Sichtbare Zeichen

Funkzelle TorloniaWas sehen Sie auf dem Bild links? Einen Techniker an einem Mobilfunkt-Turm. Ich sehe etwas anderes, ich habe bei dem Anblick heute Morgen einen Flashback gehabt, ein dejà vu: Ende April 2011, Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.. Die Stadt Rom hatte eine ganze Reihe dieser provisorischen Türme errichtet, um der vielen Smartphones Herr zu werden. Und genauso heute: Die Türme werden errichtet, damit die Verbindung mit den Menschen und ihren Mobiltelefonen nicht abreißt, die sich am Sonntag, am Mittwoch bei der Genralaudienz und dann bei der Papstwahl rund um den Petersplatz einfinden werden. Und genau hier, vor dem ehrwürdigen Palazzo Torlonia, entsteht nun wieder die erste von den vielen digitalen Verkehrsknoten.

Unendlich viele Bilder werden gemacht und hochgeladen werden, das will alles gut verbunden sein. Da helfen neue und frische Funkzellen, damit die Pilger nicht im digitalen Nirwana landen.

Das Dorf vor unserem Radiogebäude hingegen hat sich geleert. Aber auch hier wird gearbeitet. Aus den provisorischen Plastik-Gezebos sind feste Zelte geworden, auf Druck gespannt, stabil verankert. Vom anderen Ende der Conciliazione sieht man zwar nicht all zu viel, für den Hintergrund eines Aufsagers oder einer Live-Verbindung in die lokale Nachrichtensendung ist der Blick aber klasse.

Das Mediendorf

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