Die Verunsicherten

Nach technischen Problemen beim ersten Post hier ein zweiter Versuch.

Eine große Verunsicherung macht sich unter den Liturgie-festen Gläubigen breit. Was macht der Papst da? Wenn selbst der Papst sich nicht an die Regeln hält, wo gibt es dann Sicherheit? Wie soll man Wertschätzung für Liturgie vermitteln, wenn selbst der Papst diese Wertschätzung nicht teilt?

Bei uns ist einiges an eMails dazu eingegangen, traurige, zornige, fragende aber auch abschätzige Post. Tief drinnen liest sich aber diese Verunsicherung, ob das jetzt eine Abkehr von der Linie des Vorgängers bedeute, von der „Reform der Reform“, von der „Kontinuität“ etc. Auch im Blätterwald zeigt sich die Verunsicherung, der „Sperrholzaltar“ wird zitiert und das Wegfallen der ehrwürdigen römischen Liturgie beklagt.

 

Protokollschreck Franziskus?

 

Fußwaschung am Gründonnerstag

Fußwaschung am Gründonnerstag

Nehmen wir die Fußwaschung vom Gründonnerstag, ein Punkt, der viele Liturgisten entsetzt, denn der Papst hat es gewagt, zwei Frauen die Füße zu waschen, obwohl die Rubriken, also die liturgischen Vorschriften, klar von ‚viri’, also Männern, sprechen. Vatikansprecher Pater Lombardi hat das damit begründet, dass diese Ausnahme der Situation geschuldet sei, was aber dem Internet und den dort vertretenen Liturgikern und Kirchenrechtlern nicht wirklich recht ist, etwa hier oder hier. Es geht sogar soweit, dass unterstellt wird, dass nur das Brechen von Regeln aus der Fußwaschung überhaupt eine Nachricht gemacht habe, dass das in einem Jugendgefängnis geschehen ist, lässt man leger beiseite.

Abgesehen von der völligen Überschätzung der Bedeutung von liturgischen Regeln für die Medien: Der „Fußstreit“ (Danke an die US-Blogger, dass sie es noch nicht ‚foot-gate’ genannt haben) zeigt aber, wie aufgebracht und aufgeregt debattiert wird, was der Papst tut. Zwei Dinge zeigen sich in dem, was der Papst tut.

 

Tradition und Kommunikation

 

Erstens hängen Dinge von Umständen ab. Es sind nicht ewige Wahrheiten, die auf die Wirklichkeit herabbuchstabiert werden, sondern es ist ein Dialog zwischen Tradition und dem Heute. Wenn Sie mich fragen, bedeutet das noch einmal einen gesteigerten Respekt vor der Tradition, sie nicht auf den Sockel zu heben sondern ihr einen Platz im Leben einzuräumen.
So lautet auch die Argumentation des Vatikansprechers: Der Papst habe in einer Gemeinschaft feiern wollen, die nach eigenen Regeln funktioniere, da könne er nicht einen fremden Satz Regeln einfach aufsetzen (meine Lesart Lombardis).

Zweitens ist da das, was ich schon einmal die „Reinigung der Symbolsprache“ genannt habe. Es ist wie bei einer live-Schalte: Ich stehe vor dem Petersplatz, die Kamera schaut mich an und eine Stimme stellt mir Fragen ins Ohr. Die Fragerin ist gut vorbereitet, ich bin selber auch gut vorbereitet, beste Voraussetzungen also für ein gutes TV-Gespräch. Dann aber läuft im Hintergrund eine Frau mit rotem Hut und Feder oder irgendjemand anderes herum. Das menschliche Auge reagiert auf Bewegung und schon bin ich die Aufmerksamkeit der Zuschauer los. Im Kopf startet eine kleine Assoziationskette und keiner hört mehr auf das, was ich sage. Ich bin kein Psychologe, beobachte aber an mir selber, wie so etwas geht.
Die Moral von der Geschicht’: Wer Inhalte hat, der muss auch auf die Vermittlung achten. Symbolsprache, die vom Inhalt Aufmerksamkeit abzieht, ist nicht nur wenig hilfreich sondern lenkt auch ab. Nun lautet der Einwand, dass Tradition ein eigenes Gewicht hat, denn schließlich trage sich hierin der Glaube und die Überzeugung der vergangenen Generationen weiter, von denen wie schließlich den Glauben empfangen hätten. Da stimme ich zu, man darf aber nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Ich darf der „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ der Menschen von heute nicht mit Antworten von gestern begegnen, die völlig zu Recht gewesen sein mögen, aber aus historischen Situationen stammen und deswegen durch diese bedingt sind. So ist zum Beispiel die Fußwaschung von Papst Pius XII. (wieder) in die Liturgie des Gründonnerstags eingefügt worden. Sie ist also in dieser Form 58 Jahre alt.

 

Liturgie ist ein lebendig Ding

 

Liturgie ist ein lebendig Ding, sie wächst und gedeiht, braucht wie eine Pflanze aber auch ein Beschneiden, um richtig wachsen zu können. Verzeihen Sie mir den Pathos an dieser Stelle, aber das halte ich für die beste der Analogien, die mir eingefallen ist. Genau das sehe ich in dem, was der Papst zur Zeit tut: Kein fehlender Respekt, sondern ein „Aggiornamento“. Kein Freifahrtschein für alle ‚liturgischen Wildsäue’, die ihre Moden und Wünsche einfach mal so in die Liturgie einführen, sondern ein Wert Legen auf gute Liturgie, die für die Menschen da ist. Die Verunsicherung ist da und wird bleiben und leider wird es auch wieder diejenigen geben, die aus dieser Verunsicherung ihr Tagesgeschäft machen. Aber wer genauer hinsieht und sich auf den gleichen geistlichen Weg macht, den der Papst geht, für den wird diese Verunsicherung heilsam. Für mich ist sie es.

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29 Kommentare zu Die Verunsicherten

  1. Tilda sagt:

    Die heilsame Unruhe, die durch Veränderungen entsteht wird noch einige wachrütteln. Über Formen kann man diskutieren aber der Inhalt bleibt unverändert, da bin ich mir bei Papst Franziskus sicher. Er nennt den hl. Geist, die Mutter Gottes aber auch den Teufel.
    Das Protestgeschrei wird groß werden, wenn er die weltweite Abtreibung als Sünde nennen wird.
    Die Verteter des Gender werden laut aufschreien und nicht zimperlich sein.
    Ich wünsche mir, dass die Katholiken, die sich heute über Formen aufregen, dann an der Seite dieses Mannes sein werden. Weltweit wird der Glaube auf
    subtile Art und Weise bekämpft mit enormen Geldmitteln, der Teufel ist fleißig.

    • Silvia sagt:

      Zum Thema Abtreibung hat er sich schon vor seiner Zeit als Papst geäußert. Anders als andere Kirchenmänner hat er es aber nicht dabei belassen, dieses Tötungsdelikt als Sünde zu benennen sondern er hat gesagt, dass man schwangeren Frauen in Not helfen muss, damit sie nicht abtreiben. Und er hat sich aus seiner Erfahrung als Beichtvater zu der seelischen Not von frauen geäußert, die abgetrieben haben.

      Dieser Papst prangert nicht einfach nur die Sünde an, sondern er sieht die vielfältige Not von Menschen und versucht zu helfen und er ist barmherzig auch und gerade mit den Sündern.

  2. Teresa_von_A. sagt:

    Heilsame Verunsicherung macht nicht erst dieser Papst.Benedetto hat mit dem Begriff Entweltlichung verunsichert. Man hat sich gerettet, indem man ihn einfach nicht verstanden hat. Dabei hatte spätestens Teresa von Avila dieses Thema schon. All die, die die Verunsicherer im Net beleidigen..namentlich ,nicht nur zum Thema Liturgie, sondern auch zum Thema Mißbrauchsdebatte: was tragen sie zur una sancta bei?Die katholische Kirche ist gespalten wie nie zuvor. Und da machen wir uns Gedanken um Oekumene?Achtet auf die, die Ihr reinlaßt. Hauptsache die Zahlen stimmen?

  3. Ed Peters sagt:

    Grüße zu deutschen Lesern! Tut mir leid. Ich kann nicht gutes Deutsch schreiben, aber ich habe auf diesen Artikel auf Englisch hier geantwortet. http://canonlawblog.wordpress.com/2013/04/06/its-hard-to-find-answers-when-the-questions-are-ignored/
    Herzlich, Dr. Peters.

  4. Capricornus sagt:

    Franziskus ist Papst, also oberster Kirchenführer, der sehr auf Menschen zu- und mit ihnen würdevoll und väterlich umgeht. Obwohl er der oberste Chef ist, wird er, so meine ich, nur in grundlegenden kirchlichen und schriftrelevanten Grundsatzangelegenheiten kompromisslos sein und vor Gott und den Menschen auch sein müssen. Kirchenrechtler, Lithurgiker und sonstige Mitarbeiter, die sich für wichtig halten, können ihn allenfalls demütig beraten. Seine sorgende, liebende, kooperative, mitmenschliche Art gegenüber seinen gläubigen Christen wird er sicher beibehalten. Sein Leben und Streben wir immer der Kirche seiner gläubigen Christen und der Verherrlichung des Dreifaltigen Gottes gelten, immer darauf bedacht, das Wohl der Menschen untereinander zu fördern und den Frieden auf der Welt mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu gewährleisten. Was soll also dieses Geschrei und diese Kritikorgie. Er ist ein Mensch mit einem eigenen Willen und einem eigenen Lebensstil. Lasst ihn doch gewähren, unterstützt ihn, wo ihr könnt und betet für und mit ihm zu Gott um Gnade und Gelingen seiner Vorhaben und Maßnahmen im Sinne unserer Kirche und der Welt sowie um ihren Bestand. Wir sollten als Kirche wieder eine Gemeinschaft werden, zu der man aufschauen und auf die man sich verlassen kann. Allerdings müssen sich viele Menschen und Abläufe in unserer Kirche ändern und wir alle an einem Strang ziehen. Liturgie und sonstige Abläufe und Verhaltensregeln, z. B. Kirchengesetze kann man auf eine menschlich würdige Basis ändern, wenn man will, Glauben aber muss man gemeinsam leben.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Johannes XXIII hat auch mit seiner Menschennähe so manche Unruhe gestiftet. Ein Mann aus armen Verhältnissen, der Priester werden konnte, weil er von seinem Pfarrer besonders gefördert wurde. Hätte er seine arme Herkunft verleugnen sollen?Papst gleich auf hohem Turm und unantastbar. Gibt göttliche Weisheiten weiter.Gott in allen DIngen, sagt Ignatius, sagt Teresa. Selbst Mose kam vom Berg und hat dem Volk die Tafeln gebracht. Also abwechselnd rauf und runter. So manches ist von der Kirche eingerichtet. Und gar nicht so alt wie man will.Wie volksnah war Jesus und hat Unruhe verursacht? Immer wieder neu.Man stelle sich einen Franziskaner als Papst vor.Sollen die Ordensleute, die Kardinal oder Papst sind, ihre Ordensregeln über Bord werfen?Vor allen Dingen das jeweils Besondere ihrer Ordensregeln?

  5. Elasund sagt:

    Ich finde, dass der Papst die Liturgie konzentriert und ehrfürchtig feiert (auch sehr korrekt) und so war ich wirklich erstaunt über die Heftigkeit in manchen Beiträgen zur Liturgie von Papst Franziskus, gerade im englischsprachigen Bereich.
    Schließlich habe ich eine US-Bloggerin die ich kenne angeschrieben und gefragt: „Wovor hast du Angst?“ Sie hat geantwortet: „Dass uns Papst Franziskus die traditionelle lateinische Messe wegnimmt.“ (Ich kenne die tridentinische Messe nicht. Wenn sie bleiben darf, sollte der Papst das sagen. Vielleicht stelle ich mir das auch zu einfach vor.)
    Liturgie wächst und gedeiht in den Gemeinden und Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Der durchschnittliche praktizierende Katholik sieht vielleicht eine Papstmesse im Jahr. Insofern sollte man die Liturgie des Bischofs von Rom nicht überbewerten.
    Der Papst sollte verschiedene Formen zulassen, auch solche denen er selbst nicht nahe steht. Die Symbolsprache die den einen nur ablenkt ist für den anderen ein wertvoller Zugang zu Gott.
    Das mit den „Menschen von heute“ und den „Antworten von gestern“ verstehe ich nicht. Die Liturgie ist doch überwiegend von gestern, ein Spiel mit Kleidern, Gesängen, Texten, Weihrauch. Und die meisten Bestandteile können auch weggelassen oder verändert werden; welche genau und wie genau und wann genau… Da sind die „Menschen von heute“ sicherlich unterschiedlicher Meinung.

    • Teresa_von_A. sagt:

      Der tridentinische Ritus ist ja nun an bestimmten Orten erlaubt. Mit Antrag. Man sollte sich fragen, welches Gemeindeverständnis dahintersteckt. Altarzentriert und ich selber denke, man sollte ihn lassen. Ich vermisse die stillen Messen von früher. Wenn man heutzutage auch in Gottesdiensten non stop zugedonnert wird mit Katechese, die nach wie vor kein Gespräch ist, sondern man muss konsumieren..nehmen Sie das mal mit in die Woche ,wo eigentlich sein sollte: können Sie das verwerten, was ich Ihnen hier vortrage? Das kommt nicht…brauche ich immer wieder eine Gottesdienstpause.Ich verstehe die Vorliebe einiger oder vieler Menschen für diese Form.Man muss auch mal Ruhe haben. Meditative Stille. Ich bin jahrelang tridentinisch gewesen,es gab damals nur das. Das ist auf einmal nicht mehr richtig? Ha!Messen mit viel Katechese haben dann zur Folge, dass man sich den Priester aussucht.Eigentlich geht man doch wegen Gott in die Kirche.Der bekommt mir bei den oft weltanschaulich gefärbten Katechesen zu wenig Raum.

  6. Elisabeth sagt:

    Vielen Dank, dass Sie den Beitrag noch einmal vollständig gepostet haben.

    Am 16.03. hatten Sie unter der Überschrift „Von der Basis nach oben“ an dieser Stelle ein Interview mit Kardinal Bergoglio aus dem Jahr 2007 wiedergegeben. Im Nachhinein (oder besser: in Anbetracht des aktuellen viel diskutierten Liturgie- und Amtsverständnisses des neuen Papstes) lesen sich seine Worte wie eine vorwegnehmende Erklärung:

    „Das Ausharren im Glauben impliziert das Hinausgehen. Denn gerade dadurch, dass man im Herrn bleibt, geht man aus sich selbst heraus. Paradoxerweise gerade dann, wenn man bleibt, ändert man sich, weil man gläubig ist. Man bleibt nicht gläubig, wenn man wie die Traditionalisten oder die Fundamentalisten am Buchstaben klebt. Treue ist immer Änderung, Aufkeimen, Wachstum. Der Herr bewirkt eine Änderung in dem, der ihm treu ist. Das ist die katholische Glaubenslehre. Der hl. Vinzenz von Lerins zieht den Vergleich zwischen der biologischen Entwicklung der Person, zwischen der Person, die wächst, und der Tradition, die durch Vermitteln des depositum fidei von einer Epoche zur anderen wächst und sich im Laufe der Zeit konsolidiert: ,Ut annis scilicet consolidetur, dilatetur tempore, sublimetur aetate’.”

    Und Franziskus – damals noch Kardinal – betonte die zwei Dinge, derer es seiner Meinung nach in der aktuellen Situation am dringendsten bedarf: Barmherzigkeit und apostolischer Mut.

    Vielleicht könnte man – für die „andere Seite“, nämlich uns Gläubige – noch ergänzen: Vertrauen.

  7. AM sagt:

    In der Liturgie der Osternacht hat Papst Franziskus aufgerufen: „keine Angst vor dem Neuen zu haben“. Wenn man das Neue zulassen will, muss mann auch das Alte „begraben“. Das wissen wir alle, oder?

    Zuerst muss man die Bedeutung des Ritus (Ritual) verstehen, denn die Liturgie ist eine Art des Ritus. http://de.wikipedia.org/wiki/Ritus oder http://de.wikipedia.org/wiki/Ritual – hier lese ich auch zur Recht – „Manchmal verkehren sich ihre Wirkungen aber auch ins Negative, Rituale werden als abgegriffen, überholt, sinnentleert oder kontraproduktiv empfunden und einer Ritualkritik unterzogen.“

    Die Macht, der Buchstabe der Liturgie kann keine höhere Kraft besitzen, als die Lehre Jezus selbst. Laut der zahlreichen Bibelzitaten ist uns bekannt, wie Jezus über dem Buchstaben, und Perfektionismus dachte.

    Denjenigen, die dem Ritus mehr Vertrauen, darin unverhältnismäßige Sicherheit sehen, kann ich nur empfehlen – sich Gedanken darüber zu machen.

    Jeder von uns will, mehr oder weiniger, dass die Kirche sich an unsere Zeit, sich an unser tägliches Leben anpasst. Wie soll das vollzogen werden, wenn bereits jetzt – bei diesem „kleinen Veränderungsschritt“ solche Stimmen gibt?

    • Teresa_von_A. sagt:

      Wenn man sich als Gemeinde in der Liturgie wiederfindet, wäre das modern. Mir ist das Ganze noch recht männerzentriert. Ich merke das, wenn ein Priester mal etwas anderes wagt.Die Predigten sind immer noch eher Moral als Bibelauslegung. Aber BIbelauslegung kann nicht jeder, Moral ist einfacher 🙂

  8. Teresa_von_A. sagt:

    Gerade das Erklären hat auch Benedikt gemacht. Ein Mensch mit so vielen Facetten, sovielen Reden und Büchern, Osservatore eingeschlossen, hat immer wieder erklärt, w a r u m. Und wie liebevoll!Thema Kirchenaustritt hat mich ,als er in Berlin war ,sehr berührt. Wie er das dargestellt hat. Seine Stimme war liebevoll. Seine Worte.Ich begrüße aufs Herzlichste…der Klang macht die Musik, da ist dann buongiorno genauso nah wie: ich begrüße aufs Herzlichste.Thema Abtreibung, in Lateinamerika ein anderer Stellenwert als bei uns, ist doch im Zeitalter der Verhütungsmittel das zweite Thema. Nicht wahr? In Berlin wurde wieder ein getötetes Baby im Container gefunden. Sollen wir alle als psychisch krank einstufen, die das machen? Oder vielleicht mal anders? Wir haben Babyklappen, Verhütung, Hilfsstellen und was ist wirklich? Es muss sich bei aller Hilfe von aussen auch mal die Einstellung ändern. Wer nun anfängt mit ich hätte keine Ahnung:……mein 2. Kind war denkbar unerwünscht.Ein medizinisches Wunder.Ich war bereits 40..und es ist heißgeliebt. Ich weiß also, wie es ist, wenn man sich arrangieren muss.Verglichen mit Lateinamerika und dem armen Teil Europas sind wir hier auf Rosen gebettet. Man hat sich dran gewöhnt und merkt es nicht.Ich bekomme die Hefte der Franziskanermission. Unser Europa ist ein Luxus verglichen mit dem, was in anderen Erdteilen an der Tagesordnung ist und von der „Zivilisation“ aus mit Arbeitsplatzverlagerung und Menschen ausbeuten gefördert wird.Neulich im katholischen Meditationskurs stellt sich eine Frau vor: „Ich bin XY, seit 14 Jahren Hartz 4 Empfängerin. Schuld ist…“sie wählt die Linke, haßt Kirche Den Meditationskurs bekam sie natürlich kostenlos.Keine Seltenheit.Sie kam aus dem Rheinland .

    • Silvia sagt:

      Und genau an solche Kirchenhasser wie die von Ihnen erwähnte Frau aus dem Meditationskurs wendet sich unser Papst unter anderem.

      Man kann nämlich nur dort an die Ränder gehen, wo man selbst gerade ist. Aber für die deutschen Katholiken war es schon immer bequemer, von der Not in den Entwicklungsländern zu reden als von der vor der eigenen Haustür, weil man sich da mit einer Spende freikaufen kann statt was zu tun.

      Ich habe auch Ahnung wovon ich rede, ich war nämlich lange genug Sozialarbeiterin!

      Es hieße den Papst gewaltig misszuverstehen, wenn wir jetzt nur noch auf Lateinamerika schauen!

      Wie Kardinal Lehmann noch mal hier bei Radio Vatikan betont, hat die Natinalität bei der Papstwahl keine Rolle gespielt. Ich begrüße ausdrücklich die Wahl gerade dieses Papstes aber benutzt ihn bitte nicht als Alibi, die Augen vor der vielfältigen Not im eigenen Land nicht noch mehr zu verschließen als bisher!

  9. KRP sagt:

    Ich verstehe nicht warum das alte begraben werden soll oder in die Ecke verbannt werden soll wäre es nicht für alle besser sich mit der Liturgie zu beschäftigen sich die Formulierungen anzusehen und in eine heute gebräuchliche Sprache zu übersetzen so das es von der Jugend und den Menschen der alten und neuen Zeit verstanden wird. Muss immer alles gleich abgesetzt werden, wäre es nicht sinnvoller sich damit zu befassen. Ich denke genau das hat Papst Benedikt versucht zu erklären das es nebeneinander bestehen kann, was früher gut war und verstanden wurde kann doch nicht ganz schlecht sein, er hatte versucht das zu erklären und genau das ist es was von vielen nicht verstanden wurde und gleich als rückständig unmodern abgetan wurde ohne sich damit zu befassen. Sich mit der Sprache, dem Wort auseinandersetzen und man wird feststellen das es gar nicht soviel unterschied ist sondern das die Wörter in der heutigen Zeit einfach anders sind. Oder liege ich da gänzlich falsch. Jede Zeit hat meines erachtens ihre eigene Sprache, ihr eigenes Verständnis.

    • AM sagt:

      Das Begraben betrifft das starre Denken, die Haltung an dem, was man kennt, die Angst vor Aenderung.

    • Capricornus sagt:

      @ KRP
      Vielleicht denken wir Einheitschristen der Basis nicht nur anders, sondern verstehen oder missverstehen auch anders? Könnte es sein, dass uns dazu vielleicht die theologische Bildung bzw. das institutionelle Organisiertsein in dieser Kirche fehlt? Papst Franziskus hätte sicherlich mehr Verständnis und Mitgefühl, weil ihm die Basis der Christen und ihr Glaube am Herzen liegen und ihnen seine ganze Sorge gilt. Aber vielleicht ändert sich der dazugehörige starre Apparat durch seinen positiven Einfluss auch noch? Möge Gott uns dahingehend gnädig sein.

  10. Arnd sagt:

    Diejenigen, die verunsichert oder verängstigt sind, dass der Papst Frauen und Heranwachsenden und Andersgläubigen die Füße wäscht, stellen den Formalismus über den Inhalt. Ihnen ist die Befolgung von Regeln wichtiger als die Botschaft des Evangeliums. Die Ästhetik wichtiger als die Caritas.
    Wenn dies nun alle Bischöfe in den Diözesen ähnlich zelebrierten, so würde eine Regel gebrochen, das Evangelium aber authentischer verkündet. Mir scheint, dass letzteres Absicht des Heiligen Vaters ist.

  11. Silvia sagt:

    Ich denke, dass man Papst Franziskus noch nicht wirklich einschätzen kann, weil alles total neu ist:

    1. Nichteuropäer, 1. Jesuit, ein ganz neuer Papstname, ein neuer Stil (bezüglich Gewänder, Wohnung, Liturgie)

    Da braucht man Zeit, bis man erkennen kann, wohin sich das Pontifikat und mit ihm die Kirche entwickeln wird. Für Prognosen ist es noch zu früh und das erklärt auch die Verunsicherung mancher Gläubigen.

    • H.Sattel sagt:

      Silvia, da haben Sie nicht Unrecht. Neues wird mit mancherlei Argwohn wie auch Skepsis beobachtet. Weniger vielleicht weil es neu ist, sondern: wie lange hält dieses Neue durch, bzw. jener der dieses Neue beginnt, was ja mitunter auch abhängig ist, ob und wieviele dieses Neue mitmachen. Ob Jesuit, ob Nichteuropäer….das ist aber gleichgültig, wenn unser Blick auf dem Herrn bleibt als Maßstab für…..unser eigenes Leben.
      Da können wir sicherlich froh sein, wenn sich in Rom etwas verändert, wichtiger ist es aber auf sich selbst zu schauen und Zeichen setzen: Zeugnis für Jesus Christus abzulegen und innerhalb der eigenen kleinen Welt als „Jünger Jesu“/Jünger Seines Reiches der Liebe und Wahrheit zu leben….und eben darin zu wachsen und zu reifen…beständig zu sein.“Der Anfang ist leicht, beharren ist die Kunst“. Aber das weiß auch ein Franziskus.

      • Silvia sagt:

        Nach allem, was ich so im Internet lese, schreitet Papst Franziskus aber zügig voran, damit die Kirche wieder den Anschluss an das 2. Vaticanum findet. Wer sich dafür interessiert, muss sich die entsprechenden Berichte aber selbst suchen, z.B. im ZDF – Blog Papstgeflüster oder auf katholisch.de

  12. H.Sattel sagt:

    Wie kann man „nur“ sich auf Rubriken und auf liturgische Protokolle sich versteifen und daraus sogar noch einen Fallstrick drehen? Wenn Jesus Christus für alle Menschen gestorben ist, wie kommt der Mensch dazu, sich an selbstgestrickte Rubriken aufzuhängen und diese an erste Stelle vor jene Liebe zu stellen, in der wir bleiben und darin wachsen sollen? Wer ist da zu erkennen, wenn nicht die Nachfolger jener Schriftgelehrten und Pharisäer, die eben mehr auf das Gesetz des Buchstabens und deren Einhaltung achten, als auf das oberste Gebot der Liebe?
    Wenn Jesus nicht geschaffen, sondern von einer Frau geboren worden ist, warum diese Diskriminierung? Wenn diese Kirche Maria als die „Königin der Apostel“ verehrt, warum eine solche Kleinkariertheit bei dieser Fußwaschung, die noch dazu neben Frauen an „Heiden“ oder sogar „Atheisten“ vorgenommen wurde?
    Welch ein erbärmlicher Geist, der hier scheinbar immer noch in einigen Klerikerköpfen die Herrschaft hat und eben von diesem Mann als „theologischer Narzissmus“ gegeisselt wird, den es gilt endgültig sterben zu lassen!?
    Tradition hat fürwahr ein eigenes Gewicht….ein Übergewicht, das den Kreislauf und das Herz belastet und unbeweglich macht. Wer aber Unbeweglich ist, der ist auch nicht mehr im Stande Jesus nachzufolgen.
    Ein gesunder Leib hat auch ein ausgeglichenes Gewicht und ist beweglich, so lehrt uns wohl die Tradition der Medizin. Was würde wohl ein Mediziner einem Übergewichtigen verschreiben? Vom wahren Arzt: Jesus Christus, will ich hier noch gar nicht reden. Vielleicht würde Er uns noch etwas ganz anderes „erzählen“ und noch ganz anders den Tempel reinigen…….und wir Ihn darin ganz und gar nicht als Jesus (wieder) erkennen würden.
    Weiter so Franziskus, denn das einzige was zählt ist, wenn wir in Seiner Liebe bleiben, darin wachsen und -wenn ich Jesus Christus richtig verstehe- darin vollkommen zu sein:“Seid vollkommen, wie es auch euer Vater im Himmel ist“.
    (Und irgendwie tun mir die Rubrikenreiter leid und die „Protokollfetischisten“: es sind schlechte Zeiten in Aussicht…ein Ende mit Schrecken für den einen und ein Anfang mit Freude und Hoffnung für den anderen“)…. 🙂

    • Ester sagt:

      Zur Verteidigung der Riubrikenreiterei!
      Erstens braucht Gott natürlich die Liturgie nicht, aber der Mensch.
      zweitens der erlöste,. heilige, sich der Anschauung Gottes erfreuende Mensch braucht sie auch nicht, aber soweit sind wir noch nicht.
      Und drittens behaupten kluge Leute immer wieder die Offenbarung des Johannes mit ihren Ordnungen, diesen ganzen Schalen und Gesängen und soweiter, spiegele die Liturgie des Himmels wieder.
      Rubriken bedeutete Ordnung, gerade in dem englischen Wort für Priesterweihe Ordination, kommt das durch. Und das was Gott geschaffen hat, auch die neue Welt, ist eine geordnete Welt, kein Chaos, geordnet in der Liebe und der Gnade, aber auch gerecht.
      Gerade deshalb frage ich mich, woher die Abneigung gegen Rubriken kommt.
      Was der Mensch braucht in der Liturgie ist die Erfahrung Gottes, der durch Christus eben dafür Regeln gesetzt hat, eben die Liturgie, und nicht die Kreativität noch so gut meinender Priester.

      • Guardianus sagt:

        Geehrte Ester. Wenn das Ziel, bzw. die Intension des Glaubens jenes ist, „dich, den einzigen, lebendigen und wahren Gott zu erkennen und Jesus Christus, den Du gesandten hast…“, dann darf doch die Frage erlaubt sein, ob durch das Festhalten an römischen Rubriken u.ä. diese Erkenntnis niemals erreicht werde kann, da ja „nur“ die Liebe im Stande ist zu erkennen….

        • Ester sagt:

          Lieber Guradinus
          In Anbetracht der Tatsache, dass wir hier in dieser Welt nur schauen wie in einem Spiegel und nur mit Mühe erkennen, was doch auf der Hand liegt und der alte Mensch aus allen Knopflöchern schaut, halte ich es für einen als Demut getarnten Hochmut, wenn man meint, all diese Formalismen nicht nötig zu haben.
          Ich denke einfach, wenn man mal vom Glauben ins Schauen übergegangen ist, dann braucht man das alles nicht mehr, aber aktuell verwechseln die meisten die Wiese vor dem Aufstieg – auf den Berg mit den 7 Stufen (T. Merton) – mit der Nacht des Glaubens, einfach, weil kurz vorm Gipfel es genauso, wie auf der Wiese im Tal, keine Bäume gibt.
          Ich glaube einfach, dass Christus gekommen ist um normalen Menschen, den Weg zum Himmel zu öffnen, und religiöse Genies, tief empfindende Seelen,. die eben keine Formalien, Rubriken, Beichtspiegel, vorformulierte Gebete und Stütze im Glauben brauchen, sehr selten sind.

          • AM sagt:

            Liebe Erster,
            Keiner sagt hier, dass wir die Liturgie nicht brauchen. Der Formalismus ist auch wichtig. Trotzdem sind wir auch zum Hinschauen aufs Christus und zum Denken verpflichtet. Ansonsten bleibt die Liturgie nur ein Ritual.

          • Guardianus sagt:

            Liebe Ester, wenn Sie hier einen versteckten Hochmut meinerseits erkennen, so haben Sie sicherlich übersehen, dass ich von einem Festhalten an solchen Rubriken spreche und damit vorraussetze, dass eine solche Ordnung sicherlich die Vorraussetzung sein muss, um aus dieser heraus erkennen zu können – oder besser: erkennen zu dürfen, da jede Erkenntnis von Gott und nicht aus dem Menschen selbst heraus kommt: Erkenntnis Gnade ist, die wir allerdings, so ein Apostel, erbitten dürfen und Gott uns diese Bitte nicht abschlägt, bzw. so in dem Maße gewährt, wie Er es für richtig hält, da eine umfassende Erkenntnis wohl jeden von uns niederschmettern würde und wir eine solche also „häppchenweise“ bekommen. Erkenntnis wird aber, so meine ich, niemals für jenen alleine gewährt, der diese gewährt bekommt, sondern immer zum Wohle aller. Wie aber wird diese dann aufgenommen, inwieweit wird einem solchen geglaubt? Wer ist dann unsicherer: der, welcher mit dieser gelebten Erkenntnis konfrontiert wird oder jener, welcher diese Erkenntnis bekommen hat? Da bleibt nicht viel Platz für Hochmut…
            Wenngleich dann Rupriken u.ä. wegfallen, so fallen diese nicht automatisch ersatzlos weg – im Gegenteil! So ist wohl jeder am unsichersten, der diese Erkenntnis erhalten hat und nicht jener, der mit dieser konfrontiert wird und darin sogar einen Ungehorsam zu erkennen meint: eine „Eigenbrödlerei“……
            Franziskus geht es vielleicht genauso, darin er eben nach seiner ihm gewährten Erkenntnis handeln muss, allenfalls er wider diese sündigt, wenn er es nicht tut…vielleicht aus Furcht gerade vor den eigenen „Brüdern“…und der scheinbar so gläubigen Basis, die an dem Gewohnten und seit Generationen Bewährten festzuhalten sucht. Kein Hochmut, sondern der wirkliche Mut zum Gottes-Dienst.

          • Ester sagt:

            Lieber Guardinus
            Jeder hat so seine Erfahrungshorizonte und vielleicht habe ich zuviel mit Freikirchlern zu tun, die zwar jeder für sich absolut ergreifende Glaubenserfahrungen und auch daraus resultierende Opfer erzählen.
            Aber m.E. irgendwas dabei nicht stimmen kann, weil es nicht zur Einheit führt, sondern zur Zersplitterung.
            Ich sag es jetzt mal ganz einfach.
            Ich selber bin ein Mensch dem der Zweifel keineswegs fremd ist und der aufgeschmissen ist, wenn er glaubensmäßig auf sich selber geworfen ist.
            Genau das geschieht aber landauf landab, die eigenen subjektive Erfahrung ersetzen die Liturgie und ich glaube der Kirche selber schon, weil sie alt und weise und eben von Gott her ist, einzelne Priester und Bischöfe sind aber nur Menschen, und wenn sie meinen ihre eigenen Erfahrungen zum Maß des Glaubens zu machen, so spürt man doch die Unsicherheit total deutlich.
            Insbesondere komm ich dann in Teufels Küche weil wenn Pfarrer XY diese Erfahrungen hat und der charismatisch angehauchte jene, warum sollen dann die einen richtig sein und die anderen nicht.
            Kardinal Volk hatte einem Priesteramtskandidaten mal gesagt, als der anfing an den liturgischen Gewändern herumzukritisieren „Das ist, damit Sie zugedeckt werden“
            Ich unterstelle Papst Franzsikus alle gute Absicht und allen guten Willen, keine Frage, aber wem kann ein einzelner Mensch, auch wenn er es noch so gut meint, wirklich richtig helfen?
            Schlussendlich ist man mit seinen Problemen immer alleine, und kein noch so netter und engagierter Priester kann seinen Schäfchen wirklich helfen, genau deshalb gibt es ja Kirche!
            Dafür ist m.E genau die Liturgie da, dass es alle daran erinnert, dass das wahre Leben bei Gott ist, dass unsere Pilgerschaft Ziel und Zweck hat.
            Ich finde halt immer so moderne Liturgiger überfordern sich, erwecken Hoffnungen die eh nicht gestillt werden können und programmieren den Frust vor.
            Wie ist das jetzt mit den 12 Jugendlichen? Da wurde eine Geste gesetzt, dass der Papst sich höchstpersönlich für sie interessiert und was ist nun?
            Kommt er alle 2 Wochen? Besorgt er ihnen einen Job wenn sie wieder draußen sind? Kümmert er sich jetzt um sie? Wollen die das überhaupt?
            Nein kann er nicht! Aber er hat sich symbolisch als ihr Diener gezeigt und jetzt? Klar war ja nur ein Symbol!
            Weil das so ist, deshalb kann ich damit umgehen, wenn Symbole auf Gott verweisen, der der Nahe, und der Ferne, der Heilende und der scheinbar Schlafende ist. Weil alle Liturgie auf das Kreuz verweist und so Kraft gibt für das Eigene.
            All all das fehlt halt, wenn ich Liturgisches Tun auf Hilfe reduziere.
            Ja ich gestehe ich bin zutiefst verunsichert, weil je nun wie sag ich’s? gefunden habe, dass Menschen halt meist begrenzt sind und deshalb wenig mit dem Gott der weit weg eine feste Burg ist, aber eben zu denen gehöre die eine feste Schur zum festhalten brauchen.
            Aber es scheint mir schon lange so, als seinen in der Kirche eh nur die fest im Glaubens stehenden religiösen Genies erwünscht.

    • Peter Lehmann sagt:

      Danke H. Sattel
      Genau dahin gingen meine Gedanken. Ich drücke mich vielleicht oft unglücklich aus und werde daher auch oft falsch verstanden.
      Herzlichst Peter Lehmann

    • Gabi sagt:

      Danke für Ihre Wortmeldung, Sie sprechen mir aus dem Herzen.
      Ich erlebe, dass Papst Franziskus durch sein Handeln viele Gläubige, die sich in den vergangenen Jahren aus verschiedensten Gründen resigniert aus dem lebendigen Gemeindeleben zurückgezogen haben, begeistert, und diese mit Interesse und neuer Hoffnung erfüllt. Ich glaube an Gottes guten Geist, der gerade wieder spürbar wie ein starker Bruder Wind durchs Christentum fegt. Ich selbst empfinde es wie einen Befreiungsschlag. Freundlichen Grüße Gabi

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