Der dritte Teil „News“ zeigt Ihnen unsere aktuellen Beiträge und wird mehrfach am Tag von uns auf den neuesten Stand gebracht, je nachdem, was gerade aktuell, wichtig und informativ ist.

Sie können die App bei Google für Android oder im App-Shop für iPhone kostenlos herunterladen. Achtung: Es sind eine Menge Fälschungen auf dem Markt, wenn Sie aufgefordert werden, zu bezahlen, dann können Sie sicher sein, dass nicht die richtige App vorliegt.

 

Die Agenda bleibt Italienisch, bzw. deren Titel bleiben Italienisch. Das ist in allen Sprachversionen so. Die angehängten Nachrichten sind dann aber deutsch. Unter News sind alle Artikel gleich auf deutsch zu haben.

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45 Kommentare zu Radio Vatikan als App

  1. Max Kalbus sagt:

    Ich finde es spitze. Das der Heilige Vater mit der zeit geht

    • Guardianus sagt:

      Auf den ersten Blick – ja!, wenn ich mir aber das Evangelium anschaue und mir die Worte JESU vor Augen halte, der sagt, dass wir nicht zwei Herren dienen können,
      dann rudere ich persönlich mein vorschnelles „JA“ zurück.
      Ich persönlich bin der Meinung, dass gerade ein Apostel nicht mit der Zeit, sondern allein mit JESUS gehen soll. Und dieser Weg ist uns allen bekannt, weil ER der WEG ja selber ist und auch wir JESUS als die WAHRHEIT erkennen durften. Jeder sieht und erkennt diesen WEG in der HEILIGEN SCHRIFT, darin eben gerade der Apostel an JESU Stelle tritt. Und genau darum setze ich hinter Ihrer Meinung ein gewaltiges und überdimensionales Fragezeichen, was nicht heisst, dass ich grundsätzlich gegen eine Verbreitung der FROHEN BOTSCHAFT auch im Netz bin. ABER es geht um die Stellung des Apostels und dessen Sendung. Das macht für mich den Unterschied. Dass ich mit dieser Meinung, bzw. diesem Glauben so ziemlich allein dastehe, das ist mir auch klar.
      Trotzdem: es ist mein Glaube und zu dem stehe ich und sehe auch nichts
      „unkatholisches“ in selbigem.

      • Pater Hagenkord sagt:

        Was soll das heißen? Nicht mit der Zeit, sondern nur mit Jesus gehen? Das ist bloß eine Phrase, denn das eine geht nicht ohne das andere. Jesus ist nicht abstrakt geblieben, sondern konkret, Mensch eben, in eine konkrete Zeit, in eine konkrete Familie, in eine konkrete Situation hinein. Christen ist diese Welt etwas wert, weil Christus einer von uns war und bei uns bleibt, nicht irgendwie, sondern wirklich unter uns, hier und heute.

        • Guardianus sagt:

          Bloss eine Phrase, lieber P.Hagenkord? Vielleicht auf den ersten Blick. Aber anders gefragt: geht JESUS mit der Zeit und verändert ER dadurch seine Botschaft, bzw. würde ER heute ein anderes Leben als damals führen?
          Das meine ich damit. Verzeihen Sie mir bitte meine Unbeholfenheit und haben ein Nachsehen. Und wenn „ich“ glaube, dass JESUS das EWIGE und unwandelbare, aber alles wandelnde WORT GOTTES ist, welches eben auch ganz konkret in dieser Welt ist und „ich“ als Apostel an SEINER Stelle „mich“ befinde, dann muss ich doch zwangsläufig in diese Richtung denken, bzw. glauben: meinen Blick auf IHN richten, oder etwa nicht?
          GOTT ist ganz konkret in dieser Welt: in der Gestalt des uns gegebenen WORTES, das voller GEIST und LEBEN wie auch WAHRHEIT ist und ich persönlich keine Veränderung SEINER Offenbarung feststellen kann.
          So kann ich Ihre Argumentation nicht teilen, dass der HERR in „eine ganz konkrete Zeit hineingeboren ist“, sondern eben in die Zeit an sich, oder wie es ein Augustinus vielleicht sagen würde: „In die Gesamtheit aller Zeiten.“
          Und wie Sie es eben selbst sagen und ich -wie Sie es sehen- dahingehend nicht widerspreche, ist JESUS unter uns, mit uns und ER will auch durch uns sein.
          Und genau deshalb unterscheide ich insoweit zwischen GOTT/JESUS, das WORT GOTTES und der Zeit, besser oder sogar richtiger: dem herrschenden Zeitgeist. Die römische, bzw. die Ansicht des Vatikans ob des Apostelamtes muss ich also nicht teilen, wenn ich -so wie es Benedikt XVI. ja selber immer wieder sagt- von SEINEM Blick her denken und glauben soll, bzw. „meinen“ Blick allein auf IHN richten soll. Ich hoffe ich konnte dieses Missverständnis ausräumen, darin auch Sie, lieber P.Hagenkord, mich jetzt ein wenig besser verstehen und insoweit keine Phrase mehr sehen. Und nocheinmal: verzeihen Sie meine ungeübte Ausdrucksweise, die zu solchen Missverständnissen führt.

        • Guardianus sagt:

          Ganz konkret gefragt: Würde der HERR im Vatikan heute residieren und von dort aus SEIN WORT offenbaren? Würde ER, um möglichst alle Menschen zu erreichen und uns in die volle und ganze Wahrheit SEINER WORTE einführen wollend, zig Bände von Bücher schreiben?….Was würde der HERR immer und in jeder Zeit tun? Würde ER nicht das tun, was ER tat als ER ganz konkret im Fleisch und unter uns wohnend getan hat und weil ER nun unseren Augen genommen ist, eben der Apostel an Seiner Statt SEIN WERK und SEIN LEBEN fortführen soll…in SEINEM NAMEN? Modern hin oder her,…was ist der Sendungsauftrag JESU an jeden, welcher ER zu diesem achweren AMT erwählt? Ganz konkret: wie sehen Sie diese Amt? Im Blick JESU oder im Blick der römischen Tradition und Überlieferung?

          • Pater Hagenkord sagt:

            Diese Frage bringt gar nichts. Er hat auf der Erde gelebt und die Geschichte hat sich entwickelt, die Geschichte seiner Gemeinschaft, der er Vollmacht gegeben hat. Nicht immer gut, immer menschlich, aber das, was wir sehen, ist Ergebnis der Menschwerdung Gottes. Da macht es keinen Sinn, diese Menschwerdung gegen die Geschichte ausspielen zu wollen. Das ist ein schlechter Umgang mit Geschichte.

  2. Guardianus sagt:

    „..aber das was wir sehen ist Ergebnis der Menschwerdung Gottes…‘
    Ist Ihnen da nicht ein Denkfehler unterlaufen? Wie kann das Ergebnis, d.h. die Frucht SEINER Menschwerdung unsere banale Geschichte sein? Ist das Ergebnis Seiner Menschwerdung nicht das Vollenden Seiner Heilsgeschichte: das auch Ausbreiten Seines Reiches? Ist Seine Menschwerdung, Sein Ersten Kommen in diese Welt nicht das Saatkorn Seines Reiches, das auf der Erde anbrechen soll? Ihre Antwort ist nicht logisch und im Ergebnis schlichtweg falsch. Tut mir leid, mit Ihnen da nicht einer Meinung sein zu können.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Ganz Gott und ganz Mensch, das ist die Formulierung des Glaubensbekenntnisses unserer Kirche. Also kein Denkfehler. Und auch nicht falsch.

  3. Guardianus sagt:

    Nun werfen Sie mir (indirekt) einen schlechten Umgang mit der Geschichte vor. Das ist Ihr gutes Recht. Aber wessen Geschichte ist es und wer hat diese „geschrieben“? Ist es nicht der Mensch, aufgrund Seines schlechten Umgangs mit dem Worte Gottes?
    Ich spiele die Geschichte des Menschen mit der Menschwerdung Gottes nicht aus, als dass ich „nur“ glaube, dass die Geschichte einen ganz anderen Verlauf genommen hätte, wäre zumindest der Apostel seinen Weg gegangen und hätte Sein Werk fortgesetzt. Aber selbst dazu fehlt, wie Sie mit sich selber sehen der Glaube, darin Sie mir sogar weiss machen, dass diese Geschichte, die wir -der Mensch- geschrieben hat, das Ergebnis des Göttlichen ist. Ich fasse es nicht
    Wie kommen Sie nur darauf?

    • Pater Hagenkord sagt:

      Es beginnt mit dem Göttlichen, ist aber voller Menschlichem, also voller Sünde. Was erwarten Sie? Dass Gott mit der Menschwerdung perfekte Menschen schafft, die eine perfekte Geschichte schaffen? Der Papst hat selber neulich noch betont, dass Gott seine Allmacht selbst beschränkt, um der Freiheit Raum zu geben. Das geht immer wieder schief, und wir können unsere Geschichtsbücher aufschlagen, um das festzustellen. Nur müssen wir menschlich bleiben, ein Messen an abstrahierten „was würde Jesus jetzt tun“ hilft nicht, da schwingt man sich nur zum Richter auf. So komme ich da drauf.

      • Guardianus sagt:

        Lieber P.Hagenkord. Benedikt XVI. hat ja vollkommen recht, darin GOTT Seine Allmacht selber beschneidet, damit der Mensch sich eben auch in vollkommener freier Entscheidung für oder gegen IHN entscheiden kann. Aber wenn GOTT sich zum WEG für den Menschen macht, wohin wird dieser uns führen, wenn nicht in die WAHRHEIT GOTTES und die des Menschen: ER uns wieder in unser eigentliches LEBEN umkehren lässt?….und insoweit „perfekte“ Menschen schafft, was aber -um in der Sprache der Heiligen Schrift zu bleiben- ein Geburtsprozeß ist.
        Das WORT GOTTES verwandelt den Menschen, was ja schon ein Paulus wußte und gerade ein Papst Benedikt XVI. immer wieder schreibt. Ein Messen am WORT GOTTES ist, so meine ich unabdingbar, weil dies unser Maßstab allein sein sollte, auch wenn dieser in alle Ewigkeit nie erreicht wird: der Weg aber ist das Ziel. Eine Veränderung dieses Maßstabes (das WORT GOTTES) hin zur einer „Verwelrluchung“ führt doch zwangsläufig zur Umkehrung der Dinge, wie man unschwer aus der Geschichte Jesu sieht: sich der Mensch zum Richter über GOTT macht.
        Wenn Sie nun sagen, dass wir menschlich bleiben sollen, was anderes ist damit im Ergebnis gesagt, dass Sie sich selbst im Wege stehen und sich anderen in den Weg stellen, deren Maßstab eben allein das WORT GOTTES ist (als oberster Richter und Lehrer, nicht weniger aber auch als Erlöser von Sünde und Tod) und sich durch dieses verwandeln, bzw. neu gebären lassen? Natürlich haben Sie dahingehend recht, dass man Gefahr läuft sich zum Richter aufzublähen, wenn man nicht bei sich selbst bleibt. Da macht der Mensch sich sehr schnell zum obersten Lehrer und Richter über den Nächsten, was sich eben auch durch das Konzil zeigt.

        • Pater Hagenkord sagt:

          Am Wort Gottes messen ja, aber nicht an kontrafaktischen Vorstellungen von abstrahierten Jesusbildern. Wir sollen menschlich bleiben? Wir können gar nicht anders, wir sind Menschen und können uns nicht vergöttlichen. Als Menschen brauchen wir dauernde Umkehr, eben weil wir Menschen sind, aber wir sind auch von Gott als Menschen geliebt. Und: Ihre Bemerkung zum Konzil verstehe ich nicht.

      • Guardianus sagt:

        …und nach einem 2000-jährigen „Geburtsprozess“ müssen wir heute wohl von einer Fehl-oder sogar von einer Todgeburt sprechen, da Stillstand -so viele Heilige- eben Rückschritt ist. Wohl eine andere Art der Umkehr.
        Deshalb glaube ich, um wieder auf das von Ihnen vorgesetzte Thema zu kommen: dass wir uns „mit zehnfachem Eifer“ um das Eigentliche kümmern müssen. Und dazu brauchen wir zunächst keine weitere Vernetzung mit der Welt, da wir genug mit dieser uns verstricken und uns gefangen nehmen lassen und so das WORT GOTTES vorüber ziehen lassen, ohne wirklich mitzugehen….weil der Mensch sich einen „menschlichen Maßstab“ gegeben hat, obwohl für ihn GOTT eine neue Natur geschaffen hat…..

        • Pater Hagenkord sagt:

          Da kann ich eben nicht zustimmen, die Kirche ist keine Fehl- oder Todgeburt. Abwendung von der konkreten aber göttlich inspirierten Gemeinschaft zum zum Wort Gottes ist ein Widerspruch, weil es in meinen Augen ein weg-von-Gott-hin-zu-Gott bedeutet.

  4. Capricornus sagt:

    @Pater Bernd Hagenkord
    Über Twitter wird zwar die Botschaft des Papstes in alle Welt hinausgeschrien- und erreicht ein großes Spektrum an Menschen. Fürs erste wird es auch eine neue Errungenschaft sein, die aus Neugierde vorübergehend von vielen, hauptsächlich wahrscheinlich Jugendlichen und Heranwachsenden gelesen wird. Wenn man aber Menschen für eine Botschaft und hier für das Wort Gottes, gewinnen will, wird man so m. E. nicht erfolgreich sein. Was die Frohe Botschaft unseres Dreifaltigen Gottes braucht, ist der persönliche Kontakt durch den kompetenten Hirten vor Ort. Eine mail oder ein App ist unpersönlich und kalt, ein persönlich und intensiv geführtes Gespräch, vielleicht sogar noch unter mehreren Gleichgesinnten, vermittelt Vertrauen, Anerkennung, persönliche Nähe zum Gesprochenen und Gemeinschaftsgeist und -sinn. Die Botschaft aus der Ferne über den Äther wird gelesen, ist schnell wieder vergessen und somit Schall und Rauch. Das ehrliche, freundschaftliche und kooperative Gespräch vor Ort in einem überschaubaren Kreis von Gleichgesinnten mit gleichen Interessen aber bringt Gemeinschaft und schafft Vertrauen und Zusammen- gehörigkeitsgefühl. Das ist wahre gelebte Kirche. Das Twittern schafft aber aus meiner Sicht eher Abstand. Es tut mir in der Seele weh, dass diese Fähigkeit unseren Hirten aus dem Amt bis hin zu den Pfarrern und Diakonen scheinbar weitestgehend abhandengekommen zu sein scheint. Sicherlich auch durch Defizite in der Klerikalen Aus- und Fortbildung mangels fähigen und überzeugenden Lehrern. Erfolg erreicht man nur durch Anstrengung und begleitende Überzeugungsfähigkeit nicht durch Einforderung von Gehorsam und ständiger Reglementierung, sowohl bei Priester, als auch bei den gläubigen Christen. Jesus Christus hätte nach meiner Überzeugung einen derartigen Weg nicht eingeschlagen und auch nicht für gut geheißen. Ich bin auch davon überzeugt Jesus Christus war Gott, aber auch ein Mensch mit dem Volk und für das Volk. Das zeigen mir seine Wundertaten bei den Ärmsten der Armen und seine nicht wählerische Art bei Sündern und vom Volk wenig geachteten Menschen einzukehren, weil er eben dieses gewisse menschliche Verantwortungsbewusstsein und die göttliche Liebe zu allen Menschen seiner Zeit hatte. Diese Eigenschaften sind m. E. den meisten Nachfolgern Jesu Christi und den apostolischen Nachfolgern in unserer christlichen Kirche nicht im Entferntesten mehr geläufig, weil sie sich für ihre Sendung vom Weltlichen und von Regelungs – und Anspruchsdenken nicht trennen und sich wie Hirten im Sinne Jesus der Christus benehmen können. Priester zu sein heißt für mich in allen Hierarchiestufen der katholisch christlichen Kirche, Diener Jesu Christi und des Dreifaltigen Gottes zu sein, mit dem Ziel uns gläubige Christen liebe- und respektvoll in Richtung ewige Herrlichkeit des liebenden Dreifaltigen Gottes zu führen. Wer aus dem Amt das nicht will, soll bitte sein Lehrgeld zurückzahlen, sein Amt aufgeben und geeigneten und willigen Laien sein Amt räumen, damit unsere Gemeinschaft der gläubigen Christen wieder auf Gotteskurs gebracht wird und wir endlich wieder in Ruhe und Frieden uns ohne Unterdrückung des Kath. Amtes uns der Botschaft des Dreifaltigen Gottes zuwenden und unsere göttliche Bestimmung leben können. Ich muss Ihnen auch sagen, lieber Herr Pater Hagenkord, mein Mitposter Guardianus hat Ihnen in mehreren Beiträgen versucht Ähnliches, wie von mir Gesagtes, nahezubringen versucht und in diese Richtung seine Ansicht zu äußern. Sie aber haben ihm/ sie, warum auch immer, entweder nicht verstanden bzw. nicht verstehen wollen. Sie hatten für sie/ ihn aus meiner Sicht die nicht geringste Form der Bestätigung seiner Meinung suggeriert. Bitte sehen Sie es mir nach, aber so kann man keine Menschen für Gott gewinnen, eher wenden sie sich unter diesen Umständen ab.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Lieber Capricornus, irgendwie fühle ich mich in der Zwickmühle: Gebe ich nach, wirft man mir vor, nicht Gottes Wege zu gehen (immer in Großbuchstaben), bleibe ich meiner Meinung, werfen Sie mir vor, keine Menschen zu gewinnen. Es gibt Argumentationen, die wollen nicht gewonnen werden, sondern nur ihre eigene Richtigkeit posten. Bittesehr, aber das darf ich auch. Dies ist ein Blog, da geht es um Meinungen, und da darf ich gegenhalten. Im Übrigen teile ich Ihren Pessimismus über die Ätherwellen nicht. Natürlich ist jede Überzeugung immer persönlich, aber es gibt Information, es gibt Prägung, es gibt so etwas wie Athmosphäre, die sehr wohl über Medien geleistet werden kann. Kirche sind Menschen vor Ort, aber dazu gehören eben meiner Meinung nach auch alle anderen Wege der menschlichen Kommunikation.

      • Capricornus sagt:

        Lieber Pater Hagenkord,
        wenn ich hier auf dieser Seite schreibe, so möchte ich niemanden persönlich angreifen oder ihm etwas vorwerfen, auch wenn ich ihn persönlich anspreche, sondern nur meine eigene unverholene Meinung zu einer oder mehreren angerissenen Fakten sagen. Nach meiner Erfahrung aus dem Vereinsleben weiß ich von verschiedenen Vereinen, dass Vorstände, die ihre Mitglieder nur noch per E-Mail kontaktieren und nicht immer wieder das persönliche Gespräch mit diesen suchen, bei Veranstaltungen und regelmäßig wiederkehrenden Vereinsabenden weniger teilnehmende Mitglieder verzeichnen und der Austritt von Mitgliedern ansteigt. Das führe ich eindeutig auf den Mangel an persönlichen Kontakt seitens der Vorstandschaft zurück, und da bin ich weiß Gott nicht allein mit meiner Meinung. Die kirchliche Glaubensgemeinschaft kann man m. E. in diesem Bezug weitestgehend als ähnlich geführte Gemeinschaft sehen. Deshalb sehe ich auch hier gewisse Parallelen. Dass über die neuen Kommunikationsmedien schneller und umfangreicher Botschaften an den Mann/ die Frau gebracht werden können, habe ich Ihnen ja bereits in meinem letzten Post zugestanden. Dass sie aber keinesfalls die Regel sein dürfen und dabei das persönliche Gespräch unter vier oder mehr Augen grundsätzlich die Regel sein sollte, ist in der Kommunikationslehre eindeutig belegt. Ich finde auch, dass Sie meinen letzten Beitrag noch einmal aufmerksam lesen sollten, dann werden Sie erkennen, dass Sie zu einigen wichtigen Fakten sich bewusst oder unbewusst ausgeschwiegen haben. Aber das ist aus Gründen ihres Selbstbestimmungsrechtes, Ihre eigene legitime Entscheidung, wollte aber trotzdem ohne Kritik nochmals darauf hingewiesen haben.
        Außerdem kann ich zwei Aussagen aus ihrer Antwort nicht nachvollziehen:
        1. Was meinen Sie mit…..“Gottes Wege zu gehen (immer in Großbuch- staben)“?
        2. Was meinen Sie mit…“Es gibt Argumentationen, die wollen nicht gewonnen werden, sondern nur ihre eigene Richtigkeit posten“?
        Meinungen bzw. Erkenntnisse gewinnen, verstehe ich wohl, ….aber Argumentation gewinnen?

        Grüß Gott

        • Pater Hagenkord sagt:

          Auf Ihre Fragen: Mich irritieren Texte, die immer wieder für einzelne Worte nur Großbuchstaben benutzen. Was die Argumentationen angeht: Wenn es nicht um Diskussion geht, sondern um die Feststellung der einigen Richtigkeit, dann finde ich das ebenfalls sehr irritierend. Auch werde ich nicht immer auf alles antworten können, was gepostet wird, es ist wie bei echten Unterhaltungen, man reagiert auf das eine und nicht auf das andere.

  5. Guardianus sagt:

    Lieber P.Hagenkord. Ich habe mir noch einmal Gedanken über Ihre Argumentation gemacht, in denen Sie zu erkennen glauben, dass ich mir „kontrafaktischen Vorstellungen“ von Jesus mache, bzw. Jesusbilder „abstrahiere“. Ich sehe das nicht so, da eines doch wohl auch für Sie klar ist, dass Jesus das Ewige Wort und somit auch die Offenbarung des Willens des
    Vaters im Himmel ist. Wie sollte Er also heute anders reden und handeln wie damals? Ist dieser Glaube eine „kontrafaktische Vorstellung – ein „abstrahierendes“ Jesusbild? Anders gefragt: Mache ich Jesus nicht zu einem ganz normalen Menschen und Zeitgenossen, wenn ich es anders sehen würde und somit im selbigen Augenblick meinem Glauben widersprechen würde, der eben glaubt und bezeugt, dass Er das Ewige Wort ist und somit wohl auch in jeder Zeit und in jedem Weltzeitalter dieses Sein Wort nicht ändern wird?
    Wo also fängt Glaube an und wo hört er auf, darin Sie eben sagen, dass ein solcher Glaube „kontrafaktisch“ ist und ich eine „vollkommene“ Gleichförmigkeit mit diesem Wort, das ewig ist, zu erkennen glaube? Also fast unüberwindbare Welten zwischen unseren Standpunkten sind? Das kann und darf doch nicht sein, wenn für beide Standpunkte eines feststeht, dass Jesus das ewige Wort ist und wohl auch der Glaube vorhanden ist, dass Er ohne sich selbst zu ändern alles zu verändern vermag – oder sehe ich das falsch? Ist das in Ihren Augen nicht „katholisch“?
    Ist es vielleicht eine gewisse Furcht vor einem solchen in mir aufsteigenden Gedanken, dass der bisher gegangene Weg gerade der „Obrigkeit“ nicht der richtige gewesen ist und Umkehr nötig ist, darin jene dann aber alle Besitz- und Reichtümer der Kirche verloren sehen, da diese ja auf solchen verzichten müssten: auf materiellen wie auch geistigen Besitz und Reichtum, will man sogar von einem Neuanfang sprechen? Alles in Ihren Augen „kontrafaktisch“?
    Jesus ist der Weg und dieser Weg ist eben -so glaube ich- unverrückbar, unverwandelbar und unveränderbar – zunächst und zu allererst offensichtlich für jene die sich eben durch dieses Ewige Wort ansprechen und senden lassen.
    Es ist der Weg zunächst des Glaubens und somit bin ich der Meinung, dass
    dieser Weg der Umkehr auch mit dem Glauben in dieses Wort beginnt, wovon Sie mir sagen, dass ich mir dahingehend „kontrafaktische Vorstellungen“ mache….
    so dass mir nur noch die Frage übrig bleibt: wo fängt der auch vom Papst viel gepriesene Glaube an, damit er keine „kontrafaktische Vorstellung“ ist?

  6. Guardianus sagt:

    Und erlauben Sie mir noch eine Sie fragende Überlegung, die in mir hochsteigt:
    Wie soll ich den Herrn verstehen, der sagt, dass wir wie Kindern werden sollen und wie anders nicht in Sein Reich kommen? Und was tun unmündige und kleine Kinder anderes, als zunächst alles glaubend anzunehmen, darin diese vertrauen, dass sie nicht belogen oder hintergangen werden und man es nur gut mit ihnen meint? Wenn ich also sage und glaube, dass Jesus die Wahrheit ist – ja sogar die Wahrheit in Person: in Fleisch und Blut und somit für mich erfahrbar wie auch greifbar, wie soll ich seinem Wort nicht glauben wie eben ein Kind?
    Nun sei es dahingestellt es als naiv zu betrachten und es auch so zu beurteilen mit einem leisen Lächeln einer (scheinbar) erwachsenen Überlegenheit über ein Kind, bzw. eines kindlichen Glaubens, darin ein solcher „Erwachsener“ mit vielen Worten der Erklärungen und Kommentationen: also mit sehr viel Wissen und Klugheit dieses Kind, bzw. einem kindlichen Glauben versucht, dass man aus einer solchen Naivität herauswachsen müsse……was nunmehr für mich eine
    kontrafaktische Vorstellung ist, dies zu tun und ich persönlich dahingehend „Kind“
    bleibe und ich darin kein hartnäckiger und störrischer: lassen Sie mich an dieser Stelle einmal das Wort „Ungehorsam“ gebrauchen, sehe.
    Unsere Kirche ist erwachsen, alt und in vielen Dingen weise – ohne jeden Zweifel.
    Ihr gebührt gerade mit Papst Benedikt XVI. und auch nicht dessen Vorgänger zu vergessen: Papst Johannes-Paul II. mein ganzer Respekt und Hochachtung.
    Und deswegen lassen Sie mich auch bitte Kind sein, welches ja auch einen Platz
    inmitten von Aposteln bekommen hat, als diese einmal wieder versuchten Kinder vom Herrn fernzuhalten und dann von Ihm beschämt wurden. …..
    Wäre das heute anders? Ist das kontrafaktisch gedacht und geglaubt und somit nicht mehr „katholisch“?

  7. Guardianus sagt:

    Ja, unsere liebe „Mutter Kirche“ ist alt, weise, erfahren…. aber nicht auch vergesslich, in deren hohen Alter vielleicht auch nicht mehr gut sehend und erkennend, nicht mehr richtig hörend und verstehend?
    Beobachte ich den Tagesablauf eines alten Menschen, so geschieht das in ganz bestimmte Strukturen und Abläufe, in denen auch die Zeiten des Essens ganz genau geregelt sind: um 12 Uhr steht das Mittagsmahl auf dem Tisch usw….
    Von einem alten Menschen Flexibilität noch einzufordern, darin er sich dahingehend noch ändern sollte, ist wohl fehl am Platze. Und auch was ein Umdenken angeht, ist es wohl gut, wenn man diesen alten Menschen weitgehenst in dessen Denken belässt und selber das Beste daraus macht.
    Und im Allgemeinen besagt ein Sprichwort, dass man „einen alten Baum nicht umpflanzen soll“. So ist es auch mit unserer alten Kirche, die eben nicht mehr richtig sieht und auch nicht mehr richtig hört und vor allem die Beweglichkeit
    aufgrund des Alters sehr stark eingeschränkt ist und auch so manches „Körperglied“ sich gar nicht mehr bewegen lässt…. und vielleicht eines verloren gegangen ist: das Kind-sein. Diese Leichtigkeit und Unvoreingenommenheit, darin man in den Jahren gelehrt worden ist: das soll man nicht, das darf man nicht…usw., usw. …und dieses Kind in einem -zumindest- verstummt.
    Ich weiß nicht, P.Hagenkord, ob Sie das Lied: „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay kenen, indem es dann auch heisst:“…erst dann, wenn ich es nicht mehr spüren kann“ (das Kind in mir),“weiß ich, es ist für mich zu spät – zu spät -zu spät..“
    Spürt diese alte Frau noch das Kind in sich oder ist es verloren gegangen?
    Gleich wie es ist, ob sie es noch spürt oder nicht, diese Frau ist zu lieben, weil sie „meine Mutter“ ist. Zu lieben auch dann, wenn diese selbst ihre eigene Kinder nicht mehr erkennt. Wissen Sie wie schlimm das ist für einen Sohn oder Tochter?
    Was nützt „mir“ persönlich dann der ganze Fortschritt und dessen fast unbegrenzten Möglichkeiten, wenn „mich“ die eigene Mutter nicht mehr wiedererkennt? Gut. Unser Vater im Himmel kennt und erkennt uns durch und durch und vergisst uns nicht und obgleich Er „uralt“ ist, ist Er doch auch jung –
    ewig eben. Das ist mehr als „nur“ ein Trost, aber es bleibt der Schmerz ob der Mutter und das Vertrauen in den Vater, dass wenn Seine Stunde gekommen ist,
    Er die Mutter wieder gesund machen und „mir“ den Schmerz nehmen kann.
    Finden Sie das „kontrafaktisch“ oder eher als „Gleichnis“, das durchaus bildhaft die Wirklichkeit -Fakten- wiedergibt?

    • Teresa_von_A. sagt:

      Guardianus, was erzählen Sie denn da?!. Mutter Kirche ist kein Mensch, sondern eine Institution mit ständig wechselndem Personal und, Sie werden lachen, Sie an der Basis gehören auch dazu. Die Basis ist oft genauso unflexibel wie das Amt. Nicht soviel vertikal denken und träumen. Miteinander. Mitmachen. Gemeinde, nicht Dienstleistungsbetrieb, den man mit seiner vergleichsweise handvoll Kirchensteuern finanziert und bemeckert. Ich finde lang nicht alles toll. Mitmachen ist die einzig wirkungsvolle Kritik. Da mitmachen, wo man steht.

      • Guardianus sagt:

        Teresa von Avila, dann verstehe ich nicht, warum dieses Wort relativ oft in Predigten wie auch in nicht wenigen Büchern „benutzt“ wird. Ihre Frage an mich, was ich denn da erzähle, werde ich gerne bei der sich nächst bietenden Gelegenheit weitergeben und bin gespannt, wie die „Mutter Kirche“ dann von diesem oder jenem (dieser/jener) dann interpretiert wird.Ich persönlich habe es nie wörtlich, sondern eher in einem geistigen Sinn gesehen. In einem anderen Sprach- wie auch Wortgebrauch, kann die Kirche -wenn ich jetzt Ihr Argument logisch weiter zu denken suche- auch nicht Maria oder marianisch sein, wenn die Institution kein Mensch, also eine Unperson ist. Irgendwie iriritieren Sie mich jetzt!
        Macht aber nichts, da bleibt man wenigstens geistig in Bewegung. Insoweit: Danke!

        • Teresa_von_A. sagt:

          Teresa von A. heiße ich und das mit Grund.Die Kirche ist nicht meine Mutter. . auch nicht geistig.Eine Rieseninstitution mit zahlreichen unterschiedlichen Geistern als Mutter zu bezeichnen.Basis und Amt. nicht nur Rom…..Ich bin kein Kind.Auch geistig nicht. Und Maria ist eine gute Freundin, ein Vorbild. Wie die Heiligen.Sogar das Vorbild unseres lieben Kardinals Woelki. Sie hat den Willen Gottes erkannt und getan.Leistung ist das. Ich bete keine Heiligen an, Priester dürfen Mensch sein..das wär alles mein Vorschlag zur Kirchenreform, die auch Reform der Basis sein muss. Verantwortung auf beiden Seiten. :-)Mit Überhöhungen kommen wir da auf keinen grünen oder sonstwie gefärbten Zweig.

  8. Guardianus sagt:

    @Teresa v.Avila: Ich muß Ihnen ja recht geben. Eine Institution ist so wenig Mutter wie eine Institution lieben und noch weniger leben kann. Eine Institution ohne Menschen ist nichts und so frage ich mich, warum wir eigentlich in etwas sind, das im Grunde nichts ist und wir doch eigentlich in Jesus Christus sein sollen gegenüber dem meine eigenen Wirklichkeit wiederum wie ein Nichts ist? Ich erschrecke bei diesem in mir aufkommenden Gedanken….dank Ihnen 🙂

    • Teresa_von_A. sagt:

      Ich liebe diese unvollkommene Kirche.Was nicht bedeutet, dass ich sie blind liebe. Ich bin ein Mensch, der Gruppen braucht. Keine Felsenheilige.Der Papst ist ein Mensch mit einer Frömmigkeit, die mich mehr als anspricht.Manches Mal ist er Martyrer und zwar immer dann, wenn er nicht verstanden wird. Er müht sich unendlich und wird nicht verstanden. Ich lebe in Berlin und habe das große Glück, zur Gemeinde Maria Regina Martyrum zu gehören. Kirche der Märtyrer des Hitlerregimes.Wer sich mit Widerstandskämpfern befaßt, ob in Deutschland oder in Lateinamerika, bekommt einen anderen Sinn für die Dinge. Pater Alfred Delp hat gesagt, ein Christ läuft nicht davon. Da er für seine Überzeugung gestorben ist, nehme ich ihn ernst.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Gegenüber dem meine eigene Wirklichkeit wie ein Nichts ist? Ein Geschöpf Gottes ist kein Nichts. Auch nicht wie ein Nichts. Wie kann ein Nichts Christus nachfolgen? Wenn wir uns aus dem zusammensetzen wollen, was Menschen über uns denken..könnten wir sehr schnell ein Nichts sein. Aber der Himmel ist in uns, weiß Teresa von Avila, und Angelus Silesius und alle anderen Mystiker. Wenn wir das wissen und Gott einlassen, sind wir..Jemand.Nicht unbedingt die Guten, aber alles andere als ein Nichts. Oder habe ich Sie falsch verstanden?

      • Guardianus sagt:

        Ein wenig, ein wenig Teresa v. A. 🙂 Ich denke halt, dass der Mensch gegenüber Gott verschwindend klein ist: halt wie ein Nichts. Und wenn bereits ein Johannes der Täufer sagt, dass Er -Jesus Christus- immer größer und das „ich“ immer kleiner werden muss, dann stellt sich für mich eben die Frage, ob eine Institution
        diesem Ratschlag des Täufers überhaupt folgen kann, bzw. will, darin deren Bestreben es ist, sich immer weiter auszubreiten oder zumindest das Erreichte zu halten. Kirche definiert sich ja nicht als Institution, sondern eben gerade in einer menschlichen Person, wenn ich einen Paulus richtig verstanden habe.“Der Tempel Gottes ist heilig und der seid ihr.“ Und in der Apostelgeschichte werden wir gelehrt, dass Gott nicht in dem wohnt, was von Menschenhand gemacht ist…,
        darin doch das Gebilde der Institution doch ganz offensichtlich ein solches Werk ist, in dem wir Gott eben einfach nicht finden können, weil Er selbst uns diesen
        „Wink vom Zaunpfahl“ gibt. Wenn, bzw. weil es eben Widerstand gegen die Institution „Kirche“ gibt und alles was damit zusammenhängt, wird es wohl mit einer solchen Erkenntnis zusammenhängen. Kirche definiert sich eben anders, wo jeder seinen Platz hat. Und wenn ein Paulus weiter sagt, dass einer eine neue Schöpfung sei, wenn er in Jesus Christus ist, dann wird ein solcher wohl in einer Institution keinen Platz finden können ohne den „Rahmen“ einer solchen zu sprengen. Und weil man das nicht will: weil man die Institution zumindest (be-)halten will, bleibt Er -Jesus Christus- klein und Gott finden, das geht eben schon gleich gar nicht, glaube ich mal einem Paulus, darin ich mich logischer Weise zum Feind der Institution „Kirche“ mache

        • Teresa_von_A. sagt:

          Na ja, Guardianus, die Kirche besteht aus Amt und Basis. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Gewisse Teile an der Basis neigen auch zur Blähsucht. Wenn der Vatikanapparat durchschaubarer wird, muss man sich nicht mehr davor fürchten.

      • Guardianus sagt:

        …um es mal nach dem hier gestellten Thema auszudrücken: in der Institution „Kirche“ gibt es Gott und Jesus Christus als „Alp“ oder wie es Papst Johannes Paul II in dessen letzten Stunden seines Erdenlebens sagte: „ich habe Jesus berührt“. Das aber ist nach einem Paulus….viel zu wenig.

  9. Guardianus sagt:

    Der „Ist-Zustand“ der Kirche: das Programm ist die Institution, der „app“ Jesus Christus. Und das schon seit Generationen. Und dieser „app“ weil er sich immer wieder „erneuert“, kann von einem so alten Programm nicht mehr erkannt und deshalb nicht „installiert“ werden.
    Der Soll-Zustand, darin Jesus Christus das „Programm“ und „Institution“ (Verwaltung etc.) der „app“ ist, dies kann allein – richtig: der Papst, bzw.“Petrus“ ändern, da er den Schlüssel hat: die „Schlüsselfigur“ ist….

    • Teresa_von_A. sagt:

      wen wollen sie denn als maßstab nehmen?links, rechts, mitte.. alle sagen, dass sie nach jesus leben.mich stört die vielfalt nicht so.

  10. Guardianus sagt:

    Der Maßstab ist die Liebe und die Liebe ist Gott. An Ihr/Ihm haben wir uns zu messen und werden einst auch daran gemessen werden.
    Links, rechts, mitte…..da wir doch nach innen gehen sollen, da doch dort der Himmel ist, wenn sich die Mystiker nicht irren. Gehen wir also
    in den Himmel……der in uns ist.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Auch Liebe ist ein inflationäres Wort. Die Mystiker haben recht. Aber, dass Gott in uns ist, sein kann, wissen wir doch alle selber 😉

      • Guardianus sagt:

        Stimmt Teresa von A., aber ich denke, dass ich hier voraussetzen kann,
        dass damit jene Liebe gemeint ist, die Gott uns vorgelebt und aufgetragen hat und uns durch einen Paulus offenbart, wie dieser Weg der Liebe aussieht, so dass wir insoweit nicht ins Unbekannte laufen: wissen was auf uns zu kommt bis zum Ziel. Dass diese Liebe eben den Glauben erst wirksam macht und darin insoweit das Sprichwort von Augustinus stimmt: „Liebe – und tue was du willst.“
        Gut ich gebe zu: innerhalb der kirchlichen Institutionen (gleich wie diese heissen!)
        ist das leider nicht möglich. Schade eigentlich, dass da dem Geist der Liebe Grenzen gesetzt werden und „ich“ nur so und weit lieben darf, wie es diese Grenzen festlegen, damit „ich“ nicht schon bei meinen eigenen Leuten zum „Stein des Anstosses, bzw. zum Ärgernis werde. Aber wie heisst es schon beim Psalmisten?: „nicht mein Feind bedrängt mich, das könnte ich ertragen. Nein, du bist es…..“ Es hat sich also nichts geändert, seit jenen Tagen.

  11. Guardianus sagt:

    …und da steht uns niemand im Weg und hält uns auch niemand auf – außer: „ich“ „mich“ selbst.“Und dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg ist steinigen und schwer…“, darin eben das „ich“ immer weniger wird, bis es eben stirbt um wieder verwandelt aufzuerstehen.
    Eine unglaubliche wie auch unendliche Geschichte, die aber niemand interessiert, weil wir es ja gewohnt sind, nach links, rechts und in der Mitte zu gehen, nach oben und unten, wo alle schon gelaufen sind und immer noch laufen……Aber nach innen? Über die eigenen Abgründe, die eigene ‚Hölle“….? Da werden wir niemand finden, ausser Jesus Christus. Bis dann, Teresa von A.;-)

    • Teresa_von_A. sagt:

      Die Herzen der Menschen kennt nur Gott. Ich denke auch nicht, dass alle denselben spirituellen Weg gehen müssen.Der Weg nach innen ist für mich immer schon einfacher gewesen als das Marktgeschreie.Das sich mit Äusserlichkeiten vergnügt. Mit äusseren Formen.Wer mal begreift, dass Gott anders ist als ein Mensch..wird nur noch ihn suchen. Und der Rest der Welt geht dann ganz anders. Nicht so, wie die Welt sich das vorstellt.Was denkt man, hat die christlichen Widerstandskämpfer bei ihrer großen Sache gehalten? Die Gefängnisbriefe zeigen, was der Weg nach innen bedeutet.Das ist Reichtum, der mit nichts zu vergleichen ist. Aber verstehen tun ihn die Aussenstehenden eh nie.

  12. Guardianus sagt:

    Teresa v.A., wenn aber jemand begreift, dass Gott anders ist, wenn er um Seine Liebe und Seine Gerechtigkeit weiss, muss dieser dann nicht auch dahingehend anders sein? …Ihm darin nachfolgend, Ihn der Welt offenbarend? Ich denke schon dass wir alle denselben spirituellen Weg insoweit zu gehen haben, auch wenn dieser in dessen Form sehr vielfältig ist: im Geiste Seiner Liebe und Seiner Gerechtigkeit ist jedoch jede Form zu leben. Dann kann man sogar zum Ärgernis und zum Stein des Anstoßes auch in den eigenen Reihen werden. Dann, wenn aus dem „app“ ein Programm wird.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Der Mensch ist frei und hat keinen Weg zu gehen als den der Freiheit und wenn es die Freiheit zum Abgrund ist, von dem wir gar nicht wissen, ob es ihn gibt. Man muss auch nicht zum Ärgernis werden. Man kann auch zur Freude werden. Missionierend, oder nicht. Der eine Mensch laut, der andere leise, in jedem Fall aber möglichst sich selber treu bleibend.Und nicht dem Geschrei des Marktplatzes verpflichtet..Eine Gebirgswanderung ist nicht nur das irdische Leben, auch das spirituelle. Man h a t beides nicht auf Dauer.

      • Guardianus sagt:

        Teresa v.A. den Weg der Freiheit gehen, sich selbst treu bleiben, ist das innerhalb einer Religion möglich: innerhalb einer institutionalisierten Glaubensgemeinschaft (Kirche)? Ist in diesem Sinne „Kirche“ nicht eine Eingrenzung von dieser Freiheit (der Kinder Gottes)? Ich denke schon, dass man dann nicht „nur“ zur Freude, sondern eben auch zum „Stein des Anstosses“ wird, wenn man diese Freiheit lebt, darin ich eben die Freiheit der Liebe zu Gott meine, welche ja im Letzten dazu führt Gott immer mehr und besser zu erkennen: in den tieferen Sinn Seines Wortes eindringen dürfend……
        Dem Marktgeschrei ist man sicherlich nicht verpflichtend, da das wirklich Grosse, so ein Sprichwort, in der Stille wächst und aufkeimt.
        Natürlich ist der Mensch frei und hat auch die freie Wahl in den Abgrund: in den ewigen Tod – in die ewige Gottesferne zu gehen, aber: weiss der Mensch wirklich was er tut? Die Bitte Jesu am Kreuz.“Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“, gilt wohl nicht allein denen, die damals den Herrn kreuzigten.
        Wissen wir was wir tun, wenn wir uns in vielen Dingen der Welt, dem „Fortschritt“ anpassen, wenn wir nicht wissen, wie Gott dies sieht?

  13. Ulrich Mey sagt:

    Nr.1. Ich auch!!!

  14. Gerne will ich alles mitverfolgen, was im Vatikan vorgeht

  15. Rutz Paul sagt:

    Sehr gut.

  16. Will sagt:

    Ich finde das Vatikan All gut.

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