#aufdemwegzurarbeit

Jeden Morgen ein Bild: Seit einigen Monaten habe ich ein kleines Projekt, das irgendwie so nebenbei entstanden ist. Jeden Morgen gehe ich zur Arbeit, was nicht weiter verwunderlich ist. Aber jeden Morgen mache ich und poste ich ein Bild von meinem Weg zur Arbeit. Erst als Spaß und dann, weil Fotografie mir Spaß macht, mit ein wenig Ehrgeiz.

Spiegelbild

Spiegelbild

Der Weg zur Arbeit ist kurz und nach zehn Monaten wird es langsam interessant, ich muss schon genauer hinsehen, wenn sich nichts Besonderes in den Weg stellt, um fotografiert zu werden. Auch sind die Bilder mittlerweile schwarzweiß geworden, diese Ausdrucksform lag mir immer schon näher.

Meistens sind es Bilder aus Rom, naturgemäß. Aber ich bemühe mich, das auch unterwegs zu machen, was das Ganze dann etwas auflockert. Aber das Herz liegt dann doch bei den Rom-Bildern.

Das hier ist natürlich ein Werbe-Stück. Aber warum auch nicht? Es ist ein kleiner Beitrag zur Schönheit der Welt, der Kultur, manchmal auch der Natur, aber da bin ich nicht so gut.

Mein Weg ist natürlich reiner Luxus. Ich habe hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden und auch wirklich jeden Morgen im Stau stecken, Wohnraum der Nähe zur Innenstadt ist rar und teuer und meistens an Touristen vergeben. Ich habe es also gut mit meinem kurzen sieben-Minuten-Gang vom Haus zum Büro. So gut, dass ich ab und zu einfach einen Umweg mache, ab und zu muss man sich halt bewegen.

Wenn Sie also Lust haben: einfach mal vorbei schauen. Und ich freue mich auch über ein Like…

#aufdemwegzurarbeit
Spiegelbild
Bahnhof Termini
Über den Dächern
Selbstbildnis
Sonnenaufgang
Engelsburg
Wolkenhimmel
Erst mal Sportnachrichten, auch wenn es weh tut
Via della Conciliazione
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6 Kommentare zu #aufdemwegzurarbeit

  1. Gabriele Luzia sagt:

    Einfach schön, herzlichen Glückwunsch zu solchen Empfindungen, Blicken und Begegnungen (notfalls mit dem eigenen Schatten) auf dem Arbeitsweg! Dann muss der alltägliche Dienst aber auch gelingen… Ich möchte mal vier Wochen in Rom sein, um sowas zu erleben! Danke für diesen Ansporn, und ich wünsche Ihnen auch auf dem heutigen Weg einen faszinierenden Blick!

  2. Ro sagt:

    Be­ein­dru­ckend !

  3. Roswitha Steffens sagt:

    Danke Pater Hagenkord, für diese Bilder, die einen Einblick in Ihr Wesen zulassen. Ich persönlich finde die Kirche in Fröttmaning sehr bezeichnend für die derzeitige Situation, die sich darin spiegelt, sehe jedoch eher den positiven Aspekt in der Arbeit, die dadurch für alle Betroffenen sichtbar wird.

    Der alles überragende Schatten neben Ihrem eigenen (kleinen) Schattenbild machte mir ein kleines bisschen Angst, er wirkt etwas bedrohlich. Dahingegen setzen sie die Sonne in einen ganz besonderen Glanz, der sehr viel Wärme und Licht ausstrahlt.

  4. Ich freue mich jeden Tag über ihre Impressionen, Danke.

  5. Monika sagt:

    Ausdrucksstark und ästhetisch. Das schwarz weiße Spiel mit dem Schatten gefällt mir! Wie es wohl wäre, Seinen Schatten einzufangen?

  6. DANKE Pater Hagenkord für das Anteil nehmen lassen an Ihren Fotos-die bestimmt nicht dem schnellen Klick auf der Handy -Kamera entstanden sind…. grins

    so beeindruckend besonderes diese Wolkenformationen.. !!

    also Schwarz – weiß Fotos sind für mich allein schon deswegen spannend, weil diese meistens stärker als das Farbfotos vermögen, ganz bestimmte Dynamiken , Stimmungen etc. erfassen..

    insofern passt da der Begriff „Schwarz-weiß Denken“ überhaupt nicht!

    vielleicht ist dies auch der Grund, weswegen mir das bisweilen in alten anspruchsvollen Filmen so gefällt.. diese Kontrastierungen..

    in diesem Kontext möchte ich unbedingt noch mal auf
    “ das weiße Band“ diesen starken Film -von Michael Haneke hinweisen !

    diesem Filmemacher ist da -in schwarzweis- ein meisterhaft- tragisches Stimmungsbild gelungen

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