Antworten erwünscht …

Die Papstreise – die Papstreise. Als Papstreisejournalist und zumal als einer, der das erste mal im Papstflieger mitfliegen wird, ist das eine aufreibende Zeit, in der man gerne mal den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht.

Also meine Frage an alle Blogleserinnen und -leser: Was muss passieren, damit die Reise eine erfolgreiche Reise wird? Ganz im Ernst, mich würde interessieren, wie das gesehen wird.

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8 Kommentare zu Antworten erwünscht …

  1. Anne Preckel sagt:

    Also ich finde ja die Worte von Pater Lombardi, Vatikansprecher und Radiochef, erfrischend hilfreich: Man sollte nur einzelne Baeume auswaehlen und sich die fetten Informationsbrocken stueckchenweise reinziehen…. Der Mann versteht was von Komplexitaetsbewaeltigung! (Muss er ja auch)

  2. Hans-Werner Lichter sagt:

    Ich denke, man muss einfach im Dialog bleiben, aber auch den Dialog suchen. Und ob die Diskussion um die Rede im Bundestag, d.h. Fernbleiben von Abgeordneten da sehr hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln. Nur wenn man aufeinander zu geht, den anderen zumindest VERSUCHT zu verstehen, wird es für alle Seiten etwas bringen. Aber: Bei so vielen Anmeldungen, einfachen Leuten, hoffentlich vielen Jugendlichen, die an den Veranstaltungen, Gottesdiensten teilnehmen, wird es mit Sicherheit ein Erfolg werden.

  3. Kommentator sagt:

    Ich denke, dass viele Menschen (mich eingeschlossen) den Papst mit einer negativen und weltfremden Sicht verbinden. Wenn der Papstbesuch ein Erfolg werden soll, dann sollte der Papst endlich mal ueber seinen Schatten springen und die Welt mit etwas positivem ueberaschen! Wie waere es zum Beispiel mit dem Ausrufen einer „Demokratie“ im Vatikan und dem Abschaffen des Papsttums? 🙂
    Wenn die katholische Kirche als Institution ueberleben will, muss sie sich zu etwas aendern, das die Welt als positiven Akteur wahrnimmt und nicht als Miesepeter, der steinzeitliche und bestenfalls mittelalterliche Denkstrukturen verbreitet.

  4. Letzten Sommer, ich fuhr gerade auf der linken Straßenseite weg von Birmingham und der Seligsprechung Newmanns, da kam eine live Radio Übertragung vom Nächsten Programmpunkt B16:“Oh my gosh, i see him“ hat die Reporterin gesagt (und jetzt weiter auf Deutsch) “ ich bin zwar nicht katholisch, aber, oh, jetzt segnet er ein Baby, aber, ich muss einfach weinen, oh es ist so schön“. Und das nach monatelanger Verachtungs-Berichterstattung in den Englischen Medien. Wie eine Zeitung zu Ende des Besuches schrieb: „We expected Ratzinger the Rottweiler, but then came Benny the Bunny, we all want to cuddle up to him and have him kiss our Babys!“ Vielleicht gibts nach dem Wunder von England letzten Sommer dieses Jahr ein Wunder von Deutschland. Also ich glaube, dass viele schon zu taub und voreingenommen sind, um auf die Worte unserer Papstes zu hören- darum müssen sie zuerst emotional gepackt werden wie die Reporterin im Englischen Radio, und dann hören sie vielleicht auch zu und dann verändern sie ihr leben—wenn das passiert, war es würd ich sagen, ein Erfolg. Ich bin auf alle Fälle in Berlin dabei, im Österreichersektor…>

  5. Johannes Held sagt:

    Im Rahmen dieser Reise muss man das Miteinander suchen.Im Rahmen der Ökomene müssen wir aufeinander zugehen.Dies sollten sich auch die deutschen Bundestagsabgeordneten merken die der Rede von Papst BenediktXVI fernbleiben, dies gilt auch für die Gegendemunstrationen die stattfinden sollen. Hört Benedikt XVI erst mal zu! diskutieren kann man hinterher immer noch, aber auf faire Art und Weise Benedikt XVI ist meiner Ansicht ein Mann der der Welt viel zu sagen hat. Er ist kein politischer Papst wie Johannes Paul II sonder in erster Linie Seelsorger, der ganz klar sagt,im Leben gehte es nicht ohne Glauben. Hoffnung und Liebe. Dies kommt in seinen Predigten immer wieder zum tragen.Ich wünsche daher dem Papst eine Deutschlandreise die uns Deutsche bereichert und die für ihn nicht zu anstrengend wird.

  6. Inge Klein sagt:

    Ich erwarte nichts von diesem Besuch, erhoffe aber alles.
    Ich hoffe, dass viele Menschen sich öffnen können und so die Worte des Papstes den Weg in die Herzen der Menschen finden werden. Er bringt ja keine Neuigkeiten oder ein anderes Evanglium. Er wird den Menschen guten Willens ins Gewissen reden und versuchen, uns Jesus Christus nahe zu bringen. Und er wird überzeugen, weil man ihm glaubt, was er sagt. Er kommt authentisch rüber.
    Ich freue mich sehr auf seinen Besuch und werde zur Papstmesse nach Berlin kommen.

  7. Erich Overhageböck sagt:

    Bei seiner Wahl zum Papst hieß es „Wir sind Papst“. Heute bleiben die Abgeordneten der Sitzung fern. Alle schwören: „Sowahr mir Gott helfe“. Es zeigt wieder einmal wie dumm doch diese Abgeordneten sind. Papst Benedikt ist einer der größten lebenden Philosophen und es fesselt, wenn man seine Bücher liest. Selbst Herr Küng wird das zugeben müssen. Unsere Abgeordneten sind verlogen und wir solltne uns genau ansehen, wer fern bleibt, damit wir diese sogenannten Vertreter des Volkes bei der nächsten Wahl nicht mehr unterstützen. Ich freue mich auf den Papst und da bin ich mit Millionen Brüdern und Schwestern in einem Boot. Gott sei Dank!

  8. Petra Krafft sagt:

    Ich könnte mir vorstellen, daß der Papst durch die Straßen Berlin´s fährt und auf eine Gruppe friedlicher Demonstranten trifft und spontan in einen kurzen Dialog mit diesen eintritt. Die Folge wäre sicher das durch die liebenswerte, väterliche Art ein positver Effekt für den Glauben heraus kommt und viele Menschen erreicht würden die dem Heiligen Vater negativ gegenüberstehen.

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