Papstfußball

fussballEiner der Nachteile des Rücktritts Papst Benedikt XVI.: Heute will jeder wissen, ob der argentinische Papst und der deutsche emeritierte Papst zusammen Fußball schauen werden. Boulevardblatt und ernsthafte Zeitung, Nachrichtenagentur und Fernsehsender, Radio, Radio, Radio: Alles wollen wissen, ob Franziskus Fußball geschaut hat und ob er am Sonntag – am besten noch gemeinsam mit Benedikt – Fußball schauen wird.

Liebe Kollegen, ich verstehe euch ja. Das ist so schön menschlich, eine richtig klasse zu erzählende Geschichte rund um die Weltmeisterschaft, über die bislang alles schon erzählt wurde, drei bis vier mal. Es ist also was Neues an einem Tag, an dem es sonst nichts Neues zum Fußball gibt.

Aber ich weiß es nicht. Wirklich nicht. Und ehrlich gesagt: Interessiert es mich auch nicht wirklich. Die beiden – Franziskus und Benedikt – haben auch ein Recht auf ein wenig Privatleben, selbst wenn das eine so schöne Story wäre.

Also: Bitte nicht mehr anrufen!

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2 Kommentare zu Papstfußball

  1. Teresa_von_A. sagt:

    Deutschland gegen Argentinien, deutscher Papst mit argentinischem vor dem TV. Hat es das je in der Kirchengeschichte gegeben?Bitte ans Telefon gehen, Herr Pater Hagenkord. (-;

  2. Otto sagt:

    Zwei aktuelle Ergänzungen:
    1. http://www.tagesschau.de/ausland/wm-papst-100.html
    2. http://www1.wdr.de/fernsehen/information/sport_inside/sendungen/argentinien146.html
    Zusammenbetrachtet: Theorie ohne Praxis ist wertlos, Praxis ohne Theorie blind.

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