Schnee …

Der Papst blickt aus seinem Arbeitszimmer auf den Schnee auf dem Petersplatz

ohne Worte

Radio Vatikan macht zwar keine Wetterberichte, aber seitdem heute morgen etwa 15 cm Schnee liegen, ist die Stadt völlig zum erliegen gekommen. Es sieht schön aus hier. Findet bestimmt auch der Papst, der von seinem Zimmer aus den besten Blick haben dürfte.

Mittlerweile ist der ganze Platz unter 10 cm Schnee verschwunden, vielleicht sind es auch schon mehr. Rom ist still, kein Bus, keine Bahn, kaum Autos.

Und wer sich das ganze selber aus der Ferne live ansehen möchte, kann das via Radio Vatikan auch tun, und zwar hier.

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8 Kommentare zu Schnee …

  1. lilli sagt:

    einfach nur gut! wie toll wäre es, wenn der schnee bis zum konsistorium liegen bleiben würde – das wäre dann noch ein zusätzliches highlight unserer bevorstehenden reise!

    ob papa benedetto heimweh nach bayerischen wintern hat bei diesem anblick?

    • Pater Hagenkord sagt:

      „Der Schneefall gestern war für den Heiligen Vater ein herrliches Spektakel der Natur wie ein Gruß aus der winterlichen bayerischen Heimat.“ Das sagte gegenüber Radio Vatikan der päpstliche Privatsekretär, Prälat Georg Gänswein. Also vielleicht kein Heimweh, aber ein Gruß war es schon.

  2. Pingback: Vatikan/Papst: Petersplatz im Schnee - Seite 2

  3. Rachac Dr.Dr.Erich sagt:

    Was Papst Benedikt beim Schneefall gesagt,im Angelus Gebet, „Krakheit sei ein Zeichen des Bösen“ ein verbaler Ausrutscher den ich als Arzt so nicht stehen lassen kann!! Ich habe Pater Hagenkord darüber schon berichtet. Soll ich meinen Patieten dies sagen?? Hier müßte Herr Prof. Ratzinger doch darüber, als Theologe von Weltruf, dies doch anders formulieren, sonst befinden wir uns wieder in der Theologie mit Mittelalter??!

    • Pater Hagenkord sagt:

      Wenn ich den Papst richtig verstanden habe, dann geht es bei „Krankheit“ nicht um medizinische Diagnosen, sondern um die Anerkenntnis, dass in unserem Leben wie in unserem Körper nicht alles Gut ist. Und die Abwesenheit von Gut schafft seine eigene Dynamik, des Bösen. Dagegen schafft Gott Heilung, was mehr ist als eine medizinische Gesund-Machung, es geht um Präsenz Gottes in unserem Leben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Papst meint, Beten helfe gegen Grippe und wer krank werde, sei selber schuld, weil er gesündigt habe. Das Leiden aber öffnet den Blick für das, was fehlt und für die Abwesenheit von Gutem und Heil.

    • A. Maletzka sagt:

      Jede „Krankheit“ ist ein Zeichen des Bösen – egal was Sie, Herr Dr. Dr. Erich sagen, meinen und glauben. Leider. Gehen Sie tiefer in die Ursachen, in die „Wurzel“, dann werden Sie auch verstehen, was der Papst meint.

  4. Tilda sagt:

    Von einigen Bekannten, die Krebs besiegt haben, wurde mir gesagt, ohne diese Krankheit hätte ich mein Leben nicht zum Besseren geändert. Das Buch Krankheit als Weg, zeigt auch diese Erkenntniss.
    Meine Mutter konnte ihren Krebs nicht besiegen, hat aber ihren Schmerz und ihr frühes Sterben aufgeopfert und meine blinde, zuckerkranke Großmutter, sagte: der Mensch wird so lange gequält- bis er Lust hat zu sterben.
    Ich denke oft über dies nach und frage mich, ob ich so standhaft meinen Glauben leben kann, wenn der Fall eintritt.

    • A.Wachsmann sagt:

      Tilda, andere verzweifeln. Es gibt nicht nur die Fälle, in denen die Leut durch ihre Krankheit die großen Erkenntnisse haben.Krankheit als Weg ist ein esoterisches Buch 🙂 es gibt auch den Gedanken an Selbsttötung und diese Branche boomt.Ich habe lange genug in Pflegeheimen erlebt, wie wenig die Menschen Sinn finden.Auch wenn sie religiös sind, nicht. Der Gedanke an Euthanasie kommt genau so zustande. Und wer sich das Leben nimmt, ist noch auf einem anderen Blatt.Ich kenne auch Krankenhausseelsorger, die angesicht von Leid Glaubensprobleme bekommen.Wie weit mein Glaube bei Schicksalsschlägen reicht, kann ich mir denken. Ich würde nicht atheistisch. Aber ob ich gescheit weiterleben könnte? Meinen Kindern dürfte zum Beispiel nichts passieren.

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