600 Bände Joseph Ratzinger

Für jemanden, der sich Seite für Seite und Band für Band langsam durch die Werke Joseph Ratzingers liest, ist es ein kleiner Schock, 600 Bände auf ein mal zu sehen. Auch wenn viele Übersetzungen darunter sind, Chinesisch etwa. Diese Werke sind bis heute noch in Rom zu sehen, ab Ende nächster Woche dann beim Herder-Verlag in Freiburg. Und als ihm die Schau am Donnerstag präsentiert wurde, kam Papst Benedikt XVI. etwas ins sinnieren:

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Papstverleger Manuel Herder und Ratzinger-Leser Kardinal Koch

Papstverleger Manuel Herder und Joseph-Ratzinger-Leser (seit 1968) Kardinal Kurt Koch in der Buchausstellung

Warum die Schau: Papstverleger Manuel Herder sagt, dass die Bücher einen Zugang zum Papst und Theologen Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. bilden. Ich kann nur hoffen, dass einige reichen und ich nicht alle lesen muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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.. im Interview …

Ein Interview zu meinem Blog, gegeben SciLogs.

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Antworten erwünscht …

Die Papstreise – die Papstreise. Als Papstreisejournalist und zumal als einer, der das erste mal im Papstflieger mitfliegen wird, ist das eine aufreibende Zeit, in der man gerne mal den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht.

Also meine Frage an alle Blogleserinnen und -leser: Was muss passieren, damit die Reise eine erfolgreiche Reise wird? Ganz im Ernst, mich würde interessieren, wie das gesehen wird.

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 „Mitten im Schweigen und der Abwesenheit Gottes”, Psalm 22 zum Fest Kreuzerhöhung

Berninis Engelstatue mit dem Kreuz

Berninis Statue des Engels mit dem Kreuz, Engelsbrücke, Rom

Es gibt Tage, an denen fällt das Beten schwer. Gott schweigt und ich stehe da und spreche irgendwie ins Nichts. Das geht nicht nur mir so, dass ist eine Erfahrung durch die Jahrhunderte, und es gibt Texte, die das viel besser ausdrücken können. Einer der tiefsten: Psalm 22. Und über diesen Psalm, das Gebet des allein gelassenen, sprach Benedikt XVI. an diesem Mittwoch – dem Fest Kreuzerhöhung.

 

„Ich bin ein Wurm und kein Mensch“,

so klagt der Psalm, „der Leute Spott, vom Volk verachtet. Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf… Du bist es, der mich aus dem Schoss meiner Mutter zog, mich barg an der Brust der Mutter. Von Geburt an bin ich geworfen auf dich… sei mir nicht fern, denn die Not ist nahe…“

„In seinem Gebet wechseln sich die bedrängende Wirklichkeit der Gegenwart und die tröstliche Erinnerung über die Hilfe Gottes in der Vergangenheit ab“, so der Papst.
„Im tiefsten Leid angesichts seiner verzweifelten Situation, angesichts von Gottes scheinbarer Abwesenheit und seinem Schweigen ruft er aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Er fühlt sich verlassen, Gott antwortet nicht. Und doch nennt er den Herrn „Mein Gott“; er gibt die Hoffnung nicht auf, dass Gott ihn hört und erhört. Weiterlesen

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Neuevangelisierung – Ein Besuch beim Chef

Besuch bei der Neuevangelisierung: Erzbischof Rino Fisichella leitet den Päpstlichen Rat dieses Namens. Diesen gibt es seit etwa einem Jahr (Oktober 2010), Zeit also, zu erfahren, was dieser Rat tut. Und natürlich auch die beste Zeit, ihn zu fragen, was denn der Papstbesuch in den Augen des Leiters des Rates für das Glaubensleben in Deutschland bedeuten kann.

Gelernt habe ich, dass der Rat koordinieren will, nicht vorgeben. Gelernt habe ich, dass er auf Initiativen von den Ortskirchen baut. Gelernt habe ich auch, dass es Beispielprojekte geben wird, die zeigen sollen, was alles geht. Und gelernt habe ich, dass der Rat auf Menschen baut – neue Evangelisatoren – und nicht auf Strukturen. Alles gute Nachrichten, wie ich finde. Das vollständige Interview senden wir morgen, also am Mittwoch, 14. September, dann gibt es auch den Link dazu. Bis dahin schon einmal Erzbischof Fisichellas Antwort auf die Frage, wie er sich einen erfolgreichen Papstbesuch in Deutschland vorstellt.

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Den Theologen Ratzinger selber lesen

Zugegeben: Etwas skeptisch werde ich schon, wenn ich lese, wer jetzt noch alles zum Papstbesuch ein Buch schreibt, eine Broschüre herausgibt, oder sonstwie veröffentlicht. Also war auch Skepsis dabei, als ich den Ausdruck des neuesten Heftes der Bischofskonferenz über die Theologie Joseph Ratzingers „Der Glaube der Kirche” in der Hand hielt. Bis ich angefangen habe zu lesen: Jetzt gibt es da keine Skepsis mehr. Eine ganz hervorragend gelungene Zusammenstellung, wie ich finde. Weiterlesen

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Siebenundsiebzigmal vergeben

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.

Eine Betrachtung von Imke Sievers, BDKJ Münster.
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Womit gestalten wir unsere Welt?

Wie gestalten wir die Welt? Wir helfen wir Menschen? Eine Predigt Papst Benedikts in Ancona am 11. September nimmt das Verwandeln der Welt zum Ausgangspunkt. Wie können wir das tun?
Der Papst stellt das Verwandeln von Steinen in Brot das Verwandeln von Brot in den Leib Christi gegenüber. Das eine ist den Versuchungen Jesu in der Wüste entlehnt:

„Nachdem man Gott beiseite geschoben hat beziehungsweise ihn wie eine Privatangelegenheit toleriert, die sich nicht im öffentlichen Leben einzumischen hat, verfolgen gewisse Ideologien das Ziel, die Gesellschaft allein mit der Kraft der Macht und der Wirtschaft zu formen. Die Geschichte lehrt uns aber in dramatischer Weise, dass dieses Ziel, allen Menschen Fortschritt, materiellen Wohlstand und Frieden gewährleisten zu wollen, ohne Gott und seine Offenbarung miteinzubeziehen, letztlich dazu führt, den Menschen Steine anstelle des Brotes zu bieten.“ Weiterlesen

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Kardinal Joseph Ratzinger zum 11. September

„Ich würde sagen: Ein Problem ist der Missbrauch des Namens Gottes. Denn diese Attentate werden auch im Namen Gottes verübt – im Namen einer Religion, die für die eigenen Zwecke missbraucht wird, einer politisierten Religion. So wird die Religion zu einem Machtfaktor. Vor diesem Hintergrund sehe ich die Notwendigkeit, wieder mehr von Gott mit menschlichem Antlitz zu sprechen. Wenn wir auf Christus schauen, auf den Gott, der für uns leidet, der nicht seine Allmacht nutzt, um mit einem Machtstreich die Realitäten dieser Welt zu ändern, sondern der stattdessen auf unsere Herzen zielt, dann sehen wir eine Liebe, die sich für uns sogar töten läßt. Wir haben das Bild von einem Gott, der jede Art von Gewalt ausschließt, und darum erscheint mir das Antlitz Christi als die adäquateste Antwort auf den Missbrauch eines Gottes, der zum Instrument unserer Macht gemacht wird.“

Kardinal Joseph Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI., vor zehn Jahren in einem Interview mit Radio Vatikan über den Terror des 11. September 2001.
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Der Medienpapst

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel für die Konrad Adenauer Stiftung geschrieben: Der Medienpapst Benedikt XVI. Hier zum Nachlesen

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