Im Namen des barmherzigen Gottes

Islamisten haben wir sie bislang genannt, Fachleute sind da spezifischer aber wer hört schon lange genug zu? Also: Islamisten. Das sind Terroristen, die Gewalt zur Unterdrückung und Einschüchterung und Ausbeutung und Vergewaltigung nutzen, das alles im Zeichen einer Weltreligion.

Nicht wenige Besserwisser auch hierzulande meinen nun, das sei nun mal so im Islam. Einschlägige Webseiten ernähren sich geradezu davon.

Nun will ich niemanden freisprechen, jede Religion, Gesellschaft, Gruppe muss sich mit ihren extremen Formen befassen, auch wenn diese schon gar nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Das gilt auch für die Muslime. Und viele muslimische Gelehrte haben genau das nun getan.

Unsere Meldung von gestern: Mehr als 120 Islamgelehrte weltweit haben die Terrormiliz ‚Islamischer Staat’ (IS) verurteilt. In einem 18-seitigen Schreiben legen sie dar, warum die Organisation in eklatantem Widerspruch zum Koran stehe. Zu den Unterzeichnern zählen der ägyptische Großmufti Schawki Ibrahim Allam und hohe Vertreter der Al-Azhar-Universität in Kairo, der Jerusalemer Mufti Muhammad Ahmad Hussein sowie Gelehrte und Geistliche aus Arabien, Nordafrika, Asien, Europa und den USA. Das namentlich an den IS-Führer Abu Bakr Al-Baghdadi gerichtete Schreiben spricht den Islamisten die Kompetenz für Religionsurteile ab. Die Ausrufung eines Kalifats sei unzulässig. Unter den 24 Punkten des Dokuments bekräftigen die Gelehrten den vom Koran geforderten Schutz von Christen und anderen religiösen Minderheiten. Akte wie Folter und Leichenschändung, Versklavung, Zwangsbekehrungen und Unterdrückung von Frauen seien im Islam verboten. Der arabische Brief, der auch in einer englischen Übersetzung im Internet dokumentiert wird, ist in einer theologisch-technischen Fachsprache gehalten. Das Schreiben benutze jene klassischen islamischen Quellen, die auch von IS benutzt würden, um Nachfolger anzuwerben, sagte der Leiter des Rats für Amerikanisch-Islamische Beziehungen, Nihad Awad, dessen Institution in Washington das Dokument verbreitete. Es handle sich um eine Punkt-für-Punkt-Widerlegung der IS-Philosophie.

Das ist ein Schritt, aber auch nicht mehr, schreibt ein Mitbruder von mir bei Facebook, als ich den Link dazu gestern gepostet hatte. Das mag sein. Aber es ist ein wichtiger Schritt. Worte schaffen Realität und was das Schreiben tut ist den Terroristen das Recht abzusprechen, im Namen irgendeiner Religion zu sprechen. Auch das gehört zum Kampf gegen den so genannten IS.

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26 Kommentare zu Im Namen des barmherzigen Gottes

  1. Silvia Brückner sagt:

    Welcher einfache Gläubige versteht schon die Theologensprache? So gut wie niemand!

    Und das wird bei den Muslimen nicht anders sein als bei uns (katholischen) Christen.

    Viele Christen, gerade bei uns Katholiken, lehnen jede theologische Interpretation der Bibel ab und beschimpfen die Theologen für ihre Interpretationen.

    Glaubt irgendjemand im Ernst, dass das bei den Muslimen anders sein könnte?

    Die Theologen diskutieren miteinander auf hohem Niveau in ihrer Fachsprache, der normale Gläubige – oder auch Nichtgläubige – versteht kein Wort davon, bemüht sich oft auch nicht mal darum, etwas zu verstehen, bildet sich ein, die jeweiligen heiligen Schriften seiner Religion so viel besser zu verstehen als die Fachleute und macht weiter wie bisher.

    Bezogen auf IS bedeutet das, das Morden im Namen Allahs wird unvermindert weitergehen und sollten die Dschihadisten je einen ihrer gemäßigten Theologen zu fassen kriegen, machen sie ihn einen Kopf kürzer.

    In einem anderen Blog versuche ich „schon ewig“, einem Atheisten zu erklären, dass die gewalttätigen Schilderungen des AT nicht wörtlich zu verstehen sind und schon ganz und gar für heutige Christen und Juden keine Aufforderung zur Gewalt beinhalten, aber der Mann will einfach nicht verstehen oder kann es nicht.

    Und glauben Sie wirklich, dass der einfache Moslem anders „tickt“? Ich nicht!

    • Pater Hagenkord sagt:

      Bildung ist wichtig, denn nicht zuletzt beeinflusst man damit die kommende Generation. Und wenn jetzt Islam-Gelehrte, also Lehrer, offen bekennen, dass Terror nichts mit der Lehre des Islam zu tun haben, dann ist das eine Investition in die kommende Generation. Zugegeben, keine Lösung für sofort, aber es braucht alle Schritte, um dem ein Ende zu setzen.

  2. Teresa_von_A. sagt:

    Wenn es um religiöse Bildung geht, dann sind alle Schichten, religiös oder atheistisch, viel zu oft therapieresistent.Fanatisch. Die eigene Angst sorgt dafür.Dass Bibel oder Koran immer im übertragenen Sinne verstanden werden sollenl. Oder nur wörtlich, oder nur historisch-kritisch.Oder als primitiv abgelehnt. Dass Kirchengeschichte lieber nicht zu genau betrachtet wird. Gegenwartsgeschichte ist auch zur Zeit unerträglich. Weghören, wegsehen und den Mund halten. Oekumene, nein danke.. und man hat, egal wo, seine heile religiöse Welt.Theologisches Wissen und die direkte Beziehung zu Gott wären eine gute Kombination. Dann muss man sich vor nichts fürchten.Ich erlebe die vernünftigen oder unvernünftigen Moslems und Christen in allen Bildungsklassen.

  3. Gabriele sagt:

    Es mag seine Zeit dauern, einen solchen Text zu erarbeiten. Grundsätzlich aber zeitnah mit Interviews und Aufrufen zu reagieren, wäre möglich gewesen. Die christliche Welt hat viel zu lange darauf warten müssen.
    Wer heute hinter dieser schwarzen Flagge herläuft und im Blutrausch Menschen abschlachtet, hat schon lange den Weg eines jeden gemäßigten Moslems verlassen. Einige wenige mögen aus Entsetzen versuchen, sich abzusetzen, die meisten aber spíelen viel zu gerne Gott und Teufel, mit allen Machtbefugnissen und aller Willlkür, als dass sie noch auf theologische Werke hören mögen, seien diese noch so sehr aus dem Koran und anderen Schriften belegt.
    Ich achte jeden Moslem, der Respekt für seine Umwelt und auch andersgläubigen Ungläubigen (aus seiner Sicht) gegenüber aufbringt und an einem friedlichen Miteinander interessiert ist. Aber diese „Religion“ kann ich nicht mehr achten. Sie unterscheidet eines vom Christentum, das Macht und Gewalt, .Mord und Totschlag kategorisch verbietet. Christus wird dies eines Tages richten. Selbst wenn der Koran in einigen Teilen ähnliche Verbote ausspricht, so sind sie offensichtlch nicht so ausschließlich wie im Christentum. Christus ist das Licht der Welt, daran glaubt der Christ. Wie kann man da noch eine „Religion“ ernst nehmen, die von ihrer Entstehungsgeschichte doch massive Fragen aufwerfen muss – bis hin zu der Frage, ob Mohammed der viel beschworene Antichrist sein könnte, da seine Lehre im Gegensatz und bewussten Abwertung des Gottessohnes Jesus Christus und seiner Lehre gehalten ist. Warum sollte Gott, so er denn der Gott aller drei abrahamitischen Religionen ist, 600 Jahre später alles widerrufen, was er durch Christus, den Gottessohn in die Welt gebracht hatte? Das ist schon aus rein logischen Vernunftgründen nicht nachvollziehbar, jedenfalls für mich, eine einfachen Christin, die an Christus glaubt, nicht.
    Leider werden wir hier mit Worten nicht mehr weiterkommen. Hier gilt nur noch Auge um Auge.

  4. Leider ist es mir nicht möglich, eine „Unterscheidung der Geister“ zu treffen. Zu viele widersprüchliche Aussagen über den Islam überfordern mich einfach. Das unterminiert mein Vertrauen in die Muslime überhaupt. Eine Gruppe macht eine Aussage – etwa die Demonstranten in Berlin – eine andere handelt, etwa die Provinz Aceh auf den Philippinen, die die Scharia für christliche Straftäter mit Wahl für ein staatliches Gericht einführen will. Komplizierter, als ich einordnen kann.
    Natürlich ist die Welt komplex. Welches Fazit können wir in Mitteleuropa noch ziehen? Oder müssen wir warten, das auch den alten Menschen hier Brillen und Zahnprothesen weg genommen werden, wenn sie auf ihre alten Tage ihren Glauben bewahren wollen und auswandern müssen?
    Unsere Politiker, national oder international, haben sich nicht eben mit Ruhm bekleckert, geschweige rechtzeitig eine übereinstimmende Richtung des Handelns vereinbart.
    Wie sollen wir Normalbürger zu einer verantwortlichen, informierten, klugen und objektiven Einschätzung der tatsächlichen Lage kommen?

  5. Silvia Brückner sagt:

    Es ist schon vielsagend, wenn wir von gemäßigten Muslimen, radikalen Muslimen, dem gemäßigten Islam, dem Islamismus usw. sprechen.

    Eine derartige Unterscheidung, die ja nach dem jeweiligen Gewaltpotenzial unterscheidet, gibt es meines Wissens nach in keiner anderen Religion, genauso wenig, wie es noch eine andere Religion gibt, die die ganze Welt beherrschen will und dabei ist, eine Diktatur aufzubauen, die noch Stalin vor Neid erblassen ließe.

    Insofern kann man hier nicht mehr von einer Religion im herkömmlichen Sinne sprechen.

  6. Teresa_von_A. sagt:

    Unser ach so friedfertiges Christentum märt sich im Internet aus. Kreuz net war katholisch und nicht nur von einfachen Gläubigen, was immer das sein soll, bevölkert. Das missionarische Denken, wir Christen sind die richtigen, geht so langsam aber sicher ins Auge. Letztlich ist man gut dran, wenn man persönlich Moslems kennt. Die Medien sind nicht das Gelbe vom Ei. Der Jesuitenorden ist international und man könnte ihn hören.In der Türkei an der Grenze ist ein deutscher Jesuit bei den Flüchtlingen. Soweit ich mich erinnere.In Berlin gibt es den SJ Flüchtlingsdienst mit einer riesen HP. D a kann man sich mal informieren, die sind doch nicht blöd. Ich habe auch Angst vor dem, was da brodelt. Aber wenn ich sehe, wie besonders Katholiken mies miteiannder umgehen, dann weiß ich gar nicht mehr, wo ich mich weihrauchmäßig ausruhen soll. 2000 Jahre Kirchengeschichte zeigen, dass unsereins mal ganz schön den Mund nicht so voll nehmen sollte, sondern sich was überlegen. Nicht in der Ecke sitzen und jammern, weil man kein Vertrauen haben kann. Nee, hab ich auch nicht. Zu niemandem. Denn das, was im Moment los ist, ist nicht letzte Woche entstanden. Das ist nicht einzuteilen in richtig und falsch. Da muss man sich über mehr als eine Zeitung und einen TV Sender informieren. An alle, die Fürbitten machen in der Kirche: Gott hilft. Er schickt viele Flüchtlinge zu uns.In Luft auflösen könnte er auch. Dann sind wir aber möglicherweise selber auch mal an der Reihe. Pater Hagenkord reißt sich hier sämtliche Beine aus. Vielleicht liest man seine Beiträge x mal..Auge um Auge ist Steinzeit. Wenn es mal nur Auge um Auge wäre. Das Normale ist doch Kopf um Auge. Auch bei Christen.

  7. Teresa_von_A. sagt:

    Die Unterscheidung der Geister als Abhakliste, hier richtig, da falsch, da nützlich, da nicht. Hier günstig..ist selten richtig. Ein Prozess ist das. Ignatius hat sich mit seinen Entscheidungen oft abgequält. Wir haben nichts an Erfahrungen vorzuweisen im Moment als das, dass Kriege wenig lösen.Das Freund-Feindschema hat eigentlich noch nie geholfen.Dass irgendwo Wer sitzt, dem man glauben könnte und dann zur Tagesordnung übergehen, seh ich nicht. Man muss sich informieren rundum und dann gucken, was stimmig ist. Eine Quälerei. Wer hat gesagt, dass das Leben Zuckerlecken ist?Oder sein muss? Gott sah, dass es gut war. Dann kam der Mensch und es war nichts mehr gut.

  8. KRP sagt:

    Hätten Stalin und Hitler zu ihrer Zeit die heutigen Mittel gehabt wäre das Gewaltpotenzial mit Sicherheit genauso hoch und brutal ausgefallen wie es jetzt diese nihilistische, fanatische Terroristendiktatur IS betreibt. Die zur damaligen Zeit und den damaligen Mitteln ebenso schon genügend Brutalität an den Tag legten. In allen Schichten und zu aller Zeit hat man Gewalt betrieben und einen Vorteil gibt es in der heutigen Zeit nämlich die Schriften, Geschichtsdokumente die es gilt den Menschen durch Bildung und immer wieder Bildung nahezubringen. Und das in jeder Generation immer wieder neu.

    • Gabriele sagt:

      Das ist schon richtig, mit der BIldung. Aber haben wir nicht gerade hier in Deutschland ein großes Bildungsangebot? Angefangen von Vorschulklassen bis hin zum Universitätsabschluss? Aber Bildung muss man auch haben wollen. Und damit hapert es. Nicht nur bei Problemfällen wie schlecht integrierbaren Leuten, sondern auch schon bei Normalschülern. Und wenn es nur der mittlerweile erforschte Totalumbau des Gehirns während der Pubertät ist, der den täglichen Kampf um Aneignung von Bildung so erschwert, wobei hier Bildung in einem allumfassenden Sinne von Geistes- Charakter- und Herzensbildung zu verstehen ist.
      Wieviele auch erwachsene Menschen lehnen eine Weiterbildung, jetzt nicht fachlicher Natur, sondern auch im humanitären Sinne, für sich ab?
      Unser BIldungsnotstand auf der anderen Seite kommt auch nicht von ungefähr.
      BIldung alleine macht es nicht, Charakter, Erziehung und Persönlichkeit sind wichtige Kompnenten, um Bildung richtig anzuwenden. Auch um aus der Geschichte zu lernen.
      Doch was rettet jetzt aktuell Leben vor der Gewaltorgie der IS?

      • Silvia Brückner sagt:

        Liebe Gabriele, zu ihrer Frage, was jetzt aktuell Menschenleben vor der Gewalt des IS rettet:

        Nicht diskutieren, sondern handeln! Christliche Flüchtlinge bei uns aufnehmen und dafür sorgen, dass diese Menschen in den Asylbewerberheimen nicht weiter von muslimischen Asylbewerbern terrorisiert werden, analog zu der Evakuierung jüdischer Kinder vor dem Naziterror nach England in Pflegefamilien christliche Kinder noch vor dem Wintereinbruch im Irak per Luftbrücke nach Europa und in die USA evakuieren. Ich bin sicher, dass es auch hier bei uns Familien gibt, die ein solches Kind solange als Pflegekind aufnehmen würden, bis die Eltern nachkommen können oder eine Rückkehr in die Heimat möglich ist. Auch eine Aufnahme solcher Kinder in Klöstern wäre denkbar, auch auf diese Weise konnten seinerzeit jüdische Kinder überleben.

        Und last not least eine mlitärische Bekämpfung des IS auch mit Bodentruppen.

        • Teresa_von_A. sagt:

          muslimische asylbewerber terrorisieren wen?in berlin sind glaubensgenossen, die sich kümmern. warum sind muslime eigentlich asylbewerber?jesiden?es geht bei is um religiöse minderheiten. unsere npd fuzzies sorgen dafür, dass kein asylbewerber auf einen grünen zweig kommt.und wer so massen hat wie berlin, muss sich was einfallen lassen. da gibt es eine menge probleme, weil die orgas die leut abliefern und sich dann um nichts mehr kümmern, die ehrenamtlichen von nazis angegriffen werden und die deutsche polizei sich um nichts kümmert. d a s sind probleme. na, pater hagenkord hat mal wieder sein bestes gegeben. in vain.ich halt es wirklich nicht aus. wie wollen sie, frau brückner, dafür sorgen, dass muslimische asylanten nicht auf christliche losgehen? w e n n das passieren sollte. die kloppen sich alle, aber nicht aus religiösen gründen, sondern wegen verwahrlosung hier.kinder in pflegefamilien. die kinder sind hier mit eltern.da geht es um duschen und waschmaschinen in den heimen. um freie bewegung. nicht um religion.mal nachfragen. was die jüdischen pflegekinder angeht, da steht bei Ranicki einiges zu. das ist nicht so gold gewesen, wie es ausieht von hier aus.

          • Silvia Brückner sagt:

            Das Problem. das christliche Asylbewerber von Muslimen in den Heimen tätlich angegriffen werden, ist nicht „auf meinem Mist“ gewachsen sondern kam bereits mehrmals im Fernsehen und Internet. Politiker haben z.B. dafür plädiert, aus diesem Grund die Asylbewerber in den Heimen zu trennen.

            Was die Aufnahme von Pflegekindern angeht, so meinte ich nicht die, die hier mit ihren Eltern sind sondern die, die im Irak in Flüchtlingscamps sitzen.
            Das habe ich aber auch ganz deutlich so geschrieben.

            Übrigens sind Jesiden KEINE Muslime!

          • Silvia Brückner sagt:

            Es sollte heißen: Politiker haben dafür plädiert, Asylbewerber deshalb nach Religionen zu trennen.

            Es kommen nicht nur flüchtlinge vor IS hierher, sondern auch aus anderen Ländern, und da sind genug Muslime dabei. Auch flüchten u.a. auch Muslime vor dem Terror des IS.
            Vielleicht sollten Sie, Teresa, sich besser informieren, bevor Sie mich belehren.

  9. Teresa_von_A. sagt:

    Thema Fürbitten für Kriegsländer: In einigen berliner Kirchen ist es üblich, freie Fürbitten vom Volk zu sprechen. Und siehe: die sind zum Teil noch schauriger, als wenn der Pfarrer sie selber macht. Gott, bitte mach, dass die Politiker, die Feinde…Man weiß, wer der Feind ist, was dieser zu tun hat und was die Politiker zu tun haben.Und Gott. Es heißt alle Jubeljahre nur, Gott, bitte hilf mir..oder uns,,zu verstehen, was da stattfindet. Bitte hilf m ir, zu erkennen, wo ich helfen kann, denn die Flüchtlinge haben wir zumindest in Berlin auf den Dächern. Es soll immer alles Gott machen. Die unschuldigen Kinder retten, wenn sie dann alle in Deutschland oder Lampedusa landen, erstarrt man.Wo soll Gott die denn hinverfrachten? Die Einstellung, dass w ir die Guten sind..und die anderen die Bösen…wohin führt die? Aber was immer gut ist, die öffentlichen Friedensgebete. Wer da alles mitmacht hier, ist beeindruckend und läßt hoffen.Wenn mal so richtig die Zusammenhänge aufgedeckt werden, geht es in den richtigen Ländern sofort um Arbeitsplätze, die nun bedroht sind, weil was anders werden soll..ja, Gott löst die Probleme auch immer so komisch und erinnert den Menschen daran, dass erstens er selber Schuld ist an der Misere, zweitens ein Gott, der mitmischt wie im AT keine Lösung sein kann..was haben die Menschen im AT denn begriffen, wenn Gott eingegriffen hat?

  10. Teresa_von_A. sagt:

    Jesuiten Flüchtlingsdienst und Kardinal Woelki zeigen, wie man als Christ Asylanten hilft. :-). Der Taufschein interessiert da nie.Wenn Flüchtlinge aller Farben in Asylantenheimen zusammengepfercht sind, muss man sich nicht über Streit wundern.Die christlichen Familien gäbe es in Bayern, das macht leider immer sehr schnell die Schotten dicht beim Thema.

    • Silvia Brückner sagt:

      So, hier ein Link, der beweist, dass Christen in Asylbewerberheimen von Muslimen gemobbt werden:

      http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/christliche-fluechtlinge-in-deutschland-bedroht-100.html

      • KRP sagt:

        Es ist mit Sicherheit nicht zu rechtfertigen was sich Menschen die eigentlich in der gleichen Lage sind sich gegenseitig antun. Doch ist das auch nicht ganz zu verdenken, bei der Enge, der Situation in diesen Heimen. Wo doch schon hier bei uns im normalen Umfeld es Nachbarschaftsstreite wegen nichts gibt nur um sich über andere zu erheben und zudenken man ist was besseres. Was ich noch viel schlimmer und dramatischer finde ist das was jetzt aufgedeckt wurde, nämlich diese Sicherheitsleute die von Behörden eingesetzt wurden., was seit Tagen in den Medien kursiert. Da wird das was im Normalfall Fachleute tun sollten, nämlich Sozialarbeiter/Pädagogen, Psychologen mit den Leuten Reden, Gespräche führen ihnen helfen auf andere abgeschoben. Aber diese Büroangestellten sitzen lieber hinter ihren sicheren Schreibtischen und entscheiden nach Aktenlage bevor sie sich vor Ort von den Lebensbedingungen und Situationen in den diese Menschen sind ein Bild machen. Wohlgemerkt diese Sicherheitsleute waren westlich ausgebildete Fachleute vielleicht mal sogar bei der Polizei und irgendwann mal ausgeschieden. Es gilt in allen Berichterstattungen nicht nur zu lesen sondern sich auch mal die Hintergründe anzusehen, weshalb Streit entseht und das hat sicher auch etwas mit der Enge, dem Platzmangel zutun und das irgendwann auch bei dem freidlichsten vielleicht mal die Sicherung durchbrennen kann. Niemand hat das recht auch nicht als Sicherheitsbeamter sich herauszunehmen andere zu misshandeln.

  11. KRP sagt:

    Charakter, Erziehung und Persönlichkeit sind Eigenschaften die werden in der Kindheit geformt und das hat etwas mit Erziehungarbeit und Familie zu tun. Nicht alleine mit Bildung nur woher sollen den die vielen oder auch wenige Nachkommen in unserer heutigen Zeit das erlernen in den kleinen Singlefamilien, Mutter/Kind wo Erziehungsberechtigte arbeiten müssen um überhaupt über die Runden zukommen und doch sieht es gar nicht so schlecht aus wie man mir hier weiss machen will. Die Augen und Ohren auf und sich umhören dann stellt man schon fest das sich die Kommunen und die Menschen mit der Problematik der Flüchtlingen auseinandersetzen. Bei den Tafeln werden zur Zeit überwiegend Flüchtlinge versorgt. Hier in unserer Kleinstadt entstehen gerade 2 Orte wo Flüchtlinge untergebracht werden. Ein Haus wollte die sogenannte Rechtenszene haben, hat sich eine ganze Gemeinde dagegengestellt. Nun lassen sie Flüchtlinge einziehen. Das ist ein kleiner Fortschritt aber doch ein Fortschritt. Bodentruppen wird sich wohl nicht vermeiden lassen doch ist auch das Gewalt und auf Gewalt folgt sicher mehr Gewalt.

  12. KRP sagt:

    Ach übrigens Fr. Brückner sagen Sie das mal den Müttern, Ehefrauen und Kindern deren Söhne, Ehemänner und Väter hinausgeschickt werden für den Frieden zu kämpfen und vielleicht von den IS getötet werden. Na ja ist wie bei den Moslems man stirbt ja für die gute Sache und kommt in den Himmel.

  13. KRP sagt:

    Gabriele wenn Ihnen die Bildung zu langsam, zu wenig effektiv ist na dann los, schickt sie aus die Bodentruppen, Bombenwerfer und seht zu was geschieht. Die IS wird sich erst recht wehren und vielleicht unsere Städte durch Anschläge zerstören. Aber das ist egal weil des ja nur die großen Städte betrifft und da wohnen eh die meisten Asylanten und Flüchtlinge. Vielleicht hätte man ja schon viel früher mal hinsehen sollen wo es brodelt aber da hat man ja noch unterstützt und geholfen das die sich mit Waffen aufrüsten konnten.

  14. Guardianus sagt:

    Also offenbart sich doch, dass das Wort Gottes von der Gottesliebe, das Gebot der gesunden Selbst- und die daraus erwachsende Nächstenliebe….und ganz zu schweigen: der Einladung zur Feindesliebe nicht die Herrschaft(vielleicht „nur“ bis zu einer gewissen Grenze) im Menschen hat annehmen dürfen und der Mensch somit die Früchte dieses Ungehorsams, dieser Verweigerung gegenüber dem Anspruch des Wortes Gottes zu tragen hat. Nach mehr als 2000 Jahren seit dem Kommen Gottes im Fleisch eine ernüchternde Bilanz, die offenbart, dass die Religionen dieser Welt, der in der Welt herrschendem Geist mehr dienen als dem Geist Gottes, der zwar (auch) in der Welt, aber nicht von dieser Welt ist.
    Da der Mensch aber bekanntlich nicht zwei Herren zugleich dienen kann, wird er -der Mensch- den einen Herrn tatsächlich lieben und den anderen Herrn auch tatsächlich hassen und den, welchen Herrn der Mensch hasst, zu töten suchen.
    Wir können uns wohl also noch so anstrengen: ein 2000-jähriges Versäumnis ist nicht von jetzt auf nachher beseitigen, wenn der Mensch dem Wort Gottes in dessen Gehorsam (enge) Grenzen setzt……und somit eigentlich weiterhin einen Ungehorsam wie auch Unglauben in selbiges darstellt. Alles nur Schein ist: in dieser wie auch in jener Religion ist, in welcher eigentlich das Wort und die Meinung des Menschen herrscht, nicht aber das Wort Gottes und Seine Gerechtigkeit.

  15. Silvia Brückner sagt:

    Pater Hagenkord, sehen Sie eine Möglichkeit, dass der Papst sich bei den Regierungen Europas und der USA dafür einsetzen könnte, Kinder aus den Flüchtlingscamps in Syrien und dem Irak – analog der Evakuierung jüdischer Kinder nach England 1938/39 – zu evakuieren und bis auf Weiteres in Pflegefamilien unterzubringen? Gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit Caritas internationalis?

    Könnten Sie dem Papst diesen Vorschlag unterbreiten?

    Ich weiß von einer Irakerin aus meiner Gemeinde, dass dort im Irak bald der Winter und damit starke Regenfälle kommen werden. Es ist zu befürchten, dass die Flüchtlingscamps im Morast versinken und vor allem kleine Kinder krank werden.

  16. Silvia Brückner sagt:

    Erwähnen möchte ich noch, dass bei uns in der zentral gelegenen katholischen Kirche am kommenden Freitagabend ein interreligiöses Friedensgebet stattfinden wird, an dem auch Muslime teilnehmen werden.

    Ich beabsichtige auch, daran teilzunehmen (sofern mir meine Gesundheit nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht).

    Wenn Muslime es mit dem frieden zwischen den Religionen ehrlich meinen, dann gebe ich ihnen auch eine Chance.

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