Warum geht man, warum bleibt man?

Es gibt Gründe für Kirchenaustritte und Anlässe dazu. Ersteres sind langfristige Entwicklungen, bei denen viele Faktoren eine Rolle spielen, letzteres sind Ereignisse wie die Missbrauchsfälle oder jetzt Limburg. In der vergangenen Woche sind diese Zusammenhänge neu diskutiert worden, für meine Samstagssendung habe ich dazu ein Interview gemacht mit einem Religionssoziologen, der das ein wenig auseinander dröselt.

Zwei Dinge bleiben mir hängen: Mehrfach betont Detlef Pollack, dass es schon einen ziemlich gewichtigen Grund braucht, um auszutreten, denn meistens haben Christen eine Verbindung mit der Kirche, die nicht einfach zu erschüttern ist. Und das kommt aus der religiösen Sozialisation, aus Kindheit und Jugend. Im Unkehrschluss bedeutet dass also, dass bei immer weniger Jugendarbeit, Religionsunterricht, Kinder-Gottesdiensten mittel- und langfristig auch keine tiefgehenden Bindungen an die Kirche(n) mehr entstehen können. Wenn man Menschen gewinnen will, dann muss man sich früh und ernsthaft um sie bemühen. Da kommt der Jugendseelsorger in mir noch einmal durch.

Zweitens warnt mein Interviewpartner aber auch davor, zu glauben, die Kirchen selber könnten sehr viel an der Einstellung der Menschen verändern. Im Sinne von: Viel Reform bringt viel Glaubwürdigkeit bringt viel Identifizierung. So einfach ist es nicht.

Die beiden Aussagen kann man als Widerspruch sehen, ich lese das aber anders: Wer auf Kirchenmitgliedschaft blickt, verfehlt sein Ziel. Wer sich den Menschen zuwendet – wie es ja die letzten Jahrzehnte auch schon geschehen sei, wie Prof. Pollack betont – der hat überhaupt noch eine Chance, glaubwürdig zu sein. Aber auch das wird keine Wunder wirken.

Die Alternative aber wäre noch schlimmer: Ein sich Abfinden mit dem Weglaufen, ein sich nicht um die Fragen und Vorbehalte kümmern, ein nicht hören wollen. Das wiederum würde garantieren, dass die Zahlen nicht nur nicht abnehmen, sondern dass immer mehr Menschen sich abwenden.

 

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28 Kommentare zu Warum geht man, warum bleibt man?

  1. Als ich in den 80ern aus der evangelischen Kirche ausgetreten bin, geschah das in erster Linie, weil ich keinen Sinn darin gesehen habe, Mitglied in einem Links-Grünen Sozialverein zu sein, der die Wahrheit Gottes nicht mehr vermitteln wollte. Über Kontakte zu amerikanischen Kollegen lernte ich viel über Eso-Gruppen und Buddhismus, was mich dann schließlich zur Wahrheit des christlichen Glaubens und in die katholische Kirche führte. Wenn man die Wahrheit begriffen hat, kann man nicht mehr „austreten“, denn die Wahrheit und die Liebe Gottes ist ewig. Allerdings bin ich froh, dass ich in München „mit den Füßen abstimmen“ kann, wie ich mir diese Wahrheit und Spiritualität vermitteln lasse.
    Aber wegen Personen, die mir nicht gefallen, auszutreten, halte ich für unsinnig – denn die Personen wechseln, die Wahrheit und der Glaube bleibt.

  2. Malte sagt:

    Es wird beim Thema Kirchenaustritte ja manchmal viel herumgedruckst. Darf man nicht sehr einfach feststellen, daß Menschen austreten, weil sie schlicht nicht an Gott und Christus glauben? Das mag eine harte Sprache sein.

    Natürlich gibt es viele Details, die man soziologisch untersuchen kann, Anlässe zum Austritt usw., aber das Wesentliche ist doch eben die Gretchenfrage. Der Glaube ist im Wesentlichen der einzige Grund, in die Kirche einzutreten (abgesehen natürlich von der Kindertaufe), und genauso ist der Nichtglaube im Wesentlichen der einzige Grund für den Austritt. Vor allem kann man seine Kirchenzugehörigkeit nicht über sein Gewissen hinweg entscheiden.

    Ich denke auch, man sollte nicht Schlagworte wie „Dialog“, „Bedürfnisse der Laien“ usw. gegen andere Aspekte (etwa „Bedürfnisse der Kleriker“?) ausspielen. Diese Sprache schafft doch nur zusätzliche Gräben, die niemandem nutzen. Die Hilflosigkeit, welche die Austrittszahlen vielleicht vermitteln, ist doch nicht eine Hilflosigkeit „der“ Kleriker gegenüber „dem“ Kirchenvolk. Es ist doch eine einzige Kirche, die sich ängstlich fragt, wie es weitergeht.

    • Guardianus sagt:

      Sicher kommt es auf jene „Gretchenfrage“ grundsätzlich an. Nicht weniger gehört zu dieser Frage aber auch, wie die Kirche Gott zu den Menschen bringt und Ihn insoweit wieder Fleisch werden lässt: immer wieder der Welt neu gebiert. Offenbar ist hier eine gewisse Unfähigkeit, bzw. Unfruchtbarkeit festzustellen, weil es den Kirchen vielleicht mehr um sich selber als um den Menschen und dessen (ewiges) Heil geht. Zur Zeit scheint es, als ob die Kirche mehr Fragen aufgibt als solche zu beantworten..

      • Guardianus sagt:

        ….und deshalb die Kirche als Institution verlassen, was nicht gleichsam bedeutet, nicht mehr an Gott zu glauben.
        Deshalb denke ich, dass die Kirche die Antwort nach jenem besagten „warum“ auch bei sich selber zu suchen hat. Wie bei einem Austritt aus der Kirche, so sollte auch bei einem (Wieder-)Eintritt in die Kirche, dieser nicht von Personen „abhängig“ gemacht sein.

        • Gabi sagt:

          Das zu trennen empfinde ich schwierig, lieber Guardianus. Wenn man mit der Institution Kath. Kirche wegen seiner z.B. nonkonformen Lebensweise in Konflikt gerät, ist dies immer nicht nur mit der katholischen Lehre, sondern auch mit Personen, die diese lehren und von den Schäfchen einfordern, verbunden. Oder habe ich Sie nicht richtig verstanden?
          Ich habe mir auch schon mal vor einigen Jahren überlegt, ob ich vielleicht auch in der Altkatholischen Kirche eine passende Gemeinschaft finden könnte. Die „Gretchenfrage“ würde ich für mich nicht anders beantworten als bisher.

    • Rudi sagt:

      Sie haben im Grunde schon recht, aber der Dank des deutschen Kirchensteuersystems kommt das liebe Geld auch noch mit ins Spiel. Mit Blick auf die Lohn- oder Gehaltsabrechnung ist der Schritt hin zum Austritt eben leichter getan und aktuelle Anlässe wie der „Zirkus“ in Limburg machen es dann nicht besser.

      • KRP sagt:

        Ich glaube auch nicht das es wegen der Kirchensteuer ist, schon eher wegen der veralteten eher „mittelalterlichen“ Strukturen. Der geringe Prozentsatz der die Kirchensteuer ausmacht reisst es sicher nicht raus, davon wird die Kirche sicher nicht reicher.

  3. KRP sagt:

    @ Malte @Cinderella 01 Das möchte ich denn doch bezweifeln, dass Menschen wegen des Nichtglaubens an Gott austreten. Dann schon eher aus Verzweiflung und Unzufriedenheit und der Unglaubwürdigkeit der Kirche .Geschweige denn wegen einzelner Personen dann schon eher wegen dem institutionellen Gefüge.

    • Silvia Brückner sagt:

      Liebe KRP, das sehe ich auch so, zumal ja manche Christen, die die römisch – katholische Kirche verlassen, zu einer anderen Kirche konvertieren, ein Faktor, der beim Thema Kirchenaustritt bisher noch gar nicht berücksichtigt worden ist.

      • KRP sagt:

        Würde sicher mal langsam Zeit das ganze zu berücksichtigen, bevor die Mitglieder der einzelnen Kirchen sich in alle Winde zerstreuen. Die Menschen fühlen sich nicht mehr gebunden, verbunden mit Gemeinschaften, Kirchen die nur Verbieten und selber das Gegenteil machen.

  4. Krol ogorek sagt:

    Ich bin in einer von polnischen Zuwanderern gegründeten, sehr aktiven katholischen Enklave in der norddeutschen Diaspora aufgewachsen. Da ich ein kränkliches Kind war, kamen die Schwestern des in der nähe liegenden Mini-Klosters ( 3 Schwestern ) regelmäßig in unser Haus um nach mir zu sehen.
    Mit 6 Jahren wurde ich Messdiener, 1 oder 2 Jahre später begann ich im kirchlichen Instrumentalkreis das Akkordeon zu spielen. Ich trug den Kirchenboten aus, ging für die Gemeinde mit Wohlfahrtsmarken von Tür zu Tür, lernte dann 8 Jahre das Orgelspiel. Die durch meine Übungsstunden anfallenden Stromkosten hat mein Vater in der Gemeinde abgearbeitet.
    Als ich dann so 16 oder 17 Jahre alt wurde, da öffnete sich mein Herz für eine junge Frau. Sie war ein paar Jahre älter als ich und war ca. seit 1 Jahr verheiratet. Ich kannte sie und ihren Mann schon lange Zeit aus der Gemeinde, und hatte beide auch schon gelegentlich besucht. Meist zusammen mit anderen Mitgliedern unserer Freundesgruppe. Bereits kurze Zeit nach der Hochzeit fühlte sich ihr Mann zu einer anderen jungen Frau aus der Kirchengemeinde hingezogen, was er auch durchaus öffentlich zu Schau stellte. So kam es dazu, dass die beiden sich ihre Wohnung in 2 Bereiche aufteilten und begannen, sich mit ihrer Trennung / Scheidung zu beschäftigen, die dann kurz danach in Freundschaft erfolgte. Die Ehe war kinderlos geblieben.
    Ich hatte weiter zu beiden Kontakt, fand aber, ohne das es mir bewußt wurde, immer mehr gefallen an Gesprächen mit der nun geschiedenen Frau. Der Kontakt war rein platonisch. Dennoch mißfiel er einzelnen Gemeindemitgliedern,
    denn die junge Frau war ja nun Geschieden, und damit aus der Gemeinde auszugrenzen. Die junge Frau und ich wurden zum Pastor zitiert, und vor die Entscheidung gestellt entweder alle Vorteile der Gemeindemitgliedschaft ( wie z.B. das Orgelspiel ) aufzugeben, oder zu geloben uns niemals wieder zu treffen.
    Unsere Entscheidung war überraschend eindeutig: Wir verzichteten spontan auf die in der Gemeinde gewährten Vorzüge und ich gab meinen Kirchenschlüssel, den ich für den Zugang zur Orgel erhalten hatte, ab.
    Die junge Frau und ich hielten Kontakt. Mit einem Freund zusammen halfen wir ihr beim Umzug in eine eigene Wohnung. Der Kreis derer aus der Gemeinde, die den Kontakt zu uns Verstossenen aufrecht erhielt war recht klein. Aber das schweißte uns auch zusammen. Mit der Zeit entdeckten die junge Frau und ich unsere Liebe zueinander und wir begannen eine „wilde Ehe“. Diese wilde Ehe dauerte 30 Jahre lang. Dann, nach 30 Jahren, haben wir geheiratet. Standesamtlich. Viele Jahre vorher waren wir aus der Kirche ausgetreten. Ende des letzten Jahres starb nun die Mutter meiner Frau, und meine Frau fuhr zum jetzigen Pastor der norddeutschen Gemeinde um mit ihm über die Trauerfeier zu sprechen. Überraschenderweise hatte er sich über die lange vergangenen Vorgänge informiert und war zu dem Schluss gekommen, meine Frau solle einen Antrag auf Annulierung ihrer damals geschlossenen Ehe stellen. Er gab ihr die dafür notwendigen Kontaktdaten und sagte ihr, sie könne sich in dem Verfahren auf ihn berufen, denn nach seinen Recherchen sei die Ehe ungültig.
    So fragen wir uns, ob sie diesen Weg gehen sollen.
    Unseren Glauben an Gott haben wir darüber nicht verloren. Auch wenn wir nicht mehr Mitglied der Kirche sind und die Glaubensintensität sicher geschwankt hat. Wir versuchen möglichst oft zu erkennen, in welchem Moment des Tages „Gottes Finger“ deutlich für uns erkennbar wurde. Und das kommt häufiger vor als ich es je gedacht habe!
    Unsere Losung haben wir von Johannes Paul II. angenommen: „Habt keine Angst!“. Aber ob wir den Weg zurück in den Schoß von Mutter Kirche finden werden? Ich weiß es nicht.

    • Silvia Brückner sagt:

      Wenn ich so etwas lese, dann könnte ich heulen über die Herzlosigkeit in unserer Kirche, die ständig von Liebe und Barmherzigkeit predigt und so mit menschen umgeht.

      Was würde Jesus wohl zu Ihrer Lebensgeschichte sagen? Ich glaube, er würde auch weinen über das, was Menschen in seinem Namen angetan wird.

      Wann wird diese Herzlosigkeit endlich ein Ende haben?

    • Arnd sagt:

      Ich sehe in dieser Situation in jedem Falle einen Fingerzeig Gottes, zumal es sich um dieselbe Gemeinde handelt, die Sie damals verstoßen hat. Dies war sehr unbarmherzig, trotzdem sollten Sie der Gemeinde, vertreten durch den Pfarrer, die Möglichkeit zur Umkehr und Ihnen die Rückkehr zur Kirche nicht nehmen. So finde ich…

  5. thomas Wendt sagt:

    Sehr geehrter Pater Hagenkord,

    beim Thema Kirchenaustritte wird immer davon ausgegangen das die Menschen sich vom Glauben und von der Kirche (Gemeinschaft) enfert haben. Aber gerade in Deutschland mit seinem Kirchensteuersytem gibt es auch den Punkt „Protest“. Denn einige Bischöfe „ruhen“ sich auf den „Karteileichen“ aus die automatische Ihre Kirchensteuer zahlen und interessierensich dadurch nicht mehr für die Belange der Gläubigen die noch ein Gemeideleben leben den die „Kasse“ stimmt ja. Und dies nicht nur in Limburg auch in Berlin von es nur dan einen „Dialog“ gibt wen man dem Kardinal zustimmt.
    Erst wenn die „Kasse“ nicht mehr stimmt fangen diese Bischöfe an, wie vom Heiligen Vater gefordert, sich mit den Gläubigen zu beschäftigen.

    MfG
    Th-J Wendt

    • Parsifal sagt:

      Vor meinem Kirchenaustritt habe ich intensiv gebetet, direkt vor dem Gang zur Behörde habe ich vor dem Allerheiligsten inne gehalten. 5 Wochen davor sagte man mir würde mich als Managementtrainee in einem katholischen Krankenhaus beschäftigen. Wenn ich allerdings meine Homosexualität öffentliche machte, verlöre ich meinen Arbeitsplatz. Was sollte ich tun, um mir noch in den Spiegel schauen zu können. Meine Entwicklung zu einer reifen Persönlichkeit hing ab von einem coming out. Ich bin danach weiterhin zur Heiligen Messe gegangen, habe den Leib des Herrn empfangen – immer mit einem Gefühl, doch nicht gewollt zu sein. Im Busssakrament sagten mir Priester ich sei wahrlich katholisch. Ich habe es immer noch nicht gut für mich gelöst. Die Verletzung durch die, denen ich vertrauen möchte, denen die das Heil verkünden sitzt immer noch. Ich habe noch keinen Ausweg.

      • Arnd sagt:

        ich habe da auch keine Lösung parat, glaube aber, dass Sie letztlich das richtige getan haben und tun, nämlich diese Dinge direkt mit dem Herrn auszumachen.

      • Silvia Brückner sagt:

        Lieber Parsifal, wenn ich so etwas lese, blutet mir das Herz. Ich bin mir sicher, dass Sie – so wie wir alle – ein geliebtes Kind Gottes sind und Gott Sie annimmt, so wie Sie sind, und das mit oder ohne Kirchenmitgliedschaft.

      • Chrisma sagt:

        Parzifal, warum um „Himmelswillen“ sind Sie aus der Kirche ausgetreten??? Bitte, bitte bleibt wenn ihr noch euren Glauben habt. Nur mit Euch in unserer Kirche können wir bestimmten Kreisen in dieser Kirche die Stirn bieten. Der Umgang mit Homosexualität, Berufsverbot für Homosexuelle sind eine Schande für unsere Kirche. So wir vor Gott reinen Herzens sind, können wir uns eingeladen fühlen ihm im Abendmahl zu begegnen.

        • Silvia Brückner sagt:

          Liebe Chrisma, es ist nur die Frage, wie weit die Kraft des Einzelnen reicht. Ich bin persönlich weder von der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen betroffen noch von der der Homosexuellen, aber ich leide mit diesen Menschen an der kirchlichen Ausgrenzungspraktik und ich bin mir sicher, dass Jesus Christus in und mit diesen Menschen leidet.

      • Gabi sagt:

        Lieber Parsifal, ich wünsche Ihnen, dass Sie sich innerlich unabhängiger von der Institution (und ihren gerade in der Sie betreffenden Lebensart fragwürdigen Instruktionen) machen können mit der Zeit! Sie sind Gottes Kind, und es ist Ihre Entscheidung, in welcher Verbindung Sie mit Gott leben! Ich wünsche Ihnen Mut, Gott mehr als den Menschen zu vertrauen!

  6. Guardianus sagt:

    Grundsätzlich muss doch gefragt werden, warum diese Frage überhaupt ein Thema ist…..

    • KRP sagt:

      Gute Frage..weil es häufig unter Christen so üblich ist zu unterscheiden zwischen Christen erster und zweiter Klasse und die erste Klasse sich meistens für die bessere hält die sich über andere stellt. Ohne zu überlegen ob man andere damit schmerzen zufügt.

  7. Gabi sagt:

    Warum bleibt man …? Ich denke, es ist in erster Linie wichtig, ob man in dieser Kirche jemals seine Heimat hatte, in meinem Fall: ob ich in dieser Gemeinschaft als „Schwester im Herrn“ meinen persönlichen Glauben leben durfte und darf. Ich sehe es als ein großes Geschenk an, die Freiheit eines Kindes Gottes vermittelt bekommen zu haben – was ich selbst erst spät verstanden habe. Von Instruktionen fühle ich mich unabhängig. Mit mir gibt es Viele in dieser Kirche, die ebenso empfinden. Und nun hat uns der Heilige Geist auch noch einen Papst ausgesucht, der fast täglich verständliche und lebendige Beispiele für die Freiheit eines Gotteskindes in dieser Kirche nennt. Diese Kirche lebt gerade richtig auf, und das möchte ich gern mit gestalten. Das sind für mich Gründe zum Bleiben bis HEUTE!

  8. Silvia Brückner sagt:

    Da hier zu diesem Thema überraschend eine sehr große Einmütigkeit geherrscht hat, sollte sich unsere Kirche mal Gedanken machen WARUM Menschen gehen und wo der anteil der Kirche liegt, statt immer nur die Schuld bei denen zu sehen, die gehen.

    • Arnd sagt:

      Für mich ist Kirche nicht Amtskirche, bei allem Respekt vor der Entscheidung eines jeden Einzelnen, könnte ich den Austritt aus der Körperschaft öffentlichen Rechts Amtskirche emotional-religiös nicht von einem Austritt aus dem mystischen Leib Christi trennen. Und von Christus möchte ich mich nicht trennen, auch wenn in der Kirche viele fehlbare Menschen mit Macht sind.

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