Fünf Plagen und zehn Canones

(c) OssRom

(c) OssRom

Die Bibel und das Kirchenrecht: Etwas überraschend war es schon, was für Referenzpunkte Papst Franziskus in seiner Ansprache zum Abschluss der Versammlung der Bischofssynode am vergangenen Samstag anführte. Da gab es zwei Verweise auf Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils, ein sehr ausführliches Zitat aus einer Generalaudienz Papst Benedikt XVI. und ansonsten nur diese beiden, Bibel und Kirchenrecht.

Dass Papst Franziskus die Bibel zitiert ist nichts Neues. Dass er das Kirchenrecht zur Hand nimmt dagegen schon.

Gleich zehn Canones nahm er in seine Ansprache als Verweis auf. Nun löst das Wort „Kirchenrecht“ gerne negative Reaktionen aus, deswegen lohnt es sich vielleicht genauer hinzusehen.

Zuerst sind da drei Canones, die er gemeinsam mit einem Zitat aus dem Johannesevangelium als Beschreibung der Aufgabe des Bischofs anführt (CIC 375, 386, 387). Hier werden die Pflichten eines Bischofs in Bezug auf die Lehre der Kirche genannt, im letzten Canon die Verpflichtung, mit Beispiel voran zu gehen.

Zwei Canones (CIC 1055, 1056) werden zitiert, um die Lehre der Kirche zur Ehe mit einem Beleg zu versehen, hier spricht das Kirchenrecht darüber, wie die katholische Kirche Ehe versteht und fasst.

 

Was sagt das Kirchenrecht zur Ehe, was zum Bischofsamt

 

Gegen Ende der Ansprache kommen dann die übrigen Verweise: Canon 749, der die oberste Lehrautorität des Papstes rechtlich fasst. Und zur Verstärkung dann noch einmal die Canones 331-334, welche die Stellung des Papstes als oberste Autorität der Kirche festlegen. Er verfügt Kraft seines Amtes in der Kirche über „höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann“, heißt es da (CIC 331). Die Bischöfe stünden ihm zur Seite, die „mit ihm auf verschiedene Weisen zusammenarbeiten können, wozu die Bischofssynode zählt“ (CIC 334).

Zwei Wochen lang war synodal gearbeitet worden und das Instrument der Bischofssynode hat sich als ein taugliches Instrument erwiesen, die Realität der weltweiten Kirche abzubilden und zur Sprache zu bringen. Vielleicht noch nicht immer in allem ganz ausgereift war es eine gute Synode mit offenem Austausch und vielen Themen. Warum also zum Schluss eines kollegialen und synodalen Treffens der kirchenrechtliche Verweis auf die Autorität des Papstamtes? Und das durch einen Papst, der meiner Beobachtung nach noch nie auf das Kirchenrecht verwiesen hat?

 

Die fünf Plagen

 

Es war eine ganz starke Ansprache des Papstes, in der er auf die großen Versuchungen verwiesen hat, welche die Teilnehmer beeinflussen können. Die Versuchung der feindlichen Erstarrung (die Versuchung der Eifrigen und Traditionalisten), die Versuchung des „zerstörerischen Gutmenschentums“ (die Versuchung der Progressiven und Liberalen), die Versuchung, zu schwere Lasten aufzuerleben, die Versuchung, vom Kreuz hinunter steigen zu wollen und sich vor dem Geist der Welt zu verneigen, und schließlich die Versuchung, entweder den Glaubensschatz – das depositum fidei – oder aber die Realität zu vernachlässigen und „eine einengende Sprache zu benutzen und so zu sprechen, dass man viel redet und nichts sagt!“

Da war für jeden etwas dabei.

Mein Eindruck beim Hören der Ansprache war, dass der Papst zum einen deutlich auf den geistlichen Charakter der Beratungen hingewiesen hat, auf die „Unterscheidung der Geister“. Deswegen auch der direkte Verweis auf Ignatius von Loyola in der Ansprache, für den und für dessen geistliche Tradition diese Unterscheidung die Grundlage des Findens des Willens Gottes ist. Die Synode ist kein Parlament, die abstimmt, sondern ein gemeinsames Suchen.

 

Franziskus übt das Lehramt aus

 

Ganz klar ist dem Papst aber auch – und nach der Ansprache den Teilnehmern – dass auch Papst Franziskus sich sehr bewusst ist, dass es letztlich er ist, der beraten wird. Eine Synode ist wichtig, wichtiger vielleicht noch als in den bisherigen 49 Jahren ihres Bestehens, aber man solle nicht meinen, dem Papst dadurch einen Willen aufdrängen zu können.

Dazu passt dann auch die Entscheidung des Papstes, den gesamten Text der Relatio Sinodi (des abschließenden und durch Abstimmung bewerteten Textes) zu veröffentlichen, auch die drei Abschnitte, die nicht die formal notwendige 2/3 Mehrheit bekommen haben. Es soll offen über alles gesprochen werden, das ist der Wille dessen, der die oberste Lehrautorität in der Kirche hat.

Es war, als blitzte kurz das Bewusstsein des Papstes auf, welche Rolle er in der Kirche spielt. Er will die Dynamik: Das hat er mit der Synode und dem Vorlauf und der anstehenden Vorbereitung auf die kommende Synode erreicht. Er will aber auch, dass die Kirche kein Zollhaus ist und so weiter. Kurz wurde deutlich, dass das keine frommen Gedanken sind und keine pastoralen Spielereien, sondern dass da jemand spricht, dem die oberste Lehrautorität zukommt.

Bislang hat der Papst das nicht betont. Er hat vielmehr von sich als Hirten gesprochen und die geistliche Dimension des Amtes betont.

Er hat aber zum Schluss der Synode noch einmal alle wissen lassen, dass er die andere Dimension nicht vergessen hat. Der Prozess der Unterscheidung der Geister findet in der Kirche statt, so wie sie verfasst ist. Und dazu gehört das Papstamt. Und dazu gehört dieser Papst, der sein Lehramt auszuüben gedenkt.

 

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Franziskus, Glaube und Gerechtigkeit, Glaube und Vernunft, Rom, Sprechen von Gott, Theologisches, Vatikan abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

56 Kommentare zu Fünf Plagen und zehn Canones

  1. Silvia Brückner sagt:

    Ich bin sehr froh darüber, dass der Papst klar gemacht hat, dass er sein Lehramt und seine päpstliche Autorität auszuüben gedenkt und eine deutliche Absage an Spekulationen erteilt hat, er würde das Papstamt „demontieren“ oder „Macht abgeben“ wollen.

    Sehr notwendig war es auch, dadurch all jene in die Schranken zu verweisen, die so weit gehen, zu behaupten, Papst Franziskus sei kein legitimer Papst usw. und damit gerade unter bisher papsttreuen Katholiken Verwirrung und Aufruhr zu verbreiten.

    Ich war bisher auch manchmal, besonders zu Beginn des Pontifikates, beunruhigt, weil ich dachte, er fängt nicht an, zu regieren. Deshalb bin ich doppelt froh, dass dieser Punkt jetzt von ihm selbst geklärt worden ist.

    Papst Franziskus ist ein wunderbarer Priester und Hirte, aber er ist auch der Papst!

  2. Arnd sagt:

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Ansprache der Vorbote ist, dass Franziskus, sollte es keine pastorale Entwicklung in der Synode 2015 in den Fragen Homosexualität und Sakramentenempfang wiederverheiratet Geschiedener geben und die Synode daher nicht einmütig sein wird, die Entscheidung selbst treffen wird. Womöglich könnte er die pastoralen Lösungen auch den reginalen Kirchen überlassen, da die Situation in Afrika ja tatsächlich eine andere als in Europa ist.

  3. Es ist genug Zeit mit Aussitzen verbracht worden. Entschieden muss werden.

    • Guardianus sagt:

      Nun, da haben Sie nicht ganz Unrecht, da wir ja nicht wissen, wieviel Zeit wir noch haben…! Es fragt sich aber“nur“, wer einer (eindeutigen) Entscheidung Raum gibt: Raum für das Wort Gottes. Und dieses Wort ist dasselbe: „gestern, heute und morgen“, die Zeiten und Generationen überdauernd ohne Rücksicht auf die Meinung der Menschen, weil es sich eben selber treu ist, denn:“es kann sich selber nicht verleugnen“.

    • Guardianus sagt:

      …der Mensch hingegen sieht halt vielmehr noch auf sein eigenes Ansehen, bzw. auf das Ansehen seiner Gemeinschaft, seiner Sippe….
      Diese „auf’s Spiel zu setzen“ , die Verantwortung hierfür zu übernehmen und u.U. in eine Ecke fälschlicherweise gedrängt zu werden, dahingehend Unrecht erleiden zu müssen, davor scheint auch ein Eskipotat zurück zu schrecken. Deshalb hält man es vielleicht lieber wie „unser Helmut“ und sitzt es aus, hoffend, dass es sich von selber regelt und somit auch von selbst entscheidet: keiner die Verantwortung tragen muss…das Gesicht verliert. Die Glaubwürdigkeit wäre auf alle Fälle dahin.
      Ich bin der Meinung: das Wort Gottes hat schon entschieden, sonst hätte es sich für uns nicht zum Weg, zur Wahrheit und zum Leben gemacht.

      • Silvia Brückner sagt:

        Der Garant der Wahrheit ist in der römisch- katholischen Kirche der Papst als oberster Inhaber des Lehramtes, wie Sie es im obigen Artikel von P. Hagenkord nachlesen können.

        • Guardianus sagt:

          Geehrte Silvia Brückner, ich habe den Artikel von P.Bernd Hagenkord sehr wohl gelesen und zur Kenntnis genommen. Aber mit Verlaub: ich halte mich an das lebendige Wort Gottes, welches uns sagt: „… und niemand soll sich Lehrer auf Erden, denn nur einer ist euer Lehrer: der Heilige Geist. Ihr alle seid Schüler….“ und offenbar nimmt da der Herr keinen aus.
          Mag der Herr Papst (um bei Franz von Assisi zu bleiben)der erste Schüler sein – ein „Primus“ – das „oberste Lehramt“, hat für mich immer noch der Heilige Geist inne, welcher jedem Menschen -nach Seinem Willen- Erkenntnis zuteil werden lässt. Und seien Sie gewiß: Er offenbart sich „auch“ den sog.“Kleinen und Unmümdigen“, damit keiner sich vor Gott rühmen kann……
          Insoweit stimme ich Ihrem gut gemeinten Hinweis nicht zu, wohl aber den sog. „fünf Plagen.“….
          Sie mögen es mir nachsehen, wenn der Herr Papst, der Primus, bei mir den 2.Platz einnimmt und der Geist Gottes den 1.Platz – unangefochten versteht sich. Oder hat der getaufte Mensch in, mit und durch die Taufe nicht auch den Geist des Herrn empfangen?

          • Teresa_von_A. sagt:

            Guardianus, der Papst ist immer dann interessant und der Primus auf Erden, wenn er gewissen Kreisen nach dem Mund redet Dass er selber den Geist Gottes als Primus bezeichnet, das weiß man..sollte man wissen..der Mensch muss den Geist aufnehmen..mit anderen Worten. Herr Guardianus, ich stimme Ihnen zu. ;-).

        • Guardianus sagt:

          ….sicher ist der Herr Papst der Garant der Wahrheit, aber einer unvollendeten Wahrheit, d.h. die Wahrhheit die noch nicht ganz erkannt worden ist und eben der Herr Papst für eine neue (weitere) Erkenntnis nicht garantieren kann – Glauben gefragt ist. Der Heilige Geist ist jedoch der Garant der vollen und ganzen Wahrheit, die Er persönlich auch dem Menschen schenkt. Und der muss nicht unbedingt der „Primus“ sein, wie „man“ es bei Paulus lesen kann. Wie und wem der Geist Gottes Erkenntnis Gottes schenkt, das müssen wir schon Ihm selbst überlassen…….

  4. Gero Beckmann sagt:

    Natürlich hätten sich fast alle gefreut, wenn bei den Beratungen in Rom „mehr“ herausgekommen wäre. Aber: schaut doch mal zurück! Wie mühselig haben die eher vom 2. Vatikanum II Beseelten bei den Ansprachen und Texten von Paul VI, Johannes Paul I, II und Benedikt XVI nach jedem „Brosamen“ gesucht, der ein bisschen Öffnung erwarten ließ. Und nun kommt Franziskus und lässt Aktion um Aktion, Maßnahme um Maßnahme erfolgen. Dazu gehören auch seine morgendlichen Predigten im kleinen Kreise. Und er agiert sowohl als guter Hirte (ZUHÖREN, zum kontroversen Mitmachen/Mitdiskutieren animieren) als auch wie ein in der Wolle gefärbter Jesuit (wie bringe ich eine von vornherein spannungsreiche Diskussion zu guten Ergebnissen, bei denen sich auch möglichst viele der Synodalen „gut“ fühlen + trotzdem als papa klare Kante zeigen, wem letztlich die Bürde der verbindlichen Aussage zufällt). Ich finde spätestens beim 2. Hinsehen Mut machend, was in der Aula geschehen ist. Dazu noch das fast revolutionäre, vatikanische Glasnost. – Und wie heißt noch der alte Spruch: „Rom ist nicht an einem Tag erbaut…“

  5. Die Rede war in der Tat bemerkenswert. Wohl hat der Papst bereits häufig von der hl. katholischen und hierarchischen Mutter Kirche gesprochen, seine Rolle als Papst und die traditionelle Formel (Cum Petro et sub Petro) hat er so ausdrücklich, wenn ich nicht irre bislang nie zum Ausdruck gebracht. Bei aller Kollegialität: die katholische Kirche hat keine synodale sondern eine klar hoierarchische Verfassung: an ihrer Spitze steht der Garant der Einheit (und) des Glaubens: der Bischof von Rom, der Diener der Diener Gottes, der Hirte der universalen Kirche, kurz: der Papst.

  6. Humble sagt:

    Gratulation!

    Dieser Papst hat es mit den Kardinälen Baldisseri, Marx, Kasper und Schönborn fertig gebracht, dass nach dieser Katastrophen-Synode weder Liberale, noch Konservative mehr auf ihn und Rom hören. Ratzinger war sein Wegbereiter, nur weniger rasant.

    Die Homosexuellen werden am Ende enttäuscht sein, weil ihnen von seiten der „Papst-Kasper-Fraktion“ falsche Hoffnungen gemacht wurden.

    Man denke nur an den postkonzilärien Massen-Exodus von Priestern nach der nicht erfolgten Abschaffung des Zölibats.

    Die Konservativen haben ebenfalls das Vertrauen in diesen Papst verloren und kehren Rom den Rücken, da anscheinend nun Dogmen und die Worte Christi zur Diskussion stehen.

    Antonio Socci hat das Verhalten dieses Papstes treffend formuliert

    2 + 2 = 4 (too rigid)
    2 + 2 = 6 (too lax)
    2 + 2 = 5 (aaah, perfect!)

    Todsünde, schwere Sünde, Ehebruch, gelebte Homosexualität verbieten eben den Empfang der heiligen Kommunion.

    Kasper, Papst & Marx versuchen die Quadratur des Kreises, und das zum Schaden der ganzen Kirche.

    Falls wiederverheirateten Geschiedenen der Kommunionempfang von Rom aus gestattet wird, ist ein Schisma vorprogrammiert.

    Die Autorität des Papstamtes ist bereits jetzt lädiert.

    Nachfolgend eine Stimme von einem Blog, mit dem ich auch nicht konform gehe, der es aber in witziger Weise auf den Punkt bringt.

    The Day The Pussycat Roared

    http://mundabor.wordpress.com/2014/10/17/the-day-the-pussycat-roared/

    The „humble Pope“ wird demnächst einige konservative Aussagen machen, um die Konservativen zu beruhigen, um dann im Anschluss mit seiner progressiven „Kasper-Agenda“ fortzufahren.

    Am Tag, an dem wiederverheirateten Geschiedenen auch „nur“ in Ausnahmefällen die heilige Kommunion gereicht wird, gibt es ein Schisma.

    Denn dann hat sich Rom vom katholischen Glauben endgültig verabschiedet.

    Der Papst kann noch so sehr ein „humble Pope“ sein, auf dem Titelblatt von „Time“ erscheinen und von Jimmy Kimmel gelobt werden.

    Am Ende zählt etwas ganz anderes. Das Heil der Seelen. Und darüber lässt sich nicht „offen“ diskutieren meine Damen und Herren von Radio Vatikan.

    Der Gott-Mensch war eben kein liberaler „Gut-Mensch“, sondern äußert klar in seinen Aussagen zur Ehe und Moral.

    Die Pharisäer von heute sind eben „liberal“, da sie versuchen Gottes Gebote durch allerlei Tricks auszuhebeln versuchen (naturlich anfänglich nur in „Ausnahmefällen“)

    Und nebenbei, das ist keine Generationenfrage, sondern eine Frage des Glaubens, wobei Jüngere oft konsevativere Ansichten vertreten als der aktuelle höhere Klerus. Der ist so etwas von 70er…;-)

    Allseits weiterhin fröhliches Gelingen.

    • Silvia Brückner sagt:

      @Humble, mit Ihrer Stellungnahme sagen Sie viel mehr über sich selbst aus als über den Zustand der Kirche.

      An ein Schisma glaube ich nicht. Es werden höchstens ein paar ultrakonservative Katholiken, die sowieso im Internet den Standpunkt der Piusbruderschaft vertreten aber den „letzten Schritt“ bisher noch nicht gewagt haben, diesen nun tun und sich endgültig der Piusbruderschaft anschließen.

      Aber auch das würde für mehr Klarheit sorgen.

    • Teresa_von_A. sagt:

      wie ich sehe, Humble, haben sie alles andere als humble die ganze kirche im überblick. vielleicht haben sie auch nur erwartet, was gar nicht im programm stand?wie gesagt, die päpste sind unfehlbar im amt, nicht die anhänger. ein papst als mensch und ein papst als amtsträger sind 2 dinge, die immer mehr miteinander verwechselt werden. päpste haben eine menge berater, die werden doch nicht unterschlagen?franziskus berater sind gut gemischt.die synode und erst recht die katholische kirche sind nichts, was man zwischen suppe und katoffeln erledigen könnte.und danach in blogs verhackstücken.ich habe immer wieder den eindruck, es geht der basis rein um private bedürfnisse. im brief an die epheser war es bereits thema, dass judenchristen heidenchristen verachten wollten. was hat paulus gesagt..christus ist der friede..dabei muss zumindest in vielen gegenden deutschlands kirche bereits um ihre existenz kämpfen. man ist mit der unmoral der anderen beschäftigt, mit dem angeblich störenden friedensgruß, mit bösen pfarrern, die langweilig predigen, oder gar in all ihrer hektik zu spät zum gottesdienst kommen,..und mehr und mehr..aber nicht mit dem wesentlichen.

  7. Bisher kam nicht viel Eindeutiges aus Rom. Eine Positionierung ist überfällig. Nieder mit der Kuscheldroge!

    • Teresa_von_A. sagt:

      Oh doch, es war sehr eindeutig und für viele wohl zu eindeutig.Wenn man am Ball bleibt, sieht man das.M a r t i n a. Die Moral, die der jeweilige Papst verkünden und befehlen soll, ist immer für die anderen, nie für einen selber, nicht wahr?

  8. Gabi sagt:

    Das ist für mich Papst Franziskus‘ starke Seite: zuerst das Wertvollste, seine Kraft für die Schwachen, einzusetzen, und dann – sehr wohl bedacht und ohne große laute Ankündigung – seine Grundlagen dafür vorzutragen… So verfährt er ja auch im Kleinen in seinen täglichen Gottesdiensten, seinen Audienzen, usw. Ich kann warten, was uns Gottes Heiliger Geist durch das Pontifikat von Franziskus I. noch schenken wird…

  9. Teresa_von_A. sagt:

    Die Päpste sind unfehlbar im Amt, nicht die Papstanhänger.Franziskus nicht unfehlbarer als Benedikt.Wenn Teile des Katholikenvolkes so wunderbar wissen, w a s der jeweilige Papst tun muss bzw längst getan haben sollte, wenn sie den Päpsten Fehler unterschieben, wie es ja mit Benedikt und Franziskus geschieht..w a r u m dann übernehmen diese Damen und Herren nicht selber die Verantwortung für ihren Glauben? Ach so, das tun sie lange. Die Linken haben unter benedetto getan, was sie wollten, die Rechten tun es nun..dann schaffen wir doch das Papstamt ab in der Form, in der es sich darstellt und machen ein Team, so dass jeder sich seinen Liebling aussuchen kann.Zu jeder Zeit.Der regiert oder nicht regiert, was befiehlt, oder nicht, mir in den Kram paßt..aber ganz sicher wird das auch nicht reichen. Katholiken könnten lernen, die Verantwortung zu teilen ,mit denen, auf die immer geschielt wird..stattdessen wird gemeckert. Nichtmals Gottesdienste sind Gemeinschaftsarbeit. Da muss auch nur der am Altar was leisten, der Rest konsumiert und stresst.Kirche als Kino..was sonst.

  10. Teresa_von_A. sagt:

    Kirche scheint mir nur noch aus Gruppen zu bestehen, die sich selber am wichtigsten finden. Die Synode kam mir da erfrischend demokratisch vor. Das könnte man lernen von den Teilnehmern. Demokratie soll immer nur in der Amtskirche sein.Von oben nach unten. An der Basis ist da nichts zu sehen.Und immer wieder an der Basis das kindlische Befürfnis, die eigene Gruppe zu den Guten zu zählen, zu den Benachteiligten, zu denen, die auch mal dran müssen mit ihrem riesigen Forderungskatalog.Gleichzeitig werden andere in die unmoralische Ecke geschoben. Das braucht man offensichtlich zum Glück.Laute P#äpste haben es ebenso schwer wie leise.Dies nur am Rande bemerkt.

  11. Arnd sagt:

    Wer die Predigten und Interviews des Heiligen Vaters aufmerksam liest, kann über seine Richtung nicht im Zweifel sein. Sein Ziel ist jedoch die Stärkung der Kollegialität, so dass ich eine „offizielle“ Positionierung erst während oder nach der Synode 2015 erwarte. Seine Schlussansprache lässt erwarten, dass er einen Mittelweg sucht, mit dem die Kirche insgesamt leben kann, auch wenn er „persönlich“ vielleicht mehr pastoralen Mut wünscht.
    @Humble: Sie sind ja so wütend. Meinen Sie, dass dies eine objektive Einschätzung der Situation fördert ?

  12. humble sagt:

    @Silvia Brückner

    Sie sind Optimistin, und Ihre Erwiderung verrät auch viel über Sie!

    Ich könnte mit gleichem Recht nun behaupten, das Sie wahrscheinlich KÜNG (UNFEHLBAR? EINE ANFRAGE) sehr Nahe stehen und seinen Schüler Kasper für grosse Theologen halten.

    Tue ich aber nicht.

    Ich gebe Ihnen aber in einem natürlich recht. Papst Franziskus ist legitimer Papst. Daran gibt es keinen Zweifel.

    Die KRITIK kommt doch aber vor allem auch aus der „MITTE“ der Kirche. Von Katholiken, die sich noch gut an die Worte des heiligen JOHANNES-PAUL II. über diese Themen erinnern können.

    Siehe POLNISCHES Episkopat.

    Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass sich derartiges in Rom ereignet? Sie sicher auch nicht Frau Brückner. Oder doch? Wie auch immer. Das hat weder etwas mit Anhängern von Medjugorje noch mit der Petrusbruderschaft oder sonstigen Gruppen im einzelnen zu tun.

    Schön, wenn der Papst an den heiligen Paulus erinnert. Paulus rügte Petrus zurecht. Warum kann der PAPST mit seiner KRITIK nicht erst einmal bei sich SELBST anfangen? Abgesehen davon hat Paulus permanent vor Irrlehrern gewarnt.

    Sie machen es sich zu einfach, Frau Brückner, Personen in bestimmte Katergorien zu stecken und ein Label zu verpassen.

    Tun sie das auch mit AFRIKANERN?

    Ich habe nur deshalb bestimmte Blogs zitiert, weil auch dort berechtigte Sorgen über den Kurs der Kirche artikuliert werden.

    Sie schehren alle Kritiker über einen Kamm. Es droht eine Zersplitterung und im schlimmsten Fall eine Spaltung, EIN SCHISMA.

    Darum geht es.

    Könnte der „SCHWARZE PETER“ diesmal nicht auch bei PETRUS selbst und seinem bevorzugten THEOLOGEN KASPER liegen?

    Die HAUPTKRITIKER kommen doch aus AFRIKA, Asien, POLEN usw.

    Warum versuchen Sie diesen Bischöfen, Priestern, Laien einen STEMPEL zu verpassen?

    Die Kritiker des konservativen Lagers sind sehr heterogen, Legionäre Christi, Petrusbruderschaft, aber auch ganz normale Gläubige aus den Gemeinden die im allgemeinen weniger lautstark als andere sind und die Piusbruderschaft im Moment sogar die am wenigsten laute Gruppe darstellt. Ist Ihnen das nicht aufgefallen?

    Nein. Es sind ganz normale Menschen aus ganz normalen Gemeinden auf der ganzen Welt, die in ganz normale Sonntagsmessen gehen und ein ganz normales Leben führen, Frau Brückner, die aktuell auf die Barrikaden gehen.

    Es sind ganz normale papsttreue gläubige Katholiken aus der MITTE! der Kirche, die aber jetzt beginnen laut zu werden. Man hörte bisher nur immer lautstarke Liberale, die stille Mehrheit schwieg. Das beginnt sich zu ändern.

    Episkopat und Gläubige aus POLEN, die in treuer Anhänglichkeit an den heiligen Johannes Paul II. die kirchliche Lehre über die Ehe und Familie in Gefahr sehen sind Hauptkritiker. Ebenso die afrikanischen Bischöfe und Laien.

    Der Papst beruft sich, und das ist sein gutes Recht, auf seinen Primat.

    Aber er ist eben auch nur Vikar Christi.

    Die Bischöfe und der Papst sind eben nicht befugt, neue Lehren einzuführen.

    Auch nicht in „Kasperhafter“ Art, Schritt für Schritt zunächst „in Einzelfällen“, unter fadenscheinigen Begründungen -„aus sogenannten pastoralen Gründen“- die Lehre über EHE und MORAL zu verändern.

    Das WORT CHRISTI über die Ehe ist bindend.

    Falls Papst, Marx und Kapser meinen, das trickreich durch die Hintertüre aus „pastoralen Gründen“ natürlich „in Einzelfällen“ aushebeln zu können, täuschen sie sich und provozieren zudem ein Schisma.

    Die AUTORITÄT des PAPSTES hat Grenzen und endet dort, wo die Lehre Christi über die Ehe verändert werden soll.

    Dem PAPST ist es aber NICHT VERBOTEN, statt Kritik an anderen, auch einmal öffentlich SELBSTKRITIK zu üben.

    Der heilige Johannes Paul II hat es doch eindrücklich vorgemacht, wie das geht.

    In christlicher Nächstenliebe, einen schönen Tag.

    • Silvia Brückner sagt:

      @Humble, Sie sagen selbst „in treuer Anhängerschaft an den hl. Johannes Paul II usw“

      Die Kirche ist aber nicht auf den hl. Johannes Paul II gegründet sondern auf Jesus Christus.

      Der Papst (und die Gläubigen) sind nicht irgendeinem Vorgänger, und mag er noch so heilig sein und in seinem Heimatland noch so verehrt werden, verpflichtet sondern Jesus Christus.

      Ich möchte im Übrigen daran erinnern, dass mit JPII gemeinsam auch Johannes XXIII heilig gesprochen wurde, der Papst, der das Vatikanum II einberufen und damit erst eine Öffnung der Kirche ermöglicht hat.

      Und Papst Paul VI, der das Konzil zu einem guten Ende geführt hat und dem wir viele Reformen verdanken, wurde am Sonntag selig gesprochen.

      Die Kirche kann sich mit Fug und Recht auch auf diese beiden Konzilspäpste berufen.

      Ich gebe Ihnen allerdings Recht, dass mein Beitrag auch viel über mich aussagt, aber ich bin auch dafür, dass man seinen Standpunkt klar und ohne falsche Diplomatie äußert, was natürlich auch Ihnen zusteht und was Sie ja auch getan haben.

      Es ist für mich also kein Problem, mich hier und anderswo eindeutig zu meiner Überzeugung zu äußern.

      Welche weiter gehenden Schlüsse Andere dann daraus ziehen, bleibt eben diesen überlassen.

      Die „Mitte“ wird übrigens immer da verortet, wo man selbst sich befindet.

  13. humble sagt:

    @Arnd

    Ja:-)

    Abgesehen davon…waren Paulus, Augustinus und andere Vorbilder auch nicht immer ruhig wenn es um den Glauben ging. Aber ich will mich nicht mit diesen Vorbildern vergleichen.

    Ihnen ebenfalls einen wünderschönen Tag, in christlicher Nächstenliebe

    • Arnd sagt:

      @hunmle:Sehen Sie, Sie irren trotzdem. Ironischerweise sind es ja gerade die selbsternannten „papsttreuen Gläubigen aus der Mitte“, die, wenn der Papst Ihnen zuwiderläuft, empört die Glaubenstreue des Papstes einfordern. Es geht im übrigen bei der Synode nicht um den Glauben im engeren Sinne (also: die Ehe ist als Sakrament unauflöslich), sondern darum, wie man diesen doktrinären Satz in der Pastoral sichtbar macht. Bislang hat man diesen Lehrsatz durch den Ausschluss von den Sakramenten bei Nichtbeachtung sichtbar gemacht. Vielleicht gibt es aber zukünftig einen anderen Weg ?

      • Guardianus sagt:

        Der Meinung bin auch ich, geehrter Arnd. Wenn wir lernen aufeinander zuzugehen und jeder -in dessen Stand und Ruf- das Wort Gottes Ernst nimmt: dieses also nicht nur hört, lehrt…sondern auch befolgt, dann wird auch was dieses Thema betrifft sich viel bewegen wie auch verändern. Ganz anders vielleicht wie wir es uns z.Zt. vorstellen. Und da Jesus Christus unser aller Weg sein soll/muss, wird uns dahingehend das Leben noch ganz schön überraschen.

  14. KRP sagt:

    Vielleicht sollten alle die meinen gegenseitig sich Vorhaltungen zu mach, mal mehr die Gemeinschaft im Blick haben. Einen gutes Zitat von Papst em. Benedikt XVI möchte ich hier bringen heute erst gelesen:“…Die akademische Gemeinde der Kirche betreffe niemals nur eine einzige Kultur oder ein einziges Volk, sondern die „gesamte Menschheit“, erinnerte der emeritierte Papst in seiner Botschaft…“

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/22/päpstliche_universität_ehrt_benedikt_xvi./ted-832387
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

  15. Teresa_von_A. sagt:

    wenn es in der kirche um erlauben und verbieten geht, ist es ein kreisverkehr, den wir seit anno tubak haben. der einigen gruppen schöne gefühle macht, anderen böse. kirche an erster stelle bringt zusammen mit allen alternativen zu dem auf den tisch, was gesellschaft bietet: ehe und familie, konfliktgewältigung.werte..weltfremd ist ein witz, denn niemand ist zur zeit fremder als die welt selber, die alles andere als mit dem menschen agiert.kirche macht in zusammenarbeit mit allen angebote. da wird sich dann so macher eben nicht ausruhen können.auf alten zöpfen, die nicht nur das amt hat.unfehlbar, unfehlbarer..hat auch keinen platz. papst ist papst. amt, nicht laut oder leise sind die echtheitskriterien.es sei denn, man behauptet, der heilige geist habe bei diversen papstwahlen urlaub gemacht. d a s ginge dann in richtung verleumdung und wäre beweispflichtig.vielleicht schickt der himmel so unterschiedliche päpste, damit katholiken nicht noch mehr einrosten.

  16. humble sagt:

    Der Papst zitiert das Kirchenrecht, alle Achtung! Was sagt das Kirchenrecht zu Ehefragen und Homosexualität, heiliger Vater?

    Meines Erachtens bringt es der berühmte und bekannte Autor und Journalist Alessandro Gnocchi von „Il Giornale“ auf den Punkt:

    „…mehr als die Hälfte der auf der Synode anwesenden Bischöfe haben bereits (die Uns bekannte) Religion gewechselt. Es hat zwar noch etwas vage christliches an sich, ist aber ansonsten weit vom katholischen entfernt…“

    Eine Mehrheit der Synode habe im Prinzip drei Sakramente über Bord geworfen: Ehe, Beichte und die Eucharistie…

    Für ein Schisma reichte in der Vergangenheit bereits wesentlich weniger aus.

    http://www.riscossacristiana.it/fuori-moda-la-posta-di-alessandro-gnocchi-rrica-del-martedi/

    Ich frage die hier im Forum Anwesenden und Schreibenden in aller Offenheit, ob sie den umstrittenen und nicht akzeptierten Paragraphen nun zugestimmt hätten oder nicht.

    (Reichung der Sakramente an „wiederverheiratete“ Geschiedene und die verworfenen Passagen bezüglich Homosexualität)

    Lassen Sie Uns doch offen sein, ein stilles Schisma ist doch bereits da. Die Beschwichtigungen seitens des Vatikans erinnern an dunkle kommunistische Zeiten, in denen es keine Hungersnot in der Ukraine gab.

    Alles Feindpropaganda, feinlich gesinnte Presse, schlimme Blogger…alles halb so schlimm…

    Aber Offenheit ist nun erste Bürgerpflicht, oder besser gesagt Katholikenpflicht.

    Seien sie doch ehrlich. Die meisten Homosexuellen interessieren sich absolut nicht dafür, was die Kirche sagt. Und „wiederverheiratete“ Geschiedene wollen einfach den sie quälenden Gewissenswurm durch den Vatikan wie einen lästigen Bandwurm abtreiben lassen.

    Papst Bergoglio Franziskus spricht von Eifersüchteleien, erinnert sich plötzlich seines Primates…

    Aber das Ganze ist zu durchsichtig. Die Welt ist ernüchtert, „The Honeymoon is over“, wie eine Zeitschrift titelte.

    Und Katholiken, diejenigen, die noch zur Messe gehen (10% = 120 Millionen), und den Glauben vollständig mit allen Dogmen bekennen (sicher weniger als es Messbesucher gibt), fragen sich ernsthaft:

    Wie katholisch ist eigentlich ROM und der Papst.

    In Deutschland stehen Presse und Medien unter erheblichen Druck angesichts der Berichterstattung. Vielleicht hat man in Rom und bei Radio Vatikan auch davon gehört…

    Gleiches beginnt nun auch für die kirchlichen „Mainstream-Medien“. (ich mag diesen Ausdruck absolut nicht)

    Lange Rede, kurzer Sinn, über die Hälfte der Bischöfe und Kardinäle
    scheinen den katholischen Glauben, wie wir ihn kennen über Bord geworfen zu haben.

    Frage an die hier mitlesenden KatholikINNEN und Pater Hagenkord…wie hätten Sie über betreffende Passagen entschieden. Wobei ich von Pater Hagenkord keine Antwort erwarte, falls sie ihm Probleme einbringt.

    Allerdings sind Glaubenszeugnisse vor Gott auch etwas wert.

    Mit christlichem Grusse

    • Pater Hagenkord sagt:

      Sie Sind verwirrt. Lesen Sie die Paragraphen doch erst einmal. Da wird nichts eingeführt. Da wird ausführlich der Katechismus zitiert. Da werden die verschiedenen in der Synode geäußerten Fragerichtungen ohne Wertung erwähnt. In der Synode fand sich die Mehrheit, aber nicht die qualifizierte Mehrheit bereit, das zu unterstützen.
      Und jetzt kommen Sie und spielen hier die Glaubenspolizei. Sie urteilen über Beratungen und Menschen, die Sie nicht kennen. Sie spielen sich auf. Das Wort „humble“, dass Sie als Anonym benutzen, ist einfach zu komisch, um das nicht hier zu zitieren.
      Haben Sie schon einmal versucht, zu verstehen, bevor Sie urteilen?

    • Silvia Brückner sagt:

      @Humble, was die Homosexuellen angeht, so finde ich, dass dieses Thema bei der Synode etwas zu viel Raum eingenommen hat im Verhältnis dazu, dass es sich dabei um eine ganz kleine Minderheit handelt, die aber schon lange die ganze Gesellschaft und nun auch die Kirche vor sich hertreibt.

      Eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften mit der Ehe von Mann und Frau fände ich nicht akzeptabel, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es bei der Synode darum geht sondern um ein Nicht Verurteilen dieser Menschen und das kann ich akzeptieren.

      Was die Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene angeht, so wird diese bereits heute in den meisten Pfarreien bei uns in Deutschland praktiziert, ebenso die Kommunion für Menschen in anderen „irregulären“ Lebensformen.

      Ich maße mir kein Urteil über andere Menschen an, weil ich niemandem ins Herz schauen kann, das kann nur Gott.

      Um Ihre Frage zu beantworten, ja, ich bin dafür, dass auch offiziell diese Menschen nicht mehr von den Sakramenten ausgeschlossen werden.

      Ferner bin ich der Meinung, dass die Kirche sich aus den Schlafzimmern der Menschen zurückziehen sollte, das Christ sein und auch das Katholisch sein ist weitaus mehr als einer nicht lebbaren Sexualmoral hinterher zu hecheln und sich, weil diese Vorschriften eben für so gut wie niemanden durchgängig ein Leben lang lebbar sind, immer und ewig schuldig zu fühlen. Das macht psychisch krank und darin kann ich nicht den Willen Gottes erkennen.

      Ich hoffe, meine Antwort war ehrlich genug.Und um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, ich bin praktizierende Katholikin und gehe jeden Sonntag zur Messe und wenn möglich auch werktags.

      • dubius sagt:

        @Silvia Brückner
        Sie finden also, dass die Homosexualität zu viel Raum bei der Synode eingenommen hat. Woher wissen Sie, wie viel Zeit im Vergleich zu anderen Themen dafür aufgewandt wurde?
        „Eine ganz kleine Minderheit,… die nun auch die Kirche vor sich hertreibt“.
        Genau das ist es, was mich bei den „Reform orientierten“ Katholiken stört. Sie beklagen Diskriminierung und Verurteilung bei Themen, die sie persönlich wichtig finden, und stecken andere in Schubladen, die mal später zu öffnen sind, nachdem ihre eigenen Interessen realisiert wurden. Dabei geht es auch beim Thema Homosexualität nicht nur um Verurteilung und Verachtung, dieses schließt schon der Katechismus in aller Form aus. Wie bei den Wiederverheirateten geht es auch hier um das Thema „Leben in ständiger Sünde“, wenn jemand seine Beziehung lebt und praktiziert. Wenn es nur um Verurteilung und Verachtung geht, fordert die „Amts-Kirche“ sowohl für die Homosexuellen als auch für die Wiederverheirateten das gleiche: Respekt! Aber Gewissensnöte richten sich scheinbar danach, wie viel Personen davon betroffen sind. Für die einen muss es noch besser werden, die anderen sollen sich erst einmal zufrieden geben. Ich glaube nicht, dass dies die Art des Umgangs miteinander ist, die Franziskus meint. Einteilung der betroffenen Menschen in Kategorien. Das gleiche tun sie schon mit den Ihrer Meinung nach „ultrakonservativen“ Mitgliedern der Kirche. Sollen sie doch gehen. Zählte nicht für Jesus jedes Schaf? Warum meint jeder, der Wünsche an die Kirche hat, die anderen sollen doch gehen, auf sie könne man verzichten? Weiter oben merken sie an: „Der Garant der Wahrheit ist in der römisch- katholischen Kirche der Papst als oberster Inhaber des Lehramtes“. Unterschreiben Sie dies auch noch, wenn Franziskus vielleicht doch anders entscheiden wird, als Sie es im unterstellen?

        • Silvia Brückner sagt:

          @dubius, ich habe ausdrücklich geschrieben, dass es bei der Synode um eine Nichtverurteilung von Homosexuellen geht und ich das akzeptieren kann.

          Das Thema der Synode war aber primär die Familie. Unter das Thema Sexualmoral fällt auch die Homosexualität und ich habe geschrieben, dass die Kirche sich aus den Schlafzimmern zurückziehen sollte.

          Das gilt natürlich auch für die Schlafzimmer der Homosexuellen.

          Was mich allerdings gewaltig stört, ist, dass beim Thema Zölibat und Priesteramt nur noch über homosexuelle Priester gesprochen wird.

          Man könnte fast meinen, es gäbe fast nur noch homosexuelle Priester. Das ist aber eine gewaltige Schieflage.

          Solange es für katholische Priester einen Pflichtzölibat gibt, den ich ausdrücklich nicht befürworte, gilt er für alle Priester unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.

          Es ist doppelte Moral schlimmster Sorte und frauenfeindlich dazu, wenn ein Priester wegen einer Liebesbeziehung mit einer Frau sein Amt verliert, homosexuelle Liebesbeziehungen bei Priestern aber stillschweigend geduldet werden.

          Entweder gilt der Zölibat für alle Priester oder man sollte ihn für alle abschaffen.

          • dubius sagt:

            Ok, wenn die Vorstellungen zum Thema Wiederverheirate auch mit einer „Nichtverurteilung“ enden und Sie nicht mehr von der Synode erwarten,…
            „Was mich allerdings gewaltig stört, ist, dass beim Thema Zölibat und Priesteramt nur noch über homosexuelle Priester gesprochen wird“ halte ich allerdings für eine ebenso pauschale und nicht zu belegende Behauptung wie die, dass das Thema Homosexualität zuviel Raum bei der Synode eingenommen hat.
            Allerdings lassen Sie auch außer Acht, dass Männer, die sich zu ihrer Homosexualität bekennen, meist nicht die Chance bekommen, ihr Zölibat zu leben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es auch genügend Priester gibt, deren Verhältnis zu einer Frau stillschweigend geduldet wird.

    • Guardianus sagt:

      Sie stellen diese Frage, humble, an die falschen Leute, bzw. in der falschen Reihenfolge. Sie sollten bei sich selbst anfangen, so wie es der große Namensgeber des amtierenden Papstes getan und füi sich selbst Konsequenzen gezogen hat…bis zu dessen Lebensende.
      Da Gott jeden einzelnen Menschen bei seinem Namen ruft, wird er auch jeden einzelnen Menschen nach dessen Fragen und nicht, ob dieser oder jener der Zeitgenossen diese oder jene Region ausgeübt oder offen, wie auch geheim, gewechselt hat. Sie schauen viel zu viel auf Rom und in die übrige Welt:
      Sie sollten anfangen in Ihr eigenes Herz zu schauen und auf den Geist, den Sie anhangen und dienen.
      Ob Sie verwirrt sind, das kann ich nicht beurteilen, aber, so heißt es, an den Früchten werdet ihr erkennen, welchem Geist der Mensch dient..
      Bringen Sie einfach jene Früchte des Geistes, die ohne Worte Zeugnis davon geben, wem Sie anhangen: für die einen zur Ermutigung, den anderen zur Ermahnung, wobei es nicht wichtig ist, ob das gesehen oder erkannt wird. Einzig wichtig ist, dass Gott es sieht und der die Antwort auf alle Fragen ist.
      Aber dafür, um diese Antwort zu hören/zu erkennen, muss man in und bei sich selber sein.

  17. humble sagt:

    Herr Pater, ich gebe nur wieder, was obiger Kollege und viele Andere bewegt. Das ist kein Zeichen von Verwirrung. Die Verwirrung ist doch bereits durch die Synode zustande gekommen.

    Aber ich akzeptiere Ihre Rüge. Habe ich natürlich zurecht verdient. Glaubenspolizei ist ein hartes Wort. Ich teile nur die Ansichten von Kardinal Burke und Müller.

    Verstanden habe ich durchaus. Ich kann nicht über die Seelen urteilen. Gott bewahre. Das steht nur Gott zu. Über abgegebe Stimmen und Äußerungen erlaube ich mir allerdings ein Urteil.

    Ich für meinen Teil halte und hielt diese Synode in Anbetracht des Kirchenrechts und der bekannten Lehrmeinung für völlig Überflüssig.

    Wie es im Inneren eines Menschen aussieht, darüber habe ich nicht zu entscheiden. Auch sonst habe ich ja nichts in Rom zu melden 😉

    Schon in Ordnung by the way ein…Ja oder Nein wären als Antwort ausrechend gewesen. Aber Angriff ist ja bekanntlich die beste Verteidigung. Auch rhetorisch gesehen…

    Werde für den heiligen Vater und Sie beten. Versprochen.

    P.S.: Meine ich auch so. Alles Gute.

  18. KRP sagt:

    @humble Sie haben die Mitlesenden gefragt nur ganz kurz haben Sie die Berichterstattungen, Pressemitteilungen zur Synode überhaupt gelesen? Ich würde empfehlen mit einem nochmaligen Studium denn ich kann beim besten Willen in aller Bescheidenheit nicht heraus lesen das die Sakramente Ehe, Beichte und Eucharistie über Bord geworfen wurden es wurde lediglich eine Diskussion geführt. Ansonsten müsste mir da einiges entgangen sein.

  19. KRP sagt:

    Solche Kommentare sind meines erachtens die Folge der Webside´s von denen hier vor ein paar Tagen die Rede war. Da wird den Menschen eine Religion vermittelt bzw. suggeriert die Urteile und Vorurteile in die Welt bringen und andere zu selbsternannten Wächtern macht. Und diejenigen die im Hintergrund so agieren denken noch selber das richtige zu tun.

    • Silvia Brückner sagt:

      Liebe KRP, da gebe ich Ihnen mal uneingeschränkt Recht. Auf den genannten Websites wird mit durchaus heiligem Eifer ein Glaube als „katholisch“ verteidigt, den es so gar nicht gibt und nie gab.

      Und man bezieht sich dabei auch noch auf Jesus Christus.

      Mich erinnert das sogar an den fundamentalistischen Islamismus, nicht was die Taten aber was die Ideologie und die Rechthaberei angeht.

      Und ich nehme mit Entsetzen war, dass wir katholische Christen keineswegs alle so vernünftig und aufgeklärt sind, wie ich naiverweise bisher dachte.

      Ideologische Scheiterhaufen brennen auch bei uns noch munter und faustdicke verbale Steine werden auch bei uns geworfen. Und von einer falschen Ideologie „im Namen Gottes“ zu entsprechenden Taten ist es manchmal nur ein kleiner Schritt.

      Die Menschheit hat wohl noch einen weiten Weg vor sich.

  20. AR35 sagt:

    Lieber humble!

    Ich kann Ihre Befürchtungen und Ängste durchaus verstehen. Ich bin auch der Meinung, dass die Synode mehr Verwirrung als Klärung gebracht hat. Aber ich teile dennoch Ihre Ansicht nicht, dass die Sakramente der Ehe, Beichte und Eucharistie über Bord geworfen wurden oder werden sollen. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass diese Sakramente aufgeweicht und relativiert werden sollen, und das bereitet mir durchaus Bauchschmerzen. Die Gebote und Worte Jesu sind unser kostbarster Schatz und auch ich bin der Meinung, dass es dem Papst gut anstehen würde, diesen kostbaren Schatz zu pflegen und zu bewahren und nicht an ihm herumzubasteln, bis etwas herauskommt, mit dem jeder Mensch irgendwie leben kann. Gottes Gebote sind anspruchsvoll, keine Frage, schwer zu erfüllen für einen Menschen. Aber sie sind uns gegeben und sie sind klar in der Aussage. Und ich denke, die katholische Kirche wäre gut beraten, an den göttlichen Geboten festzuhalten, und nicht den selben Fehler zu begehen wie andere Kirchen, die den Menschen praktisch alles erlauben. Der Erfolg dieser Kirchen ist überschaubar. Auch ihnen laufen die Menschen in Scharen davon.

    Was am Ende dieses synodalen Weges für Ergebnisse stehen, können wir noch nicht absehen.Panikmache ist, denke ich, unangebracht. Lassen wir es auf uns zukommen. Wir einfachen Gläubigen können ohnehin nicht viel tun, ausser zusehen und beten.

    Alles Gute!

    • KRP sagt:

      Das die Bibel ein kostbarer Schatz ist dem stimme ich Ihnen zu. Jedoch nicht das Sie anderen Kirchen etwas absprechen, kennen Sie sich genau aus was in den anderen Kirchen gelehrt wird und wie? Was ist eigentlich verkehrt wenn jeder Mensch irgendwie damit leben kann, nämlich so wie er es eben versteht und aufnehmen kann, so wie sein Verstand, seine Intelligenz es zu lässt. Jeder so wie er es versteht.

    • KRP sagt:

      Jeder Mensch hat das Recht so zu leben wie er leben möchte und ausser Gott, also es ist eine Sache zwischen Gott und dem einzelnen Menschen.

    • Guardianus sagt:

      Da kommt mir das „Stichwort“:Neuevangelisierung
      in den Sinn: angefangen bei jenen, die sich für die Nachfolge Jesu entschieden haben. Die Frage nach der Ehe und dem menschlichen Miteinander, der Umgang mit bestimmten Veranlagungen des Menschen, die nach dem Wort Gottes nicht der von Gott gegebenen Natur entsprechen, sollte nicht die einzige Frage sein, sondern eben auch, wie das Wort Gottes Seine Nachfolge versteht und für alle Zeit geordnet hat. Der Blick auf die eigene Berufung darf nicht vergessen werden….

    • Guardianus sagt:

      …wie Gott also der Ehe eine göttliche Ordnung gegeben hat, die unbedingt einzuhalten ist, so eben auch Seiner Nachfolge. Für Letzteren Weg hat Er sich zum lebendigen Beispiel gemacht um alle Unklarheiten von vorn herein auszuschließen…alle Mißverständnisse.
      Hier sehe ich große Differenzen, großen Nachholbedarf.
      Ich sehe ein Ungleichgewicht, worin eben der Ernst der Nachfolge nicht so konsequent behandelt und gelebt wird, wie der Ernst der Ehe, bei welcher gerade der Klerus so „unbarmherzig“ auf den Wortlaut achtet – zu Recht. Was aber für die Ehe gilt, gilt gleichermaßen auch für Seine Nachfolge.

    • Guardianus sagt:

      Ihre Befürchtung, AR35, teile ich….ist aber -was die Nachfolge Jesu betrifft – schon sehr früh als Tatsache eingetreten: Diese wurde sehr früh vom Menschen relativiert und aufgeweicht…und dann nie mehr ob deren Übereinstimmung mit dem Wort Gottes in Frage gestellt. Insoweit ist die Frage nach dem „katholischsein Roms“ von humble durchaus berechtigt…auch wenn „man“ dieser Frage auszuweichen sucht und als absurd sieht…Nicht ernst genommen wird in dieser „Verwirrung“, wenngleich es schon verwirrt, dass jene, die nach der Einhaltung des Wortes und der Ordnung Gottes rufen, selbige nicht einhalten, bzw. aufweichen/relativieren…

      • Peter Lehmann sagt:

        geehrter Guardianus !
        Die konsequente Nachfolge Jesu im Christentum endete im vierten Jahrhundert, als das Christentum zur römischen Amtskirche aufstieg. Das war das Ende der urchristlichen Bewegung. Zu dem Zeitpunkt hat das Christentum seine Unschuld verloren. Seit damals ging es der Kirche, ganz weltlich, unter dem Deckmantel des Geistlichen, um Macht und Besitz. In wie weit die urchristliche Lehre seit damals durch die römisch katholische Kirche, im Interesse des Machterhaltes/der Machausweitung bewusst verfälscht wurde bleibt zu spekulieren. Aber: Zusehr hat die Kiche selbst, in ihrem imperialen Bestreben gegen ihre eigenen Lehren verstoßen, als dass man ernsthaft annehmen könnte, sie hätte ihre Finger von der Lehre gelassen, wenn ihr eine Umdeutung Vorteile versprochen hätte. Ich will damit nur sagen, was wissen wir eigentlich wirklich, wie Jesu Nachfolge auszusehen hat ? Was ist über die 20 Jahrhunderte andauernde „Nachfolge“ verfälscht worden ?

  21. galahad sagt:

    Lieber Pater Hagenkord, lassen Sie mich auf diesem Weg einmal danken, dass Sie Wortmeldungen wie die von „humble“ oder „AR35“ (oder war es „GT35“?) oder auch von „Einfacher Gläubiger“ an anderer Stelle unzensiert frei schalten. Im realen Leben ist es ja praktisch ein Ding der Unmöglichkeit, so jemand authentisch und „face to face“ anzutreffen. Man ist vielmehr geneigt, die personale Realexistenz solcher Stimmen grundsätzlich in Frage zu stellen. Aber es gibt sie doch! Danke für’s Mitlesen-Lassen.

    • AR35 sagt:

      Lieber galahad!

      Falls Sie mich gemeint haben. Sie haben keine Ahnung, wo Sie mich überall antreffen können. 😉

      Ich wünsche Ihnen alles Gute!

      • galahad sagt:

        Ja danke, liebe(r) AR35,

        aber mal ganz ehrlich: in den Mileus, in denen ich mich bewege, ist mir noch niemand begegnet, der so denkt und formuliert wie Sie oder die diversen schlichten „Gläubigen“. Das wäre mir nämlich aufgefallen.
        Aber wie wär’s, wenn Sie sich beim nächsten Mal outen würden, wenn Sie mich treffen? Das wäre für mich vermutlich eine unerwartete Erweiterung meines Horizonts 😉

  22. Guardianus sagt:

    Für mich persönlich, P.Bernd Hagenkord, ist es wichtig, was das Wort Gottes zur Ehe aussagt, weit mehr aber zum Apostel- zum Petrusamt.
    Wie der Ehe also, wie schon erwähnt eine eigene göttliche Ordnung gegeben ist, so auch dem Petrusamt: dem Stellvertreter Jesu auf Erden und wenn Sie es so wollen dem rechtmäßigen Nachfolger Jesu.
    Was anderes kann das aber heißen, dass dieser Nachfolger dann auch in der selbigen priesterlichen Ordnung zu leben und zu wirken hat, damit dieser sich auch als der rechtmäßige Nachfolger/Stellvertreter erweist und die eben niemals eine römische oder andere priesterliche Ordnung sein kann, sondern eben jene die der Herr eingesetzt hat?
    Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass die Rückkehr des „Petrus“ in die von Gott für dieses Amt eingesetzte Ordnung, auch die übrige Ordnung wieder herstellen kann und auch wird. Dieses Amt hat nicht „nur“ den Schlüssel zum Reiche Gottes (also nicht zu einer „Kirche“ in unserem Sprachgebrauch): es ist der Schlüssel.
    Es liegt also immer, so meine ich, am jeweiligen Begleiter dieses Amtes, in die für dieses Amt von Gott festgesetzte und von Ihm selbst vorgelebte Ordnung, wieder einzutreten. Sonst sind alle anderen Bemühungen umsonst. Heute ist es an Franziskus……

  23. huegel76 sagt:

    Ich habe nun einige Berichte über die Synode gelesen, und eines ist mir dabei aufgefallen: So gut wie nie wurde die Aussage, man wolle die Lehre nicht ändern, ohne ein anschliessendes „aber“ getroffen…
    Diese vielen „aber’s“ sind es, das Verwirrung stiften.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*