Der Papst und seine Jesuiten

Es ist mittlerweile Teil der Reisetätigkeit: Papst Franziskus trifft auf allen Auslandsreisen (fast) immer seine Mitbrüder aus dem Jesuitenorden. Mal ist es eine kleine Kommunität wie in Havanna auf Kuba, mal ist es wie zuletzt in Kolumbien die ganze Ordensprovinz. Immer ist es ganz vertraulich, selbst für die teilnehmenden Jesuiten, erst im Abstand von einigen Wochen gibt es dann einen Bericht. Und zwar ebenfalls von einem Jesuiten, vom Italiener Antonio Spadaro, der immer dabei ist und für den Papst diese Treffen organisiert.

Im Allgemeinen betont der Papst seine Zugehörigkeit zum Orden nicht zu stark. Die Ernennungen von Jesuiten zu Bischöfen etwa ist eher noch zurück gegangen, auch gibt es derzeit keinen einzigen wahlberechtigten Jesuitenkardinal (obwohl sich das wohl mit Luis Ladaria SJ ändern wird, der seit kurzem die Glaubenskongregation leitet). Das finde ich gut, als Papst einen Orden und sei es den eigenen zu bevorzugen darf auch nicht sein.

Papst Franziskus, umgeben von den Jesuiten Kolumbiens

Papst Franziskus, umgeben von den Jesuiten Kolumbiens

Und doch haben diese Treffen etwas Familiäres. Zu Beginn, 2013 und 2014 hatte Papst Franziskus mit uns römischen Jesuiten einige Male die Messe gefeiert, ab und zu schaut er auch auf ein Mittagessen in der Generalskurie vorbei (aber nicht in den anderen Häusern des Ordens). Ständiger Fixpunkt der Orden-Papst-Treffen sind aber die Begegnungen bei den Reisen.

In Polen zum Beispiel hatte er uns auf den Weg mitgegeben, sich um „Unterscheidung“ zu kümmern. Beim Papst ist dieses Wort ganz neu in den Vordergrund getreten, auch weil es in der Spiritualität der Jesuiten eine große Rolle spielt. Es sei nun an den Jesuiten, das zu verbreiten und zugänglich zu machen.

In Kolumbien hat er auf eine Frage zur Theologie sein Mantra wiederholt, Theologie dürfe man nicht im Labor betreiben, sie müsse im Dialog und im konkreten Leben geschehen. Theologie sei ein Weg, kein festes System.

 

Was er uns auf den Weg gibt

 

Solche Sachen sind zwar für alle Christinnen und Christen richtig und wichtig, dass er es aber uns sagt bedeutet uns viel. Damit gibt er uns keine Richtung vor. Er greift nicht ein in den Orden und regiert ihn sozusagen irgendwie mit. Vor einem Jahr etwa tagte in Rom die Generalkongregation des Ordens, die oberste Versammlung, und da erwartete man vom Papst so etwas wie eine Richtung für die Beratungen, wie sie Papst Paul VI. dem Orden gegeben hatte durch den Auftrag, sich vor allem im Dialog mit dem Atheismus einzusetzen. Das geschah aber nicht. Papst Franziskus greift nicht ein, gibt uns nicht vor.

Das ist gut, weil wir dadurch diesem Papst nicht näher stehen als vorher Benedikt oder nachher seinem Nachfolger. Wir sind ein besonders dem Papstamt verbundener Orden, immer schon gewesen, das darf aber nicht zu sehr an einer bestimmten Person oder einer anderen hängen.

Das hat aber auch den Nachteil, dass vor allem die deutschsprachigen Jesuiten in meinen Augen zu wenig tun, um diesen Papst und seine Spiritualität zu erklären. Da könnten wir einen großen Dienst leisten, aber der Wunsch, nicht zu sehr papistisch zu werden (oder zu wirken), wiegt schwer.

Der Papst ist Jesuit, trifft Jesuiten, bevorzugt Jesuiten aber nicht. So soll es sein. Aber am „Projekt Franziskus“, der Reform von Kirche und Glaubensleben, dürften wir uns durchaus noch etwas sichtbarer beteiligen. Meine jedenfalls ich persönlich.

 

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Franziskus, Glaube und Vernunft, Glaube und Welt, Papstreise, Spiritualität / Geistliches Leben, Unterwegs abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

54 Kommentare zu Der Papst und seine Jesuiten

  1. carn sagt:

    „Und zwar ebenfalls von einem Jesuiten, vom Italiener Antonio Spadaro, der immer dabei ist und für den Papst diese Treffen organisiert.“

    „Das hat aber auch den Nachteil, dass vor allem die deutschsprachigen Jesuiten in meinen Augen zu wenig tun, um diesen Papst und seine Spiritualität zu erklären.“

    Es wäre sicher hilfreich, wenn noch andere als der „Italiener Antonio Spadaro“ erklären, denn letzterem misslingt das machmal ziemlich, siehe „Theology is not #Mathematics. 2 + 2 in #Theology can make 5. Because it has to do with #God and real #life of #people…“

    „2+2=5“ ist in Debatten darüber, was denn nun wahr ist und was nicht und was Katholiken zu glauben haben, aufgrund von Konnotationen eher unpassend.

  2. Actuarius sagt:

    Das Pochen auf Unterscheidungsvermögen findet sich bereits in den jahrtausendealten Upanischaden und bei Shankara: „Von seiner Unwissenheit getäuscht, verwechselt der Mensch eines mit dem anderen. Mangel an Unterscheidungskraft (buddhi) lässt ihn eine Schlange für ein Seil halten. Greift er in diesem Glauben nach ihr, so ist er in großer Gefahr. Das Unwirkliche für Wirklichkeit zu halten, schafft den Zustand der Bindung. Achte hierauf, mein Freund.“ (Das Kleinod der Unterscheidung)

    • Pater Hagenkord sagt:

      Genau. Auch ist es sehr biblich, man schaue in die Johannesbriefe. Trotzdem gibt es speziell spirituell geprägte Verwendungen von „Unterscheidung“, die man erklären kann.

  3. 1234556 sagt:

    Danke – und: herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
    Der ist doch heute? :-)Einen schönen Tag jedenfalls noch!

  4. ..den guten Wünschen darf ich mich anschließen!- und viel kraft für die anstehenden aufgaben in RV!!

    ja und vielen Dank auch dafür, wenn Sie hin und wieder „Franziskus “ Messen etc. sehr einfühlsam kommentieren..

    besonderes eindringlich die Fußwaschung 2016 bei in der Flüchtlingssammelunterkunft in Rom..

    PS: noch Einen Hinweis auf den heutigen Film ARD (20.15)
    SO AUF ERDEN

    mit Edgar Selge !! und seiner frau Franziska Walser

  5. Herzlichen Glückwunsch Pater Hagenkord. Und nochmal herzlichen Dank für diesen Blog, das sie sich die Zeit nehmen die sicher sehr knapp bemessen ist.

  6. Jesuitenwatch sagt:

    Die Aufhebung des mittlerweile immer ketzerischer auftretenden Jesuitenordens wird eine der ersten Aufgaben des nächsten Papstes sein.

  7. Guardianus sagt:

    Geehrter P.Hagenkord, wenn der Orden schon immer dem Papstamt sehr verbunden war und immer noch ist, sollte sich dann diese Gemeinschaft nicht umbenennen: statt SJ z.B. SP? Also an Stelle Verbundenheit mit Jesus die Verbundenheit mit einem Amt, welches sich Papst nennt?
    Das Unwirkliche also an die Stelle der Wirklichkeit tritt und man so eine falsche (Ver-)Bindung eingeht?
    Im Übrigen auch ein Gruß an Papst Franziskus, der heute Namenstag hat.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Warum das denn? Was soll so eine Bemerkung bewirken? Was ist das Unwirkliche und das Wirkliche? Schon schräg, was Sie da schreiben, mit Verlaub.

      • Guardianus sagt:

        Geehrter P.Hagenkord. Mit Verlaub: Sie haben recht, das ist wirklich schräg. Ist es aber nicht wie im wirklichen Leben, dass man -um eine Sache genauer zu betrachten- manchmal den Kopf zur Seite neigt um es von einem andern Blickwinkel zu betrachten..
        Mal näher hinschaut oder etwas weiter weggeht um genauer betrachten zu können?
        Was oder wer ist wirklicher als das Wort Gottes -> Jesus?
        Es ist -so glaube ich- ein Gebet von Romano Guardini, darin er betet:“..und Deine Wirklichkeit, o Herr, vor der die unsere verweht ist mit Deiner Heiligkeit ganz eins o ewiges Licht..“
        Wenn und weil also, gemäß der Erkenntnis dieses Mannes, vor Seiner Wirklichkeit alles verweht (Windhauch ist), ist wohl das
        Papstamt eingeschlossen. Somit kann ich Ihnen da nicht zustimmen,
        wohl aber, dass es ein schräger Gedankengang ist.

        • Pater Hagenkord sagt:

          Das meinte ich nicht. Sondern den Vorschlag des Namenswechsels der Jesuiten. Sollte das ironisch gemeint sein? Als Vorwurf des Papismus? Wissen Sie überhaupt, worin die besondere Bindung an das Papstamt besteht?

          • Guardianus sagt:

            Geehrter P.Hagenkord. Der Beitrag ist weder ironisch gemeint noch ist es ein Vorwurf. Und sicher bin ich nicht in der von Ihnen gewünschten Art und Weise darüber unterrichtet in welcher besonderen Verbindung der Jesuitenorden mit dem Amt des Papstes steht. Ohne jeden Zweifel wohl aus der Geschichte der rk.Kirche, wenn ich mich dunkel daran erinnere.
            Die Bindung -ja, die Einheit mit dem Worte Gottes, die wir dem Geiste nach haben sollen, war und ist wohl der Grund meines Beitrages. Diese Einheit sehe ich persönlich leider zwischen Papst (als Amt gesehen!) und dem Worte Gottes leider nicht, wenngleich Parallelen zu erkennen sind. Oder wie es ein Johannes-Paul II. einnal formulierte: Berührungen. Aber das wäre entschieden zu wenig,da wir ganz im Worte Gottes zu stehen und zu leben haben.

          • Pater Hagenkord sagt:

            Auch jetzt verstehe ich noch nicht, was das mit einem Namenswechsel des Ordens zu tun haben soll.

  8. Guardianus sagt:

    Mit Namensänderung/-wechsel meine ich, dass Sie dem Amte des Papstes offenkundig -bedingt durch die rk.Kirchengeschichte- näher stehen als dem Worte Gottes. So kommt diese Aussage von Ihnen bei mir an. Der Gedanke des Wechsels zu einer anderen Bezeichnung lag mir also nahe, um eben mit der Wahrheit der Bezeichnung konform zu sein.
    SJ bezeichnet für mich: Gemeinschaft und Einheit mit Jesus. Diese sollte an erster Stelle stehen ohne andere Bindungen eingehen zu wollen. Ohne jeden Zweifel hat jeder an der Seite des ersten Mannes der Kirche zu stehen und ihm zu dienen, darin jeder aber Gott zuerst dient und u.U. auch zu einer brüderlichen Zurechtweisung/Richtigstellung verpflichtet ist. SJ sollte also Programm sein und nicht „nur“ eine Bezeichnung, die deren Wahrheit noch nicht einmal entspricht ob jener Besonderheit. Aber ich lasse mich gerne darin richtig stellen.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Dass es immer wieder vehement Kritik am Jesuitenorden gegeben hat, ist bekannt, auch dass man sich seine Auflösung wünschte, ihn für gottlos hielt und dergleichen. Aber heutzutage gehört schon eine Menge Unkenntnis dazu, so etwas zu schreiben. Das ist schlicht und einfach religiöse Verleumdung.
      Was die Frage nach den Bindungen angeht: Wir leben nun einmal in der Welt und in der Zeit, das gilt auch für die Bindungen an Jesus. Gott ist schließlich in Jesus Christus Mensch geworden, Zeit und Raum, Geschichte. Und so laufen auch heute Bindungen an Gott in unserer Welt, in unserem konkreten Leben. Für mich und andere bedeutet das den Jesuitenorden, andere sind Franziskaner. Oder haben eine Familie. Was auch immer, jeder und jede mag seine Verbindung zu Gott selber suchen und finden und leben. Das nun in Gegensatz zu stellen zur Bindung an das Wort Gottes ist absurd und theologisch nicht haltbar.

      • Guardianus sagt:

        Geehrter P.Hagenkord. Schade, dass Sie dies als Kritik ansehen und den Orden und auch sich selbst angegriffen fühlen. Ich habe Ihnen nur meine Sichtweise gesagt: sonst nichts. Oder muss ich mit Ihrer und der Sichtweise der rk.Kirche oder einer anderen Glaubensauffassung konform sein? Das ist doch nicht ihr Ernst.
        Nur mit dem Wort Gottes sollten wir konform sein und diesem wenigstens Glauben schenken, wenn und weil wir dieses als die Wahrheit sogar in Person erkennen durften.
        Allerdings muss ich Ihnen dahingehend wiedersprechen, dass wir „nun mal in der Welt leben..“ Das ist theologisch unhaltbar, vorausgesetzt: ich glaube Gottes Wort und dem Worte der Apostel und allen, die das Wort Gottes bis heute weitergegeben haben.
        Oder glauben Sie nicht, dass wir uns seit der Taufe in Ihm leben, uns bewegen und sind? Wie können wir also noch sagen, dass wir in der Welt sind? Sind wir etwa nicht in Jesus Christus, d.h. in Seinem Geist? Haben wir deshalb nicht allein in und nach diesem Seinen Geist zu leben, darin wir uns nach diesem ausrichten und in diesem wachsen und reifen? Habe ich die Kirche, den Papst.. die Apostel etwa so falsch verstanden?
        Theologisch meine ich sehe ich da mehr einen Unglauben als ein Glaubenszeugnis für diese uns allen überlieferte Wahrheit.
        Sorry.Ihren Glauben dahingehend kann und will ich nicht teilen.

      • Guardianus sagt:

        …es muss natürlich heissen:“..vorrausgesetzt ich glaube diesen uns überlieferten Worten des Glaubens nicht..“
        Danke.

        • Pater Hagenkord sagt:

          Sie sagen, dass wir Jesuiten nicht dem Wort Gottes nahe stehen, sondern dem Papst. Und dann wundern Sie sich, dass ich das als Kritik lese? Und finden das auch noch schade? Ich muss mich doch sehr wundern. Sie haben nicht nur „ihre Sichtweise gesagt“, ich wiederhole, das ist Verleumdung.

          • Guardianus sagt:

            Geehrter P.Hagenkord, so ärgern Sie sich bitte nicht über mich,
            freuen Sie sich einfach gemäß den Worten des Herrn, darin es Ihnen nicht anders ergeht wie den Propheten auch. Beten Sie für mich
            als Ihren Feind, den Sie in mir sehen. So will es der Geist des Herrn.

        • Stephan sagt:

          Mensch! Guardianus!! Pater Hagenkord hat doch heute Geburtstag – und da machen Sie mit Ihrem Hintenherum und giftigen Sprechen heute an seinem Geburtstag so ein nichtswürdiges Ding aus ihm?!!?
          Es geht so besser:
          „Viel Glück und viel Segen,
          auf all‘ Deinen Wegen,
          Gesundheit und Wohlsein
          sei auch mit dabei!“

          • Guardianus sagt:

            @Stephan: Wir alle sind nach den Worten des Herrn „unnützige Knechte“. Sollte auch das „giftig“ sein? Es ist schließlich das Wort des Herrn.
            Aber ich muss P.Bernd Hagenkord sehr dankbar sein, da ich das, was ich gesucht habe finden durfte. Er hat mich an seinem Geburtstag sehr reich beschenkt. So geht das auch.

          • @Guardanius Poste vom 6.10.9.56

            Soll das eine besondere form von schwarzem Humor sein-ist aber auch zynisch…

          • Guardianus sagt:

            @Ullrich Hopfener: Seltsam, das zuerst immer das Böse gesehen und erkannt sein will. Woher das wohl kommt?
            Nein, ich verdanke Herrn P.Hagenkord eine für mich sehr wertvolle und wegweisende Erkenntnis. Wenn Sie also das Böse in mir sehen,
            dann kann und will ich daran nichts ändern. Gott allein sieht das Herz und wird mich – aber auch Sie danach richten.
            Ihnen einen schönen Tag. (den Segen verkneife ich mir aufgrund Ihrer post. Ich bitte um Verständnis.

      • Roswitha Steffens sagt:

        Ich kann Ihre Worte gut nachvollziehen.

  9. Silvia Brückner sagt:

    Auch von mir: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

  10. Roswitha Steffens sagt:

    Das Wort Gottes weiter zu geben allein reicht nicht, denn wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das Wort Gottes durch die Taufe in sich aufzunehmen bedeutet es im eigenen Geist der Mutter zu wandeln, die es mit all ihren Sinnen erfasste und es in ihr Kind hineingeboren hat. Gott holte sich dieses Kind zurück, um seine wahre Bestimmung zu zeigen indem er sie dem Geist seiner Jünger überlassen hat. Die Wiederauferstehung Christus soll uns, den Nächsten die körperliche Wiedergeburt als Kind der eigenen Mutter im Geist des Herrn nahe bringen, um die ewige Nachfolge in den Gliedern seines Volkes zu erkennen. Menschliche Beeinträchtigungen jeglicher Art sollten in diesem Zusammenhang wohl ein Hinweis darauf sein, wie weit wir uns vom Wort entfernt hatten. Unversehrtheit ist ein Begriff, den wir zwar für Dinge einsetzen, uns jedoch als Mensch davon ausnehmen, warum? Haben wir keinen Anspruch darauf weil wir weniger Wert in uns tragen als die Dinge, die wir uns Untertan machen sollten? Es dürfte sehr schwer sein, wenn man all die Worte Gottes allein mit dem Verstand zu begreifen versucht und dabei das eine Herz vergisst, dessen unendliche Mutterliebe für den einzigen Sohn ewig schlägt.

    Aus diesem Verständnis heraus zu sagen der Papst hätte keine besondere Aufgabe in der Nachfolge, das entbehrt der Würde, die sein Amt auszufüllen vermag, wenn es vom ganzen Volk getragen wird, das durch ihn vertreten ist. Ich wünschte Sie könnten verstehen was es bedeutet Würde mit allen Gliedern dieser Erde zu teilen und nicht nur mit denen, die lesen können oder vermeintlich sogar das Wort Gottes als solches zu verstehen glauben. Logos ist das Werkzeug, um der Wahrheit näher zu kommen, die Gott hervorbrachte, weil nur in ihm der Anfang bestimmt werden kann, dem wir alle nachfolgen.

    • Actuarius sagt:

      Meine Güte, was Ihnen so alles durch den Kopf geht – ein Gedankengebäude, in dem vermutlich nur Sie alleine sich zurechtfinden. Ich halte es eher mit den Lilien des Feldes. Die brauchen nicht über ihre Würde zu reden, werden ständig aufs Neue vom Regen getauft und stehen jedes Jahr, wenn die Sonne genügend lacht, wieder aus ihrer Zwiebel auf, ohne diese „Wiedergeburt“ übernatürlich transzendieren zu müssen.

      • Roswitha Steffens sagt:

        Na, ohne Eigeninitiative klappt das so gut beim Menschen sicher nicht, denn andernfalls würden wir uns doch nicht gegenseitig angreifen, was ja Lilien, zumindest offensichtlich nicht tun.

  11. carn sagt:

    @Guardianus

    Völlig unabhängig von Namensbezeichnungen, dem Papst nahestehen/dienen muss überhaupt nicht im Widerspruch zum Dienst an Jesus und seinem Wort sein.

    Denn der Papst ist zumindest bemüht, Jesus und sein Wort in den Mittelpunkt zu stellen.

    Beispiel z.b. da:
    https://zenit.org/articles/pope-lauds-pontifical-academy-for-life/

    Ansprache an die Päpstliche Akademie für das Leben.

    Und was ist der zentrale Ausgangspunkt laut Papst für das, was diese Akademie so alles machen soll?

    „The source of inspiration for this resumption of initiative, yet again, is the Word of God, which illuminates the origin of life and its destiny.“

    „Word of God“ = Jesus; ergo soll für das Wirken dieser päpstlichen Akademie Jesus zentral sein bzw. der Inhalt seiner Botschaft.

    Man kann vielleicht argumentieren, dass dem Papst da einiges nicht gut gelingt, Jesus und seine Botschaft in den Mittelpunkt zu stellen.

    Aber insoweit es ihm ganz ok gelingt, ist es doch völlig unproblematisch wenn sich eine Gesellschaft Jesu auch stark an einem Jesus in den Mittelpunkt stellenden Papst orientiert.

    Und salopp gesagt, dass der Papst nicht katholisch sei, ist erstmal von dem, der es behauptet zu belegen. Vorher macht es gar keinen Sinn, da die Gesellschaft Jesu wegen zu viel Papstnähe zu kritisieren.

    • Guardianus sagt:

      Wie unschwer zu sehen und erkennen ist, sprechen wir vom Papst, dass er das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ist, so wie andere wiederum altkatholisch, evangelisch oder sonstigen christlichen Glaubens sind. Unschwer ist also festzustellen, dass jeder Zweig eine unterschiedliche Glaubensauffassung hat. Jeder, so wilm ich mal salopp sagen hat ein Stückwerk von Erkenntnis.
      Wenn und weil aber ‚katholisch‘ im strengen Sinn des Wortes alles: also die gesamte Erkenntnis umfasst, kann ich wohl nicht sagen, dass der Papst in diesem strengen Sinne ‚katholisch ist. Er ist römisch-katholischen Glaubens. Somit glaubt diese und andere christlichen Kirchen ’nur‘ ein Stück vom Ganzen. Jeder so, wie er es erkennen hat dürfen. So sehe ich die das Katholisch-Sein eben anders.

      • carn sagt:

        „Somit glaubt diese und andere christlichen Kirchen ’nur‘ ein Stück vom Ganzen. Jeder so, wie er es erkennen hat dürfen.“

        Dann kann erst recht ein „an den Papst hängen“ richtig sein.

        Denn dann gilt vor allem erstmal, dass man selbst „nur“ ein Stück vom Ganzen sieht; und man muss davon ausgehen, dass man selbst Denkfehler macht, durch Sünde vom richtigen Denken abgelenkt wird oder gleich – sofern man Jesu Worte hinsichtlich einer real existierenden Wesenheit entsprechenden Namens wörtlich nimmt – vom Teufel zu irgendeinem kleineres oder größeren Irrtum verführt wurde.

        Dagegen kann man auch nicht unbedingt durch schlaues Nachdenken ankommen (insbesondere gegen letzteres Problem, der hätte mehr Grips als man selber), denn Sünde trifft die Schlauen wie die Dummen (ferner kann man nie wissen, ob man nicht Dumm ist und nur aus Dummheit heraus denkt, schlau zu sein).

        Ergo KANN es UNTER UMSTÄNDEN richtig sein zu sagen:
        „Ok, wir sind zwar ein Haufen mächtig schlauer Jesuiten und vermeinen den totalen superbesseren Durchblick hinsichtlich Jesus zu haben, viel mehr als alle anderen; ABER zwecks Sicherheit orientieren wir uns erstmal am Nachfolger Petri, denn bezüglich letzterem hat Jesus gesagt, dass der in ein paar Dingen nicht falsch liegen wird; einzig wenn der Papst offensichtlich Schmu macht, wenden wir uns in dem Punkt vielleicht etwas ab; UND wir beten zusätzlich intensiv darum, dass uns der Herr offenbart, wenn wir ihn da komplett missverstanden haben“.

        Keine Ahnung, was an einer solchen Vorgehensweise nicht rational oder sündhaft sein sollte.

        Und dann ist es völlig legitim von der Position aus irgendwelche Angriffe wegen zu viel Papstnähe zurückzuweisen, sofern eben nicht klar dargelegt wurde, ob und wo der Papst Schmu macht.

        (Ergänzend aber auch: eventuell will Pater Hagenkord hier keine Diskussionen, ob und wo der Papst Schmu macht, da er nicht findet, dies entspräche dem Zweck der Kommentarsektion)

        • Guardianus sagt:

          Sie haben vollkommen recht. Unser ganzes Erkennen ist „nur“ Stückwerk. Das erkannte schon ein Paulus und ich schließe mich diesem Manne zu 100% an. Auch gibt es Denkfehler, Irrtümer..vor allem aber stehtes Suchen. Den Teufel hier zu erwähnen ist ebenso angebracht wie notwendig, da dieser ein Wachsen in der Erkenntnis (Gottes und Jesu Christi: das Wort Gottes) zu verhindern sucht.
          Es zum Stillstand kommt. …

          • Guardianus sagt:

            Ist somit jene Manifestation des (katholischen) Glaubens nicht letzten Endes der Tod desselbigen? Und ist es nicht die logische Konsequenz, darin diese Manifestation auch zum Tod eines jeden Glaubenden wird, da dieser untrennbar mit dem Glauben verbunden ist? Wie der Glaube durch jene Manifestation langsam aber sicher dahinwelkt und somit auch alt wird bis diesem endgültig der Atem genommen wird, so wird auch der Mensch langsam alt…und stirbt.
            Bleibt da nicht auch eine weitere Frage im Raum stehen, ob diese Sünde der Manifestation von Glaubenssätzen nicht die neuerliche Erbsünde ist, da gerade das Papsttum seit Generationen an diesen sich festhält und offenbar auch keine Anstalten macht, daran etwas zu ändern: sich von dieser Manifeststion löst, was nicht gleichsam bedeutet, sich von den anfänglichen Erkenntnissen zu lösen, sondern auf diesen aufbaut um zu weiteren Erkenntnissen zu kommen.
            Ergo: der Geist hinter dem Papstamt kann unmöglich der Geist Gottes des Herrn sein..
            Und ich soll nichts gegen das Papsttum haben? Werde deswegen sogar kritisiert, darin ich sogar dieser Kirche zum Ärgernis werde?..

          • Pater Hagenkord sagt:

            Nein. Eindeutig nein.

        • Guardianus sagt:

          ..ist es also richtig, sich in Glaubenssätzen festzulegen, diese in Dogmen zu manifestieren? Ein Stückwerk, noch dazu ein kleiner Partickel von jenem Ganzen zu eben diesem Ganzen zu deklarieren, darin die volle wie auch ganze zu erkennende Wahrheit weniger zum Irrtum als vielmehr zur Lüge wird? Und sind wir da nicht wieder bei jenem wirklichen Wesen: dem Geist und dem Vater der Lüge?
          Ja der Hinweis zum Teufel hin ist wichtig..überlebenswichtig..,
          heilsam wie das Heil auch bringend. So paradox sich das vielleicht anhört: den Teufel in Verbindung mit dem Heil zu bringen.
          Aber so wichtig es ist Gott und Jesus Christus: das Wort Gottes ganz zu erkennen, so wichtig ist es auch, den wahren Feind Gottes und des Menschen zu erkennen, worauf uns sogar das Buch Genesis hinweist..

          • Pater Hagenkord sagt:

            Es gibt einen kluges Dogma aus dem Konzil von Sevilla (glaube ich jedenfalls, das es Sevilla war, das muss ich nachschlagen), das sagt, dass jeder Satz über Gott mehr aussagt, was Gott nicht ist, als was Gott ist. Das muss man immer mitdenken.

          • carn sagt:

            Das Oberhaupt der Kiche sagt aber zum Thema festgelegte Dinge folgendes:

            https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us5

            „Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.“

            Ergo gibt es irgendwelche in Worte fassbaren Wahrheiten, Glaubenssätze und/oder Regeln, die man als Gläubiger getrost bis ans Ende aller Tage ABSOLUT UNVERÄNDERT bewahren darf und sogar muss.

            Ergo ist diese These falsch:
            „Ergo: der Geist hinter dem Papstamt kann unmöglich der Geist Gottes des Herrn sein..“

            insoweit es den Päpsten gelingt nur solches mit Unfehlbarkeit zu verkünden, welches nicht mit dem laut Oberhaupt der Kirche ewig gültigem kollidiert.

            Falls aber mal ein Papst ex cathedra z.b. versucht zu verkünden, dass Jesus gar nicht für unsere Sünden gekreuzigt wurde und ergo auch nicht auferstanden ist, dann hat man natürlich ein Problemchen.

            Ferner kann man sich natürlich trefflich streiten, welche diese unvergänglichen Worte denn sind und wie sie sich konkret auf Kirche und Gläubige auszuwirken haben (insbesondere da letzteres nicht unabänderlich sein muss, aber sein kann).

            Aber das Papstamt an sich ist mit den Vorgaben des Oberhauptes der Kirche vereinbar.

    • Guardianus sagt:

      Das Haupt des katholischen Glaubens ist für mich persönlich immer noch Christus, d.h. der Heilige Geist, den der Herr uns gesandt hat, damit wir nicht als Waise in dieser Welt zurückbleiben. Er ist, wenn Sie es so sehen wollen, an Seine Stelle getreten. In Ihm sind alle Weisheit und Erkenntnis verborgen und er teilt diese aus eie Er es will: Er gibt jedem davon, wenn wir um diese Gabe bitten.
      Und auch wenn Sie es nicht glauben: in, mit und durch den katholischen Glauben wird das Gesetz der Sünde und des Todes überwunden im Gegensatz zu Ihrem Glauben oder dem, dem der Papst als Oberhaupt vorsteht. Es gibt also schon gravierende Unterschiede zwischen dem Glauben, der sich katholisch „nur“ nennt und der, der es in Wahrheit ist.

      • Pater Hagenkord sagt:

        Natürlich gibt es einen theologischen Unterschied zwischen der einen Kirche, die Christus will, und den Kirchen in der Geschichte. Aber Ihre Abwertungen einer Kirche, die sich „nur“ katholisch nennt, es aber nicht ist (und das ist eine Abwertung) trifft das Thema nicht. Es gibt keine anderen Kirchen als die, die sich in der Geschichte entwickelt haben.

        • Guardianus sagt:

          Angenommen Sie haben Recht P.Hagenkord, warum ist aber -dem Wortlaut nach- Christus das Haupt dieser Kirche und der Papst das Obrhaupt und somit in der logischen Konsequenz über Christus stehend.
          Ist das die Entwicklung der Kirche in der Geschichte, darin diese sich -durch deren Verantwortlichen- über das Haupt gesetzt und sich zum Oberhaupt gemacht haben: Zum ‚Gottvater‘ dieser Kirche und sich somit in, mit und durch diese Tatsache (rein von der Worwahl her) sich selber anbetet und verherrlicht?

          • Pater Hagenkord sagt:

            Aber das ist doch Quatsch. Und langsam ziemlich ärgerlich. „Oberhaupt“ ist ein Journalistenwort, das nutzt sonst keiner. Und in der offiziellen Titulatur heißt es „Stellvertreter“, da ist nix mit logischer Konsequenz, wie Sie das unbedingt sehen wollen.

          • Guardianus sagt:

            P.Hagenkord, ich danke Ihnen für die Aufklärung. Aber sollte dann die Kirche dieses „Journalistenwort“ nicht verbieten um solche zum Ärgernis gereichenden Mißverständnisse zu vermeiden, darin eben nur die offizielle Titulatur verwendet werden darf? Quatsch finde ich das nicht, denn solche Formulierungen geben ja ein falsches Bild.
            Nicht zuletzt führen falsche Wortwahl im gesamten Journalusmus zu
            Falschmeldungen, Halbwahrheiten..Lügen. Das ist dann wirklich ärgerlich und macht den Journalismus immer unglaubwürdiger.
            …ist meine Meinung.

          • Pater Hagenkord sagt:

            Ich bin eigentlich sehr froh, dass es niemanden gibt, der Wörter verbieten kann. Ich für meinen Teil verwende das Wort nicht, eben weil Christus das Oberhaupt – und das einzige – ist.

          • carn sagt:

            Das mit dem „Oberhaupt“ können wir gleich mal mit Wikipedia unterfüttern – nicht dolle zuverlässig, aber leicht verfügbar:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Papst#Titel

            „Die Titel des Papstes sind nach dem Annuario Pontificio, dem Jahrbuch des Vatikans, die folgenden:

            Episcopus Romanus, „Bischof von Rom“.
            Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“. Dieser Titel bezieht sich auf die religiösen Fundamente des Papstamtes und des Jurisdiktionsprimats.
            Successor Principis Apostolorum, „Nachfolger des Apostelfürsten“ (Petrus). Dieser Titel bezieht sich auf die religiösen Fundamente des Papstamtes.
            Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, „Oberster Priester der Weltkirche“. Dieser Titel regelt seine Stellung in der Liturgie, zum Beispiel in der Konzelebration mit Patriarchen.
            Primas Italiae, „Primas von Italien“. Dabei handelt es sich um einen reinen Ehrentitel. Die einem Primas zukommende Gewalt übt der Papst schon aufgrund des päpstlichen Primats aus.
            Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Romanae, „Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom“. Wie alle Metropolitanbischöfe übt er bestimmte Aufsichts- und Kontrollrechte über seine Suffraganbischöfe aus.
            Souverän des Staates der Vatikanstadt. Dies ist der völkerrechtlich-weltliche Titel des Papstes.
            Servus Servorum Dei, „Diener der Diener Gottes“. Diesen Titel hat sich zuerst Papst Gregor der Große gegeben, nachfolgende Päpste haben dies weitergeführt.

            Der Titel Patriarch des Abendlandes (Patriarcha Occidentis) beziehungsweise Patriarch des Westens wurde von den Päpsten nach dem Konzil von Chalzedon 451 angenommen und 1500 Jahre lang geführt. Das Patriarchat des Abendlandes war das einzige der fünf altkirchlichen Patriarchate, das im Weströmischen Reich lag. Aus ihm entwickelte sich die Lateinische Kirche.[8] Papst Benedikt XVI. legte den Titel nach seiner Papstwahl nieder, er wurde daher im Annuario Pontificio des Jahres 2006 aus der offiziellen Papsttitulatur entfernt.[9][10][11] Unabhängig vom Titel eines Patriarchen wird der Papst von einigen Kanonisten als Patriarch der Westkirche betrachtet, aus dem sich seine Befugnisse und die Jurisdiktionsgewalt in der Lateinischen Kirche ergeben.[12]

            Zusätzlich zu dieser offiziellen Titulatur wird der Papst auch als Pontifex Maximus (in Inschriften oft als P. M. oder Pont. Max. abgekürzt) oder auch als Episcopus Ecclesiae Catholicae („Bischof der katholischen Kirche“) bezeichnet.

            Dokumente werden vom Papst gewöhnlich mit seinem Papstnamen unterzeichnet, wobei dem eigentlichen Namen direkt die Abkürzung PP. (für „papa“) folgt mit gegebenenfalls angehängter Ordnungszahl:[13] „Benedikt PP. XVI.“ und „Franziskus PP.“.“

            Nichts von Oberhaupt der Kirche. Stellvertreter und oberster Priester sind wohl die beiden Titel, die von der „Machtfülle“ her am „bedeutensten“ sind; ist aber beides unterhalb von Oberhaupt der Kirche.

      • Roswitha Steffens sagt:

        Wie wollen Sie im Logos, also Jesus bleiben, ohne eine Mutter, die sich dafür einsetzt, um ihre Kinder in der Sprache zu unterweisen, die ihnen vom Vater gegeben ist?

        Ich verstehe ehrlich gesagt Ihr Problem mit dem Papst nicht so ganz, denn ich frage mich, wer sollte den Platz des Heiligen Stuhls einnehmen, um Sie in ihrer Würde als Mensch anzusprechen? Ist nicht jeder Mensch in seiner Würde dem anderen gleichgestellt, um sich über diese Tatsache um gegenseitiges Einverständnis zu bemühen?

  12. Guardianus sagt:

    @P.Hagenkord. Ihre Antwort kurz vor 12Uhr (11:44Uhr) lässt auf eine vokllkommene Selbstsicherheit schließen, die in mir den Anschein erweckt, dass Sie (bzw. zumindest ein innerer Kreis des Vatikans)
    den Grund dafür kennt, weshalb auch der glaubende Mensch -trotz Erlösung und Sieg über den Tod- noch sterben muss. Warum diese Sicherheit? Wenn und weil Sie jene Nähe zu Jesus und zum Worte Gottes haben, das Wort Gottes alle Fragen beantworten kann, so würde ich persönlich gerne diesen Grund erfahren.
    Und wenn dem so ist, dass der Vatikan diesen weiß, weshalb lässt er die Gläubigen diesen nicht wissen, da diese ja offenkundig -so das Evangelium den Schlüssel zu dieser Erkenntnis haben?…

    • Pater Hagenkord sagt:

      Das eindeutige Nein bezieht sich nur auf Ihre Sätze, die nicht logisch sind und die Voraussetzungen machen, die so nicht stimmen. Es ist nicht jede Manifestation des Glaubens der Tod des Glaubens. Lesen Sie Paulus. Lesen Sie den Rest der Bibel. Gott ist Mensch geworden, Fleisch und Blut. Zeit und Raum. Gott ist dieses Risiko eingegangen. Warum sollen wir das – wie Sie immer und immer und immer wieder zu verlangen scheinen – ignorieren?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*