YouCat: So wird aus dem Katechismus Gebet

Was hat Theologie mit dem Glauben zu tun, was die Lehre mit dem konkreten Tun? Innerhalb einer kleinen Sendereihe haben wir ein konkretes Projekt angeschaut: Den YouCat – den Katechismus für junge Menschen – und das neu herausgekommene Gebetbuch dazu. Ein Gespräch mit Fra’ Georg Georg von Lengerke und Dörte Schrömges, den Machern dieses Gebetbuches.

Der Glaube und die Jugend, die Bedeutung der Theologie, und warum echte Begegnungen immer noch durch nichts zu ersetzen sind.

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29 Antworten auf YouCat: So wird aus dem Katechismus Gebet

  1. LuckyLuke sagt:

    Die akademische Theologie ist nicht das, was Jugendliche suchen? Die heutigen Theologen können keine Antworten geben, ja, nichteinmal sagen, was Jesus für sie bedeutet? Ich weiß nicht, wo dieser Geistliche seine Ansichten gewonnen hat.
    Bei uns gibt es derzeit viel mehr junge Menschen, die ein Theologiestudium anfangen als noch vor 10 Jahren. Allein aus meiner Heimatgemeinde (Kleinstadt, keine katholisch gesprägte Gegend) studieren derzeit drei Frauen und ein Mann Theologie. Ein großer Teil derer, die nicht Priester werden, spezialisieren sich auf die Fächer Religionspädagogik und Praktische bzw. Pastoral-Theologie, also darauf, den Glauben später gerade an Kinder und Jugendliche zu vermitteln. Ich bin mir sicher, dass jeder Theo-Prof sagen kann, wer für ihn Christus ist. Aber ich habe noch nie erlebt, dass einer von ihnen zu einer Jugendgruppenstunde eingeladen wurde, das ist auch nicht ihr primärer Aufgabenbereich, sondern der von Gemeindeseelsorgern und geistlichen Begleitern.
    Bleibt nur zu hoffen, dass im von ihm zusammengestellten Jugendgebetbuch ein etwas weniger pessimistischer Geist weht. Denn unter der Marke Youcat wird das Buch sicher viele junge Menschen erreichen!

    • Anna Maletzka sagt:

      Nichts Fertiges, nichts Vorgegebens, sondern Nachdenken, Fragen stellen und an den Antworten mitwirken. Ein Werk, das aus einer Zusammnarbeit entstanden ist. Das ist der richtiger Weg :)

      “mit Ihren Geschichten Gott entdecken”,..”um den Aufbau und Pflege einer Beziehung.”

      “Jugendlichen suchen nicht Theologie, sie suchen Gott, und dazu brauchen sie Leute, die von Ihm reden, und vom Gott reden ist die Tehologie”

  2. Pater Hagenkord sagt:

    Lieber Lucky Luke, das Buch halte ich für gut, kein pessimistischer Geist, aber es kommt immer auch auf den Nutzer an. Nicht alles hilft bei allen. Vielleicht nicht bei Theologiestudenten. Ich höre auch von diesem kleinen Boom von Studenten der Theologie, das können wir brauchen. In meinem eigenen Studium habe ich aber leider auch die gegenteilige Erfahrung gemacht, gespiegelt noch einmal von meinen Jahren in der Jugendarbeit. Die Fragen der Jugendlichen trafen oft genug nicht die Antworten der Theologen und umgekehrt.

    • Petra Krafft sagt:

      Danke für ihren Kommentar, ich bin auch der Meinung es gibt nicht nur Theologiestudenten sondern auch weniger gebildete junge Menschen die wahrscheinlich in der Überzahl sind und ich denke gerade diese Jungen Leute sollten doch erreicht werden mit dem Youcat.

  3. Annemarie Wachsmann sagt:

    Die Anzahl der Theologiestudenten macht es nicht.Als ich Theologie studiert habe, ging es um Theologie als Wissenschaft. Ab dem 3. Semester haben wir uns gefragt, ob es einen Gott gibt. Das war 1970 bis 1976. Ob wir dass alles überstanden haben, weiß ich nicht.Wenn Traditionalismus die Alternative ist, kann ich drauf verzichten.Man muss in der katholischen Kirche auch noch zwischen Männern und Frauen unterscheiden. Frauen, die auf der Suche waren,damals, haben gezwungenermaßen einen großen Umweg nehmen müssen. Das ist mir jetzt erst klar geworden.Dass ich persönlich da nicht auf der Strecke geblieben bin, hat mit meiner Hartnäckigkeit zu tun.Soweit ich weiß, hat der You Cat reißenden Absatz.

  4. Annemarie Wachsmann sagt:

    Zum Thema You Cat Gebetbuch möchte ich sagen, das Gebetbuch wurde mit Jugendlichen gestaltet, nicht über deren Köpfe hinweg, das kann nur gutgehen.

  5. Ameleo sagt:

    Warum nur lese ich jedes Mal, wenn ich diesen Artikel anklicke, statt der Überschrift: “So wird aus dem Katechismus Geld“? Hat das vielleicht auch mit dem Thema zu tun? …

    Als Theologin missfällt mir ebenfalls der Theologie-Pessimismus des Interviews. Es wird zwar nicht im Interview aber im kirchlichen Umfeld laufend ein Mangel an Glaubenswissen beklagt, ihn aber mit Katechismen beseitigen zu wollen, greift wesentlich zu kurz. Das Gebetbuch kenne ich nicht, aber wenn es einen ähnlichen Stil hat wie der YouCat, ist mein Verdacht, dass es wieder nur die Insider erreicht, nicht aber die Jugendlichen “an den Hecken und Zäunen”, die mit der binnenkirchlichen Sprache so gar nichts anzufangen wissen. Theologie als Wissenschaft fand ich während des Studiums überaus bereichernd, bei aller Verunsicherung, die neues Denken und Verstehen Not-wendiger Weise verursacht. Um es krass auszudrücken: ein Katechismus bringt mir bei, nach(!) zu denken und nach zu glauben (und nach zu plappern), theologische und geistliche Auseinandersetzung und Einübung ermutigt und befähigt mich zum Weiterdenken und selber glauben.

    Theologie vermisse ich in Predigten, Bildungsveranstaltungen und im Bereich von Schule und Katechese. Zur ernsthaften Auseinandersetzung mit anderen Wissenschaften reicht Katechismuswissen aber nicht aus, bzw. ist wegen einem anderen Anspruch und Ansatz überhaupt nicht dazu geeignet. Und um eine Beziehung zu Gott und Christus zu entwickeln, braucht es keine Bücher, sondern andere sowohl theologisch wie auch geistlich gebildete Menschen.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Meiner Erfahrung nach reagieren aber gerade die Jugendlichen an den Hecken und Zäunen auf eine Gebetssprache, der wir vielleicht schon entwöhnt sind. Ähnliches gilt für das Sprechen von Gott. Wenn das Sprechen und Beten sich selber ernst nimmt und nicht versucht, alles auf einen irgendwie gearteten kleinsten Nenner herunter zu brechen, dann findet es Respekt und Interesse. Deswegen kann ich mit dem YouCat Gebetbuch einiges anfangen.

      • Annemarie Wachsmann sagt:

        “Wenn das Sprechen und Beten sich selber ernst nimmt und nicht versucht, alles auf einen irgendwie gearteten kleinsten Nenner herunter zu brechen, dann findet es Respekt und Interesse”.Lieber Herr P Hagenkord, so war es immer und so wird es bleiben und genau das hat mich damals als Jugendliche gestört, dieses Herunterbrechen auf den kleinsten Nenner. Und also tauchte im TheologieStudium die Frage auf, wie finden wir die Kurve zu Jesus..überhaupt nicht, meine Lieben. Entweder, man beginnt bei Jesus und hört auch da auf, oder man läßt es.Als ich 1976 – 78 unterrichtet habe, war das Gebot, im Religionsunterricht nicht über Gott zu sprechen, damit die Kinder nicht beeinflußt werden,es gab ja auch Zensuren, diese Irrsinnspädagogik des Nicht-Beeinflussens.Nun, in meiner eigenen Schulzeit an einem kirchlichen Gymnasium hatte ich auch nichts von Gott gehört.Nur Moralpredigten. Und dann kam eine Quintanerin sehr schüchtern am Ende einer ReligionsStunde zu mir und fragte, “Ähm, gibt es eigentlich einen Gott?” Natürlich, habe ich da gesagt. “Gott sei Dank,”meinte sie, “ich hatte schon Angst, Sie sagen nein..”Da muss man sich dann nicht wundern, wenn die Leut sich was anderes suchen.

      • Anna Maletzka sagt:

        “Und um eine Beziehung zu Gott und Christus zu entwickeln, braucht es keine Bücher, sondern andere sowohl theologisch wie auch geistlich gebildete Menschen.”?- ich glaube, Sie irren sich mit Ihrer Mainung.

        • Ameleo sagt:

          @ Maletzka: Da sind wir wahrscheinlich sehr verschiedener Meinung: Um eine Beziehung zu Gott aufbauen zu lernen, so denke ich, braucht es andere Personen, von denen ich mir etwas abschaue und probierend nachmache, an denen ich mich aber auch reibe, und denen ich widerspreche um meinen eigenen Glaubensweg gehen zu lernen. Beziehung lernen, auch Beziehung zu Gott, geht meiner Ansicht nach nur über Beziehung zu anderen Menschen, von wenigen Ausnahmepersönlichkeiten möglicherweise abgesehen. Bücher sind da zweitrangig, denn selbst der Zugang zum Verständnis der Heiligen Schrift braucht die Beziehung zu und Austausch mit anderen Menschen. Und von denen, die bereit sind, solche Beziehungen einzugehen, im Sinne von: dem anderen beim “im Glauben Laufen lernen” zu unterstützen, erwarte ich selbstverständlich eigenes Glauben, Fragen und Zweifeln, vor allem aber “Herzensbildung” und – gerade wenn es von offiziell kirchlicher Seite her geschieht – auch eine fundierte theologische Qualifikation, was nicht zwingend ein akademisches Studium beinhaltet.

          • Petra Krafft sagt:

            Sicher braucht es Beziehungen zu den Menschen, Ansprechpartner und Menschen an denen man sich reiben kann um sich zu bilden und seinen Weg zu finden. Das schließt aber nicht die Bücher aus. Bücher tragen genauso zum Austausch bei und gerade in der heutigen Zeit wo Jugendliche kaum mehr die rechten Ansprechpartner finden braucht es doch gerade solche Bücher wie den Youcat und das Gebetbuch

          • Annemarie Wachsmann sagt:

            Ameleo, man liest den Kindern vor und das hat mit Buch zu tun. Biblische Geschichte in der Schule. Hatte mein jüngerer Sohn bei Waldorfs. Der YouCat ist Katechismus für Jugendliche, damit sie die Lehre der Kirche vestehen. Beides ist wichtig. Vorgeformt und kreativ. Anhand der großen Feste den Kindern erklären. Wie willst du da trennnen zwischen Buch und Mensch?

          • Ameleo sagt:

            Annemarie: Vorlesen hat mit Buch und Beziehung zu tun. Das erlebe ich als etwas sehr Inniges. Außerdem liebe ich Bücher! Aber wenn es um die Beziehung zu Gott geht, dann geht es auch um Liebe. Wer lernt die Liebe zu einem anderen Menschen aus Büchern? So etwas geht nicht! Natürlich lesen Jugendliche gerne über Dinge, über die sie nicht (mehr) mit Erwachsenen sprechen mögen. Aber das Lieben haben sie, hoffentlich über die Erfahrung mit anderen Menschen gelernt, von denen sie selbst geliebt wurden.
            Natürlich geht es in einer Buchreligion, wie es das Christentum ist, nicht ohne Bücher, aber die Vermittlung läuft – und dabei bleibe ich – zunächst ausschließlich über menschliche Beziehungen.

          • Anna Maletzka sagt:

            Liebe Ameleo, Sie haben Recht, … am Anfang war das Wort…aber das Wort kam aus dem Menschen heraus (manchmal als Kraft des Heiligen Geistes) nach außen, und nicht unbedingt mit dem Verhalten des „Sprechenden“ übereinstimmend.
            Wenn Eltern und Erwachsene kein Vorbild sind, dann sucht das Kind, oder Jugendlicher mit dem angeborenen Gewissen (Synteresis – vergl. z.B. mit hl. Hieronymus) woanders. Manchmal sind das nur Bücher mit dem geschriebenen Wort. Manchmal andere Menschen, die zuerst immer noch weniger Autoritätskraft mit sich bringen, als die Eltern selbst. Wenn man gut zuhören kann, und die Welt und Zusammenhänge beobachtet und sich Gedanken macht, das Verhalten der Menschen mit dem Inhalt der Bücher vergleicht, findet man irgendwann den Weg der Liebe und somit auch Gott selbst. …aber ohne die Bücher geht es meistens nicht.

    • Annemarie Wachsmann sagt:

      warum du jedesmal “geld” liest? hat was mit kirchenbild zu tun…;-)theologin bin ich auch.und durchaus pessimistisch.die insider sind auch nicht so gut drauf, dass man sich auf outsider konzentrieren sollte.glaube hat was mit kirche zu tun. die sich verständlich ausdrücken will.

  6. Annemarie Wachsmann sagt:

    Es braucht auch Bücher, Anna, das ist wahr.Der Katechismus zeigt erstmal die Lehre der Kirche. Das Gebetbuch ist zusammen mit Jugendlichen gemacht worden. Ein Anfang. Der Weg muss fortgeführt werden.Kirche ist vielfältig und sollte für jeden einen Platz haben.Jeden auf unterschiedliche Weise ansprechen.

  7. Annemarie Wachsmann sagt:

    Ich erinnere mich an Kinderzeiten, in denen ich Heiligenlegenden und die Bibel gelesen habe. Da hätte ich doch keinen Erwachsenen haben wollen. Mein anderer Sohn macht gerade ein Hauptseminar darüber, wie man Kindern wieder das Lesen schmackhaft machen kann. Man soll niemals nie sagen.

  8. Annemarie Wachsmann sagt:

    wenn ich immer auf menschen angewiesen gewesen wäre im religiösen bereich, wäre ich ein heidenkind. die heiligenlegenden hatten durchschlagenden erfolg. auch die historisch einwandfreien später.sowas lese ich bis heute. teresa, ignatius, franziskus, und andere..und die bibel, die heilige schrift…gott wirkt ja auch noch direkt.uns wurde früher nicht vorgelesen. die bibel an sich wirkt.mir haben als kind und in der jugend eher die maiandachten und kreuzwegandachten geholfen.und die bibel immer wieder rauf- und runterlesen.den katechismus haben wir auswendig gelernt. die menschen haben vielfach schwachsinn geredet.heute bin ich froh, einen sehr guten begleiter zu haben, da geht es aber auch um sehr viel anspruchsvolleres.

    • Petra Krafft sagt:

      Liebe Annemarie da stimme ich Dir doch voll und ganz zu, wenn wir uns allein auf Menschen verlassen würden und auf die Menschlichen Beziehungen so sähe die Welt bestimmt noch sehr viel ärmer aus.

    • Ameleo sagt:

      @ Annemarie + Petra:
      Habe ich richtig verstanden: Weil ihr in Bezug auf eure religiöse Entwicklung schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht habt, schätzt ihr die Bedeutung von (Gebet-)Büchern höher ein als Beziehungen zu anderen Personen?

      Aber wer hat euch – wenn auch auf offensichtlich negative Weise – ein gewisses Interesse am Glauben, an Gott als allererstes mitgegeben, auch wenn es so übel war, dass ihr euch abgrenzen musstet? Welches Menschenbild habt ihr aus diesen Erfahrungen entwickelt, und wie steht euer Gottesbild dazu in Beziehung?

      Gerade in der rk Kirche gilt neben der Bibel ja die Tradition als wesentliche Garantin für den richtigen Glauben. Aber auch das waren Menschen, z.B. die von dir, Annemarie, o.g. Heiligen, zu denen du per Lektüre in Beziehung trittst.

      Mir geht es nicht darum zu behaupten, wir sollten uns allein auf andere Menschen verlassen, Petra, sondern darum, die große Bedeutung menschlicher Beziehungen für die Weitergabe des Glaubens heraus zu stellen. Und diese Welt gibt es (zur Zeit) eben nur mit uns Menschen. Ja, ich weiß, seufz, ohne die wäre alles so viel leichter… Aber dann gäbe es auch diese Diskussion hier nicht. Uuups…

      • Annemarie Wachsmann sagt:

        und welche grundlage hast du, ameleo? deine guten erfahrungen? sieh mal nach, was heute an religiösen erwachsenen herumläuft und ob vielleicht das der grund war, den you cat in die welt zu bringen. die leut kommen als künstler, philosophen und religiöse zur welt oder als machtmenschen und untertanen.oder eine kombination davon. wenn erziehung alles wär, wären wir gut dran.wie ist das mit den atheistisch großgewordenen, die gläubig werden? und den fromm großgewordenen, die dann das weite suchen. mein schluss satz hieß, jedem das seine, damit niemand in die ecke des unnormalen gedrängt wird.

      • Annemarie Wachsmann sagt:

        ich habe ja nicht gerade den eindruck, dass du mich verstehst, ameleo.das gebetbuch zum you cat ist aufgrund von zusammenarbeit also beziehungen, entstanden. der you cat selber..fiel auch nicht vom himmel. in berlin gab es gesprächskreise dazu. aber es gibt leut, die wollen den ganz alleine lesen.gott sei dank war mein zuhause und mein pfarer nicht das einzige, was ich an mensch erfahren habe..und gottesbild? was hat das damit zu tun? mit mensch? so angewiesen ist gott nicht..er stellt sich schon mal selber dar.

        • Ameleo sagt:

          Du weißt selbst, Annemarie, dass die Kommentare hier in wilder Reihenfolge veröffentlicht werden und nicht chronologisch nach dem Erstellen. Dein Kommentar von 09:19 stand noch nicht online, als ich meinen schrieb, wie also hätte ich darauf eingehen können?

          Ja, das YouCat-Gebetbuch ist in Beziehung entstanden, genau das, was ich die ganze Zeit sage, es geht nicht ohne. Wieso betont ihr dann dauernd, dass es ohne ginge und das Bücher die bessere Alternative sind?

          Ich werde hier nichts weiter erklären oder weiter kommentieren, nachdem mein Kommentar jetzt schon zwei Mal in einer Fehlermeldung hängengeblieben ist. Eine Technik, die nicht funktioniert, ist mir zu zeitaufwändig und zu blöd.

          • Annemarie Wachsmann sagt:

            ich achte nicht auf die uhrzeit.der posts.hast du das interview gehört?es geht hier rein um den you cat plus gebetbuch. nicht um glauben vermitteln schlechthin..diese beiden bücher sind ein krümel im kirchenuniversum. da die mehrheit der katholiken vor bildungsnotstand strotzt, kann es nicht schaden, denen mal ab ovo was beizubringen. damit sie wenigstens genau wissen, was sie ablehnen. du sagst aber auch was gegen den youcat und betonst, wie wichtig vorlesen ist, streitet niemand ab..man kann sich seine weisheiten auch über selberlesen holen..alles hat seine zeit. selber lesen, vorlesen und rausgehen..ich finde den youcat gut, kirchenlehre in verständlich und notfalls wird erklärt, so wie das hier in berlin stattfindet..hört sich bei dir an, als wäre die kirchenlehre out. ist sie nicht. ob man die gut findet, steht auf einem anderen blatt. ich habe keine probleme mit posten..man muss die geheimzahlen oben reinschreiben..

      • Petra Krafft sagt:

        @Ameleo
        Was wissen Sie denn was ich in Bezug meiner religiösen Entwicklung für Erfahrungen gemacht habe, ich habe nicht geschrieben das es ohne menschliche Beziehung geht, mir geht es darum das jeder Mensch verschieden ist und jeder seinen eigenen Weg geht. wenn ich mir die Bibel und die Heiligengeschichten so ansehe, kann ich nicht erkennen das diese Menschen durch menschliche Beziehungen zu ihrem Glauben fanden sondern das dahinter eine viel höhere Macht steht.

        • Annemarie Wachsmann sagt:

          mmmh, petra..die höhere macht stand in der tat an allererster stelle da.und einzelne herausgehobene führer, die oft nicht viel zu lachen hatten.die sich aber unabhängig von menschen von dieser höheren macht getragen wußten.

  9. Annemarie Wachsmann sagt:

    Petra, letztendlich sind Bücher auch von Menschen gemacht. Was mir bei den Heiligenlegenden als Kind so wichtig war, die Heiligen hatten einen völlig anderen Gott als den, den unser Strenger Richter aller Sünder Pfarrer uns eintrichtern wollte.Heute wird den Kindern w a s eingetrichtert? Alles nach Befindlichkeit.Da kann dann die entsprechende religiöse Literatur etwas entgegensetzen. Kinder und Jugendliche sind auch selbständig und suchen sich etwas.Erwachsene haben keine Zeit und selber oft geistig wenig zu bieten.Wer sich seine Kinder ansieht, weiß, dass der eine gerne viel alleine macht und der andere in Gesellschaft.Kinder haben unterschiedliche Fragen.Mein älterer Sohn konnte mit 4 Jahren alles lesen, hat er sich alleine beigebracht, und hat uns vorgelesen ,bzw wollte mit seinen Büchern meist alleine sein.Der hatte auch seine feste Vorstellung von Religion.”Ich glaube nicht an unsichtbare Wesen”. Der zweite Sohn wollte vorgelesen haben.Für den war religiös immer alles klar.Diese festen Erziehungsregeln so und nicht anders ,schaden. Jeder so, wie er oder sie es braucht.Dann bekommt auch niemand den Anstrich des nicht Normalseins.

  10. Tilda sagt:

    Ich habe mir als Oma den YOUkat gekauft und bin begeistert. Er spricht eine neue Sprache, die Aufmachung ist locker und ansprechend.
    Er war dringend notwendig, denn die Eltern der Kinder, die jetzt youkat lesen, haben dank unserer Theologen, die Religionslehrer mit anti themen gefüttert haben, ein schlechtes bis gar kein Wissen über die kath. Kirche.Können somit das Glaubenswissen nicht korrekt weitergeben. Das Wissen über Kirche und Glaube ist aber etwas grundlegendes, dazu muß allerdings die Gotteserfahrung kommen und die ist ein Geschenk der Gnade auf die ich keinen Einfluss habe. Vielleicht aber durch Gebet erbitten kann.

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