Unterwegs:

Etzelsbach: Immer eine offene Tür

Folge 28, die letzte Folge

Etzelsbach 3Sommerreise, letzte Station: Wie am Beginn der Reise so steht auch am Schluss das Pilgern, das Unterwegssein. Wo könnte ich die Reise schließen anders als in Etzelsbach, dem nach dem Papstbesuch 2011 berühmtesten Wallfahrtsort auf dem Eichsfeld – Rom und Papst auf der einen und lokale Tradition auf der anderen Seite kommen hier zusammen. Christel Kinzel ist Organistin und Kirchenführerin in der Kapelle, Franx Xaver Stubenitzky ist der Ortspfarrer.

Die Pietà von Etzelsbach

Die Pietà von Etzelsbach

Duderstadt: Pilgern und Wallen auf dem Eichsfeld

Folge 27

Bernhard Galluschke

Bernhard Galluschke

Sommerreise, vorletzte Station: Das Eichsfeld. Höherberg, Germershausen, Worbis, Wingerode, Heiligenstadt, Hülfensberg und natürlich Etzelsbach: Wallfahren ist eine der großen Traditionen des Eichsfeldes. Über ein Dutzend Wallfahrten gibt es in dieser sehr katholischen Enklave auf der Grenze von Thüringen und Niedersachsen. Was ist das faszinierende daran? Warum halten sich diese Traditionen so lang? Und wo liegt hier die Zukunft? Antworten von Bernhard Galluschke, Propst in Duderstadt.

Dingelstädt: Eine Tradition gründen

Folge 26

Die KLJBer aus Dingelstädt

Die KLJBer aus Dingelstädt

Unser nächster Halt: Dingelstädt. Jugendverbände sind ein fester Bestandteil des Katholizismus – im Westen. Thüringen und die übrigen Bundesländer im Osten kennen diese Tradition eher weniger, hier waren Jugendverbände mit ‚FDJ’ besetzt. Aber über die Jahre bilden sich – langsam – auch hier die Strukturen einer selbstgeleiteten Jugendbewegung. So will man im Bistum Erfurt vom Eichsfeld aus einen Diözesanverband der KLJB, der katholischen Landjugendbewegung, gründen. Ein Gespräch mit den ehrenamtlichen Jugendlichen Sophie und Benjamin und mit der Referentin der KLJB, Susanne Macho.

Geisleden: Hörende und Gehörlose

Folge 25

Alfons Rogge

Alfons Rogge

Es ist eine starke Gemeinde auf dem Eichsfeld: Die Gemeinschaft der Gehörlosen. In Geisleden treffe ich Alfons Rogge, langzeitiger Bundesvorsitzender der katholischen Gehörlosenverbände. In einer Gesellschaft, wo das Sprechen und dementsprechend das Hören selbstverständlich ist, ist er engagiert darin, dass die Gehörlosen nicht nur Empfänger sind, sondern auch selber mitarbeiten an ihrer Integration.

 

„Wir können wir als gehörlose Menschen denn in der Kirche mitarbeiten? Im Verband der katholischen Gehörlosen in Deutschland haben wir bei den Bildungstagen uns immer wieder darüber unterhalten, wie wir mitmachen können.

Jetzt habe ich gesagt, ich mache es selbst. Ich zeige, wie das geht und habe eine Ausbildung zum Kommunionhelfer bei Hörenden im Bistum Erfurt gemacht. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit mit den Hörenden sehr gut ist. Voriges Jahr haben wir dann die Beauftragung von Bischof Wanke bekommen, dass wir als Kommunionhelfer mitarbeiten können.“ Weiterlesen

Helmsdorf: Ein Gebäude in einer Kirche

Folge 24

Pfarrer, Architekt und Beauftragte vor dem Bau im Bau

Pfarrer, Architekt und Beauftragte vor dem Bau im Bau

Leere Kirchen, was tun? Kreativität ist gefragt. Ein Beispiel: Helmsdorf. Zwei Kirchräume waren hier zusammengebaut wie ein „T“, der Querbalken wird die neue Kirche, im ehemaligen Hauptschiff steht nun ein würfelartiges Gebäude, das die Gemeinderäume enthält, ein Bau im Bau. Cornelia Schimeck ist Leiterin der Regionalstelle des bischöflichen Bauamtes, Markus Hampel ist Pfarrer, unter anderem dieser Gemeinde.

Früher Querschiff, jetzt Pfarrkirche

Früher Querschiff, jetzt Pfarrkirche

Mühlhausen: Der andere Reformator

Folge 23

Thomas T. Müller

Thomas T. Müller

Es ist Reformationsland, durch das wir fahren, in Wittenberg waren wir ja bereits. Mühlhausen, unser nächster Stopp, ist ebenfalls Stadt eines Reformators, aber eines nicht sehr gradlinigen Reformators: Thomas Müntzer. Einige kennen ihn über den 5-Mark-Schein, andere gar nicht. Bauernkrieg und Konflikt mit Luther, Müntzers Hinrichtung und die Geschichte von Konflikt ist nicht alles, was es zu erinnern gibt, weiß der Museumsdirektor der Stadt, Thomas T. Müller.

Erfurt: ZdK, was ist denn das?

Folge 22

Alois Wolf

Alois Wolf

Unser nächster Halt: Erfurt. Ein Bistumssitz, aber wir wollen hier die Laien besuchen, bzw. den Vertreter der Laien. Alois Wolf ist Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und vertritt die Laien seines Bistums, was in Erfurt nicht einfach ist, denn da gehört Diaspora genauso dazu wie das Eichsfeld. Er sieht es als seine Aufgabe, all das, was wir in den vergangenen Wochen besucht haben, als Erfahrung der ganzen Kirche zu vermitteln.

Nach der Wende habe man den organisierten und auch politischen Katholizismus erst aufbauen müssen, so Wolf, aber bis heute begegnet ihm immer wieder eine Frage: „ZDK – Was ist denn das?“

Naumburg: Gott kommt auch in Schönheit nahe

Folge 21

NaumburgUnsere nächste Station: Der Naumburger Dom Sankt Peter und Paul, eines der wichtigsten kirchlichen Bauwerke Deutschlands. Ein wunderschöner Raum, romanisch, aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ich stehe im Langschiff und an beiden Enden sieht man die beiden Apsiden der Basilika, man sieht den Lettner und so weiter. Handwerkserzeugnis und Kunst wurden damals nicht zum Selbstzweck, sondern für die Gemeinde und für Gott gebaut. Weiterlesen

Halle: Kleine Schwestern

Folge 20

Die kleinen Schwestern von Halle

Die kleinen Schwestern von Halle

Halle an der Saale, Stadtteil Silberhöhe, ein typischer ostdeutscher Plattenbau. Hier lebt eine Gemeinschaft von vier Kleinen Schwestern Jesu in einer Wohnung. Von außen ist nicht sichtbar, dass es eine religiöse Gemeinschaft ist, aber genau hier und so leben die vier ihre Nachfolge Christi. Die Kleinen Schwestern Teresa Johanna und Ulrike erzählen.

Halle Silberhöhe

Halle Silberhöhe

Halle: Lebenswendefeiern – kirchlich Nichtkirchliches

Folge 19

Halle Lebenswende

Reinhard Feuersträter

Jugendweihe ist eine der Erbschaften aus der DDR: Eine säkulare Form von Konfirmation und Firmung, sozusagen. Nun bietet die katholische Kirche selber Lebenswendefeiern an, also eine irgendwie religiöse aber auch irgendwie säkulare Feier. Unser erster Halt in Halle an der Saale bei Diakon Reinhard Feuersträter. Er organisiert die Vorbereitung und dieser Feiern.