Verantwortung!

Vorbereitung auf die Umweltenzyklika, Teil 2 (Veröffentlichungsdatum: 18. Juni)

Die Wirtschaft, die Menschen ausschließt, tötet. Dieser Satz klingt bis heute in den Ohren all derjenigen, die meinen, dass der Markt alles regeln wird. Tut er nicht, im Gegenteil, die Welt – die soziale wie die ökologische – ist Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten: „Die Gefahr ist groß, denn die Ursache des Problems ist nicht oberflächlich, sondern sitzt tief: Es ist nicht nur eine Frage der Wirtschaft, sondern der Ethik und der Anthropologie. Die Kirche hat das oft hervorgehoben. Und viele sagen: Ja, das stimmt, das ist wahr , aber das System geht weiter wie zuvor, denn was herrscht, sind die Dynamiken einer Wirtschaft und einer Finanz, denen es an Ethik mangelt. Heute gebietet nicht der Mensch, sondern das Geld, das Geld regiert. Und Gott, unser Vater, hat nicht dem Geld die Aufgabe erteilt, die Erde zu hüten, sondern uns: den Männern und Frauen. Wir haben diese Aufgabe! Stattdessen werden Männer und Frauen den Götzen des Profits und des Konsums geopfert: Das ist die „Wegwerfkultur“.“ (Generalaudienz, 5. Juni 2013)

Es geht dem Papst hierbei also um die Frage von menschlicher Verantwortung, die abgegeben wird, wenn man sich allein auf vermeintliche „Gesetze des Marktes“ verlässt. Dessen ethikfreie Dynamik zerstört. An anderer Stelle führt der Papst aus, wie es das meint: „Es gibt noch andere schwache und schutzlose Wesen, die wirtschaftlichen Interessen oder einer wahllosen Ausnutzung auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Ich beziehe mich auf die Gesamtheit der Schöpfung.“(EG 215) Und auch hier geht der Papst auf sein Thema der Verantwortung ein: „Wir sind als Menschen nicht bloß Nutznießer, sondern Hüter der anderen Geschöpfe. Durch unsere Leiblichkeit hat Gott uns so eng mit der Welt, die uns umgibt, verbunden, dass die Desertifikation des Bodens so etwas wie eine Krankheit für jeden Einzelnen ist, und wir können das Aussterben einer Art beklagen, als wäre es eine Verstümmelung. Lassen wir nicht zu, dass an unserem Weg Zeichen der Zerstörung und des Todes zurückbleiben, die unserem Leben und dem der kommenden Generationen schaden.“ (EG 215) Die Verantwortung ist also nicht nur eine moralische, sondern uns als Geschöpfe Gottes mitgegeben. Diesen Gedanken kann man glaube ich nicht genug betonen: Es geht nicht um Moral, es geht darum, dass wir Teil der Schöpfung sind, nicht getrennt, sondern durch unsere Leiblichkeit tief verwoben. Umweltzerstörung ist Verstümmelung des Menschen, enger kann man die beiden Themen nicht zusammen bringen.

 

Einschränkung: Was der Papst nicht sagt

 

An dieser Stelle muss man aber auch eine Einschränkung machen, und zwar dazu, was der Papst sagt und was er nicht sagt. Vor einiger Zeit bin ich auf die  Debatte vor der Debatte  eingegangen und auf die vielen Vor-Urteile über die kommende Enzyklika. Wenn man sich das ansieht, was der Papst bisher zum Thema Ökologie gesagt hat, dann fällt als erstes auf, dass er keine wissenschaftlichen Urteile fällt. Ob das in der Enzyklika anders sein wird, weiß ich nicht, aber bislang haben alle seine Gedanken tiefe Wurzeln, es würde mich also wundern, wenn er klare wissenschaftliche Aussagen zur Klimaerwärmung machen würde. Und das hat auch einen Grund: „[Das ist kein] leichtes Problem, denn über die Bewahrung der Schöpfung, die Ökologie, auch die menschliche Ökologie, kann man bis zu einem gewissen Punkt mit einiger Sicherheit sprechen. Danach kommen die wissenschaftlichen Hypothesen, einige ziemlich sicher, andere nicht. Und eine solche Enzyklika, die lehramtlich sein muss, darf nur auf den Sicherheiten aufbauen, auf den Dingen, die gesichert sind. Wenn der Papst nämlich sagt, dass das Zentrum des Universums die Erde und nicht die Sonne ist, irrt er sich, denn er äußert sich zu einer Sache, die wissenschaftlich sein muss, und so geht das nicht“ (Pressekonferenz auf dem Rückflug von Korea nach Rom, 18. August 2014).

Es wird also spannend, wie genau er sich äußern wird. Die Spannung ist da: Er schaut auf die Wirklichkeit, was wir durch unser Verhalten anrichten, vor allem auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Finanzssysteme, die sich alles unterwerfen. Ob das aber alles mit Klimaerwärmung zu tun hat, auf die die Umweltdebatte gerne beschränkt wird, darauf geht er nicht ein. Und wie er selber sagt, kann er es ja auch nicht. Es gibt aber genug anderen Schaden und genug andere Auswirkungen, die man sehr wohl beschreiben kann und aus denen wir für unser menschliches und christliches Verhalten Schlüsse ziehen können und müssen.

Man könnte nun an dieser Stelle Seitenweise Evangelii Gaudium zitieren, oder andere Texte etwa von der Papstreise auf die Philippinen oder nach Süditalien, immer wieder spricht der Papst in deutlichen Worten über die Wegwerfkultur, bei der sich all die Klagen treffen, die man über den Umgang des Menschen mit Mitmenschen und Schöpfung machen könnte. Diese Einleitung mit drei Zitaten gibt uns aber bereits eine gute Idee davon, wie bislang die Gedanken des Papstes zu diesem Thema kreisen.

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25 Kommentare zu Verantwortung!

  1. Katharina sagt:

    Ich verstehe nicht, was an dem, was Sie sagen, neu sein soll. Das wurde doch schon inzwischen zig Mal vor allem von anderen gesagt. Und schon vor 30 Jahren. Mich interessiert viel mehr dieses Phänomen, warum die Katholische Kirche in Bezug auf die Umwelt eher eine Nachzüglerin ist. Warum hat sie in Bezug auf die Schöpfung nicht schon viel eher ganz klar und entschieden und ganz vehement und radikal Stellung bezogen? So wie sie das bei anderen Themen wie Abtreibung und Scheidung sofort tut? Es hat über 20 Jahre gedauert, dass die Anliegen der Grünen von einem Papst anerkannt und gelobt wurden …
    Im Grunde ist doch die Schöpfung “Chefsache”, sie müsste ein ureigenes Anliegen der Kirche selbst sein. Sie müsste dieses Thema in die Gesellschaft hineintragen. Dagegen wurde es umgekehrt wie so oft von außen an die Kirche herangetragen. Warum ist das so?
    Das scheint mir eine sehr viel interessantere Frage zu sein.

    • Pater Hagenkord sagt:

      Ich glaube, das hatte viel mit den politischen Konflikten zu tun. Grün sein hieß damals doch links sein und die freie Wirtschaft einschränken wollen (erst heute begreifen wir, dass das Einschränken der absoluten Freiheit der Wirtschaft nichts mit links oder rechts zu tun hat). Da war Angst im Spiel oder Sorge oder was auch immer, ich mag das nicht beurteilen. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass die Bewahrung der Schöpfung vor Ort in den Gemeinden immer schon ein großes Thema war. Wer da zu spät kommt ist eher Rom. Wobei ich sagen muss, dass es von Johannes Paul II. eindeutige Aussagen dazu gibt, schärfer vielleicht sogar als die von Franziskus. Man hat das bloß nicht hören wollen.

      • Katharina sagt:

        Manchmal scheint es mir, dass “die Welt” dazu da ist, die Katholische Kirche an ihr eigenes Selbstverständnis zu erinnern, an die Schätze, die sie birgt, die aber in Vergessenheit geraten sind oder die sie sich selbst nicht mehr zutraut? Denn mit dem Hl. Franziskus war das Verhältnis des Menschen als “Krone” der Schöpfung zu den anderen Geschöpfen ja schon längst klargestellt: Nicht nur zum Bruder Tier, sondern auch zu aller Materie. Der Mensch ist fähig und dazu berufen durch und in Liebe die seufzende Kreatur auf Augenhöhe zu heben.

      • Brigitta sagt:

        Die Kirche hat sich über viele Jahrzehnte mit dem Umweltthema auseinander gesetzt.
        Beispiele :
        Deutsche Bischofskonferenz: der Klimawandel Brennpunkts globaler intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit 2006
        Handeln für die Schöpfung 1998
        Katechsmus: 339ff, 2415ff
        Und allgemein im Rahmen des ökumenischen Miteinanders gibt es seit Beginn der 80er Jahre immer wieder Veröffentlichungen unter dem Oberbegriff “Wahrung der Schöpfung”
        Diese Veröffentlichungen werden von Christen und der Öffentlichkeit nur nicht wahrgenommen (zum Teil weil die Sprache nicht unbedingt verständlich ist)
        Ich hoffe jetzt, dass die Enzyklika, da sie von Papst franziskus kommt, endlich wahrgenommen wird als Stimme der Kirche.

    • Eric sagt:

      Liebe Katharina ich weis nicht wer sie sind und in welchem Namen sie sprechen doch ich möchte aus meiner Sicht sagen, ohne jemanden anzuklagen, dass Religion nichts mit Politik zu tun hat oder haben sollte. Ich persönlich denke an den Nahostkonflikt. Religion hat mit Heilung zu tun. Jesus Christus ist unser Heiland. Kriege können die Politiker führen. Aber Religion geht viel tiefer, denn sie erkennt den richtigen Zeitpunkt für etwas um die Welt auf eine höhere Ebene zu bringen in die nähe ihres Heillands. Man kann rechtlich niemanden umbringen würdest du die zehn Gebote kennen; “und ich denke du kennst sie”. Religion zeigt durch die Geste welche Meinung sie vertretet. Es gibt kein Grün Rot oder Blau oder was immer du willst. Ich denke an unsere Haushalte und wie viel Dinge aus Plastik gefertigt sind. Nicht alle Familien können sich teure hochwertige Maschinen leisten (ich denke an Waschmaschinen aus Metall, Kühlschränke aus Metall, Edelstahl oder einem anderen Hochwertigen Material vielleicht sogar auf Maß von einem Handwerker gefertigt). Doch wer kann sich das heute noch leisten? Ich hörte davon, dass Computer oder Druckermaschinen oder andere Maschinen so programmiert werden, dass sie nach einer bestimmten Zeit aufhören zu funktionieren. Dann geht es ab zur Reparatur oder auf die Müllhalde.
      Ich persönlich muss keine Küche auf Maß besitzen auch wenn es sicherlich wunderbar ist und sicherlich die Lebensqualität steigert doch ich verlange, dass die Welt in ihren Lebensqualität gesteigert wird. “Wer viel und wer wenig”. Den Arme sollte vielmehr durch die Schönheit ihres Umfelds gedankt werden. Pflanz Bäume in den Städten, Heilt da wo man noch Heilen kann. Die Gebete der Armen werden euch erreichen. Denn lebte der Arme in Güte so wird der Reiche bekehrt.

  2. Brigitta sagt:

    Das stimmt doch gar nicht. Papst Paul VI hat in seiner Enzyklika “populorum Progressio” 1967 doch auf vieles hingewiesen – und vor allem die Wirtschaft damals schon “verurteilt” für ihre Unmenschlichkeit und die “Versklavung” der indigenen Bevölkerungen zB. durch die früheren Kolonialmächte ich habe einiges zitiert bei einem anderen Beitrag von Pater hagenkord. Der Text ist natürlich in der Sprache der damaligen Zeit aber trotzdem lesenswert.

  3. Christine Promny sagt:

    Ich gehöre nicht zur diesen Welt ,obwohl bin ich auch Mensch als Gottes Kind ,der lebt wie Jesus auf der Erde.

  4. Vom-anderen-Stern sagt:

    Vielleicht kommt man der Lösung näher, wenn man die Implikationen aus Kants kategorischem Imperativ auf die Natur erweitert, die dem Menschen räumlich zugänglich ist, ihr also ausdrücklich eine Würde, einen Selbstzweck zukommen lässt (vgl. Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten). Denn die Natur geht dem Menschen und seiner Kultur voraus. Und sie ist so mächtig, dass das Raumschiff Erde auch ohne eine intelligente Besatzung durchs All fliegen kann, ohne den Kurs zu verlieren.

  5. Katharina sagt:

    Ich würde mir z. B. wünschen, dass der Papst in Bezug auf die Schöpfung genauso radikale Statements von sich gibt, wie er es z. B. über die Wirtschaft tut. Dass er z. B. sagt: Ein Christ kann kein Befürworter der Atomkraft sein!
    Oder ein Christ kann keine einzige Technologie befürworten, die nicht auch in einem Menschenleben verantwortet werden kann. Sondern Generationen um Generationen um Generationen usw. … zur Verantwortung aufgebürdet wird. Das wäre ein klares eindeutiges Signal für viele “christliche” Industrienationen!
    Gleichzeitig wünsche ich mir einen ganz anderen Umgang mit der Natur. Weg von der “homozentrischen” Sicht, die sich die Erde untertan macht, indem sie sie ausbeutet. Auch beim “Umweltschutz” denkt der Mensch in erster Linie an sich selbst. Das ist ja nicht falsch, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Für mich aber nicht weit genug gedacht. Wenn der Mensch als Krone der Schöpfung sich die Erde untertan machen soll, dann bedeutet das für mich, dass er wie ein König Fürsorgepflicht hat, für das, was ihm anvertraut ist. Und nicht die Macht eines Diktators, der seine Sklaven ausbeutet. Und das wünsche ich mir: Fürsorglichkeit, Zärtlichkeit, Geschwisterlichkeit, Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung!
    Ein anderes passendes Bild: wir sind nur Gast auf Erden. Wir sollten uns auch wie Gäste benehmen und nicht wie Ballermanntouristen!

    • Vom-anderen-Stern sagt:

      Ich hoffe, dass der Papst nicht ihrem Rat folgt und die Atomkraft pauschal verteufelt a la “Atomkraft – Nein danke”. Außerdem hat der liebe Gott selber die Atomkraft geschaffen, z.B. in der Sonne und im Erdinnern, wo sie die Plattentektonik antreibt. Wenn Sie die Atomkraft christlich “abschaffen” wollen, dann “Gute Nacht”. Und die medizinische Diagnostik bewegt sich auch wieder Richtung Mittelalter.

      • Pater Hagenkord sagt:

        Aber was ist mit den Folgen? Wir haben noch nichts gefunden, was die “Abfälle” sicher verwahren würde. Stattdessen werden zukünftige Generationen sich mit den Folgen unseres Energiehungers herumschlagen müssen. Aber das sage ich, nicht der Papst.

        • Vom-anderen-Stern sagt:

          Ich habe mich lediglich über den unausrottbaren Allerweltsbegriff “Atomkraft” verwahrt, eine Kraft, die es so gar nicht gibt oder wenn doch dann gleich drei Kraftwirkungen einschließt (starke, schwache und elektromagnetische Wechselwirkung). Sie haben aber vollkommen recht, für den langlebigen radioaktiven Abfall aus den Kernspaltungsreaktoren haben wir bisher nirgendwo auf der Welt ein Lager, dass gegen Naturgewalten und die menschliche Dummheit todsicher ist. Darum sollten wir die Energieversorgung aus der Kernspaltung, auch wenn sie klimafreundlich ist, strikt vermeiden. Möglicherweise wird man aber eines Tages erheblich sicherer Energie durch kontrollierte Kernfusion auf der Erde gewinnen können, auch wenn wir heute noch nicht soweit sind. Aber einfach etwas ablehnen, ist zu einfach. Robert Stirling, der Erfinder des Stirling-Motors und ein Priester(!), hatte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts intensiv mit der Dampfmaschine beschäftigt, als immer öfter Menschen durch Kesselexplosionen ums Leben kammen oder zu Krüppeln wurden. Seiner Berufung als Seelsorger folgend dachte Stirling darüber nach, wie man eine Maschine mit niedrigerem Druck betreiben könne. Das Ergebnis war ein Wärmekraftmaschine, die sicherer war als die Hochdruckdampfmaschinen. Theologen können also durchaus auch sehr praktisch und nachhaltig Gutes tun, wenn sie gegenüber der profanen Welt aufgeschlossen bleiben.

      • Brigitta sagt:

        Könnten Sie Ihren letzten Satz näher erläutern. Ich finde es gut, dass durch die wissenschaftliche Erforschung alternativer Heilmethoden diese immer mehr auch sinnvoll eingesetzt werden können. Ich zB stehe der homoöpathie mehr als skeptisch gegenüber – trotzdem hilft sie mir immer wieder. Ich habe ein Problem mit der reinen Gerätemedizin obwohl ich ein Stück weit darauf angewiesen bin aufgrund meiner gesundheitlichen Situation und bin froh, Ärzte gefunden habe, die das Gerät als Hilfe sehen wenn anders die Ursachen nicht zu finden sind, ansonsten aber auf die alten Diagnosemittel zurückgreifen.
        Zur Atomenergie: Früher war ich absolut für die zivile Nutzung – allerdings hat mich fukuschima eines besseren belehrt und heute muss man einfach sagen “geht nicht” schon auch wegen der jahrtausendelangen Spätfolgen. Und ich hoffe, dass der Papst da deutliche Worte findet.

  6. Christine Promny sagt:

    Leider muss ich Kontra geben,das Raumschiff Erde kann nur mit Jesus drin der Ziel erreichen. Gott wartet auf die intelligente Besatzung mit voller Verantwortung. Ob finden sie sich solche in diesem Schiff oder im Boot,welche mitmachen wollen ohne Zwang nur mit der Überzeugung aus dem Glauben an Jesus.? Ich hoffe darauf.

    • Vom-anderen-Stern sagt:

      Von einem supernaturellen Standpunkt mögen Sie hoffend recht haben, aber nicht vom reinen Standpunkt der Natur aus. In fünf Milliarden Jahren wird es unsere Erde nicht mehr geben. Vielleicht ist es aber bis dahin der intelligenten Besatzung gelungen, sich einen anderen Planeten bei einem jüngeren Stern zur Wohnstatt zu machen.

  7. Rosi Steffens sagt:

    Würde der Mensch sich selbst genügen, dann hätte die Natur einen wichtigen Schritt in das menschliche Bewusstsein errungen, glaube ich. Ich glaube auch, egal nach welchen Kriterien der Mensch sich heute unterscheidet, die Natur kennt diese Unterschiede nicht, sie fördert sie nur zu Tage. Auch denke ich, erst wenn für jeden Menschen bewusst verbunden ist, was als natürliche Verbindung bereits besteht, dann kann man von Fortschritt in der Menschheitsgeschichte sprechen. Ich bin schon sehr gespannt auf die neue Enzyklika von Papst Franziskus, er schreibt erfrischend und sehr verständlich, eben in der Zeit.

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